Die Gesellschaft beginnt uns allmählich wahr zu nehmen. Dies auch wegen der Sendungen oder Berichte in Zeitungen. Doch stimmt das Bild das über uns vermittelt wird überhaupt? Ich denke nein. Es ist ein sehr verzerrtes Bild. Ich sehe den Grund im Film Rain Man. Er zeigt einen Savant. Aber es gibt nur etwa 50 von ihnen auf der Welt. Alle andern sind froh, wenn sie eine Arbeitsstelle haben, oder einen Platz, wo sie leben können. Auch sind nicht alle Autisten Genies. Nur ein ganz kleiner Teil ist hochbegabt. Der Rest ist normal intelligent oder sogar geistig zurück geblieben.
Ich lese immer wieder, dass wir uns super für das Testen von Software eigenen. Dass ist sicher so. Aber nicht nur. Denn man darf uns nicht auf eine Tätigkeit reduzieren. Dass wäre und ist falsch.
In der Gesellschaft erlebe ich es immer wieder, wenn ich sage das ich Autist bin, dass die Leute ein Schema im Kopf haben: Rain Man. Das kommt immer als erstes. Oder was noch schlimmer ist, dass sie sich wie geehrt fühlen. Sie kennen einen Autisten. Also ein Genie. Auch das ist falsch. Leider muss ich sie dann aufklären. Aber sie wollen gar nicht hinhören, denn sie haben ihre Meinung. Und es ist ja so, dass ein Mensch ungerne von seiner Meinung abweicht, auch wenn er eines besseren belehrt wird.
Im privaten Umfeld geht das ja noch. Da dürfen es die Kollegen und Freunde ruhig wissen. Doch wie sieht es in der Gesellschaft aus? Wenn man sich irgendwo bewirbt, oder auf einem Amt? Soll man da die Personen darauf aufmerksam machen, dass man Autist ist? Das ist die Gretchen-Frage. Meine Erfahrung ist, dass es Sinn macht, wenn es mitgeteilt wird. Denn das gegenüber hat das Recht, zu wissen, dass man eine Behinderung hat. Auch wenn diese nicht auf den ersten Blick sichtbar ist.
Wenn man sich bewirbt, so ist es gut, wenn man es sagt. Wird man dann zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, ist das sicher ein gutes Zeichen. Aber es darf nicht die Hoffnung aufkommen, dass man genommen wird. Denn es gibt immer Konkurrenten. Und das hat nicht immer mit dem Autismus zu tun, wenn man nicht genommen wird. Ich selber habe es ausprobiert, und wurde auch eingeladen. Ich habe es sogar bis in die zweite Runde geschafft. Aber dann war Schluss. Das war nicht schlimm, denn ich hätte die Stelle nicht angenommen. Wichtig ist auch, das man weiss, was man will. Denn ohne Vorstellung geht es nicht.
Wenn man eine Stelle findet, die Autisten unterstützt und einstellt umso besser. Denn dann erspart man sich so einiges an Erklärungen. Aber das ist, wie schon mal geschrieben, eine Ausnahme.
Der Autismus soll auch nicht vermarktet werden. Dass wird heute zum Teil auch gemacht. Nur weil man Autist ist, heisst das noch lange nicht, dass man alles perfekt kann. Auch wir müssen neue Sachen lernen, und haben manchmal Probleme mit dem Verstehen. Wie die Normalos auch. Doch wir können uns in eine Sache richtig vertiefen. Es sogar zu unserem Spezialgebiet machen. Dann wird es für die Andern schwierig. Aber das gelingt nicht einfach so. Es braucht die richtige Umgebung dafür.
Ist man auf eine Amt oder Arzt, so ist es sicher wichtig, dass man die Person darauf hinweist, dass man Autist ist. Denn so ist vieles einfacher. Auch wenn die Person nicht immer weiss, wie sie reagieren muss. ICh habe bis jetzt nur gute Erfahrungen damit gemacht. Die Personen fragen auch mal nach, wenn sie denken, dass man was nicht verstanden hat. Das ist OK. Besser einmal zu viel fragen.
Als vom Asperger-Syndrom Betroffener schreibe ich in meinem Blog über alles, was mich interessiert und was ich so denke.
Donnerstag, 10. November 2011
Mittwoch, 9. November 2011
Perfekte Kopfhörer
Wie im Blog über die Lautsprecher erwähnt, komme ich nun zu den Kopfhörern.
Die erste Frage die sich stellt, ist die ob er geschlossen oder offen ist. Dazu gibt es keine allgemein gültige Antwort. Wenn man einfach Musik hören will, eignen sich beide Konzepte gleichermassen. Jedoch, kann ein offener die Umgebung belästigen. Daher ist es ratsam, abzuklären, in was für einer Umgebung man Musik hört.
Ein geschlossener Kopfhörer, hat ein paar, meiner Meinung nach entscheidende Vorteile. Dies ist zum einen die Konstruktion. Sie erlaubt ein sehr bassreiches und druckvolles Klangbild. So wie es in einem Live-Konzert ist.
Was sie weiter haben können, und das ist das Besondere, ist das Material. Es gibt einige geschlossene Kopfhörer, die aus Holz sind. Der Erste und berühmteste ist der Sony MDR-R10. Er ist die Referenz. Bis heute. Sein Zellkova-Holz ist einfach genial. Er ist mehr als ein Kopfhörer, er ist eine Legende. Sein Klangbild ist einem Konzert gleich. Doch leider wird er nicht mehr hergestellt. Doch es gibt Alternativen. Diese sind von Denon. Der AD-H5000 und der AD-H7000. Beide haben Muscheln aus Mahagoni. Sie haben eine sehr speziellen Klang. Er ist nicht mit dem Gewohnten zu vergleichen. Er ist sehr druckvoll, klar und hat ein enormen Live-Charakter. Das Klangbild ist sehr schön ausgewogen und stabil. Auch sind die Formen der Töne, der eines Live-Konzertes sehr ähnlich. Aber ihr Klang ist nicht jederman's Sache. Daher gibt es den HD800 von Sennheiser. Er ist ebenfalls ein sehr guter Kopfhörer. Doch im fehlt die Musikalität. Er ist sehr analytisch und präzise. Er es mag, ist mit ihm bestens bedient. Dann gibt es noch die Grado. Sie werden in New York von Hand gefertigt. Sie haben auch eine sehr speziellen Klang. der PS1000i ist ihr Spitzenmodell. Er ist mehr ein wie ein Instrument. Sein Konstruktion besteht aus Mahagoni und Aluminium. Er ist sehr transparent und bassstark. Auch eher für eine Live-Atmosphäre zuständig. Aber Achtung, er braucht einen Kopfhörer-Verstärker, damit er sein volles Potential ausschöpfen kann. Er ist mit rund 1800 Euro auch nicht billig, aber sein Geld wert.
Dann gibt es noch die Stax. Die sind eine Ausnahme. Da sie alle Elektrostaten sind. Dass heisst, das sie extrem genau sind. Aber auch steril. Er wirklich alles hören will, und zwar genau so, wie es aufgenommen wurde, der nimmt einen Stax. Ich mag sie nicht, will sie einfach nicht musikalisch sind. Ihr Klangbild ist nicht Musik, sondern Exaktheit. Typisch Japan.
Für alle, die Glück haben oder einfach zuviel Geld, gab es eine Alternative zu Allem. Den Sennheiser Orpheus. Er ist bis heute ungeschlagen. Besser geht es nicht. Der Aufwand der betrieben wurde, steht in keinem Verhältnis zu dem Preis. Es wurde auch nur 300 Stück gebaut. Er ist auch ein Elektrostat. Aber er hat einen riesigen Röhrenverstärker. Dieser ist exakt auf bestimmte Frequenzen eingestellt. Er ist der perfekte Kopfhörer. Besser als alles Andere.
Für alle die sich damals keinen leisten konnten, gab es den HE60. Er ist auch ein Elektrostat, und wurde liebevoll Baby-Orpheus genannt. Ich selbst habe so einen. Er ist absolut genial. Sehr genau, und musikalisch. Es bei einem Elektrostaten die Ausnahme ist. Doch Sennheiser hat damals wirklich gute Kopfhörer gebaut.
Es gab noch eine sehr spezielle Konstruktion. Der AKG K1000. Er ist eine Elektrostat, aber hat keine Verstärker. Er wird direkt an der Endstufe angeschlossen. Er hat auch keine Ohrmuscheln. Er ist freischwebend vor den Ohren. Dadurch hatte er nicht sehr viel Bass, aber seine Mitten und Höhen sind sehr gut.
Was ist nun besser? Ein Kopfhörer oder ein Lautsprecher? Ich meine, dass ein Kopfhörer besser ist. Denn wenn man 2000 Euro für einen Kopfhörer ausgibt, dann muss man für eine Box, die gleiches kann 12000-20000 Euro ausgeben.
Doch egal, was man bevorzugt, der Quelle ist entscheidend. Wenn der CD-Player oder Plattenspieler nicht gut ist, nützt alles nicht. Das Selbe gilt auch für die Vor- und Endstufe, genau so wie für die Kabel.
Die erste Frage die sich stellt, ist die ob er geschlossen oder offen ist. Dazu gibt es keine allgemein gültige Antwort. Wenn man einfach Musik hören will, eignen sich beide Konzepte gleichermassen. Jedoch, kann ein offener die Umgebung belästigen. Daher ist es ratsam, abzuklären, in was für einer Umgebung man Musik hört.
Ein geschlossener Kopfhörer, hat ein paar, meiner Meinung nach entscheidende Vorteile. Dies ist zum einen die Konstruktion. Sie erlaubt ein sehr bassreiches und druckvolles Klangbild. So wie es in einem Live-Konzert ist.
