Anforderungen gehören zum Leben. Diesen Satz höre ich immer mal wieder. Nur, ich kann ihn nicht mehr hören. Weil, ich das ja weiss. Nur, Anforderungen sind für mich das was andere von mir wollen. Alles ist ein Anforderung. Nur, in dem Wort Anforderung kommt das Wort FORDERN vor. Für mich ist das eben keine Bitte, sondern ein Befehl. Es gibt die Option JA oder NEIN nicht. Sondern sie muss ausgeführt werden.
Ich denke darin unterscheidet sich mal wieder die Sprache der NT von meiner. Für sie bedeutet Anforderung was anderes als es für mich eben bedeutet. So gebrauchen wir das selbe Wort verstehen aber nicht das Selbe. Für die NT ist eine Anforderung einfach etwas das im Minimum benötigt wird, damit etwas erreicht werden kann. Für sie sind Anforderungen wichtig. Die müssen sich ja immer mit anderen messen können. Sich vergleichen. Ich nicht. Ich bin mir genüge. Also brauche ich keine Anforderungen.
Nur, ich bin nicht alleine. Ich muss mit der Welt da Draussen klar kommen. Muss in ihr leben. Arbeiten. Also muss ich auch mit Anforderungen klar kommen. Denn sonst hätte ich ja keine Schule erfolgreich abgeschlossen. Keine Diplome. Die habe ich aber. Also habe ich doch den Anforderungen der NT genügt.
Nur, wenn sie das Wort direkt im Gespräch gebrauchen, verstehe ich eben einen Befehl. Die Information das ich etwas tun muss. Das es keine Option gibt, nein zu sagen. Das es darum geht das Maximum zu erreichen.
Nur, das ist eben nicht so einfach. Denn ich verstehe oft nicht, wieso es ein Minimum und ein Maximum gibt. Genau, das schreibe ich, der nur JA und NEIN kennt. Aber das ist nicht das Selbe. Denn eine Anforderung ist für mich immer das Maximum. Das Minimum gibt es nicht. Nicht für mich.
Das wiederum erzeugt Stress und Chaos in meinem Kopf. Denn ich verstehe nicht, das NT auch mit weniger als dem Maximum zufrieden sind. Das sie eben das zwischen dem Minimum und dem Maximum kennen. Das eine Anforderung auch kein Befehl ist.
Somit ist es für mich nicht einfach in dieser Welt. Aber auf der anderen Seite ist es auch so, das ich Herausforderungen liebe. Denn sie zeigen mir, das ich auch was kann wenn ich will. Nur eben nach meinem Massstab. Ich messe mich immer nur an mir. Typisch Autist. Aber ich kann eben nicht anderes. Wieso sollte ich mich mit anderen vergleichen? Wieso sollte ich deren Anforderungen übernehmen? Wenn ich sie doch nicht verstehe. Also muss ich mir alles selber erschaffen. In meiner Welt. Das es aber ab und zu zu Übersetzungsfehler kommen kann, damit kann ich leben. Denn, ich lebe ja schon mein ganzes Leben so. Kenne es also nicht anders.
Wie dem auch sei. Anforderungen sind für mich eben Herausforderungen. Nur so komme ich mit ihnen klar.
Als vom Asperger-Syndrom Betroffener schreibe ich in meinem Blog über alles, was mich interessiert und was ich so denke.
Mittwoch, 9. September 2015
Montag, 7. September 2015
Asperger und der Tagesablauf
Für mich ist ein geregelter Tagesablauf sehr wichtig. Denn ich orientiere mich so am Tag. Dabei spielt die Zeit eine sehr wichtige Rolle. Wobei, es nicht die Zeit als solches ist, sondern die Zahlen. Denn für mich ist Zeit nicht anders als der Wechsel von Zahlen.
Wenn ein Tag immer gleich ist, stört mich das nicht. Im Gegenteil, es gibt mit Sicherheit. Ich habe meinen Tag bis auf die Minute genau geregelt. Darin sind auch unvorhersehbare Dinge eingeplant. Ich denke eben in Optionen. Halte mich aber genau an das was ich mir ausgedacht habe. Auch wenn es gegen Aussen scheint, als ob ich flexibel bin, so bin ich es eben nicht.
Der Tag ist bestimmte Fixzeiten eingeteilt. Diese gilt es einzuhalten. Dazu gehört sicher das Aufstehen. Das ist immer um die exakt gleiche Zeit. Für die Arbeitswoche gibt es eine Zeit und für das Wochenende. Ebenfalls wann ich schlafen gehe. Alles ist auf die Minute genau. Die Mittagspause ebenfalls. Auf die Minute. Das brauche ich. So habe ich Klarheit im Kopf. So muss ich nicht auch noch an das denken. Ich kann mich so auf das konzentrieren was ich tun muss.
Was aber ist, wenn etwas passiert, das selbst ich nicht eingeplant habe? Wenn der Tagesablauf komplett anders wird. Dann, naja, dann schalte ich innerlich auf Standby. Warte bis alles wieder so ist, wie es eben sein muss. Das lasse ich mir aber nicht anmerken. Nun, ich musste das über Jahre üben. Nur, meiner Frau kann ich eben nichts vormachen. Sie merkt es. Spricht mich auch darauf an. Aber das war es dann auch. Denn sie ist sich sehr wohl bewusst, was eine ungeplante, gedachte Abweichung für mich bedeutet. Das macht mir mein Leben auch einfacher. Denn ich muss mich bei ihr nicht verstellen. Kann so sein wie ich bin.
Nur, das geht nicht immer. Denn ich arbeite ja auch. Da gibt es immer mal wieder Situationen die flexibel gehandhabt werden müssen. Nun, darauf aber bin ich vorbereitet. Denn ich rechne jeden Tag mit so was. Nicht das mich das beschäftigt, aber ich habe auch für so was meinen Plan. Wich vorgehen muss. Wie ich die Zeit neu einteilen muss. Das muss ein. Denn nur eine Minute anders, und ich muss im Kopf alles umstellen. Was nicht wenig ist.
Das ist aber für mich nicht schlimm. Denn ich lebe seit je her so. Also alles normal. Für mich. Aber NT können sich so was nicht vorstellen. Die haben keinen Ahnung was es heisst mit Zahlen nach Zahlen zu leben. Denn sie bestimmen meinen Alltag. Nicht das was andere wollen oder sagen. Es sind die Zahlen die mein Tagesablauf sind.
Daher achte ich auch auf sehr genaue Uhren. Alles muss passen. Manchmal muss es sogar eine Digitaluhr sein. Wenn ich es sogar auf die Sekunde habe muss. Was aber selten ist.
Dennoch kann ich ein scheinbar normales Leben führen. Gegen Aussen. Das ist auch das was ich will. Normal leben. Nicht ständig denken müssen was ich kann und was nicht.
Wenn ein Tag immer gleich ist, stört mich das nicht. Im Gegenteil, es gibt mit Sicherheit. Ich habe meinen Tag bis auf die Minute genau geregelt. Darin sind auch unvorhersehbare Dinge eingeplant. Ich denke eben in Optionen. Halte mich aber genau an das was ich mir ausgedacht habe. Auch wenn es gegen Aussen scheint, als ob ich flexibel bin, so bin ich es eben nicht.
Der Tag ist bestimmte Fixzeiten eingeteilt. Diese gilt es einzuhalten. Dazu gehört sicher das Aufstehen. Das ist immer um die exakt gleiche Zeit. Für die Arbeitswoche gibt es eine Zeit und für das Wochenende. Ebenfalls wann ich schlafen gehe. Alles ist auf die Minute genau. Die Mittagspause ebenfalls. Auf die Minute. Das brauche ich. So habe ich Klarheit im Kopf. So muss ich nicht auch noch an das denken. Ich kann mich so auf das konzentrieren was ich tun muss.
