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Freitag, 29. Juni 2012

Kirchen

Wozu gibt es eigentlich Kirchen? Wieso werden sie immer weniger besucht?
Es gibt heute mehr Kirchen den je. Auch gibt es immer mehr Gruppierungen die eine Kirche gründen. Doch ist dis wirklich notwendig? Ich denke, dass es bei vielen, besonders bei den amerikanischen, darum geht, Geld zu machen. Die Gläubigen können da einfach Glauben konsumieren. Sie müssen nichts beitragen. Sie wollen es auch gar nicht. Einfach alles abnicken, was der Prediger predigt. Er wird es schon wissen. Dass ist aber gefährlich. Denn so denken die Menschen nicht mehr. Die Katholiken, sehen das anders. Sie glauben nicht einfach, was gepredigt wird, oder der Papst sagt. Sie hinterfragen es, und bringen es mit ihrer eigenen Meinung in Einklang. Wenn das überhaupt geht. Sie sind nicht blind.
Viele setzten Religion mit der Kirche gleich. Doch das ist nicht richtig. Die Kirchen sind einfach nur Institutionen, mehr nicht. Und doch haben sie einen Auftrag, denn sie zu erfüllen versuchen.
Religion, kann man auch ohne Kirche leben. Doch sollte man gleichwohl einer Gemeinde angehören. Denn so wird es auch in der Bibel verlangt. Es muss nicht immer eine sein, in welcher man sich trifft. Es gibt auch andere Formen. Eine ist sicher, die Hauskreise. Sie sind klein und überschaubar. Und nicht auf Profit aus. Auch gibt es keine professionellen Prediger. Sondern jeder ist ein Prediger. Denn wer den Glauben angenommen hat, ist einer. So wurde es uns verheissen. Man muss sich nur getrauen, und nicht immer einfach alles glauben, was gesagt wird. Auch nur still konsumieren, macht keinen Sinn. Doch das ist leider eine Einstellung die heute viele haben. Sie wollen nichts mehr beitragen, sondern nur noch konsumieren. Dass ist das, was sie aus ihrer Freizeit gewohnt sind. Einfach shoppen gehen. So ist es auch mit dem Glauben.
Viele denken, dass sie die Wahrheit kennen. Doch niemand kennt sie. Lesen kann man sie in der Bibel. Doch nur lesen, ist nicht. Man muss sich mit ihr auseinander setzen. Sie überprüfen, ausprobieren. So erlangt man die Erkenntnis, dass sie wahr ist. So erkannt man, das sie die Wahrheit ist. Und nicht einfach ein altes Buch, wie viele meinen.
Auch die Einstellung zu Bibel setzten viel mit der Kirche gleich. Sie sehen nicht, dass es damals, gar keine Kirchen gab. Die Gläubigen sind die Kirchen. Jesus, predigte im Freien. Er ging nicht nur in den Tempel. Er wollte zum Volk. Er unterrichtete sie an allen möglichen Stellen im Land.
Der Mensch muss also nicht zur Kirche gehen, sondern die Kirche zum Menschen. Daran scheitert es aber leider. Den die Kirchen sehen das nur langsam ein. Doch viele wollen keine Predigten mehr im herkömmlichen Sinn, es muss immer eine Multimedia-Veranstaltung sein. Dass ist die Kehrseite der Medaille. Die Menschen wollen unterhalten werden. Doch genau das, kann eine Kirche nicht bieten. Also muss sie es anders anstellen. Wie sie das machen muss, darüber sind sich die Kleriker nicht einig. Nur in einem Punkt sind sie es. Sie wissen, dass sie etwas unternehmen müssen.
Ich selber, bin überzeugter Katholik. Doch in die Kirche gehe ich nie. Was kein Widerspruch ist. Ich beobachte sehr genau, was der Papst sagt und schreibt. Das ist für mich meine Kirche. Er ist die Leitplanke. Er zeigt auf, was er denkt und will. Vieles scheint veraltet und konservativ zu sein. Doch sollte man seine Aussagen mit der Bibel überprüfen. Und man wird sehen, dass er sich daran hält. Er verteidigt die Bibel und den Glauben.
Doch die modernen Menschen meinen, sie wissen alles besser. Sie lassen sich nicht einschränken. Dabei ist es keine Einschränkung, sondern Freiheit. Denn Regeln braucht man. Und Jesus hat diese klar formuliert.