Was sie weiter haben können, und das ist das Besondere, ist das Material. Es gibt einige geschlossene Kopfhörer, die aus Holz sind. Der Erste und berühmteste ist der Sony MDR-R10. Er ist die Referenz. Bis heute. Sein Zellkova-Holz ist einfach genial. Er ist mehr als ein Kopfhörer, er ist eine Legende. Sein Klangbild ist einem Konzert gleich. Doch leider wird er nicht mehr hergestellt. Doch es gibt Alternativen. Diese sind von Denon. Der AD-H5000 und der AD-H7000. Beide haben Muscheln aus Mahagoni. Sie haben eine sehr speziellen Klang. Er ist nicht mit dem Gewohnten zu vergleichen. Er ist sehr druckvoll, klar und hat ein enormen Live-Charakter. Das Klangbild ist sehr schön ausgewogen und stabil. Auch sind die Formen der Töne, der eines Live-Konzertes sehr ähnlich. Aber ihr Klang ist nicht jederman's Sache. Daher gibt es den HD800 von Sennheiser. Er ist ebenfalls ein sehr guter Kopfhörer. Doch im fehlt die Musikalität. Er ist sehr analytisch und präzise. Er es mag, ist mit ihm bestens bedient. Dann gibt es noch die Grado. Sie werden in New York von Hand gefertigt. Sie haben auch eine sehr speziellen Klang. der PS1000i ist ihr Spitzenmodell. Er ist mehr ein wie ein Instrument. Sein Konstruktion besteht aus Mahagoni und Aluminium. Er ist sehr transparent und bassstark. Auch eher für eine Live-Atmosphäre zuständig. Aber Achtung, er braucht einen Kopfhörer-Verstärker, damit er sein volles Potential ausschöpfen kann. Er ist mit rund 1800 Euro auch nicht billig, aber sein Geld wert.
Dann gibt es noch die Stax. Die sind eine Ausnahme. Da sie alle Elektrostaten sind. Dass heisst, das sie extrem genau sind. Aber auch steril. Er wirklich alles hören will, und zwar genau so, wie es aufgenommen wurde, der nimmt einen Stax. Ich mag sie nicht, will sie einfach nicht musikalisch sind. Ihr Klangbild ist nicht Musik, sondern Exaktheit. Typisch Japan.
Für alle, die Glück haben oder einfach zuviel Geld, gab es eine Alternative zu Allem. Den Sennheiser Orpheus. Er ist bis heute ungeschlagen. Besser geht es nicht. Der Aufwand der betrieben wurde, steht in keinem Verhältnis zu dem Preis. Es wurde auch nur 300 Stück gebaut. Er ist auch ein Elektrostat. Aber er hat einen riesigen Röhrenverstärker. Dieser ist exakt auf bestimmte Frequenzen eingestellt. Er ist der perfekte Kopfhörer. Besser als alles Andere.
Für alle die sich damals keinen leisten konnten, gab es den HE60. Er ist auch ein Elektrostat, und wurde liebevoll Baby-Orpheus genannt. Ich selbst habe so einen. Er ist absolut genial. Sehr genau, und musikalisch. Es bei einem Elektrostaten die Ausnahme ist. Doch Sennheiser hat damals wirklich gute Kopfhörer gebaut.
Es gab noch eine sehr spezielle Konstruktion. Der AKG K1000. Er ist eine Elektrostat, aber hat keine Verstärker. Er wird direkt an der Endstufe angeschlossen. Er hat auch keine Ohrmuscheln. Er ist freischwebend vor den Ohren. Dadurch hatte er nicht sehr viel Bass, aber seine Mitten und Höhen sind sehr gut.
Was ist nun besser? Ein Kopfhörer oder ein Lautsprecher? Ich meine, dass ein Kopfhörer besser ist. Denn wenn man 2000 Euro für einen Kopfhörer ausgibt, dann muss man für eine Box, die gleiches kann 12000-20000 Euro ausgeben.
Doch egal, was man bevorzugt, der Quelle ist entscheidend. Wenn der CD-Player oder Plattenspieler nicht gut ist, nützt alles nicht. Das Selbe gilt auch für die Vor- und Endstufe, genau so wie für die Kabel.
Dienstag, 8. November 2011
Ein perfekter Lautsprecher
Ein perfekter Lautsprecher ist wie Luft. Er ist vorhanden aber man hört ihn nicht. Der Lautsprecher darf keinen Eigenklang haben. Dies ist aber leider nicht möglich. Daher ist es ein Bestreben der Hersteller, immer neu Modelle zu entwerfen. Zum Teil mit sehr ausgefallenen Konstruktionen und Ideen.
Die Ausgefallenste Version, ist diejenige mit einer Gasflamme als Hochtöner. Die Idee ist genial. Und der Klang ist sogar extrem gut. Aber er ist nicht so gut, wie zu erwarten. Er hat was steriles. Das Klangbild ist nicht rein.
Dann kommen die Hörner. Die Idee ist auch super. Der Klang ist schlecht. Sie brauchen sehr viel Platz, und liefern ein durchzogenes Ergebnis ab. Der Klang ist auch nicht jedermanns Sache, da er sehr speziell ist. Das Klangbild ist leider nicht sehr homogen. Es sieht nicht gut aus.
Dann die Bändchen. Dieses Konzept ist genial. Und es tönt auch nahe am perfekten. Doch diese Lautsprecher werden heute nicht mehr gebaut, die diese speziellen Bändchen hätten. Das wären die Infinity IRS Beta, und die IRS V. Diese beiden Lautsprecher sind bis heute das Mass der Dinge. Besonders die IRS V. Sie ist der zu 99% perfekte Lautsprecher. Das Problem ist aber ihre Grösse und ihr Gewicht. Dazu kommt, dass die Endstufen sehr stark sein müssen. Und eine reicht nicht.
Aber es gab auch einen Lautsprecher, welcher für das, was er damals kostete extrem gut ist. Das ist auch eine Infinity. Die Kappa 9.2i. Sie ist auch nicht gerade klein, aber sie kann in normalen Wohnzimmer aufgestellt werden. Sie braucht auch nur eine impedanzstabile Endstufe. Ihr Klang ist sehr natürlich. Er ist mit einem Live-Konzert zu vergleichen. Sie hat auch eine enormen Bass. Doch der Bass ist nicht das, was einen Super-Lautsprecher auszeichnet. Nein, es sind die Mitten und Höhen. Besonders die Mitten. Und genau für diesen Zweck hat Infinity den PolyDome entwickelt. Dieser ist wie der Name sagt, ein Dome. Er ist also nach Aussen gerichtet. Er reicht fast das Niveau eins Bändchens.
Auch das Material und die Form des Gehäuses ist sehr wichtig. Genau so, wie die der Membrane.
Heute wird leider sehr viel Kunststoff oder Aluminium gebraucht. Holz ist leider nicht mehr so gefragt. Nur noch bei den teuren. Und auch da nicht immer. Holz hat die perfekten Klangeigenschaften. Es werden ja auch die besten Instrument aus Holz gefertigt. Die Wahl des Holzes ist entscheidend. Ebenso die Geometrie des Gehäuses. Es dürfen keine stehenden Wellen oder Vibrationen entstehen. Quadratisch praktisch gut klappt da nicht. Die Gehäuse müssen auch in ihrem Innern durchdacht sein. Bestes und extremstes Beispiel, ist die B&W Nautilus. Sie hat das Gehäuse einer Schnecke. Sie ist klanglich auch sehr nahe beim Ideal, aber sie hat den typischen B&W-Sound. Trocken, präzise und sehr analytisch. Aber nicht so sehr musikalisch wie eine alte Infinity. Denn es geht um die Wiedergabe von Musik, und nicht von Noten. Musikalität zu erzeugen ist also sehr schwierig.
Aber es gibt noch eine Lösung. Die des Elektrostaten. Das ist ein ganz anders Konzept als wie bisher beschrieben. Sie haben ein Panel, welches mit einer hohen Spannung versorgt wird. Einige haben zur Bass-Unterstützung sogar noch eine Bass-Membran.
Der Klang eines Elektrostaten ist sehr gewöhnungsbedürftig. Er ist sehr genau, scharf, kalt, und hat kein Volumen. Ein Klangbild, dass mir nicht gefällt. Aber es gibt Leute die auf so was stehen. Was sie aber sind, sie sind sehr gut in der Wohnung platzierbar. Das Panel hat Löcher. So ist er nicht so auffällig, wie eine Kappa.
Was aber alle gemeinsam haben, ist die Idee etwas nahe zu perfektes zu schaffen. Und wie ihre Erfolge auch zeigen, kommen diese Konzepte an. Es ist wie mit der Religion. Welcher ist der Beste. Darauf gibt es meiner Meinung nach sogar eine Antwort: Infinity IRS V. Sie ist, wie beschrieben der perfekteste Lautsprecher, welcher jemals gebaut wurde. Aber der Aufwand war zu gross, transportiern fast unmöglich, richtig aufstellen eine Sache für sich. Aber diejenigen, welche sich ihn sein Eigen nennen können, wollen sicher nie mehr einen Anderen.
Ich jedenfalls, gebe meine Kappa auch nicht her. Sie ist perfekt eingespielt und platziert. Auch wenn es heute vielleicht besser gibt, so sind sie preislich im 5-stelligen Bereich zu suchen.
Viel sagen, dass der perfekte Lautsprecher, eigentlich ein Kopfhörer ist, weil er nicht durch die Umgebung beeinflusst wird. Nun dazu später mehr.
Die Ausgefallenste Version, ist diejenige mit einer Gasflamme als Hochtöner. Die Idee ist genial. Und der Klang ist sogar extrem gut. Aber er ist nicht so gut, wie zu erwarten. Er hat was steriles. Das Klangbild ist nicht rein.
Dann kommen die Hörner. Die Idee ist auch super. Der Klang ist schlecht. Sie brauchen sehr viel Platz, und liefern ein durchzogenes Ergebnis ab. Der Klang ist auch nicht jedermanns Sache, da er sehr speziell ist. Das Klangbild ist leider nicht sehr homogen. Es sieht nicht gut aus.