Was aber ist, wenn etwas passiert, das selbst ich nicht eingeplant habe? Wenn der Tagesablauf komplett anders wird. Dann, naja, dann schalte ich innerlich auf Standby. Warte bis alles wieder so ist, wie es eben sein muss. Das lasse ich mir aber nicht anmerken. Nun, ich musste das über Jahre üben. Nur, meiner Frau kann ich eben nichts vormachen. Sie merkt es. Spricht mich auch darauf an. Aber das war es dann auch. Denn sie ist sich sehr wohl bewusst, was eine ungeplante, gedachte Abweichung für mich bedeutet. Das macht mir mein Leben auch einfacher. Denn ich muss mich bei ihr nicht verstellen. Kann so sein wie ich bin.
Nur, das geht nicht immer. Denn ich arbeite ja auch. Da gibt es immer mal wieder Situationen die flexibel gehandhabt werden müssen. Nun, darauf aber bin ich vorbereitet. Denn ich rechne jeden Tag mit so was. Nicht das mich das beschäftigt, aber ich habe auch für so was meinen Plan. Wich vorgehen muss. Wie ich die Zeit neu einteilen muss. Das muss ein. Denn nur eine Minute anders, und ich muss im Kopf alles umstellen. Was nicht wenig ist.
Das ist aber für mich nicht schlimm. Denn ich lebe seit je her so. Also alles normal. Für mich. Aber NT können sich so was nicht vorstellen. Die haben keinen Ahnung was es heisst mit Zahlen nach Zahlen zu leben. Denn sie bestimmen meinen Alltag. Nicht das was andere wollen oder sagen. Es sind die Zahlen die mein Tagesablauf sind.
Daher achte ich auch auf sehr genaue Uhren. Alles muss passen. Manchmal muss es sogar eine Digitaluhr sein. Wenn ich es sogar auf die Sekunde habe muss. Was aber selten ist.
Dennoch kann ich ein scheinbar normales Leben führen. Gegen Aussen. Das ist auch das was ich will. Normal leben. Nicht ständig denken müssen was ich kann und was nicht.
Samstag, 5. September 2015
Asperger und die eigene Meinung
Haben Autisten überhaupt eine eigene Meinung? Denn, viele denken ja, wir seinen stumm. Sprechen nicht viel. Nun, die die das meinen, die irren. Denn ich habe Meinungen zu Verschiedenem. Klar, ich kann nicht für andere schreiben, aber ich denke das wir dennoch zu allem was uns beschäftigt keine Meinung haben.
Die Frage ist doch, ob ich sie anderen mitteile. Ob ich die NT an meiner Meinung teilhaben lasse. Das ist was anderes. Denn oft denke ich meine Meinung. Denke was ich sagen will, aber ich sage es nicht. Bin aber der Meinung, das ich es gesagt habe. Das macht mich eben stumm. Nicht im Sinne von, ich spreche nicht, sondern im Sinne von, ich tue meine Meinung nicht kund. So werde ich wie unsichtbar. Werde nicht wahrgenommen.
Will ich wahrgenommen werden? Das ist so eine Sache. Mal ja, mal eben nein. Denn ich brauche nicht die Streicheleinheiten die die NT brauchen. Sie müssen sich immer bestätigen lassen. Müssen sicher sein, das ihre Meinung der der anderen entspricht. Sie wollen ja dazu gehören.
Gehöre ich dazu? Nein, ich bin keine NT. Das erlebe ich immer mal wieder. Denn die NT sind unter sich anderes, als wenn sie mit Autisten zusammen sind. Sie nehmen mehr Rücksicht. Sprechen anders. Mir ist das recht. Denn das macht mir das Leben einfacher. Auf der anderen Seite komme ich mir nicht ernst genommen vor. Aber ich denke, das ist der Preis der Diagnose. Alles kann ich eben nicht haben.
Ich begnüge mich mit dem was ich habe. Nicht mit dem was ich nicht habe und will. Wieso sollte ich mich damit verrückt machen? Eben. Das bringt nichts.
Die eigene Meinung ist mir wichtig. Aber mir gegenüber. Wenn ich mal keine habe, dann denke ich so lange, bis ich eine habe. Denn keine Meinung ist für mich, ich habe keine Informationen die ich auswerten kann. Das darf nicht sein. Das Problem an einer Meinung ist doch, das man Stellung beziehen muss. Das man zu etwas stehen muss. Ob es den anderen passt oder nicht. Ich sage nicht das, was die anderen hören wollen, sondern das was ich denke. Sie tun das ja auch. Jedenfalls habe ich den Eindruck. NT können nur auf ihrer Meinung beharren. Sie können andere Meinungen nicht akzeptieren. Wieso? Weil sie sich diese eben nicht vorstellen können. Sie denken oft nicht so weit. Das heisst nicht, das sie dumm sind. Sie denken eben einfach anders. Sie denken nicht so kompliziert und verdreht wie ich. Das macht es für mich oft schwierig mit ihnen zu sprechen. Denn ich denke oft, dass sie mich nicht verstehen. Das ich zu viel sage. Zu komplex. Nun, es sind ja nur Bilder die ich beschreibe. Bilder beschreiben erfordert eben nun mal viele Wörter. Einfach ist es nicht diese meine Sprache in die der NT zu übersetzen. Umgekehrt ist dem auch so. Das ist auch einer der Gründe wieso ich manchmal länger zum antworten gebrauche. So kann es passieren dass das Gegenüber meint, ich hätte eben keine Meinung. Naja, damit kann ich leben. Ich weiss ja, das ich Eine habe. Das reicht mir.
Die Frage ist doch, ob ich sie anderen mitteile. Ob ich die NT an meiner Meinung teilhaben lasse. Das ist was anderes. Denn oft denke ich meine Meinung. Denke was ich sagen will, aber ich sage es nicht. Bin aber der Meinung, das ich es gesagt habe. Das macht mich eben stumm. Nicht im Sinne von, ich spreche nicht, sondern im Sinne von, ich tue meine Meinung nicht kund. So werde ich wie unsichtbar. Werde nicht wahrgenommen.
Will ich wahrgenommen werden? Das ist so eine Sache. Mal ja, mal eben nein. Denn ich brauche nicht die Streicheleinheiten die die NT brauchen. Sie müssen sich immer bestätigen lassen. Müssen sicher sein, das ihre Meinung der der anderen entspricht. Sie wollen ja dazu gehören.
Gehöre ich dazu? Nein, ich bin keine NT. Das erlebe ich immer mal wieder. Denn die NT sind unter sich anderes, als wenn sie mit Autisten zusammen sind. Sie nehmen mehr Rücksicht. Sprechen anders. Mir ist das recht. Denn das macht mir das Leben einfacher. Auf der anderen Seite komme ich mir nicht ernst genommen vor. Aber ich denke, das ist der Preis der Diagnose. Alles kann ich eben nicht haben.
Ich begnüge mich mit dem was ich habe. Nicht mit dem was ich nicht habe und will. Wieso sollte ich mich damit verrückt machen? Eben. Das bringt nichts.
Die eigene Meinung ist mir wichtig. Aber mir gegenüber. Wenn ich mal keine habe, dann denke ich so lange, bis ich eine habe. Denn keine Meinung ist für mich, ich habe keine Informationen die ich auswerten kann. Das darf nicht sein. Das Problem an einer Meinung ist doch, das man Stellung beziehen muss. Das man zu etwas stehen muss. Ob es den anderen passt oder nicht. Ich sage nicht das, was die anderen hören wollen, sondern das was ich denke. Sie tun das ja auch. Jedenfalls habe ich den Eindruck. NT können nur auf ihrer Meinung beharren. Sie können andere Meinungen nicht akzeptieren. Wieso? Weil sie sich diese eben nicht vorstellen können. Sie denken oft nicht so weit. Das heisst nicht, das sie dumm sind. Sie denken eben einfach anders. Sie denken nicht so kompliziert und verdreht wie ich. Das macht es für mich oft schwierig mit ihnen zu sprechen. Denn ich denke oft, dass sie mich nicht verstehen. Das ich zu viel sage. Zu komplex. Nun, es sind ja nur Bilder die ich beschreibe. Bilder beschreiben erfordert eben nun mal viele Wörter. Einfach ist es nicht diese meine Sprache in die der NT zu übersetzen. Umgekehrt ist dem auch so. Das ist auch einer der Gründe wieso ich manchmal länger zum antworten gebrauche. So kann es passieren dass das Gegenüber meint, ich hätte eben keine Meinung. Naja, damit kann ich leben. Ich weiss ja, das ich Eine habe. Das reicht mir.