Samstag, 23. Juni 2012

Ausverkauf

Nun ist es wieder so weit! Der Sommer hat begonnen, und die Menschen fahren in den Urlaub. Die schlimmste Zeit für die Konsumtempel. Denn wer kommt jetzt shoppen? Die noch zu hause gebliebenen. Und wie werden die in die Tempel gelockt? Genau, mit dem berühmten Ausverkauf. Alles ist reduziert, nur das nicht, was man will. Die Schilder versperren einem die Sicht und suggerieren, dass alles reduziert ist. Doch das ist leider falsch. Eigentlich ist der Ausverkauf nichts anders, als das leeren der Lager. Die Händler versuchen so noch ein wenig Geld zu machen, statt Geld für die Entsorgung auszugeben. Der Kunde entsorgt die Waren für sie, und bezahlt auch noch dafür.
Ich habe bewusst die Bezeichnung Tempel gewählt. Denn genau das sind sie. Tempel. Die Leute fahren nicht mehr einfach da hin, nein, sie pilgern. Sie beten den Konsum fast schon an. Sie wollen betrogen werden. Sie wollen sich dem Betrug und der Illusion hingeben. Sie brauchen das.
Die Werte, welche eine Gesellschaft ausmachen, verschwinden immer mehr hinter der Individualisierung und der Pluralisierung. Wenn jeder das macht was er will, wie will da ein gemeinsamer Gedanke aufkommen. Jeder schaut nur noch für sich.
Dies sieht man in den Shoppingtempel am besten. Da kann sich jeder so ausleben, wie er will. Einfach die Zeit totschlagen und auch noch Geld ausgeben. Man hat ja sonst nichts mehr.
Shoppen befriedigt. Doch wie lange? Bis man zu Hause ist? Länger sicher nicht. Danach geht es wieder von vorne los. Wieder shoppen, wieder Geld ausgeben für Dinge die man eigentlich nicht braucht.
Was die viele nicht sehen, ist das der wahre Tempel nicht dies Center oder Kirchen sind, nein, es ist der eigene Körper. Doch das geht vielen ab. Sie wollen immer gut aussehen, und geben dafür auch viel Geld aus. Sie machen Sport, aber nicht um der Gesundheit Willen, sondern will sie damit besser aussehen.
Doch im Geist sind sie lahm. Sie pflegen ihn nicht. Sie schauen nicht zu ihm. Da helfen keine Diplome und Schulabschlüsse. Es ist die Einstellung die fehlt.
Es wird alles unternommen, damit sie den anderen gefallen. Also, Menschen wollen Menschen gefallen. Das ist eine Illusion, die nicht aufgeht. Den wer interessiert sich für den anderen? Eben.
Ich versuche nicht den Menschen zu gefallen, sondern GOTT. ER ist mir das Wichtigste. Und nicht die Meinung der anderen. Klar nehme ich sie zu Kenntnis. Doch ich entscheide, ob es Sinn macht oder nicht.
Ich verkaufe mich nicht an die Meinung der anderen, sondern an die Meinung von GOTT. ER ist mein Massstab.
Also sollte man mal einen anderen Ausverkauf wagen. Nicht in den Ausverkauf fahren, sondern sich ausverkaufen. An JESUS. Man sollte sich IHM anbieten.