Dann die Bändchen. Dieses Konzept ist genial. Und es tönt auch nahe am perfekten. Doch diese Lautsprecher werden heute nicht mehr gebaut, die diese speziellen Bändchen hätten. Das wären die Infinity IRS Beta, und die IRS V. Diese beiden Lautsprecher sind bis heute das Mass der Dinge. Besonders die IRS V. Sie ist der zu 99% perfekte Lautsprecher. Das Problem ist aber ihre Grösse und ihr Gewicht. Dazu kommt, dass die Endstufen sehr stark sein müssen. Und eine reicht nicht.
Aber es gab auch einen Lautsprecher, welcher für das, was er damals kostete extrem gut ist. Das ist auch eine Infinity. Die Kappa 9.2i. Sie ist auch nicht gerade klein, aber sie kann in normalen Wohnzimmer aufgestellt werden. Sie braucht auch nur eine impedanzstabile Endstufe. Ihr Klang ist sehr natürlich. Er ist mit einem Live-Konzert zu vergleichen. Sie hat auch eine enormen Bass. Doch der Bass ist nicht das, was einen Super-Lautsprecher auszeichnet. Nein, es sind die Mitten und Höhen. Besonders die Mitten. Und genau für diesen Zweck hat Infinity den PolyDome entwickelt. Dieser ist wie der Name sagt, ein Dome. Er ist also nach Aussen gerichtet. Er reicht fast das Niveau eins Bändchens.
Auch das Material und die Form des Gehäuses ist sehr wichtig. Genau so, wie die der Membrane.
Heute wird leider sehr viel Kunststoff oder Aluminium gebraucht. Holz ist leider nicht mehr so gefragt. Nur noch bei den teuren. Und auch da nicht immer. Holz hat die perfekten Klangeigenschaften. Es werden ja auch die besten Instrument aus Holz gefertigt. Die Wahl des Holzes ist entscheidend. Ebenso die Geometrie des Gehäuses. Es dürfen keine stehenden Wellen oder Vibrationen entstehen. Quadratisch praktisch gut klappt da nicht. Die Gehäuse müssen auch in ihrem Innern durchdacht sein. Bestes und extremstes Beispiel, ist die B&W Nautilus. Sie hat das Gehäuse einer Schnecke. Sie ist klanglich auch sehr nahe beim Ideal, aber sie hat den typischen B&W-Sound. Trocken, präzise und sehr analytisch. Aber nicht so sehr musikalisch wie eine alte Infinity. Denn es geht um die Wiedergabe von Musik, und nicht von Noten. Musikalität zu erzeugen ist also sehr schwierig.
Aber es gibt noch eine Lösung. Die des Elektrostaten. Das ist ein ganz anders Konzept als wie bisher beschrieben. Sie haben ein Panel, welches mit einer hohen Spannung versorgt wird. Einige haben zur Bass-Unterstützung sogar noch eine Bass-Membran.
Der Klang eines Elektrostaten ist sehr gewöhnungsbedürftig. Er ist sehr genau, scharf, kalt, und hat kein Volumen. Ein Klangbild, dass mir nicht gefällt. Aber es gibt Leute die auf so was stehen. Was sie aber sind, sie sind sehr gut in der Wohnung platzierbar. Das Panel hat Löcher. So ist er nicht so auffällig, wie eine Kappa.
Was aber alle gemeinsam haben, ist die Idee etwas nahe zu perfektes zu schaffen. Und wie ihre Erfolge auch zeigen, kommen diese Konzepte an. Es ist wie mit der Religion. Welcher ist der Beste. Darauf gibt es meiner Meinung nach sogar eine Antwort: Infinity IRS V. Sie ist, wie beschrieben der perfekteste Lautsprecher, welcher jemals gebaut wurde. Aber der Aufwand war zu gross, transportiern fast unmöglich, richtig aufstellen eine Sache für sich. Aber diejenigen, welche sich ihn sein Eigen nennen können, wollen sicher nie mehr einen Anderen.
Ich jedenfalls, gebe meine Kappa auch nicht her. Sie ist perfekt eingespielt und platziert. Auch wenn es heute vielleicht besser gibt, so sind sie preislich im 5-stelligen Bereich zu suchen.
Viel sagen, dass der perfekte Lautsprecher, eigentlich ein Kopfhörer ist, weil er nicht durch die Umgebung beeinflusst wird. Nun dazu später mehr.
Autismus und der Alltag
Viele Autisten können selbstständig ihren Alltag bewältigen. Doch gibt es immer wieder Hindernisse zu überwältigen. Das kann wie beschrieben, das Einkaufen oder Rechnungen bezahlen sein. Doch das ist nur ein kleiner Teil. Dazu kommt ja noch die eigene Wohnung. Diese muss auch aufgeräumt werden. Sie muss gereinigt werden. Waschen der Kleider. Das alles ist nicht so einfach.
Ich führe alleine einen Haushalt. Das einfachste ist, wenn immer alles seinen Platz hat. Wenn immer alles sauber ist. Denn dann hält sich der Aufwand in Grenzen. Es muss zwar jeden Tag etwas gemacht werden. Aber es sind so jeweils nur ein paar Minuten.
Doch was passiert, wenn man plötzlich nicht mehr alleine wohnt? Wenn ein Partner oder Partnerin dazu kommt. Dann wird es schwierig. Denn die haben ihre eigene Vorstellung von Ordnung. Das kann sehr stressig werden. Dazu kommt, dass sie auch ihre eigenen Sachen haben. Das heisst, dass die Unordnung zu nimmt. So ist es nicht mehr möglich, dass immer alles aufgeräumt ist. Auch wenn die Partnerin das alles einsieht, klappt es nicht.
Dazu kommt noch der Anspruch, das zum Beispiel der Kühlschrank immer voll ist. Das bedeutet, einen Mehraufwand beim einkaufen. Länger in den Läden sein. Diskutieren, was benötigt wird.
Weiter kommt die Freizeit dazu. Der Partner will was unternehmen. Will raus. In die Ferien, Städte besichtigen. Alles Dinge, welche den geregelten Alltag stören. Das ist sehr belastend. Denn eine Partenrin will ja meistens nicht einfach zu hause sein. Sie will sich mit Leuten treffen. Der soziale Druck nimmt so zu. Und wieder sind es die Unvorhergesehen Sachen. Ich mag das nicht mehr machen. Alleine ist es viel einfacher. Man braucht auch niemandem Rechenschaft ablegen, wieso man später von der Arbeit nach hause kommt. Wieso man was teures gekauft hat, oder einfach keine Lust hat, was zu unternehmen. Das Leben ist für mich so viel einfacher geworden.
So bin ich für mein Handeln selber verantwortlich. Das ist nicht so einfach, wenn alle Entscheide selber getroffen werden müssen. Aber es macht einem auch selbstsicherer, wenn man sieht, dass die Entscheide funktionieren.
Was im Alltag auch wichtig ist, sind die Spezialinteressen. Wenn man dann welche hat. Ich höre und mache gerne Musik. Doch diese muss laut sein. Alleine kann ich endlich wieder dem nachgehen. Ich kann mich auch mit Kopfhörern beschäftigen. Ich muss niemandem erklären, wieso ich das tue. Der Alltag ist für mich somit stressfrei. Doch ist es auch wichtig, das, wenn man nicht auf Arbeit ist, sich einen Tagesplan macht. Darin sollten nicht viele Punkte enthalten sein. Aber sicher, wann wird aufgestanden, wann wird gegessen und wann wird schlafen gegangen. So erhält der Tag einen Rahmen. Denn einfach nur machen, dass bringt nichts. Es braucht Fixpunkte oder Orientierungspunkte im Tag.
Ich führe alleine einen Haushalt. Das einfachste ist, wenn immer alles seinen Platz hat. Wenn immer alles sauber ist. Denn dann hält sich der Aufwand in Grenzen. Es muss zwar jeden Tag etwas gemacht werden. Aber es sind so jeweils nur ein paar Minuten.
Doch was passiert, wenn man plötzlich nicht mehr alleine wohnt? Wenn ein Partner oder Partnerin dazu kommt. Dann wird es schwierig. Denn die haben ihre eigene Vorstellung von Ordnung. Das kann sehr stressig werden. Dazu kommt, dass sie auch ihre eigenen Sachen haben. Das heisst, dass die Unordnung zu nimmt. So ist es nicht mehr möglich, dass immer alles aufgeräumt ist. Auch wenn die Partnerin das alles einsieht, klappt es nicht.
Dazu kommt noch der Anspruch, das zum Beispiel der Kühlschrank immer voll ist. Das bedeutet, einen Mehraufwand beim einkaufen. Länger in den Läden sein. Diskutieren, was benötigt wird.
Weiter kommt die Freizeit dazu. Der Partner will was unternehmen. Will raus. In die Ferien, Städte besichtigen. Alles Dinge, welche den geregelten Alltag stören. Das ist sehr belastend. Denn eine Partenrin will ja meistens nicht einfach zu hause sein. Sie will sich mit Leuten treffen. Der soziale Druck nimmt so zu. Und wieder sind es die Unvorhergesehen Sachen. Ich mag das nicht mehr machen. Alleine ist es viel einfacher. Man braucht auch niemandem Rechenschaft ablegen, wieso man später von der Arbeit nach hause kommt. Wieso man was teures gekauft hat, oder einfach keine Lust hat, was zu unternehmen. Das Leben ist für mich so viel einfacher geworden.
So bin ich für mein Handeln selber verantwortlich. Das ist nicht so einfach, wenn alle Entscheide selber getroffen werden müssen. Aber es macht einem auch selbstsicherer, wenn man sieht, dass die Entscheide funktionieren.
Was im Alltag auch wichtig ist, sind die Spezialinteressen. Wenn man dann welche hat. Ich höre und mache gerne Musik. Doch diese muss laut sein. Alleine kann ich endlich wieder dem nachgehen. Ich kann mich auch mit Kopfhörern beschäftigen. Ich muss niemandem erklären, wieso ich das tue. Der Alltag ist für mich somit stressfrei. Doch ist es auch wichtig, das, wenn man nicht auf Arbeit ist, sich einen Tagesplan macht. Darin sollten nicht viele Punkte enthalten sein. Aber sicher, wann wird aufgestanden, wann wird gegessen und wann wird schlafen gegangen. So erhält der Tag einen Rahmen. Denn einfach nur machen, dass bringt nichts. Es braucht Fixpunkte oder Orientierungspunkte im Tag.