Donnerstag, 3. September 2015
Asperger und das Anders sein
Ich denke oft, dass es der heutigen Zeit entspricht, dass jeder anders sein will. Dies wird in Form der Kleidung oder dem Handy-Cover gezeigt. Aber auch mit den vielen Diagnosen. Jeder scheint was zu haben. Manchmal kommt es mir so vor, als ob auch das ein Ausdruck des Anderssein ist. Aber ich will hier nicht über andere und deren Schicksal urteilen. Es ist einfach nur ein Eindruck von mir. Stichwort Modediagnosen.
Anderes sein, das wollen doch viele. Ja alle. Aber wissen die denn, wie es ist wenn man WIRKLICH anders ist. Wenn man nicht mehr zu der Mehrheit gehört. Also definitiv anders ist. Nicht weil ich das so wollte. Ich wollte immer nur ein Teil der Gesellschaft sein. Das bin ich nicht mehr. Ich fühle mich jedenfalls nicht mehr als ein Teil von ihr. Ich denke viele die anders sein wollen haben noch nie mit Menschen wie uns gesprochen. Mit all den Problemen die das Anderssein mit sich bringt. Es geht nicht nur um das eigene Verhalten oder ICH, sondern um das Wissen das man hat.
Ich weiss um mein Anderssein. Weiss um das was mich behindert. Ja definitiv von den NT unterscheidet. Das ist nicht immer einfach so einzukaufen oder einfach mit Menschen sprechen, die nicht wissen, das ich Autist bin. Ich weiss es, aber sie eben nicht. Die denken sicher oft, das ich komisch sei. Oder sonst nicht normal.
Naja, da haben sie recht. Ich bin nicht normal. Der Norm entsprechend. Auch wenn ich mir Mühe gebe, so sehe ich doch immer wieder die grossen Unterschiede zu den NT. Wie ich mich bewege, oder spreche. Wie ich antworte. Was ich wie sage. Das ist nicht normal. Eben anders.
Nun, soll ich mich dafür schämen? Nein, sicher nicht. Wieso sollte ich? Ich meine, ich bin wie ich eben bin. Für mich ist das in Ordnung so. Und wie es scheint, auch für meine geliebte Frau. Sie liebt mich so wie ich bin. Vielleicht ist es eben das Anderssein was sie an mir mag. So hat doch auch das Anderssein so seine Vorteile. Für mich ist das DER Vorteil.
Anders sein, ist nicht gleicht individuell. Das verwechseln auch viele. Anders sein bedeutet nicht zu der Mehrheit gehören. Wissen, dass man unter normalen Umständen keine Arbeit findet. Das man sein Leben nur dank vielen Menschen die viele Verständnis aufbringen leben kann. Ich jedenfalls bin dafür sehr dankbar. Denn ich wüsste nicht, wie ich mein Leben ohne Specialisterne gestalten sollte. Auch wenn es nicht immer einfach ist. Besonders wenn ich mal wieder in meiner Welt versunken bin, so habe ich doch meine Chance. Eben wegen des Anderssein. Das kann eben doch auch eine Chance sein. Eine Chance auf ein besseres Leben. Man muss sie eben nur nutzten.
Ich jedenfalls lebe einfach. Ich denke nicht zu viele über das anders sein nach. Denn ich bin ja schon seit über 40 Jahren mit mir zusammen. Ich versuche lieber mein Leben recht zu leben. Zu arbeiten. Meiner Frau einen guten Ehemann sein. Was will ich mehr? Anders sein hin oder her. Entscheidend ist doch wie man zu sich steht. Und nicht was die anderen über einem sagen oder denken.
Anderes sein, das wollen doch viele. Ja alle. Aber wissen die denn, wie es ist wenn man WIRKLICH anders ist. Wenn man nicht mehr zu der Mehrheit gehört. Also definitiv anders ist. Nicht weil ich das so wollte. Ich wollte immer nur ein Teil der Gesellschaft sein. Das bin ich nicht mehr. Ich fühle mich jedenfalls nicht mehr als ein Teil von ihr. Ich denke viele die anders sein wollen haben noch nie mit Menschen wie uns gesprochen. Mit all den Problemen die das Anderssein mit sich bringt. Es geht nicht nur um das eigene Verhalten oder ICH, sondern um das Wissen das man hat.
Ich weiss um mein Anderssein. Weiss um das was mich behindert. Ja definitiv von den NT unterscheidet. Das ist nicht immer einfach so einzukaufen oder einfach mit Menschen sprechen, die nicht wissen, das ich Autist bin. Ich weiss es, aber sie eben nicht. Die denken sicher oft, das ich komisch sei. Oder sonst nicht normal.
Naja, da haben sie recht. Ich bin nicht normal. Der Norm entsprechend. Auch wenn ich mir Mühe gebe, so sehe ich doch immer wieder die grossen Unterschiede zu den NT. Wie ich mich bewege, oder spreche. Wie ich antworte. Was ich wie sage. Das ist nicht normal. Eben anders.
Nun, soll ich mich dafür schämen? Nein, sicher nicht. Wieso sollte ich? Ich meine, ich bin wie ich eben bin. Für mich ist das in Ordnung so. Und wie es scheint, auch für meine geliebte Frau. Sie liebt mich so wie ich bin. Vielleicht ist es eben das Anderssein was sie an mir mag. So hat doch auch das Anderssein so seine Vorteile. Für mich ist das DER Vorteil.
Anders sein, ist nicht gleicht individuell. Das verwechseln auch viele. Anders sein bedeutet nicht zu der Mehrheit gehören. Wissen, dass man unter normalen Umständen keine Arbeit findet. Das man sein Leben nur dank vielen Menschen die viele Verständnis aufbringen leben kann. Ich jedenfalls bin dafür sehr dankbar. Denn ich wüsste nicht, wie ich mein Leben ohne Specialisterne gestalten sollte. Auch wenn es nicht immer einfach ist. Besonders wenn ich mal wieder in meiner Welt versunken bin, so habe ich doch meine Chance. Eben wegen des Anderssein. Das kann eben doch auch eine Chance sein. Eine Chance auf ein besseres Leben. Man muss sie eben nur nutzten.
Ich jedenfalls lebe einfach. Ich denke nicht zu viele über das anders sein nach. Denn ich bin ja schon seit über 40 Jahren mit mir zusammen. Ich versuche lieber mein Leben recht zu leben. Zu arbeiten. Meiner Frau einen guten Ehemann sein. Was will ich mehr? Anders sein hin oder her. Entscheidend ist doch wie man zu sich steht. Und nicht was die anderen über einem sagen oder denken.
Mittwoch, 2. September 2015
Asperger und das Verschwenden
Manchmal frage ich mich wer da eine Störung hat. Wenn ich sehe, wie die NT verschwenderisch leben. Wie sie keine Rücksicht auf die Natur nehmen. Wie sie immer das Neuste haben müssen. wie sie immer mehr haben müssen. Autisten erlebe ich nicht so. Sie sind mit dem was sie haben, zufrieden. Nun, das kann sicher auch damit zusammenhängen, das wir Veränderungen nicht mögen. Was neues bedeutet ja, Veränderung.