Sonntag, 17. Juni 2012

Das Wort zum Sonntag

In der heutigen Zeit ist das Vertrauen immer wichtiger geworden. Doch leider sind die Enttäuschungen auch nicht weit entfernt. Sieht man sich die Wirtschaft und Politik an, so ist das Vertrauen eigentlich dahin.
Die Banken zocken und zocken. Der Steuerzahler darf es wieder richten. Für die normalen Menschen im Volk bleibt immer weniger. Es werden Milliarden für die Sanierung von Staaten und Banken gesprochen. Der einfache Bürger hat nichts davon. Der ganze Geldsegen dient nur dazu, die Fehler der hochbezahlten Mangern zu korrigieren. Sie können danach fröhlich weiterzocken. Ihrem Verhalten sind keine Grenzen gesetzt. Wie lange das noch gut geht, weiss niemand. Denn irgendwann haben auch die reichen Staaten kein Geld mehr, oder die Bürger sind nicht mehr bereit, für andere zu bezahlen, und dabei immer weniger zu besitzen. Der Wohlstand sinkt. Sobald er eine kritische Grenze erreicht hat, kommt es zu Demos und zu Gewalttaten. Oder anders ausgedrückt, das Volk beginnt sich zu wehren.
Dies alles ist das Vertrauen in die Menschen, respektive in das System. Die Menschen sehen nicht, dass sie sich nicht auf die Menschen verlassen sollen. Auch nicht auf die Oberen. Sondern sie sollten sich stattdessen dem HERRN anvertrauen. ER gibt Sicherheit und hält sein Versprechen. ER will nicht, dass wir leiden und dass es uns schlecht geht.
Dazu muss man aber bereit sein, sich auf IHN einzulassen. Doch das fällt vielen schwer. Es ist einfache sich gegen die Kirche zu stellen. Sich als Gottlos zu bezeichnen, oder sonst was. Auch die Suche nach sich selbst und nach einer höheren Macht, ergibt keinen Sinn. Denn es ist eine Suche, die nicht zum Ziel führen wird. Da es immer neue Methoden und Ideen gibt. Man vertraut auf eine Idee und schon gibt es eine neue. Die Menschen rennen dann dieser hinterher. Auch der der Glaube an die Technologie führt zu nichts. Immer das Neuste Handy zu besitzen, immer das Neuste was auch immer zu kaufen. Das alles führt in die Irre. Der Mensch macht sich abhängig von Produkten, die ihm nichts geben können, ausser vielleicht kurze Befriedigung, etwas zu besitzen, was der andere noch nicht besitzt.
Wer den Glauben besitzt und ein Leben mit dem HERRN, der hat mehr, als alle andere zusammen. Er ist reicher als der reichste Mensch. Denn dieser besitzt nur viel Geld. Mehr nicht. Doch das Vertrauen in den HERRN und SEINE Unterstützung sind mehr wert, als alles Geld der Welt zusammen. Wahrer Reichtum ist nicht, der Geldbetrag den man besitzt, sondern wie man zu GOTT steht.

Sonntag, 10. Juni 2012

Das Wort zum Sonntag

Es ist Fussball-EM. Ein ganzer Kontinent steht still. Im Fernsehen sieht man auf vielen Kanälen am Abend nur noch Fussball. Die Menschen wollen unterhalten werden. Nach der EM folgen die Olympischen-Spiele. Also geht es weiter. Dazu kommen noch die Sommerferien. Die Menschen sind also die nächsten acht Wochen beschäftigt. Mit sich selbst und mit Ablenkung.
Gibt es auch noch vernünftige Sendungen zu schauen? Ja, die gibt es. Immer um 2230 kommt auf bibel.tv Joce Meyer. Ihre Sendung ist echt sehenswert. Da sie immer ein Thema hat, und das auch sehr lebendig diskutiert. Sie hat eine sehr gewinnende Art. Ich kann es nur empfehlen ihre Sendung mal anzuschauen.
Die Menschen streben immer nach Wahrheiten. Sie wollen immer wieder etwas Neues. Wahr ist, was die Mehrheit denkt oder macht. Es sind Wahrheiten, die keine sein können. Denn, Wahrheit ist nicht veränderbar. Sonst wäre sie nicht wahr. Die Menschen verwechseln Meinungen mit Wahrheit. Sie erkennen den Unterschied nicht. Sie erkennen die Bedeutung der Wahrheit nicht. Sie wollen sie auch gar nicht sehen. Denn es könnte ja sein, dass sie als schlechte Menschen da stehen würden.
Es gibt genau eine Wahrheit. JESUS. ER sagt von sich selbst: "Ich bin die Wahrheit[...]" Nicht eine Wahrheit, sondern DIE Wahrheit. Dass ist ein riesen Unterschied. Nicht wir müssen uns bemühen, zu GOTT zu kommen, sondern GOTT kommt zu uns. Wir sind zu schwach und klein, als das wir das selber könnten.
Doch GOTT kann es möglich machen. Wer sich auf IHN einlässt, der wird gefunden, und aufgenommen. Der HERR lehnt niemanden ab. Es ist nur ein Wollen, und ein sich auf IHN verlassen.
Doch wie schon so einige Male geschrieben, die Menschen wollen nicht. Sie wollen selber entscheiden. Sie wollen unabhängig sein. Meinen sie. Doch sind sie es nicht. Sie sind abhängig vom eigenen Ego. Sie müssen immer das Neuste besitzen, alles kennen und überall gewesen sein. Das ist nicht unabhängig leben. Es ist ein Leben in Abhängigkeit. Nämlich der des Egos. Es bestimmt, was Sache ist. Doch wer sich auf GOTT einlässt, dann bestimmt ER. Und das Leben wird wirklich angenehmer und auch freier. Es ist nicht mehr ein dem Haben und Müssen unterworfenes Leben.
Dies wird aber von vielen abgelehnt, da sie GOTT mit der Kirche gleichsetzten. Das ist falsch. Die Kirchen sind nur Institutionen mehr nicht. Von Menschen geleitet und geführt. Man kann auch mit JESUS durch das Leben gehen, ohne je in einer Kirche gewesen zu sein. Den der eigene Körper ist sein Tempel. JESUS predigte auf dem Felde, in Häuser. Überall. Kirchen gab es damals nicht. Tempel ja. Doch die Leute kamen unter freien Himmel zu IHM. Also ist er überall. Wichtig ist nur, dass die Bibel gelesen wird. Sie gibt Auskunft, wie das Leben mit IHM ist, und was ER will. Man muss nur lesen und verstehen lernen. Mehr nicht.
Wer das Bedürfnis hat, sich mit anderen auszutauschen, der kann sich einer Gruppe Gleichgesinnter anschliessen. Muss aber nicht. Das vergessen viele. Sie meinen, dass es immer eine Kirche braucht.
Christ sein, bedeutet, sich auf JESUS einzulassen, sein Wille zu tun, sind mit IHM auseinander zu setzten, und nicht, in eine Kirche zugehen. Viele verwechseln das.