Montag, 7. November 2011
Autismus und der richtige Beruf
In den Foren wird viel über den richtigen Beruf für Autisten geschrieben. Eine allgemeine Antwort gibt es nicht. Genau so wie für Normale. Es gibt ja auch nicht DEN Beruf für normal.
Doch kommt bei den meisten Autisten eine zum Teil stark eingeschränkte Kommunikation zum Vorschein. Dies ist sicher für Berufe, in welchen mit vielen Menschen zusammen gearbeitet werden muss, hinderlich.
Es ist aber nicht so, dass Autisten immer nur an einem einsamen Arbeitsplatz arbeiten müssen. Denn auch für uns ist der soziale Kontakt wichtig. Und in einem Geschäft muss man miteinander sprechen. Denn sonst, weiss man nicht was man zu tun hat, oder kann seine eigenen Ideen nicht einbringen.
Für mich sind die Berufe in der IT sicher an erster Stelle. Jedoch mit Vorbehalt. Den es ist nicht jeder ein Softwareentwickler. Es kann nicht jeder Testen. Den, dass sind Disziplinen die ein Studium erfordern.
Aber es gibt auch andere einfachere Tätigkeiten. Die besonders eine gute Gabe zum Detail haben. Das sind Kontrollen von Listen, Rechnungen. Auch einfache Tests können durchgeführt werden, da diese ein exaktes Arbeiten voraussetzen.
Wichtig ist aber, dass es nicht zu viele Änderungen im Arbeitsalltag gibt. Nicht zu viele Sitzungen oder Telefonate. Denn das führt automatisch zu einer Reizüberflutung.
Wichtig ist auch, dass der Arbeitsalltag geregelt ist. Wann wird begonnen, und wann ist Schluss.
Daher sind Berufe im Gesundheitswesen nicht zu empfehlen, oder Berufe die Schichtarbeit verlangen.
Es ist aber auch nicht so, dass Autisten in eine "geschützte Werkstatt" gehören. Einige sicher, aber bei Weitem nicht alle. Denn die meisten wissen gar nicht, das sie Autisten sind. Sie fragen sich bloss immer, wieso sie anders sind. An einem Arbeitsplatz mit Normalen ist es so, dass man früher oder später auffällt. Man weiss aber nicht wieso. Häufig führt dies auch zum Stellenverlust. Wenn das einige Male geschehen ist, sollte man sich doch kritisch hinterfragen, wer die Schuld trägt. Denn es ist nicht immer das Unternehmen. Obwohl das am einfachsten wäre. Mir selber ist das 5 Mal passiert. Jetzt weiss ich aber auch wieso. Ich habe mich bei einer Firma beworben, welche Autisten einstellt. Und das ist etwas ganz anderes. Denn so wie Normale ihre Arbeitsumgebung haben, so sollen dies auch Autisten haben. Denn so könne sie ihr Potenzial ausschöpfen. Es ist aber auch eine Frage der Förderung. Viele wissen gar nicht, was für Fähigkeiten sie haben. Das gilt es an so einem Ort herauszufinden. Viel könne nicht 8 Stunden am Tag konzentriert arbeiten. Daher ist es auch wichtig, ein flexibles Zeitmodell zu haben. Es sollte auch keinen grossen Druck ausgeübt werden. Denn das führt zu Stress und auch Angst. Es kann sogar zur völligen Blockade führen.
Aber ich glaube, dass das Wichtigste ist, dass sich die Person wohl fühlt. Es macht keinen Sinn, wenn jemand gerne Buschauffeur ist, ihn nur wegen der Diagnose Autismus in die IT zu stecken. Denn das wäre dann auch nicht gut.
Doch kommt bei den meisten Autisten eine zum Teil stark eingeschränkte Kommunikation zum Vorschein. Dies ist sicher für Berufe, in welchen mit vielen Menschen zusammen gearbeitet werden muss, hinderlich.
Es ist aber nicht so, dass Autisten immer nur an einem einsamen Arbeitsplatz arbeiten müssen. Denn auch für uns ist der soziale Kontakt wichtig. Und in einem Geschäft muss man miteinander sprechen. Denn sonst, weiss man nicht was man zu tun hat, oder kann seine eigenen Ideen nicht einbringen.
Für mich sind die Berufe in der IT sicher an erster Stelle. Jedoch mit Vorbehalt. Den es ist nicht jeder ein Softwareentwickler. Es kann nicht jeder Testen. Den, dass sind Disziplinen die ein Studium erfordern.
Aber es gibt auch andere einfachere Tätigkeiten. Die besonders eine gute Gabe zum Detail haben. Das sind Kontrollen von Listen, Rechnungen. Auch einfache Tests können durchgeführt werden, da diese ein exaktes Arbeiten voraussetzen.
Wichtig ist aber, dass es nicht zu viele Änderungen im Arbeitsalltag gibt. Nicht zu viele Sitzungen oder Telefonate. Denn das führt automatisch zu einer Reizüberflutung.
Wichtig ist auch, dass der Arbeitsalltag geregelt ist. Wann wird begonnen, und wann ist Schluss.
Daher sind Berufe im Gesundheitswesen nicht zu empfehlen, oder Berufe die Schichtarbeit verlangen.
Es ist aber auch nicht so, dass Autisten in eine "geschützte Werkstatt" gehören. Einige sicher, aber bei Weitem nicht alle. Denn die meisten wissen gar nicht, das sie Autisten sind. Sie fragen sich bloss immer, wieso sie anders sind. An einem Arbeitsplatz mit Normalen ist es so, dass man früher oder später auffällt. Man weiss aber nicht wieso. Häufig führt dies auch zum Stellenverlust. Wenn das einige Male geschehen ist, sollte man sich doch kritisch hinterfragen, wer die Schuld trägt. Denn es ist nicht immer das Unternehmen. Obwohl das am einfachsten wäre. Mir selber ist das 5 Mal passiert. Jetzt weiss ich aber auch wieso. Ich habe mich bei einer Firma beworben, welche Autisten einstellt. Und das ist etwas ganz anderes. Denn so wie Normale ihre Arbeitsumgebung haben, so sollen dies auch Autisten haben. Denn so könne sie ihr Potenzial ausschöpfen. Es ist aber auch eine Frage der Förderung. Viele wissen gar nicht, was für Fähigkeiten sie haben. Das gilt es an so einem Ort herauszufinden. Viel könne nicht 8 Stunden am Tag konzentriert arbeiten. Daher ist es auch wichtig, ein flexibles Zeitmodell zu haben. Es sollte auch keinen grossen Druck ausgeübt werden. Denn das führt zu Stress und auch Angst. Es kann sogar zur völligen Blockade führen.
Aber ich glaube, dass das Wichtigste ist, dass sich die Person wohl fühlt. Es macht keinen Sinn, wenn jemand gerne Buschauffeur ist, ihn nur wegen der Diagnose Autismus in die IT zu stecken. Denn das wäre dann auch nicht gut.
Sonntag, 6. November 2011
Autismus als Behinderung II
Für mich ist es wie schon geschrieben, eine Behinderung. Dies will ich jetzt genauer erläutern.
Es beginnt bei normalen Dingen, wie einkaufen oder Rechnungen bezahlen. Das sind Sachen, die ich nicht gerne mache. Gut, wer bezahlt schon gerne Rechnungen? Aber das ist genau der Punkt. Ich mache es eigentlich gerne. Denn ich habe ja eine Leistung bezogen. Aber gleichwohl ist fällt es mir schwer. Was mir aber geholfen hat, ist dass mit meine Therapeutin einen Weg gezeigt hat, wie ich dieses Problem lösen kann. Er ist ganz einfach. Alle Briefe, die ich bekomme, sofort öffnen. Das liest sich jetzt einfach. Hat aber eine grosse Wirkung. Denn ich sehe, was ich zu tun habe. Briefe die Verschlossen bleiben, bleiben es auch. Bis dann Mahnung oder noch schlimmeres kommt.
Das Andere ist das Einkaufen. Dass ist bis heute eine Belastung. Denn in den Läden ist es immer laut und hektisch. All diese Dinge die da angeboten werden. Und immer mal wieder wird der Laden umgestellt. Das ist wirklich mühsam. Denn für mich müssen die Sachen immer am gleichen Ort sein. So habe ich es auch zu hause eingerichtet. Alles hat seinen exakten Platz. Dazu kommt, dass die Leute immer im Weg stehen. Sie machen einfach was sie wollen. Das ist Stress pur. Denn ich merke nicht, wenn jemand neben mir steht. Ich bin immer bemüht, meinen Körper unter Kontrolle zu haben, so dass die Arme nicht tun und lassen was sie wollen. Denn es kann leicht passieren, dass ich jemandem eine knalle. Je mehr Leute in einem Laden sind desto schlimmer ist es. Deshalb überlege ich mir, was ich will. Gehe rein, hole die Sachen, und ab an die Kasse. Doch dort angelangt, geht es weiter. Die Verkäuferin schaut einem an, sie fragt nach Karten oder sonst was. Das ist nicht mein Ding. Ich muss mir dann immer eine Antwort überlegen. Auf viele Fragen habe ich mir eine Standardantwort überlegt. Und kann sie rasch geben.
Aus dem Laden raus. Danach ist mir meistens schwindlig. Ich habe gelernt, damit um zu gehen. Es ist das Anzeichen einer Panikattacke. So wurde es mir jedenfalls erklärt. Seit ich das weiss, schenke ich dem keine Beachtung mehr. Ich weiss, dass nichts passieren kann.
Richtig stressig wird es aber, wenn ich in eine Stadt gehe. Dann gibt es sehr viele Geräusche, Bewegungen. Das ist dann wirklich schlimm. Das kann bei mir zu einer Verengung des Sehfeldes führen. Auch zu Kopfschmerzen und extremen Schwindel. Daher halte ich es nicht lange in einer Stadt aus. Die Hektik und der Lärm sind zu gross für mich.