Aber ich denke, es ist nicht nur das. Die NT gebrauchen gerne das der anderen. Nur nicht ihr Eigenes gebrauchen zum Wohle aller. Wieso auch? Sie sind die die wollen. Nicht geben. Das ist nicht ihr Ding. Ich frage mich manchmal auch, wieso sie so sind. Ich meine, wie kann man so leben? Verschwenderisch. Keine Rücksicht auf nichts? Das nur zum Wohle seiner selbst. Wie es aber scheint, stört dieses Verhalten nicht viele. Denn, viele sind eben verschwenderisch. Sparen ist nicht ihr Ding. Sollen die anderen sparen. Sorgsam mit der Umwelt umgehen. Aber sicher nicht ich selber. Nun, ich achte so gut ich kann, nicht zu viel Strom, Wasser zu gebrauchen. Auch achte ich darauf, dass ich auch sonst nicht einfach nur verbrauche. Aber auch sonst fordere ich nicht viel. Manchmal eben schon. Das ist aber selten. Denn, ich habe herausgefunden, das fordern nichts bringt. Die NT hören nur auf ihre Art. Sie hören nur was andere NT wollen. Autisten? Forderungen? Nein, die sollen sehen wo sie beleiben. Ist vielleicht krass ausgedrückt, aber es ist doch so. Wer kennt das nicht. Die NT haben immer keine Zeit oder verfolgen einfach nur ihre eigenen Interessen. Hauptsache sie können verschwenden. Sie können die Ressourcen anderer gebrauchen. Das aber jemand dafür arbeiten muss. Das jemandem das was er tut, viel bedeutet ist ihnen egal. Solange sie bekommen, was sie wollen, ist alles ok. Wie auch immer. Ich selber bin bescheiden. Das hat mich das Leben auch gelernt. Denn Bescheidenheit ist eine Tugend. Es ist aber auch angenehmer so zu leben. Wieso? Weil ich nicht ständig denken muss was ich als nächstes haben muss. NT aber, die wollen immer nur das, was sie nicht haben. Das was andere haben. Ich verstehe das nicht. Denn mir ist das was andere haben, egal. Ich muss für mich schauen. Würde ich auf die anderen schauen und was sie haben, so würde ich auch so werden wie sie. Verschwenderisch.
Nun, die NT scheinen das aber zu mögen. Zu gebrauchen. Das Verschwenden. Sie fühlen sich so sicher besser. Einfach keine Grenzen haben. Sie anderen sollen sich Grenzen setzen, aber sich nicht ich selber. Nun, für mich zeigt das, dass die NT nicht wissen das sie nicht alleine sind. Da frage ich mich, wer da Autist ist. Die oder wir. Denn, mir sind die anderen nicht egal. Die Umwelt ist mir nicht egal. Sicher, ich weiss, ich bin damit nicht alleine. Aber gemessen an der Gesamtbevölkerungszahl sind wir wenige die so denken.
Schaue ich mir Berichte und die News an, so sehe ich doch wie die Menschen verschwenderisch mit dem umgehen, was sie umgibt. Sie sollten Sorge zur Umwelt tragen. Was tun sie? Sie zerstören sie willentlich. Nur des Geldes wegen. Wie es scheint, sind die NT nur an Geld interessiert. Das wiederum ermöglicht ihnen noch verschwenderischer umzugehen. Ein Kreislauf den sie nicht durchbrechen können. Denn sie denken nun mal so.
Für mich ist es nicht immer einfach in so einer Welt. Denn Menschen die bescheiden sind, die werden nicht beachtet. Die werden übergangen. Jedoch ist es so, das am Ende des Tages ich ein gutes Gewissen habe. Aber auch das, scheint denen egal zu sein. Ihr Gewissen, wenn sie den eines haben. Wenn ich die Welt so ansehe denke ich oft, das die NT keines haben. Ihr Gewissen bezieht sich nur auf sich. Sie können nicht weiterdenken, als das was sie gerade wollen.
Verschwenden ist IN. Einfach nur gebrauchen und wegwerfen. Dabei spielen Verluste keine Rolle. Die Menschen, NT, sind destruktiv. Sie zerstören um im Nachhinein zu jammern. Verstehe ich nicht. Wenn sie weiter als an sich denken würden, würden sie sehen, das sie vielen verhindern könnten. Einfach indem sie bescheidener leben. Aber eben, das ist ein Wunschdenken. Ich jedenfalls lebe so weiter wie ich es eben tue. Bescheiden. Denn ich denke auf lange Sicht zahlt sich das aus. Zumal ich denke, das wir alle Sorge zum unserem Planeten tragen sollen. Nicht im Grossen aber im Kleinen. Denn viel Kleines, ergibt auch Grosses.
Aber ich denke, es ist nicht nur das. Die NT gebrauchen gerne das der anderen. Nur nicht ihr Eigenes gebrauchen zum Wohle aller. Wieso auch? Sie sind die die wollen. Nicht geben. Das ist nicht ihr Ding. Ich frage mich manchmal auch, wieso sie so sind. Ich meine, wie kann man so leben? Verschwenderisch. Keine Rücksicht auf nichts? Das nur zum Wohle seiner selbst. Wie es aber scheint, stört dieses Verhalten nicht viele. Denn, viele sind eben verschwenderisch. Sparen ist nicht ihr Ding. Sollen die anderen sparen. Sorgsam mit der Umwelt umgehen. Aber sicher nicht ich selber. Nun, ich achte so gut ich kann, nicht zu viel Strom, Wasser zu gebrauchen. Auch achte ich darauf, dass ich auch sonst nicht einfach nur verbrauche. Aber auch sonst fordere ich nicht viel. Manchmal eben schon. Das ist aber selten. Denn, ich habe herausgefunden, das fordern nichts bringt. Die NT hören nur auf ihre Art. Sie hören nur was andere NT wollen. Autisten? Forderungen? Nein, die sollen sehen wo sie beleiben. Ist vielleicht krass ausgedrückt, aber es ist doch so. Wer kennt das nicht. Die NT haben immer keine Zeit oder verfolgen einfach nur ihre eigenen Interessen. Hauptsache sie können verschwenden. Sie können die Ressourcen anderer gebrauchen. Das aber jemand dafür arbeiten muss. Das jemandem das was er tut, viel bedeutet ist ihnen egal. Solange sie bekommen, was sie wollen, ist alles ok. Wie auch immer. Ich selber bin bescheiden. Das hat mich das Leben auch gelernt. Denn Bescheidenheit ist eine Tugend. Es ist aber auch angenehmer so zu leben. Wieso? Weil ich nicht ständig denken muss was ich als nächstes haben muss. NT aber, die wollen immer nur das, was sie nicht haben. Das was andere haben. Ich verstehe das nicht. Denn mir ist das was andere haben, egal. Ich muss für mich schauen. Würde ich auf die anderen schauen und was sie haben, so würde ich auch so werden wie sie. Verschwenderisch.
Nun, die NT scheinen das aber zu mögen. Zu gebrauchen. Das Verschwenden. Sie fühlen sich so sicher besser. Einfach keine Grenzen haben. Sie anderen sollen sich Grenzen setzen, aber sich nicht ich selber. Nun, für mich zeigt das, dass die NT nicht wissen das sie nicht alleine sind. Da frage ich mich, wer da Autist ist. Die oder wir. Denn, mir sind die anderen nicht egal. Die Umwelt ist mir nicht egal. Sicher, ich weiss, ich bin damit nicht alleine. Aber gemessen an der Gesamtbevölkerungszahl sind wir wenige die so denken.
Schaue ich mir Berichte und die News an, so sehe ich doch wie die Menschen verschwenderisch mit dem umgehen, was sie umgibt. Sie sollten Sorge zur Umwelt tragen. Was tun sie? Sie zerstören sie willentlich. Nur des Geldes wegen. Wie es scheint, sind die NT nur an Geld interessiert. Das wiederum ermöglicht ihnen noch verschwenderischer umzugehen. Ein Kreislauf den sie nicht durchbrechen können. Denn sie denken nun mal so.