Montag, 4. Juni 2012

Der Islam im Staat

Wieso sollte der Islam nicht Bestandteil eines westlichen Staates sein?
In Deutschland ist eine Debatte im Gang, in welcher diskutiert wird, ober der Islam einen Teil vom Staat ist oder nicht. Dies macht keinen Sinn, da die Muslime ja ihren Glauben mitgenommen haben. Sie sind ein Teil des Staates, also auch deren Religion.
Es sollte nicht zur Debatte stehen ob der Islam zu einem Staat gehört, sondern wie er besser in den Staat integriert werden kann. Es macht keinen Sinn, ihn zu bekämpfen. Denn der grösste Teil der Muslime sind friedliche Leute die nichts böses wollen. Doch die Medien verbreiten ein, leider, anderes Bild von ihnen. Die Moscheen werden als Brutstätten des Terrors bezeichnet, alle Muslime sind Fanatiker und Terroristen. Dass stimmt nicht. Die meisten, oder fast alle, haben damit nichts zu tun. Sie wollen einfach nach ihrer Religion leben, und dafür auch die entsprechenden Gebäude haben. Es ist nur recht, wenn sie Moscheen bauen. Darüber habe ich in einem anderen Artikel bereit berichtet.
Die Muslime wollen nicht, dass in jedem Dorf oder jeder Stadt eine Moschee ist, sie wollen zentrale Orte.
Da sie einen nicht unwesentlichen Teil unserer Gesellschaft darstellen ist es nur recht, wenn sie sich auch in der Öffentlichkeit zeigen, und auch zu ihrer Religion stehen. Ich persönlich habe schon einige male mit Muslimen zu tun gehabt. Und alle, waren und sind sie höfflich und freundlich. Der Mensch darf dabei nicht vergessen werden. Denn eine reine Reduktion auf die Religion, macht keinen Sinn. Wir sind auch nicht nur Christen, sondern in erster Linie Menschen. Dies wird immer wieder bei alle den Berichten vergessen.
Es geht auch nicht darum, welches die bessere oder die wahrere Religion ist, sondern, wie man sie lebt.
Muslime und Christen, können gut in einem Staat leben. Dies hat die Vergangenheit gezeigt. In Spanien lebten Mauren und Christen in einer Stadt. Beide profitierten von einander. Wieso soll das heute nicht mehr so sein? Sind wir denn besser? Nein.
Die Bibel lehrt uns Toleranz. Wieso leben wir diese nicht? Wir leben in Arroganz. Viel behaupten, wir müssen unsere Werte verteidigen. Nein, wir müssen sie leben. Die Muslime machen es vor, wie es geht. Wir können viel von ihnen lernen. Sie stehen öffentlich zu ihrem Glauben. Sie setzen sich für ihn ein. Welcher sogenannten Christ tut dies. Die sogenannten Christen schreien nach neuen Gesetzten und Verbote. Das ist doch der falsche Weg. Wer Hass sät, der wird Hass ernten. Wer Zorn sät, der wird Zorn ernten. Die Bibel zeigt uns, wie es geht. Wieso also nicht sie zu Rate ziehen. Würde das gemacht, gäbe es die Diskussion um den Islam in einem Staat nicht. Er würde ohne Probleme akzeptiert werden. Doch die Menschen haben Angst vor ihm, weil sie zu wenig oder nichts wissen. Denn das, was sie wissen, haben sie aus den Medien.
Welcher Christ hat schon den Koran gelesen? Oder die Bibel. Darüber diskutieren kann man erst, wenn man beide Werke kennt. Ich habe beide Werke gelesen. Und beide haben ihre da seins Berechtigung. Sie können gut nebeneinander in einem Staat existieren. Die Bürger müssen nur wollen.
Aufklärung ist da das beste Mittel. Sich selber mal ein Bild machen. In eine Moschee gehen, mit den Leuten sprechen. Man sollte sich nur getrauen, und nicht einfach in Unwissenheit diskutieren.