Wenn ich mit mir noch unbekannten Personen sprechen muss, so ist es für mich unmöglich, zu erkennen, was die Person meint. Ich kann auch ihre Gesichtszüge nicht auswerten. Wenn ich die Person dann besser kenne, dann kann ich anhand der Stimme darauf reagieren. Doch, wenn sie, und das machen Frauen häufig, die Frisur ändern, dann wird es schwierig. Denn nur die Haare zusammenbinden, bedeutet für mich, es ist eine neue Person. Erst wenn ich die Stimme höre, weiss ich, wer es ist. Kleider spielen für mich keine Rolle. Es ist egal wie die Person angezogen ist.
Die erwähnten Situationen sind für mich wie geschrieben, nicht einfach. Sie schränken mich ein. Daher meine Behauptung, dass Autismus eine Behinderung ist. Behinderung, bedeutet, das man behindert wird. Also ein Hindernis hat, das man nicht oder nur schwer überwinden kann.
Viele schreiben oder sagen, das der Autismus eine andere Sichtweise ist. Das ist richtig. Es ist so. Ich nehme Dinge wahr, die eine normaler Mensch nicht wahr nimmt. Aber eigentlich auch nicht muss. Denn ich sehe Details, aber nicht das Ganze. Also muss ich alles analysieren, und zu einem Ganzen versuchen zusammenfügen. Das ist auch eine Behinderung. Denn Details sind im Alltag nicht gefragt. Im Beruf ist es was anderes. Doch selbst da ist es nicht immer gefragt. Aber ich kann nicht anderes.
Wichtig ist, dass man damit leben lernt. Ich bin auch froh, dass ich eine sehr gute Therapeutin habe. Denn sie hilft mir scheinbar banale Sache zu verstehen. Doch komme ich immer mal wieder an meine Grenzen. Und es ist wichtig, dass man auch zugibt, dass man die Grenze erreicht hat.
Es beginnt bei normalen Dingen, wie einkaufen oder Rechnungen bezahlen. Das sind Sachen, die ich nicht gerne mache. Gut, wer bezahlt schon gerne Rechnungen? Aber das ist genau der Punkt. Ich mache es eigentlich gerne. Denn ich habe ja eine Leistung bezogen. Aber gleichwohl ist fällt es mir schwer. Was mir aber geholfen hat, ist dass mit meine Therapeutin einen Weg gezeigt hat, wie ich dieses Problem lösen kann. Er ist ganz einfach. Alle Briefe, die ich bekomme, sofort öffnen. Das liest sich jetzt einfach. Hat aber eine grosse Wirkung. Denn ich sehe, was ich zu tun habe. Briefe die Verschlossen bleiben, bleiben es auch. Bis dann Mahnung oder noch schlimmeres kommt.
Das Andere ist das Einkaufen. Dass ist bis heute eine Belastung. Denn in den Läden ist es immer laut und hektisch. All diese Dinge die da angeboten werden. Und immer mal wieder wird der Laden umgestellt. Das ist wirklich mühsam. Denn für mich müssen die Sachen immer am gleichen Ort sein. So habe ich es auch zu hause eingerichtet. Alles hat seinen exakten Platz. Dazu kommt, dass die Leute immer im Weg stehen. Sie machen einfach was sie wollen. Das ist Stress pur. Denn ich merke nicht, wenn jemand neben mir steht. Ich bin immer bemüht, meinen Körper unter Kontrolle zu haben, so dass die Arme nicht tun und lassen was sie wollen. Denn es kann leicht passieren, dass ich jemandem eine knalle. Je mehr Leute in einem Laden sind desto schlimmer ist es. Deshalb überlege ich mir, was ich will. Gehe rein, hole die Sachen, und ab an die Kasse. Doch dort angelangt, geht es weiter. Die Verkäuferin schaut einem an, sie fragt nach Karten oder sonst was. Das ist nicht mein Ding. Ich muss mir dann immer eine Antwort überlegen. Auf viele Fragen habe ich mir eine Standardantwort überlegt. Und kann sie rasch geben.
Aus dem Laden raus. Danach ist mir meistens schwindlig. Ich habe gelernt, damit um zu gehen. Es ist das Anzeichen einer Panikattacke. So wurde es mir jedenfalls erklärt. Seit ich das weiss, schenke ich dem keine Beachtung mehr. Ich weiss, dass nichts passieren kann.
Richtig stressig wird es aber, wenn ich in eine Stadt gehe. Dann gibt es sehr viele Geräusche, Bewegungen. Das ist dann wirklich schlimm. Das kann bei mir zu einer Verengung des Sehfeldes führen. Auch zu Kopfschmerzen und extremen Schwindel. Daher halte ich es nicht lange in einer Stadt aus. Die Hektik und der Lärm sind zu gross für mich.
Wenn ich mit mir noch unbekannten Personen sprechen muss, so ist es für mich unmöglich, zu erkennen, was die Person meint. Ich kann auch ihre Gesichtszüge nicht auswerten. Wenn ich die Person dann besser kenne, dann kann ich anhand der Stimme darauf reagieren. Doch, wenn sie, und das machen Frauen häufig, die Frisur ändern, dann wird es schwierig. Denn nur die Haare zusammenbinden, bedeutet für mich, es ist eine neue Person. Erst wenn ich die Stimme höre, weiss ich, wer es ist. Kleider spielen für mich keine Rolle. Es ist egal wie die Person angezogen ist.
Die erwähnten Situationen sind für mich wie geschrieben, nicht einfach. Sie schränken mich ein. Daher meine Behauptung, dass Autismus eine Behinderung ist. Behinderung, bedeutet, das man behindert wird. Also ein Hindernis hat, das man nicht oder nur schwer überwinden kann.
Viele schreiben oder sagen, das der Autismus eine andere Sichtweise ist. Das ist richtig. Es ist so. Ich nehme Dinge wahr, die eine normaler Mensch nicht wahr nimmt. Aber eigentlich auch nicht muss. Denn ich sehe Details, aber nicht das Ganze. Also muss ich alles analysieren, und zu einem Ganzen versuchen zusammenfügen. Das ist auch eine Behinderung. Denn Details sind im Alltag nicht gefragt. Im Beruf ist es was anderes. Doch selbst da ist es nicht immer gefragt. Aber ich kann nicht anderes.
Wichtig ist, dass man damit leben lernt. Ich bin auch froh, dass ich eine sehr gute Therapeutin habe. Denn sie hilft mir scheinbar banale Sache zu verstehen. Doch komme ich immer mal wieder an meine Grenzen. Und es ist wichtig, dass man auch zugibt, dass man die Grenze erreicht hat.
Samstag, 5. November 2011
Den Glaube finden
Viele sind einer der Landeskirchen zugeteilt. Viele sind aus diesen Kirchen ausgetreten und in einer Freikirche oder sonst in einer Gemeinde. Doch findet man da seinen Glauben? Ist es nicht einfach auch das anders sein. Nicht der Masse angehören? Sind die "Kirchen" so schlecht? Ich glaube nicht. Sie sind sehr wichtig für unsere Gesellschaft. Der Glaube findet man nicht ihn einer Kirche oder einer Gemeinde. Der Glaube findet man in Situationen des Lebens. Institutionen nehmen für sich ein, dass sie wissen, was wir brauchen. Doch das ist falsch. Niemand weiss, was wir brauchen. Manchmal nicht einmal wir selber. Nur ER weiss es.
Das Bitten und beten ist wichtig. Die Bibel lesen und verstehen. Das ist wichtig. Wenn dann das Bedürfnis entsteht, sich einer Kirche oder Gemeinde anzuschliessen, dann ist das gut. ER weist uns den richtigen Weg. Nicht wir entscheiden. Dass ist der Unterschied beim Glauben. Wir entscheiden nicht. GOTT entscheidet für uns. Auf IHN zu hören und IHM vertrauen, dass ist das Wichtigste.
Ideal ist eine Bibelschule oder aber ein Fernkurs zu machen. Bei diesen Kursen geht es nicht darum, dass einem die einzig richtige Wahrheit beigebracht wird. Nein, es geht darum, die Bibel richtig zu lesen, und zu verstehen.
Was ich sehr empfehlen kann ist Folgendes:
http://www.christliche-schriften.ch/
Da kann man sich kostenlos einen Fernkurs bestellen. Ich selber mache diesen Kurs. Er ist wirklich eine enorme Bereicherung in meinem Leben. Ich freue mich auch jedes Mal, wenn die neue Lektion kommt.
Wieso immer nur an Hochschulen oder FH's studieren? Wieso nicht auch mal die Worte GOTTES studieren. Die bringen einem im Leben wirklich weiter. Es ist zwar nicht mit Ruhm und Ehre verbunden. Doch hat man die Gewissheit, dass man nicht alleine ist. Man lernt mit der Bibel zu leben. Sie zu lesen. Sie als Nachschlagewerk zu nutzen. Wo finde ich Antworten zu meinen Fragen? Wo zu meiner Situation? Das sind Fragen, die die Bibel locker beantworten kann, wenn man weiss wo finden.
Vielen wollen das aber nicht. Denn sie getrauen sich nicht, oder meinen, dass sie alles aufgeben müssen. Es ist auch nicht "in". sich JESUS hinzugeben. Viele meinen, dass GOTT nicht existiert. Doch das ist ein Irrglaube. GOTT existiert, und ist nicht wie Nietsche sagt, tot. Nein, er ist ein lebendiger GOTT.
All die Kurse welche einem versprechen, das innere Gleichgewicht wieder herzustellen, lenken nur von GOTT ab. Sie dienen nur sich selbst. Sie wollen selber bestimmen. Das ist falsch. Ich schreibe dies bewusst so.
Ich habe selber allerlei ausprobiert. Doch alles hat nichts gebracht. Alle diese Wege führten in die Irre.