Für mich ist es nicht immer einfach in so einer Welt. Denn Menschen die bescheiden sind, die werden nicht beachtet. Die werden übergangen. Jedoch ist es so, das am Ende des Tages ich ein gutes Gewissen habe. Aber auch das, scheint denen egal zu sein. Ihr Gewissen, wenn sie den eines haben. Wenn ich die Welt so ansehe denke ich oft, das die NT keines haben. Ihr Gewissen bezieht sich nur auf sich. Sie können nicht weiterdenken, als das was sie gerade wollen.
Verschwenden ist IN. Einfach nur gebrauchen und wegwerfen. Dabei spielen Verluste keine Rolle. Die Menschen, NT, sind destruktiv. Sie zerstören um im Nachhinein zu jammern. Verstehe ich nicht. Wenn sie weiter als an sich denken würden, würden sie sehen, das sie vielen verhindern könnten. Einfach indem sie bescheidener leben. Aber eben, das ist ein Wunschdenken. Ich jedenfalls lebe so weiter wie ich es eben tue. Bescheiden. Denn ich denke auf lange Sicht zahlt sich das aus. Zumal ich denke, das wir alle Sorge zum unserem Planeten tragen sollen. Nicht im Grossen aber im Kleinen. Denn viel Kleines, ergibt auch Grosses.
Montag, 31. August 2015
Asperger und die NT-Angst
Ich lese das Wort ANGST fast jeden Tag in den News. Angst vor weiss nicht was alles. Angst beherrscht die NT. Sie haben immer nur Angst. Sie sind von ihr gesteuert.
Ich wusste das lange Jahre nicht, das der Grund für ihr für mich komisches Verhalten die Angst ist. Sie sind langsam weil sie Angst haben. Sie haben Angst das sie versagen, das sie sterben, das sie verunfallen, das sie nicht geliebt werden. Diese Liste ist nur ein kleiner Teil. Wenn ich NT auf das Thema Angst anspreche sagen alle, das sie immer irgendwie Angst haben. Klar nicht immer in der reinen Form, aber gemischt. Was das auch immer ist.
Wenn ich ihnen sage, das ich keine Angst habe, sie nicht kenne dann glauben sie es nicht. Aber wenn ich es mit Nachdruck sage, dann wollen sie wissen wie ich das gemacht habe. Ganz einfach. Ich kann keine Angst haben. Ich weiss nicht einmal was sie ist. Als Empfindung. Die NT die kennen die Angst sehr gut. Für mich sind sie wandelnde Angstobjekte. Sie hemmen sich selbst aber auch andere. Die Angst ist auch einer der Gründe wieso sie so nerven. Denn ich verstehe sie nicht. Sie stehen im Weg, müssen ganz sicher sein, das ihnen nichts passiert. Ich musste erkennen, das ich anders bin. Das ich das alles was sie haben und hemmt, nicht habe. Nicht kenne. Auch kein Verständnis dafür habe. Ich kann die Angst der NT einfach als Grund für ihr Verhalten nehmen. Ob es in Wirklichkeit so ist, weiss ich nicht. Ich erkläre es mir einfach so.
Nur, wie Oben beschrieben, lese ich das Wort Angst fast jeden Tag. Höre es in den Nachrichten. Angst bestimmt die Welt. Wer die NT kontrollieren will muss ihnen Angst machen und sie ihnen danach wieder nehmen. Denn sie tun alles, nur damit sie keine Angst mehr haben. Sie sind so also leicht manipulierbar. Wie Abstimmungen jeweils zeigen. Die Politiker machen dem Volk Angst und es stimmt so wie sie wollen.
Angst bestimmt den Alltag der NT. Ich weiss nicht wie die das aushalten. Das ist für mich mal ein Pluspunkt, dass ich kein NT bin. Das ich einfach lebe. Nicht gehemmt bin. Aber das hat auch seinen Nachteil. Ich kenne keine Grenzen. Kann einfach so die Strasse überqueren. Ich weiss das ich schauen muss. Aber ich kann wirklich einfach rüber gehen ohne dass ich Angst habe. Ich nehme die Umgebung ja nicht wahr. Weiss nicht wo sich was befindet. Wie gross es ist. Wie soll ich also in einer Umgebung Angst haben, wenn ich sie nicht wahrnehmen kann? Wenn ich sie sehe, aber sie nicht ist. Die NT können die Welt wahrnehmen. Ich denke das ist auch einer der Gründe wieso sie so viel Angst haben. Wieso sie langsam sind. Sie sind sich der Gefahren bewusst. Sie fühlen sie. Ich nicht. Ich bin einfach ich. Meine Verbindung zur Aussenwelt ist immer nur die Fläche welche ich mit meinem Körper berühre. Mehr nicht. Wäre und Kälte nehme ich wahr. Aber nur bei direktem Kontakt. NT fühlen einander. Sie fühlen Gegenstände. Gefahr. Wie das gehen soll weiss ich nicht. Kann mir nicht vorstellen, dass das angenehm sein soll. Da habe ich lieber einfach keine Angst. Das ist einfacher.
Ich bin mir aber der Tatsache bewusst, dass ich aufpassen muss wenn ich durch die Welt gehe. Das ich gut schauen muss. Besser als NT. Das ich vorsichtig sein muss. Fast wie ein Blinder. Denn ich kann leicht andere Menschen einfach übersehn. Autos. Kein Problem. Aber das kann im Zusammenprall dann ein Problem werden. Das muss ich dann nicht haben. Wie auch immer. Die NT-Angst scheint nur mir zu beschäftigen. Für die NT ist es normal das man Angst hat. Wenn jemand sagt das er dies oder das getan hat, weil er Angst hatte, kein Problem. Verstehe ich nicht. Aber sie verstehe sich. Das muss reichen. Denn ich bin einer, sie sind viele. Sie müssen mich nicht verstehen und ich sie nicht. Mir reicht es, wenn ich eine Erklärung habe wieso NT so sind wie sie eben sind.
Mit ihnen arbeiten kann ich. Aber auch nicht immer. Mit ihnen leben. Ja. Aber nicht konstant. Ich brauche auch meine Freiheiten und Ruhe. Nur, das ich keine Angst habe, wenn ich mal nicht beachtet werde. Das ich im Grunde genommen unbeschwerter leben kann, als die NT es können. Da frage ich mich wer da behindert ist. Ich mir dem Asperger-Syndrom, oder die NT mit dem Angst-Syndrom.
Samstag, 29. August 2015
Asperger und Anlässe
Anlässe sind immer so eine Sache für sich. Viele Menschen viel Lärm. Smalltalk. Aber das muss eben ab und zu sein. Ich selber mag Anlässe nicht. Jedoch ist es so, wenn sie nicht zu oft sind, 1 Mal pro Jahr, habe ich kein Problem damit. Denn man lernt die Menschen von einer anderen Seite kennen. Nicht immer nur den Berufsalltag. Sondern wie sie eben wirklich sind.
Meistens ist es doch so, das die Stimmung lockerer ist als wenn man zusammen arbeitet. Da bestimmt das Tagesgeschäft die Themen. An einem Anlass eben nicht.
Nur, so ein Anlass braucht auch viel Energie. Danach kann ich nichts mehr tun. Bin völlig erschöpft. Das ist auch gut so, denn so weiss ich, dass ich es dennoch kann. An einem Anlass teil nehmen. Ich ziehe mich nicht zurück. Sondern halte den Lärm und das Chaos aus. Was auch ein gutes Training ist. Denn ich will ja auch unter den Menschen sein. Will auch an ihrem Leben teilhaben. Wieso auch nicht?