Samstag, 2. Juni 2012

Auslegung der Bibel

Was bringt es, wen die Bibel ausgelegt wird? Wieso wird das eigentlich gemacht?
Seit es die Bibel gibt, wird sie von Personen ausgelegt. Aber nicht nur das, es werden auch Überlegungen in sie hinein interpretiert. Die Menschen legen das Buch der Bücher so aus, wie sie sie für ihre Zwecke gebrauchen können. Sie wollten und wollen noch immer, damit Macht ausüben. Diese Menschen wollen andere beherrschen.
Dies sieht man bei Sekten sehr gut. Es werden immer wieder Passagen der Bibel gebraucht, um das Wissen und die Macht zu rechtfertigen. Doch meistens werden Sätze wild durcheinander zu einer Idee vermischt.
Eine der Berühmtesten Vereinigungen sind die Zeugen Jehowas. Sie meine, dass sie nach der Bibel leben. Dabei haben sie aber auch ihre eigene Interpretation davon. Sie legen die Bibel so au, wie sie wollen, ohne aber zu verstehen, was sie uns eigentlich sagen will. Es geht doch eigentlich nicht darum, andere zu beherrschen, sondern anderen zu dienen. So wie Jesus es vorgelebt hatte. So sollen wir uns auch verhalten.
Die Zeugen feieren keine Geburtstage und auch sonst keine Feiertage. Weihnachten tun sie als heidnisch ab.
Doch nicht nur sie sind so. Alle solche Vereinigungen haben das selbe Problem. Es ist eine eingeschworene Gesellschaft.Wer nicht dazu gehört, der hat nach ihrer Meinung nach, das Leben verwirkt. Doch das ist falsch. Wer in der Bibel liest, und an JESUS glaubt, der ist gerettet. Es ist so einfach. Dass kann man ohne Sekte oder Kirche. Jeder für sich. Und doch macht es Sinn, einer Gemeinschaft anzugehören. Dies ist auch die Aufforderung des HERRN. Doch nicht so, wie es heute betrieben wird.
Es sind riesige Unternehmen geworden, die Macht und Geld besitzen. Die die Menschen manipulieren.
Die Wahrheit ist aber nicht manipulierbar. Die Wahrheit kann jeder selber lesen. Er muss nur eine Bibel nehmen, und in ihr lesen. Mehr nicht.
In Sekten gehen die Leute immer von Haustür zu Haustür. Meistens machen die Leute nicht auf oder lehnen ab. Das ist logisch. So führt man niemanden zum Glauben. Der Glaube kommt meistens wenn man etwas schreckliches erlebt hat, oder man sehr schwach ist, und nicht mehr weiter weiss. Mit Druck und Gewalt lässt sich kein Glaube verbreiten.
Auch Theologen legen die Bibel aus. Jede Stelle wurde ausgelegt. Alles analysiert. Doch das alles bringt nichts. Wieso? Nun, man muss danach leben. Wichtig dabei ist das Neue Testament. Also die 4 Evangelien. Sie enthalten alles, was man braucht, damit man ein besseres Leben führen kann.
Häufig aber, werden AT und NT miteinander vermischt. Doch das ist nicht Sinn der Sache. Das AT ist der alte Bund von Gott mit den Menschen, das NT der Neue. Das sagt Jesus selber. Also wieso sich mit dem AT beschäftigen? Nun, es macht Sinn. Denn nur so versteht man das NT.
Es gibt sogar Religionen, die nur auf dem AT beruhen. Dies macht keinen Sinn, da sie das NT scheinbar nicht verstanden haben. Es geht nicht nur um Glauben, es geht um Leben.
Wer leben will, der lese das NT und bittet den HERRN, in sein Leben zu kommen, und die Führung zu übernehmen. Dass ist alles. Der Rest wird sich dann ergeben. Man muss nur Vertrauen haben. Mehr nicht.