Seit ich mit JESUS durch das Leben gehe, ist alles anders geworden. Ich habe ein neues Leben bekommen. JESUS ist keine Fantasie oder sonst etwas. ER ist real. Wer dies leugnet kennt IHN nicht. Der hat IHN nicht erfahren dürfen.
Wer mit JESUS ist, der darf sich am Leben freuen. Er muss es sicher nicht in Einsamkeit verbringen. ER will, dass wir uns am Leben erfreuen., und hilft uns sogar dabei.
DEN Glauben gibt es nicht. Alle die meine, dass sie wissen, was echter Glaube ist, sind Blender in eigenem Interesse. Nur die eigene Erfahrung weist einem den Glauben. GOTT offenbart sich jedem anders. Es gibt keine allgemein gültige Regel wie sich GOTT offenbart. Es ist IHM überlassen.
Leider denken heute viele nicht mehr über GOTT nach. Sie sprechen nicht mit IHM.
Sie geben sich wie auch schon geschrieben, lieber den Götzen hin. Mit Geld kann man alles kaufen, nur GOTT nicht. Doch Geld regiert die Welt. Der Fürst der Welt ist Geld. Er ist die Verführung, die Verdammnis. Der Irrweg. Er versucht uns von IHM wegzulocken. Je lauter und schriller, desto besser. Viele folgen den falschen Propheten, den Verführungen. Sie sind alle so individuell. Denken sie. Doch sie folgen einer bestimmten Logik. Die Logik der Irre. Der Logik Satans. Sie sehen es nicht, und wollen es nicht sehen. Denn sie wissen, was für sie gut ist. Sie gehen geradewegs in die Verdammnis. Leider ist das nicht ein Märchen. Denn GOTT ist real. ER will, dass wir seinen Weg gehen. ER ist die Erlösung, und nichts Anderes. Wer IHM vertraut, ist gerettet.
Die Zeit ist kurz, welcher der Fürst der Welt zur Verfügung hat. ER lässt ihn gewähren. Wir werden geprüft. Doch wer sich IHM anvertraut, der wird nicht mehr geprüft und gerichtet. ER wird geleitet, in SEINEM Willen.
ER ist gerecht, und nur ER.
Das Bitten und beten ist wichtig. Die Bibel lesen und verstehen. Das ist wichtig. Wenn dann das Bedürfnis entsteht, sich einer Kirche oder Gemeinde anzuschliessen, dann ist das gut. ER weist uns den richtigen Weg. Nicht wir entscheiden. Dass ist der Unterschied beim Glauben. Wir entscheiden nicht. GOTT entscheidet für uns. Auf IHN zu hören und IHM vertrauen, dass ist das Wichtigste.
Ideal ist eine Bibelschule oder aber ein Fernkurs zu machen. Bei diesen Kursen geht es nicht darum, dass einem die einzig richtige Wahrheit beigebracht wird. Nein, es geht darum, die Bibel richtig zu lesen, und zu verstehen.
Was ich sehr empfehlen kann ist Folgendes:
http://www.christliche-schriften.ch/
Da kann man sich kostenlos einen Fernkurs bestellen. Ich selber mache diesen Kurs. Er ist wirklich eine enorme Bereicherung in meinem Leben. Ich freue mich auch jedes Mal, wenn die neue Lektion kommt.
Wieso immer nur an Hochschulen oder FH's studieren? Wieso nicht auch mal die Worte GOTTES studieren. Die bringen einem im Leben wirklich weiter. Es ist zwar nicht mit Ruhm und Ehre verbunden. Doch hat man die Gewissheit, dass man nicht alleine ist. Man lernt mit der Bibel zu leben. Sie zu lesen. Sie als Nachschlagewerk zu nutzen. Wo finde ich Antworten zu meinen Fragen? Wo zu meiner Situation? Das sind Fragen, die die Bibel locker beantworten kann, wenn man weiss wo finden.
Vielen wollen das aber nicht. Denn sie getrauen sich nicht, oder meinen, dass sie alles aufgeben müssen. Es ist auch nicht "in". sich JESUS hinzugeben. Viele meinen, dass GOTT nicht existiert. Doch das ist ein Irrglaube. GOTT existiert, und ist nicht wie Nietsche sagt, tot. Nein, er ist ein lebendiger GOTT.
All die Kurse welche einem versprechen, das innere Gleichgewicht wieder herzustellen, lenken nur von GOTT ab. Sie dienen nur sich selbst. Sie wollen selber bestimmen. Das ist falsch. Ich schreibe dies bewusst so.
Ich habe selber allerlei ausprobiert. Doch alles hat nichts gebracht. Alle diese Wege führten in die Irre.
Seit ich mit JESUS durch das Leben gehe, ist alles anders geworden. Ich habe ein neues Leben bekommen. JESUS ist keine Fantasie oder sonst etwas. ER ist real. Wer dies leugnet kennt IHN nicht. Der hat IHN nicht erfahren dürfen.
Wer mit JESUS ist, der darf sich am Leben freuen. Er muss es sicher nicht in Einsamkeit verbringen. ER will, dass wir uns am Leben erfreuen., und hilft uns sogar dabei.
DEN Glauben gibt es nicht. Alle die meine, dass sie wissen, was echter Glaube ist, sind Blender in eigenem Interesse. Nur die eigene Erfahrung weist einem den Glauben. GOTT offenbart sich jedem anders. Es gibt keine allgemein gültige Regel wie sich GOTT offenbart. Es ist IHM überlassen.
Leider denken heute viele nicht mehr über GOTT nach. Sie sprechen nicht mit IHM.
Sie geben sich wie auch schon geschrieben, lieber den Götzen hin. Mit Geld kann man alles kaufen, nur GOTT nicht. Doch Geld regiert die Welt. Der Fürst der Welt ist Geld. Er ist die Verführung, die Verdammnis. Der Irrweg. Er versucht uns von IHM wegzulocken. Je lauter und schriller, desto besser. Viele folgen den falschen Propheten, den Verführungen. Sie sind alle so individuell. Denken sie. Doch sie folgen einer bestimmten Logik. Die Logik der Irre. Der Logik Satans. Sie sehen es nicht, und wollen es nicht sehen. Denn sie wissen, was für sie gut ist. Sie gehen geradewegs in die Verdammnis. Leider ist das nicht ein Märchen. Denn GOTT ist real. ER will, dass wir seinen Weg gehen. ER ist die Erlösung, und nichts Anderes. Wer IHM vertraut, ist gerettet.
Die Zeit ist kurz, welcher der Fürst der Welt zur Verfügung hat. ER lässt ihn gewähren. Wir werden geprüft. Doch wer sich IHM anvertraut, der wird nicht mehr geprüft und gerichtet. ER wird geleitet, in SEINEM Willen.
ER ist gerecht, und nur ER.
Freitag, 4. November 2011
Guter Klang und Ton
Was zeichnet eine Anlage oder ein Instrument aus, welches hervorragend klingt? Dies hat diverse Gründe. Einer ist das Material. Das ist entscheidend. Wenn bei einem Instrument das falsche oder schlechtes Holz verwendet wird, kann es noch so gut gemacht sein, es wird immer schlecht sein.
Eine Anlage die eine gewisse Masse hat, die stabil gebaut ist, kann nicht schlecht sein. Doch dies alles hat seinen Preis. Guter Klang, war noch nie billig. Viele Hersteller versuchen, ihre Instrumente oder auch Anlagen mit einem Augenwischerei-Klang zu versehen. Der ist im ersten Augenblick super. Aber bei genauerer Analyse, merkt man schnell, dass es nicht so ist.
Ich habe schon mit vielen EGitarren gespielt. Von 300 Euro bis 15000 Euro. Der Punkt ist, dass es einfach ist, zu sagen, dass die Teure besser ist. Sie muss es sein. Doch wie sieht es aus, wenn eine EGitarre nur 4000Euro kostet. Ist die wirklich schlechter als die für 15000? Nein, sie kann sogar besser sein. Es ist nicht zwingend, dass sie schlechter ist.
Eine Stratocaster aus dem Fender CustomShop hat die Qualitäten, die ein Instrument braucht. Doch auch von dort sind nicht alle gleich gut. Denn Holz ist ein Naturprodukt. Es sind auch die Komponenten, welche eine grosse Rolle spielen. Und, ein Instrument der 4000Euro-Klasse hat die besten Komponenten.
Alles was teurer ist, ist nur noch Finish und exklusiver SchnickSchnack. In all den Jahren, habe ich keine EGitarre gespielt, oder gehört, die an meine Custom Strat rankommt. Es war riesen Glück, dass ich sie gefunden habe.
Der wahre Ton, ist nicht rund, wie immer wieder geschrieben wird. Nein er ist ein Oval, und hat an den Rändern keine Unebenheiten. Der Rand ist weiss-gelblich. So muss er sein. Das Oval ist schwarz aber nicht zu dunkel. Es sind die Feinheiten, die es ausmachen. Es ist egal, ob ein Flügel, eine Querflöte oder eine EGitarre. Diese Tondarstellung ist für mich bei allen Super-Instrumenten zu finden. Natürlich sind sie nicht alle exakt gleich. Aber sie stimmen dem Bild nach überein.
Bei einer HiFi-Anlage ist es ähnlich. Da wird viel Voodoo betrieben. Viel exotisches ist auf dem Markt. Doch sind das meistens Blender. Denn die wahren Komponenten sind auch Jahren immer noch Top. Sie wurden von Leuten entworfen und gebaut, die das Ultimative wollen. Es gibt nicht viele davon. Eines ist das Jadis JS-1 Laufwerk. Es ist das Mass der Dinge in Sachen CD-Wiedergabe. Besser geht es nicht. Der entsprechende Wandler vorausgesetzt. Diese Laufwerk gibt es seit den 90er Jahren. Es wurde immer mal wieder ein wenig optimiert. Aber die Grundstruktur ist geblieben. Es ist eigentlich auch ein Instrument.
Wer guten Klang und Ton haben will, der sollte mit den Ohren schauen, und nicht mit den Augen.