Ich meine, nur weil ich Autist bin, heisst das nicht, das ich das nicht kann oder können sollte. Ich massregle auch die anderen nicht, sie sollen leise sein. Wozu? Das ergibt für mich keinen Sinn. Denn sie sind die Mehrheit. Sie sind die die bestimmen. Was mir bleibt, ist das Anpassen. Mit Grenzen, klar. Aber dennoch versuche ich so gut ich kann mich in das Ganze einzufügen. Auch mal die Sache mit dem Smalltalk zu tun. Smalltalk davon leben solche Anlässe ja. Smalltalk ergibt für mich keinen Sinn, aber er muss eben sein. Man spricht Belangloses. Dinge die halt den NT wichtig sind. Mir nicht. Aber ich kann mich fügen. Muss ja nicht immer alles so sein, dass es für mich passt. Die NT sollen auch mal einfach NT sein dürfen. Sie haben auch das Recht einfach das zu bekommen was sie brauchen.
Ich brauche im Grunde genommen das alles nicht. Brauche keine Streicheinheiten. Aber es muss sein das ich sie anderen gebe. So kann ich auch üben, das Ganze besser zu ertragen. Was es ja ist. Ertragen. Wieso auch nicht? Muss ich mich immer zurückziehen? Nur weil ich das scheinbar nicht kann. Vielleicht will ich es ja können. Das mit den Anlässen. Will auch ein wenig normal sein. Will auch einfach locker sprechen können. Will auch einfach mal den Autismus vergessen. Will einfach Mensch sein. Dafür sind für mich Anlässe. Einfach die ganze Thematik vergessen. Einfach mal sich selber sein. Nicht auf alles achten zu müssen. Einfach locker sein. Das ist nicht mein Ding. Aber ich versuche es so gut ich eben kann.
So haben auch Anlässe etwas Positives an sich. Sie sind ein gutes Übungsfeld. Sie sind auch auch gut um zu lernen was den NT wichtig ist. Denn auch sie haben das Recht einfach sich zu sein und nicht immer auf uns Acht zu geben. Sie sind dann viel lockerer und gelöster. Denn sie wissen das sie sich sein dürfen und nicht auf den Autismus achten müssen. So haben doch alles was davon. Ich jedenfalls muss Anlässe wie Oben geschrieben nicht regelmässig haben, aber ab und zu, wieso nicht?
Meistens ist es doch so, das die Stimmung lockerer ist als wenn man zusammen arbeitet. Da bestimmt das Tagesgeschäft die Themen. An einem Anlass eben nicht.
Nur, so ein Anlass braucht auch viel Energie. Danach kann ich nichts mehr tun. Bin völlig erschöpft. Das ist auch gut so, denn so weiss ich, dass ich es dennoch kann. An einem Anlass teil nehmen. Ich ziehe mich nicht zurück. Sondern halte den Lärm und das Chaos aus. Was auch ein gutes Training ist. Denn ich will ja auch unter den Menschen sein. Will auch an ihrem Leben teilhaben. Wieso auch nicht?
Ich meine, nur weil ich Autist bin, heisst das nicht, das ich das nicht kann oder können sollte. Ich massregle auch die anderen nicht, sie sollen leise sein. Wozu? Das ergibt für mich keinen Sinn. Denn sie sind die Mehrheit. Sie sind die die bestimmen. Was mir bleibt, ist das Anpassen. Mit Grenzen, klar. Aber dennoch versuche ich so gut ich kann mich in das Ganze einzufügen. Auch mal die Sache mit dem Smalltalk zu tun. Smalltalk davon leben solche Anlässe ja. Smalltalk ergibt für mich keinen Sinn, aber er muss eben sein. Man spricht Belangloses. Dinge die halt den NT wichtig sind. Mir nicht. Aber ich kann mich fügen. Muss ja nicht immer alles so sein, dass es für mich passt. Die NT sollen auch mal einfach NT sein dürfen. Sie haben auch das Recht einfach das zu bekommen was sie brauchen.
Ich brauche im Grunde genommen das alles nicht. Brauche keine Streicheinheiten. Aber es muss sein das ich sie anderen gebe. So kann ich auch üben, das Ganze besser zu ertragen. Was es ja ist. Ertragen. Wieso auch nicht? Muss ich mich immer zurückziehen? Nur weil ich das scheinbar nicht kann. Vielleicht will ich es ja können. Das mit den Anlässen. Will auch ein wenig normal sein. Will auch einfach locker sprechen können. Will auch einfach mal den Autismus vergessen. Will einfach Mensch sein. Dafür sind für mich Anlässe. Einfach die ganze Thematik vergessen. Einfach mal sich selber sein. Nicht auf alles achten zu müssen. Einfach locker sein. Das ist nicht mein Ding. Aber ich versuche es so gut ich eben kann.
So haben auch Anlässe etwas Positives an sich. Sie sind ein gutes Übungsfeld. Sie sind auch auch gut um zu lernen was den NT wichtig ist. Denn auch sie haben das Recht einfach sich zu sein und nicht immer auf uns Acht zu geben. Sie sind dann viel lockerer und gelöster. Denn sie wissen das sie sich sein dürfen und nicht auf den Autismus achten müssen. So haben doch alles was davon. Ich jedenfalls muss Anlässe wie Oben geschrieben nicht regelmässig haben, aber ab und zu, wieso nicht?
Mittwoch, 26. August 2015
Asperger und viele Menschen
Manchmal frage ich mich, woher all die Menschen kommen. Egal wo ich hingehe. Es ist immer voller Menschen. Sie verursachen Lärm und Chaos. Sie sind hektisch und denken nur an sich.
Viele Menschen sind nicht mein Ding. Ich mag es ruhig. Denn ich kann sonst nicht denken, meine Bilder nicht sehen. Aber nicht nur das. Es ist auch sehr anstrengend sich immer durch diese Schallkulissen bewegen zu müssen. Schall nehme ich auch am Körper wahr. Nun, das ist nicht angenehm. Besonders dann nicht, wenn viel geschrien oder gelacht wird. Wenn gepfiffen wird. All diese Geräusche scheinen die NT nicht zu stören. Denn wenn dem so wäre, würden sie damit aufhören. Ich jedenfalls verzichte darauf. Ich ertrage diesen Lärm den die NT machen nicht.
Viele Menschen sind für mich auch deshalb mühsam, weil ich aufpassen muss, dass ich nicht mit ihnen zusammenstosse. Muss mit der Körpersprache kommunizieren. Das kann ich aber nicht. Also muss ich berechnen wo die in den nächsten Sekunden sind. Das geht mit wenigen. Aber mit vielen ist es mühsam. Da muss ich so viel berechnen, dass ich das nicht lange aushalte. Wenige Minuten. Dann reicht es mir.
Aber das geht nicht immer. Denn ich ich muss ja raus. Einkaufen. Will was erleben. Da muss ich ob ich will oder nicht, mich den vielen Menschen aussetzen. Muss mich so gut ich kann in ihnen bewegen.
Was ich nicht mag, ist wen ich angesprochen werde. Dies auch weil ich nicht merke das ich gemeint bin. Ich sehe ja weder Gesichter noch Augen. Aber die NT kommunizieren genau damit. Wieder ein Minuspunkt für mich.
Ich vermeide wo ich es nur kann, mich grossen Menschenmengen auszusetzen. Denn ich will nicht nach wenigen Minuten so ausgelaugt sein, wie ein NT nach einem Tag. Wenn überhaupt. Die haben ja Filter. Das erleichtert ihnen das zusammensein. Die wollen auch zusammensein. Gemeinsam sein. Im Einkaufszentrum. Im Stau. Im Restaurant. Egal die wollen und müssen andere NT sehen. Ich nicht. Ich bin froh, wenn ich ausser meiner geliebten Frau nicht zu viele NT sehe oder mit ihnen zu tun habe. Wenige reichen. Die stressen ja schon oft genug mit ihrer komische Art.