Sonntag, 27. Mai 2012

Wort zum Sonntag

Heute ist Pfingsten. Das ist mal wieder ein Anlass für die Leute, in den Süden zu fahren. Gestern wirkte die Gegend, in welcher ich wohne, wie ausgestorben. Man hätte fast auf der Strasse spazieren können.
Hört man aber die Verkehrsnachrichten, so wurden am Gotthard 11km Stau gemeldet. Alles sind also vor dem schönen Wetter hier im Norden in den Süden geflohen. Zuerst im Stau stehen, danach Chaos in den Orten. Das verstehen die Leute unter Erholung. Sie wollen nicht einsehen, dass so ein Tag eigentlich nicht dafür da ist, dass man einfach nur einen Tag mehr frei hat. Er hat eigentlich einen anderen Sinn.
Viele Menschen halten nichts von der Kirche und Gott. Doch die kirchlichen Feiertage, die nehmen sie ohne wenn und aber. Eigentlich müssten alles, die nicht mehr in einer Kirche sind, oder aber sogar Atheisten, an solchen Tagen arbeiten. Es wären dann ganz normale Tage.
Es geht doch immer nur darum, dass man profitieren will, aber nichts geben. Alle schauen immer nur für ihren eigenen Vorteil. Sie wissen nicht mal mehr wieso sie frei haben, wichtig ist nur, das sie frei haben.
Die Tage Auffahrt und Pfingsten sind sicher fix im Kalender eingetragen. Nicht als Feiertage, nein, als Frei-Tage.
Würden die Menschen an diesen Tagen zu Hause bleiben, hätten sie mehr Ruhe und Entspannung. Sie hätten also mehr von diesen Tagen. Auch die Familie wäre nicht so gestresst. Dies ist ja der Sinn der Sache. Dass man sich auf Gott besinnt, und die Tage ruhig angeht. Aber das wollen die Menschen nicht. Sie brauchen scheinbar den konstanten Stress und die Hektik. Sie wollen gar nicht zu Ruhe kommen. Wieso auch immer.
Es ist scheinbar so, dass die Menschen dieses Gruppengefühl brauchen. Sie wollen nicht alleine sein. Nun, dass sind diejenigen die eine Familie haben nicht.
Wer nicht mit Jesus ist, der ist alleine. Doch wer mit IHM ist, der ist nie alleine. Er hat immer einen Freund bei sich, mit dem er immer alles besprechen kann. Das sehen die Menschen aber nicht ein. Sie meinen, die anderen sind dafür da. Nun, mit den anderen sprechen sie ja nicht. Sie nerven sich nur, weil sie nicht gleich einen perfekten Platz im Restaurant bekommen, oder nicht gleich bedient werden. Auch nerven sie sich, weil sie immer anstehen müssen, oder im Stau stehen. Das Leben ohne Jesus ist eigentlich ein sich nerven und aufregen.
Doch die Menschen treten aus den Kirchen aus, und meinen, dadurch Geld gespart zu haben. Auch ihre Unabhängigkeit gewonnen zu haben. Nun, sie sind nicht frei, sie unterliegen dem Schwarmeffekt. Sie tun das, was alle anderen auch tun. Denn, was die Mehrheit tut, kann nicht falsch sein. So die Annahme.
Dabei ist die wahre Freiheit ein Leben mit Jesus. Und nicht ein Leben mit Menschen. Denn diese sind immer nur auf ihre eigenen Vorteile bedacht. Sie schauen immer nur zu sich. Der HERR hat dies nicht nötig. ER schaut zu einem. ER ist immer für einem da, und verlässt nicht. ER ist treu und weiss, was wir brauchen. Wieso also nicht sein Leben IHM anvertrauen? Verlieren kann man nichts, nur gewinnen. Doch es ist halt nicht mit Ansehen verbunden, und kaufen, kann man es auch nicht. Es ist gratis! Das wollen die Menschen nicht.
Ich stehe zu JESUS. ER ist mein HERR, und ich habe dank IHM ein neues Leben. Ein besseres und ein freies.