Eine Anlage die eine gewisse Masse hat, die stabil gebaut ist, kann nicht schlecht sein. Doch dies alles hat seinen Preis. Guter Klang, war noch nie billig. Viele Hersteller versuchen, ihre Instrumente oder auch Anlagen mit einem Augenwischerei-Klang zu versehen. Der ist im ersten Augenblick super. Aber bei genauerer Analyse, merkt man schnell, dass es nicht so ist.
Ich habe schon mit vielen EGitarren gespielt. Von 300 Euro bis 15000 Euro. Der Punkt ist, dass es einfach ist, zu sagen, dass die Teure besser ist. Sie muss es sein. Doch wie sieht es aus, wenn eine EGitarre nur 4000Euro kostet. Ist die wirklich schlechter als die für 15000? Nein, sie kann sogar besser sein. Es ist nicht zwingend, dass sie schlechter ist.
Eine Stratocaster aus dem Fender CustomShop hat die Qualitäten, die ein Instrument braucht. Doch auch von dort sind nicht alle gleich gut. Denn Holz ist ein Naturprodukt. Es sind auch die Komponenten, welche eine grosse Rolle spielen. Und, ein Instrument der 4000Euro-Klasse hat die besten Komponenten.
Alles was teurer ist, ist nur noch Finish und exklusiver SchnickSchnack. In all den Jahren, habe ich keine EGitarre gespielt, oder gehört, die an meine Custom Strat rankommt. Es war riesen Glück, dass ich sie gefunden habe.
Der wahre Ton, ist nicht rund, wie immer wieder geschrieben wird. Nein er ist ein Oval, und hat an den Rändern keine Unebenheiten. Der Rand ist weiss-gelblich. So muss er sein. Das Oval ist schwarz aber nicht zu dunkel. Es sind die Feinheiten, die es ausmachen. Es ist egal, ob ein Flügel, eine Querflöte oder eine EGitarre. Diese Tondarstellung ist für mich bei allen Super-Instrumenten zu finden. Natürlich sind sie nicht alle exakt gleich. Aber sie stimmen dem Bild nach überein.
Bei einer HiFi-Anlage ist es ähnlich. Da wird viel Voodoo betrieben. Viel exotisches ist auf dem Markt. Doch sind das meistens Blender. Denn die wahren Komponenten sind auch Jahren immer noch Top. Sie wurden von Leuten entworfen und gebaut, die das Ultimative wollen. Es gibt nicht viele davon. Eines ist das Jadis JS-1 Laufwerk. Es ist das Mass der Dinge in Sachen CD-Wiedergabe. Besser geht es nicht. Der entsprechende Wandler vorausgesetzt. Diese Laufwerk gibt es seit den 90er Jahren. Es wurde immer mal wieder ein wenig optimiert. Aber die Grundstruktur ist geblieben. Es ist eigentlich auch ein Instrument.
Wer guten Klang und Ton haben will, der sollte mit den Ohren schauen, und nicht mit den Augen.
Autismus und Gott
Für viele sind wir Atheisten. Denn es ist ja nicht möglich, dass ein Autist an Gott glaubt. Wieso eigentlich nicht? Kommt es von der Bezeichnung Autist? Das bedeutet ja, auf sich selber bezogen. Hat Gott da keine Platz.
Ich behaupte, das es nicht so sein muss. Denn Gott hat einen Platz im Leben eines Autisten. Er hat kann sogar einen grossen Teile einnehmen. Er ist für mich sehr wichtig. Mit IHM kann ich alles besprechen. ER ist besser als jeder Therapeut. Denn ER weiss alles, und hilft mir auch. Ich sehe keinen Grund dies abzustreiten. Meine Erfahrungen mit Gott sind nur positiv. Auch wenn ich SEIN handeln nicht immer gleich verstehe, so macht doch alles Sinn, früher oder später.
Ich denke, dass man auch Autisten zum Glauben führen kann. Es ist nicht so einfach. Denn viele sind ja in ihrer sogenannten Welt gefangen. Aber diese Welt verdient es, dass sie erleuchtet wird. So war es auch bei mir. Seither, ist das Leben viel angenehmer. Ich muss mich nicht nur auf die Menschen verlassen. Dass ist gut so. Denn Menschen sind nicht so zuverlässig wie es Gott ist. ER verrät einem nicht. ER hintergeht einem nicht.
SEIN Wesen hat auch meine innere Welt verändert. Ich sehe die Welt heute mit anderen Augen. Nicht mehr so negativ. Auch wenn mal was nicht so klappt, wie ich es mir vorstelle, so gibt es immer einen Grund dafür. Diesen erkenne ich meistens einige Zeit später. Denn es muss nicht immer nach unserem Wille gehen. SEIN Wille soll geschehen. Das ist der Sinn des Lebens, und nicht, dass wir tun und lassen was wir wollen.
Auch macht es keinen Sinn, nur dann an IHN zu denken, oder Hilfe von IHM zu fordern, wenn es einem schlecht geht. ER ist ein Begleiter für Leben. Mit IHM gibt es keine guten oder schlechten Zeiten mehr. Sondern nur noch Leben mit all seinen Facetten. Das ist der Unterschied. Die Selbstbestimmung auf ein Minimum reduzieren. Es ist aber nicht so, dass man keinen eigenen Willen mehr haben darf. Das ist auch nicht in SEINEM Sinn. Doch ER sollte immer in die Handlungen mit einbezogen werden. IHN um Rat fragen, mit IHM diskutieren. ER gibt immer Antwort. ER freut sich sicher darüber, wenn wir IHN an unserem Leben teilhaben lassen. Denn dann, wird er uns helfen und unterstützen. ER ist gerecht. ER ist die Liebe. Nur ER kennt uns wirklich. Was wir brauchen und wollen. Von IHM wird immer nur verlangt. Doch man muss auch bereit sein, zu geben. Denn ER will das wir ein gerechtes Leben führen, und SEINE Worte lehren und in der Welt verbreiten. SEIN Weg ist gerecht. ER erhellt die dunklen Pfade des Lebens. ER führt uns durch alle Untiefen des Lebens. Wenn wir nicht mehr können, dann trägt er uns. Diese Vertrauen ist wichtig.
Dass ist das, was auch Autisten lernen könne. Es geht nicht um Bekehrung. Es geht nicht um Dogmatisierung. Nein, es geht darum, dem Leben eine wirklichen Sinn zu geben. ER ist der Lehrer und Mentor. Man braucht nur die Bibel zu lesen. Da steht alles drin, was man wissen muss.
Ich mache sogar einen Bibelfernkurs. Dass ist gut für mich. Denn so kann ich mich noch intensiver mit dem Thema beschäftigen. Aber das muss nicht sein. IHN in sein Leben einladen. IHN bitten, die Führung zu übernehmen, reicht. ER wird dann SEINEN Weg schon weisen. Man muss nur hinhören und schauen.
Denn SEIN Weg ist gerecht. SEIN Weg macht Sinn.
Es sind ja nicht nur die Autisten die damit Probleme haben, sondern auch viele sogenannte Normale. Dass wundert mich nicht. Denn es gibt ja überall Verführungen. Leider ist der moderne Mensch dazu übergegangen, alles selber zu bestimmen. Das ist schade. Und die, die es nicht tun, werden als Spinner und Fanatiker abgetan. Das ist schade. Denn Gott ist für alle Menschen da. Es braucht nur Mut und den Willen, sich IHM hinzugeben.
Das Leben wird danach viel angenehmer.
Ich behaupte, das es nicht so sein muss. Denn Gott hat einen Platz im Leben eines Autisten. Er hat kann sogar einen grossen Teile einnehmen. Er ist für mich sehr wichtig. Mit IHM kann ich alles besprechen. ER ist besser als jeder Therapeut. Denn ER weiss alles, und hilft mir auch. Ich sehe keinen Grund dies abzustreiten. Meine Erfahrungen mit Gott sind nur positiv. Auch wenn ich SEIN handeln nicht immer gleich verstehe, so macht doch alles Sinn, früher oder später.
Ich denke, dass man auch Autisten zum Glauben führen kann. Es ist nicht so einfach. Denn viele sind ja in ihrer sogenannten Welt gefangen. Aber diese Welt verdient es, dass sie erleuchtet wird. So war es auch bei mir. Seither, ist das Leben viel angenehmer. Ich muss mich nicht nur auf die Menschen verlassen. Dass ist gut so. Denn Menschen sind nicht so zuverlässig wie es Gott ist. ER verrät einem nicht. ER hintergeht einem nicht.
SEIN Wesen hat auch meine innere Welt verändert. Ich sehe die Welt heute mit anderen Augen. Nicht mehr so negativ. Auch wenn mal was nicht so klappt, wie ich es mir vorstelle, so gibt es immer einen Grund dafür. Diesen erkenne ich meistens einige Zeit später. Denn es muss nicht immer nach unserem Wille gehen. SEIN Wille soll geschehen. Das ist der Sinn des Lebens, und nicht, dass wir tun und lassen was wir wollen.
Auch macht es keinen Sinn, nur dann an IHN zu denken, oder Hilfe von IHM zu fordern, wenn es einem schlecht geht. ER ist ein Begleiter für Leben. Mit IHM gibt es keine guten oder schlechten Zeiten mehr. Sondern nur noch Leben mit all seinen Facetten. Das ist der Unterschied. Die Selbstbestimmung auf ein Minimum reduzieren. Es ist aber nicht so, dass man keinen eigenen Willen mehr haben darf. Das ist auch nicht in SEINEM Sinn. Doch ER sollte immer in die Handlungen mit einbezogen werden. IHN um Rat fragen, mit IHM diskutieren. ER gibt immer Antwort. ER freut sich sicher darüber, wenn wir IHN an unserem Leben teilhaben lassen. Denn dann, wird er uns helfen und unterstützen. ER ist gerecht. ER ist die Liebe. Nur ER kennt uns wirklich. Was wir brauchen und wollen. Von IHM wird immer nur verlangt. Doch man muss auch bereit sein, zu geben. Denn ER will das wir ein gerechtes Leben führen, und SEINE Worte lehren und in der Welt verbreiten. SEIN Weg ist gerecht. ER erhellt die dunklen Pfade des Lebens. ER führt uns durch alle Untiefen des Lebens. Wenn wir nicht mehr können, dann trägt er uns. Diese Vertrauen ist wichtig.