Nun, ich weiss, dass ich aus ihrer Sicht komisch bin. Aber das interessiert mich nicht. Wieso? Weil mir das nichts bringt. Ich kann mich denen nicht noch mehr anpassen. Das sehen sie aber nicht. Sie meinen ich sei so. Nun, ich bin eben doch nicht so. Ich kann mich einfach unter den NT bewegen. Aber wehe sie fordern mich heraus. Dann verstehen sie mich nicht mehr. Sie begreifen meine Denkweise nicht. Wieso also sollte ich zu viel unter vielen Menschen sein. So komme ich mir oft nur wie ein Ausserirdischer vor. Viele Menschen viel Problem und Chaos. Keine Menschen Ruhe und Frieden. Zu hause habe ich genau das. Das ist auch einer der Gründe wieso ich gerne zu hause bin. Da habe ich Ruhe. Aber ich will ja auch raus. Muss auch raus. Sonst werde ich depressiv. Aber eben, alles im Mass.
Viele Menschen sind nicht mein Ding. Ich mag es ruhig. Denn ich kann sonst nicht denken, meine Bilder nicht sehen. Aber nicht nur das. Es ist auch sehr anstrengend sich immer durch diese Schallkulissen bewegen zu müssen. Schall nehme ich auch am Körper wahr. Nun, das ist nicht angenehm. Besonders dann nicht, wenn viel geschrien oder gelacht wird. Wenn gepfiffen wird. All diese Geräusche scheinen die NT nicht zu stören. Denn wenn dem so wäre, würden sie damit aufhören. Ich jedenfalls verzichte darauf. Ich ertrage diesen Lärm den die NT machen nicht.
Viele Menschen sind für mich auch deshalb mühsam, weil ich aufpassen muss, dass ich nicht mit ihnen zusammenstosse. Muss mit der Körpersprache kommunizieren. Das kann ich aber nicht. Also muss ich berechnen wo die in den nächsten Sekunden sind. Das geht mit wenigen. Aber mit vielen ist es mühsam. Da muss ich so viel berechnen, dass ich das nicht lange aushalte. Wenige Minuten. Dann reicht es mir.
Aber das geht nicht immer. Denn ich ich muss ja raus. Einkaufen. Will was erleben. Da muss ich ob ich will oder nicht, mich den vielen Menschen aussetzen. Muss mich so gut ich kann in ihnen bewegen.
Was ich nicht mag, ist wen ich angesprochen werde. Dies auch weil ich nicht merke das ich gemeint bin. Ich sehe ja weder Gesichter noch Augen. Aber die NT kommunizieren genau damit. Wieder ein Minuspunkt für mich.
Ich vermeide wo ich es nur kann, mich grossen Menschenmengen auszusetzen. Denn ich will nicht nach wenigen Minuten so ausgelaugt sein, wie ein NT nach einem Tag. Wenn überhaupt. Die haben ja Filter. Das erleichtert ihnen das zusammensein. Die wollen auch zusammensein. Gemeinsam sein. Im Einkaufszentrum. Im Stau. Im Restaurant. Egal die wollen und müssen andere NT sehen. Ich nicht. Ich bin froh, wenn ich ausser meiner geliebten Frau nicht zu viele NT sehe oder mit ihnen zu tun habe. Wenige reichen. Die stressen ja schon oft genug mit ihrer komische Art.
Nun, ich weiss, dass ich aus ihrer Sicht komisch bin. Aber das interessiert mich nicht. Wieso? Weil mir das nichts bringt. Ich kann mich denen nicht noch mehr anpassen. Das sehen sie aber nicht. Sie meinen ich sei so. Nun, ich bin eben doch nicht so. Ich kann mich einfach unter den NT bewegen. Aber wehe sie fordern mich heraus. Dann verstehen sie mich nicht mehr. Sie begreifen meine Denkweise nicht. Wieso also sollte ich zu viel unter vielen Menschen sein. So komme ich mir oft nur wie ein Ausserirdischer vor. Viele Menschen viel Problem und Chaos. Keine Menschen Ruhe und Frieden. Zu hause habe ich genau das. Das ist auch einer der Gründe wieso ich gerne zu hause bin. Da habe ich Ruhe. Aber ich will ja auch raus. Muss auch raus. Sonst werde ich depressiv. Aber eben, alles im Mass.
Montag, 24. August 2015
Asperger und die perfekte Partnerin
Das mit dem perfekt sein ist so eine Sache. Denn perfekt ist ja niemand. Aber genau diese Abweichung macht doch den Menschen aus. Sie ist das was an einem Menschen einem als wunderbar erscheint oder einem eben abstösst.
Die Perfekte Partnerin zu finden ist für Autisten sicher noch schwieriger als für NT. Denn Kommunikation ist ja nicht unsere Stärke. Aber dennoch ist es möglich. Denn, ich habe die Perfekte Partnerin vor Jahren gefunden. Meine Frau. Nun, das ich sie mal treffen könnte und wir heiraten werden, das hätte ich mir nie träumen lassen. Aber es ist passiert.
Nun, ich weiss, dass das ein wenig romantisch oder verklärt ist, aber es ist nun mal so. Denn ich kenne mein Leben und kann auch heute noch sagen, dass ich sie wieder heiraten würden.
Jedoch ist es doch so, das es nicht immer nur um die Liebe gehen muss. Denn auch wenn man arbeitet muss es passen. Man muss zusammen auskommen. Einander verstehen. Wenn das nicht passt, dann bringt alles nicht. Nur ein Team das sich versteht und sich auch vertraut ist erfolgreich. So ist es doch auch in der Liebe. Die Liebe ist eine Sache. Das Vertrauen ein andere. Man muss lernen miteinander zu leben. Nach dem Verliebtsein kehrt ja irgendwann der Alltag wieder ein. Dann ist es doch entscheidend ob man zu einander hält. Egal was kommen mag.
Ich selber betrachte mich sicher nicht als perfekt. Im Gegenteil. Aber dennoch hat mich meine Frau zum Mann genommen. Das ist für mich immer noch ein Wunder. Denn ich selber habe ja so meine Mühe mit auf andere Menschen einzugehen. Das mag ja im Arbeitsalltag gehen, aber in einer Beziehung? Nun, da muss ich mich auch anstrengen. Nur, es macht mir nichts aus. Denn mir ist es wichtig das wir eine schöne Beziehung haben. Das wir so sein dürfen wie wir eben sind. Ich denke das macht den Perfekten Partner zu dem. Perfekt. In dem er einem so leben lässt wie man ist. Das ist besonders für mich als Autisten wichtig. Denn ich kann mich nicht in andere hinein versetzen. Kann nicht so gefühlvoll sein wie es die Filme zeigen. Ich bin halt wie ich bin. Aber ich denke, das ist so hoffe ich das, was meiner Frau gefällt. Wieso sie mich geheiratet hatte.
Perfektion liegt doch im Unperfekten. In dem man eben sogenannte Ecken und Kanten hat. Indem man eben Mensch ist und keine Maschine. Ich denke viele haben falsche Vorstellungen vom perfekten Partner. Denn selber ist man es ja auch nie. Aber das Miteinander ist das Wichtige. Das man gemeinsam durch das Leben gehen will. Das man nicht rechnet, wer wem wieviel gegeben hat. Jedes gibt das was es kann. Tut was es kann. Einander leben lassen. Das ist für mich Liebe.
Die Perfekte Partnerin zu finden ist für Autisten sicher noch schwieriger als für NT. Denn Kommunikation ist ja nicht unsere Stärke. Aber dennoch ist es möglich. Denn, ich habe die Perfekte Partnerin vor Jahren gefunden. Meine Frau. Nun, das ich sie mal treffen könnte und wir heiraten werden, das hätte ich mir nie träumen lassen. Aber es ist passiert.
Nun, ich weiss, dass das ein wenig romantisch oder verklärt ist, aber es ist nun mal so. Denn ich kenne mein Leben und kann auch heute noch sagen, dass ich sie wieder heiraten würden.