Freitag, 25. Mai 2012

Zunahme der Gottlosigkeit

Gibt es wirklich immer mehr Menschen die sich von Gott abwenden? Oder sind es nur Austritte aus den Kirchen?
Der Trend zeigt sicher in beide Richtungen. Die Menschen wenden sich von Gott ab, aber sie treten auch zu aus den Kirchen aus. Sie wollen nichts mehr mit diesen Institutionen zu tun haben. Wieso nicht?
Nun, die Katholische Kirche steht da sicher am schlechtesten da. Sie wird ja mit Skandalen überhäuft. Auch wird ihre Haltung als total veraltet angesehen. Doch es ist nicht nur die katholische Kirche, die viele Gläubige verliert, nein, auch die anderen Kirchen. Darüber wird einfach nicht berichtet. 
Die Menschen von heute sind von der Selbstbestimmung getrieben. Sie meine, immer alles besser zu wissen. Sie wissen sogar, das Gott nicht existiert. Beweisen, das können sie es nicht. Fragt man sie nach dem absoluten Beweis, so werden sie still, oder beginnen mit einer Rede, die keinen Sinn ergibt. 
Gläubige können jedoch weisen, dass es Gott gibt. Denn sie müssen nur aus ihrem Leben erzählen. Bevor sie Jesus gefunden haben, und danach. Dass sind zwei verschiedene Leben. 
Atheisten, Gnostiker und Esos haben nichts dergleichen vorzuweisen. Sie kommen immer nur mit Theorien und Ideen. Dabei ist im Evangelium alles geschrieben, was wichtig ist. Es zeugt von der Liebe Gottes zu uns. Es gibt uns auch die Lehre mit, wie wir leben sollen. Doch viele empfinden das, als Regel und als dogmatisch. Ja sogar als einengend. Sie verstehen nicht, was es uns sagen will. Es ist nicht einengend, sondern befreiend. Es gibt einem ein neues Leben, ein viel besseres. Und das gratis. Alle anderen wollen immer Geld sehen für ihre Dienste und ihr Wissen, das keines ist. 
Gottlosigkeit ist so eine Sache. Die meisten sind nicht Gottlos, sie haben Gott einfach umdefiniert. Es ist nicht mehr der Allmächtige Allliebende. Nein, es ist das Geld, das Ansehen, die Shoppingcenter. Also eigentlich eine moderne Art von Polytheismus. Monotheisums ist nicht mehr in. Zum ja behauptet wird, Gott sein nicht sichtbar. Geld, Ansehen und die Shoppingcenter, die sieht man. Da kann man zeigen was man hat und ist. 
Diese Art von Definition ist doch irgendwie typisch für unsere Zeit. Die Menschen können sich viele Dinge leisten und haben auch noch viel Freizeit. Also beschäftigt man sich mit sich selbst und sucht das Heil im sogenannten Individualismus. Genau das ist es aber, was den Menschen unfrei macht. Er wird zum Sklaven der Gesellschaft, aber auch von sich selbst. 
Würden all diese Menschen ihre Energie in ihren Glauben an Gott und die Bibel investieren, statt in die Börse, so hätten sie ein schönen Leben. Sie wären mit dem, was sie haben zufrieden, und würden nicht immer mehr und anderes wollen. 
Auch der Run auf die Esoterik und den Buddhismus sind solche Anzeichen. Es geht immer nur um einem selbst. Es geht nicht mehr um die Gemeinschaft als solches. Jeder schaut nur noch für sich, aber auch immer so, dass er bei den anderen Eindruck schinden kann. 
Atheisten haben es da sehr einfach. Sie glauben an nichts. Und doch Glauben sie, dass sie nicht glauben. 
Sie meinen, die Wahrheit zu kennen. Sie kennen die Bibel sehr gut, und doch, wollen sie nicht sehen und hören. Sie meinen, dass das was in der Bibel steht einfach Geschichten sind. Doch es sind Lebensweisheiten. Die Atheisten sehen nicht, dass sie auf dem breiten Weg der Verdammnis sind. Sie sehen den schmalen Weg zu Gott, aber sie gehen ihn nicht. Denn er ist steil und steinig. Doch das Endergebnis ist ein freies und zufriedenes Leben. 
Viele schwören allem ab, ausser sich selbst. Doch diese wissen nicht was sie tun. Sie sind immer vom Drang getrieben, immer mehr immer besser. Das führt zu nichts. Sie sehen es aber nicht. Werden sie gefragt, so meinen sie immer, dass es sie befriedigt, wenn sie was mehr haben, als die anderen. Dabei sind alles Güter vergänglich. Doch der Schatz im Himmel ist ewig. Und danach sollte man streben. 
Viel in der Bibel lesen, und auch mit Jesus sprechen. Das bringt einem für das Leben mehr, als immer shoppen zu fahren. 