Dass ist das, was auch Autisten lernen könne. Es geht nicht um Bekehrung. Es geht nicht um Dogmatisierung. Nein, es geht darum, dem Leben eine wirklichen Sinn zu geben. ER ist der Lehrer und Mentor. Man braucht nur die Bibel zu lesen. Da steht alles drin, was man wissen muss.
Ich mache sogar einen Bibelfernkurs. Dass ist gut für mich. Denn so kann ich mich noch intensiver mit dem Thema beschäftigen. Aber das muss nicht sein. IHN in sein Leben einladen. IHN bitten, die Führung zu übernehmen, reicht. ER wird dann SEINEN Weg schon weisen. Man muss nur hinhören und schauen.
Denn SEIN Weg ist gerecht. SEIN Weg macht Sinn.
Es sind ja nicht nur die Autisten die damit Probleme haben, sondern auch viele sogenannte Normale. Dass wundert mich nicht. Denn es gibt ja überall Verführungen. Leider ist der moderne Mensch dazu übergegangen, alles selber zu bestimmen. Das ist schade. Und die, die es nicht tun, werden als Spinner und Fanatiker abgetan. Das ist schade. Denn Gott ist für alle Menschen da. Es braucht nur Mut und den Willen, sich IHM hinzugeben.
Das Leben wird danach viel angenehmer.
Dienstag, 1. November 2011
Autismus und Beruf
Ruhe. Dass ist es, was ein Arbeitsplatz braucht. Keine Hektik. Unvorhergesehenes ist nicht erwünscht. Telefonate müssen auf ein Minimum reduziert sein, oder noch besser, ganz weggelassen werden. Denn es stört extrem. Wenn es sich aber nicht vermeiden lässt, so muss geregelt sein, wer wann das Telefon abnimmt, und was danach geschieht. Telefonate sind darum so belastend, weil man nie weiss, wer anruft, und was die Person will. Das stört den Ablauf.
Ich habe jahrelang in einem Büro gearbeitet, wo genau das Alltag war. Telefonate den ganzen Tag lang. Das war sehr belastend, aber ich habe es mit der Zeit hingekriegt. Heute würde ich aber so eine Stelle nicht mehr annehmen.
Genau Regeln sind unabdingbar. Wer empfängt Kunden, was wird gesagt. Alles muss seinen genauen Platz haben. Wenn es geht, sogar angeschrieben. Die Räume sollten so wenig Bilder wie möglich haben. Am besten gar keine. Das lenkt ja nur ab. Der Lärmpegel sollte klein sein. Grabesstille muss auch nicht sein. Aber nicht die Hektik und der Lärm, welcher in manchen Büro herrscht.
Sitzungen sind auch so ein Thema. Sie lassen sich nicht vermeiden. Sind sogar wichtig. Doch sollten sie früh genug angekündigt werden. Und nicht: "In 5 Minuten". Das ist nicht gut. Auch sollte an den Sitzungen nur das behandelt werden, um was es geht, und nicht noch andere Dinge. Da Sitzungen für Autisten sehr anstrengend sind, sollte sie nur sachlich geführt werden, und nicht noch emotional. Das ist für einen Autisten fast nicht verständlich. Auch sollten die Informationen so weitergegeben werden, wie sie gemeint sind. Es sollte alles klar formuliert werden, und keinen Spielraum für Interpretationen lassen. Das führ nur zu Verwirrung, respektive sogar dazu, dass die Arbeit nicht gemacht wird, oder falsch. Denn nachfragen ist nicht so mein Ding.
Es sollte aber auch die Möglichkeit bestehen, sich austauschen zu können. Denn in Gesprächen erfährt man so einiges. Auch wenn eine Diskussion mal länger dauert, sollte sie nicht mit dem Hinweis "Keine Arbeit" unterbrochen werden. Denn es wird ja sachlich diskutiert. Es geht um etwas, was mit der Arbeit zutun hat.
Gut für Autisten ist eine Umgebung die aus einem Gemisch von Autisten und Normalos besteht. Denn auch wir können von ihnen lernen. Das ist auch wichtig. Die Lernbereitschaft ist sogar ganz wichtig. Ein Unternehmen muss auch rentieren. Also müssen sich auch Autisten an gewisse Regeln halten. Der Autismus soll nicht eine Freikarte für eine Stelle sein. Denn das ist falsch. Die Eignung muss genau abgeklärt werden. Dies ist am einfachsten, wenn die Person einige Tage oder sogar Wochen im Betrieb arbeitet. Da sieht man schnell, wie er mit den Situationen fertig wird. Auch wie flexibel er ist. Denn in der Arbeitswelt geht es ja nie ideal zu und her. Also ist meiner Meinung nach eine gewisse Flexibilität ein Muss.
Die ist aber nicht für alle möglich, das weiss ich. Aber auch ein Autist ist lernfähig. Wer eine normale Schule oder sogar eine Studium absolviert hat, der hat dies auch gelernt.
Pausen und Freizeit sind auch wichtig. Es ist zwingen, dass es eine strikte Pausenregelung gibt. Auch was die Arbeitszeit anbelangt. Das muss auch geregelt werden. Wer von wann bis wann arbeitet. Klar kann dies nicht immer eingehalten werden. Aber es sollte die Ausnahmen sein, und nicht zur Regel werden. Denn ein struckurierter Tagesablauf ist wichtig. Es geht nicht darum, dass man keine Überzeit machen will. Sondern, dass man Grenzen hat. Viele kenne keine Grenzen. Sie arbeiten einfach, und vergessen die Zeit. Dies kann zu einem Burnout oder Depressionen führen. Ich selber habe genau das erlebt. Es ist nicht angenehm, wenn man danach in eine Klinik muss.
Doch ich sehe den Autismus auch als Chance für Arbeitgeber. Sie kriegen sehr zuverlässige loyale Mitarbeiter.
Ich habe jahrelang in einem Büro gearbeitet, wo genau das Alltag war. Telefonate den ganzen Tag lang. Das war sehr belastend, aber ich habe es mit der Zeit hingekriegt. Heute würde ich aber so eine Stelle nicht mehr annehmen.
Genau Regeln sind unabdingbar. Wer empfängt Kunden, was wird gesagt. Alles muss seinen genauen Platz haben. Wenn es geht, sogar angeschrieben. Die Räume sollten so wenig Bilder wie möglich haben. Am besten gar keine. Das lenkt ja nur ab. Der Lärmpegel sollte klein sein. Grabesstille muss auch nicht sein. Aber nicht die Hektik und der Lärm, welcher in manchen Büro herrscht.
Sitzungen sind auch so ein Thema. Sie lassen sich nicht vermeiden. Sind sogar wichtig. Doch sollten sie früh genug angekündigt werden. Und nicht: "In 5 Minuten". Das ist nicht gut. Auch sollte an den Sitzungen nur das behandelt werden, um was es geht, und nicht noch andere Dinge. Da Sitzungen für Autisten sehr anstrengend sind, sollte sie nur sachlich geführt werden, und nicht noch emotional. Das ist für einen Autisten fast nicht verständlich. Auch sollten die Informationen so weitergegeben werden, wie sie gemeint sind. Es sollte alles klar formuliert werden, und keinen Spielraum für Interpretationen lassen. Das führ nur zu Verwirrung, respektive sogar dazu, dass die Arbeit nicht gemacht wird, oder falsch. Denn nachfragen ist nicht so mein Ding.
Es sollte aber auch die Möglichkeit bestehen, sich austauschen zu können. Denn in Gesprächen erfährt man so einiges. Auch wenn eine Diskussion mal länger dauert, sollte sie nicht mit dem Hinweis "Keine Arbeit" unterbrochen werden. Denn es wird ja sachlich diskutiert. Es geht um etwas, was mit der Arbeit zutun hat.
Gut für Autisten ist eine Umgebung die aus einem Gemisch von Autisten und Normalos besteht. Denn auch wir können von ihnen lernen. Das ist auch wichtig. Die Lernbereitschaft ist sogar ganz wichtig. Ein Unternehmen muss auch rentieren. Also müssen sich auch Autisten an gewisse Regeln halten. Der Autismus soll nicht eine Freikarte für eine Stelle sein. Denn das ist falsch. Die Eignung muss genau abgeklärt werden. Dies ist am einfachsten, wenn die Person einige Tage oder sogar Wochen im Betrieb arbeitet. Da sieht man schnell, wie er mit den Situationen fertig wird. Auch wie flexibel er ist. Denn in der Arbeitswelt geht es ja nie ideal zu und her. Also ist meiner Meinung nach eine gewisse Flexibilität ein Muss.
Die ist aber nicht für alle möglich, das weiss ich. Aber auch ein Autist ist lernfähig. Wer eine normale Schule oder sogar eine Studium absolviert hat, der hat dies auch gelernt.
Pausen und Freizeit sind auch wichtig. Es ist zwingen, dass es eine strikte Pausenregelung gibt. Auch was die Arbeitszeit anbelangt. Das muss auch geregelt werden. Wer von wann bis wann arbeitet. Klar kann dies nicht immer eingehalten werden. Aber es sollte die Ausnahmen sein, und nicht zur Regel werden. Denn ein struckurierter Tagesablauf ist wichtig. Es geht nicht darum, dass man keine Überzeit machen will. Sondern, dass man Grenzen hat. Viele kenne keine Grenzen. Sie arbeiten einfach, und vergessen die Zeit. Dies kann zu einem Burnout oder Depressionen führen. Ich selber habe genau das erlebt. Es ist nicht angenehm, wenn man danach in eine Klinik muss.
Doch ich sehe den Autismus auch als Chance für Arbeitgeber. Sie kriegen sehr zuverlässige loyale Mitarbeiter.
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