Jedoch ist es doch so, das es nicht immer nur um die Liebe gehen muss. Denn auch wenn man arbeitet muss es passen. Man muss zusammen auskommen. Einander verstehen. Wenn das nicht passt, dann bringt alles nicht. Nur ein Team das sich versteht und sich auch vertraut ist erfolgreich. So ist es doch auch in der Liebe. Die Liebe ist eine Sache. Das Vertrauen ein andere. Man muss lernen miteinander zu leben. Nach dem Verliebtsein kehrt ja irgendwann der Alltag wieder ein. Dann ist es doch entscheidend ob man zu einander hält. Egal was kommen mag.
Ich selber betrachte mich sicher nicht als perfekt. Im Gegenteil. Aber dennoch hat mich meine Frau zum Mann genommen. Das ist für mich immer noch ein Wunder. Denn ich selber habe ja so meine Mühe mit auf andere Menschen einzugehen. Das mag ja im Arbeitsalltag gehen, aber in einer Beziehung? Nun, da muss ich mich auch anstrengen. Nur, es macht mir nichts aus. Denn mir ist es wichtig das wir eine schöne Beziehung haben. Das wir so sein dürfen wie wir eben sind. Ich denke das macht den Perfekten Partner zu dem. Perfekt. In dem er einem so leben lässt wie man ist. Das ist besonders für mich als Autisten wichtig. Denn ich kann mich nicht in andere hinein versetzen. Kann nicht so gefühlvoll sein wie es die Filme zeigen. Ich bin halt wie ich bin. Aber ich denke, das ist so hoffe ich das, was meiner Frau gefällt. Wieso sie mich geheiratet hatte.
Perfektion liegt doch im Unperfekten. In dem man eben sogenannte Ecken und Kanten hat. Indem man eben Mensch ist und keine Maschine. Ich denke viele haben falsche Vorstellungen vom perfekten Partner. Denn selber ist man es ja auch nie. Aber das Miteinander ist das Wichtige. Das man gemeinsam durch das Leben gehen will. Das man nicht rechnet, wer wem wieviel gegeben hat. Jedes gibt das was es kann. Tut was es kann. Einander leben lassen. Das ist für mich Liebe.
Samstag, 22. August 2015
Asperger und das Fragenstellen
NT wollen das man auf sie eingeht. Nur, wie? Das wusste ich lange nicht. Wusste nicht, das die Frage ein wichtiges Mittel ist genau das zu tun. Durch die Frage fühlen sich die NT verstanden. Aber auch bestätigt in dem was sie sagen. Zudem verhindert das Fragen Missverständnisse. Das wusste ich auch lange nicht. Wie auch? Fragen sind nicht meine Stärke. Ich denke immer, das ich schon weiss was gemeint ist. Was ich tun muss. Aber da irre ich mich. Denn eine Frage kann viele Probleme lösen die entstehen könnten.
Fragen stellen ist aber genau ein riesiges Problem für Autisten. Denn oft weiss ich nicht wie. Nicht wann und wie ich beginnen soll. Also lasse ich es lieber gleich. Das führt dann aber dazu, dass ich nicht richtig wahrgenommen werde. Denn die Frage ist doch auch ein wichtiges Mittel der NT-Kommunikation. Sie fragen andauernd. Nur, für mich sind Fragen ein Zeichen des Nichtwissens. Jemand der immer fragt, ist nicht fähig sich Wissen selber anzueignen. Stimmt das? Nein, aber ich sehe das eben so. Ich weiss selber, das dem nicht so ist. Aber ich kann diese Denkweise nicht einfach ändern. Kann nicht einfach ein NT sein. Wie auch?
Das ist doch das Problem wenn NT und Autisten miteinander arbeiten sollen. Sie müssen lernen wie das Gegenüber kommuniziert. Was ihm wichtig ist. Nur, ich kann von mir aus sagen wie mit mir kommuniziert werden muss, aber ich kann mich nicht in eine andere Person versetzen. Ich muss alles mühsam lernen. Wie eine Fremdsprache. Für jeden Person mit der ich zu tun habe, einzeln. Das ist anstrengend. Ich muss ihre Sprache, ihre Kleider, Stimme, Gesten auswendig lernen. Das müssen NT nicht. Sie erkenne eine Person intuitiv richtig. Ich nicht. also muss ich, besonders bei Personen die ich noch nicht lange kenne, jeweils nachfragen wer sie sind. Das muss ich etwa drei Mal tun, dann weiss ich wer sie sind. Aber das ist für NT befremdend. Denn sie kennen das nicht. Das ist eine Frage sie sie nicht stellen würden. Die sie auch nicht kennen. Wie auch?
Nun, ich habe mir diese Frage angewöhnt. Denn sie erleichtert mir so manches. Es geht eben nicht immer nur darum zu verstehen was der andere sagen will, sondern eben auch, wer er ist. Im wörtlichen Sinne. Das ist etwas das ich zuerst lernen musste. Das ich Menschen nicht einfach so erkenne. Wusste ich lange nicht. Also habe ich mir eine System entwickelt, welches mir ermöglicht dennoch Menschen zu erkennen.
Fragen sind etwas komisches. Ich arbeite daran, dass ich im fragen besser werde. Das ich nicht einfach denke, ich weiss schon wie. Denn, es geht eben nicht nur um die Frage, sondern um das Verständnis für das Andere. Es will wahrgenommen werden. Will sich ernst genommen fühlen. Ich selber kenne das nicht. Genau das macht es für mich so extrem schwierig zu fragen.
Fragen stellen ist aber genau ein riesiges Problem für Autisten. Denn oft weiss ich nicht wie. Nicht wann und wie ich beginnen soll. Also lasse ich es lieber gleich. Das führt dann aber dazu, dass ich nicht richtig wahrgenommen werde. Denn die Frage ist doch auch ein wichtiges Mittel der NT-Kommunikation. Sie fragen andauernd. Nur, für mich sind Fragen ein Zeichen des Nichtwissens. Jemand der immer fragt, ist nicht fähig sich Wissen selber anzueignen. Stimmt das? Nein, aber ich sehe das eben so. Ich weiss selber, das dem nicht so ist. Aber ich kann diese Denkweise nicht einfach ändern. Kann nicht einfach ein NT sein. Wie auch?
Das ist doch das Problem wenn NT und Autisten miteinander arbeiten sollen. Sie müssen lernen wie das Gegenüber kommuniziert. Was ihm wichtig ist. Nur, ich kann von mir aus sagen wie mit mir kommuniziert werden muss, aber ich kann mich nicht in eine andere Person versetzen. Ich muss alles mühsam lernen. Wie eine Fremdsprache. Für jeden Person mit der ich zu tun habe, einzeln. Das ist anstrengend. Ich muss ihre Sprache, ihre Kleider, Stimme, Gesten auswendig lernen. Das müssen NT nicht. Sie erkenne eine Person intuitiv richtig. Ich nicht. also muss ich, besonders bei Personen die ich noch nicht lange kenne, jeweils nachfragen wer sie sind. Das muss ich etwa drei Mal tun, dann weiss ich wer sie sind. Aber das ist für NT befremdend. Denn sie kennen das nicht. Das ist eine Frage sie sie nicht stellen würden. Die sie auch nicht kennen. Wie auch?
Nun, ich habe mir diese Frage angewöhnt. Denn sie erleichtert mir so manches. Es geht eben nicht immer nur darum zu verstehen was der andere sagen will, sondern eben auch, wer er ist. Im wörtlichen Sinne. Das ist etwas das ich zuerst lernen musste. Das ich Menschen nicht einfach so erkenne. Wusste ich lange nicht. Also habe ich mir eine System entwickelt, welches mir ermöglicht dennoch Menschen zu erkennen.
Fragen sind etwas komisches. Ich arbeite daran, dass ich im fragen besser werde. Das ich nicht einfach denke, ich weiss schon wie. Denn, es geht eben nicht nur um die Frage, sondern um das Verständnis für das Andere. Es will wahrgenommen werden. Will sich ernst genommen fühlen. Ich selber kenne das nicht. Genau das macht es für mich so extrem schwierig zu fragen.
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