Autismus und Kurse

Sollen Autisten überhaupt einen Kurs besuchen? Und wenn ja, was für welche?
Diese Fragen sind nicht so einfach zu beantworten. Da jeder anders ist. Ich kann es nur von mir herleiten.
Kurse, mag ich überhaupt nicht. Es ist mir da immer zu hektisch und laut. Zurzeit muss ich einen 9 tägigen Kurs von der Arbeitsvermittlung aus besuchen. Dass ist der Horror. Am Abend bin ich so fertig, als ob ich 20km im Dauerlauf absolviert hätte. Es ist so anstregend, zumal sehr viele Gruppenarbeiten gemacht werden müssen. Dies ist nicht so angenehm. Meine sehr direkte Sprache verwirrt viele. Auch verstehe ich viele dinge nicht, die gesprochen werden, da sie meistens für mich nichts mit dem Thema zu tun haben. Doch scheinbar eben schon.
Da sind mir Grenzen gesetzt. Da ich es aber weiss, ist es mir egal. Ich warte einfach jeweils das Ende des Kurstages ab. Ab und zu was sagen, und gut ist.
Seit neustem bietet meinen Therapeutin auch Gruppentherapien an. Wir sind 9 AS in diesem Kurs. Es geht dabei um Kommunikation und Emotionen. So ein Kurs ist sehr gut. Zumal man sich auch mit anderen austauschen kann, uns sieht wie sie die Sachen angehen. So ein Kurs ergibt für mich einen Sinn. Da ich das gelernte im Alltag anwenden kann. Klar, es ist viel, aber durch das Besprechen und üben, kriegt man es hin.
Es gibt ja auch Sportkurse wie Aerobic. Diese Kurse, mag ich gar nicht, da die Musik immer laut ist, und es sehr viel Bewegung gibt. Dies bringt diese Sportart ja mit sich. Aber ich meide solche Kurse.
Ist ein AS sehr kontaktfreudig, so spricht sicher nichts gegen eine Kurs, was er auch immer sein möge. Doch, ist es so, dass er nicht alles versteht, was wirklich passiert. Das ist ja unsere Schwierigkeit. Auch wenn man es übt und willens ist, es zu verstehen, so ist es doch nicht möglich.
Es ist, wie wenn einem Blinden gesagt wird, er soll sehen. Das geht einfach nicht. Aber er kann die Umgebung ertasten und beschreiben. Doch das ist nicht gleich sehen. So geht es uns auch. Wir sehen und hören, und doch verstehen wir nicht. Dies ist die Behinderung im Umgang mit den NT's.
Ich habe mir angewöhnt, den Kursleiter auf das AS aufmerksam zu machen. Das Selbe bei einem Vorstellungsgespräch. Ich sage es dem dem Gegenüber. Häufig kommen dann Fragen. Diese beantworte ich, und gut ist. Im Moment, mache ich keine schlechten Erfahrungen damit. Doch habe ich auch schon anderes erlebt. Die Leute reagieren halt mit ihrem Unwissen darüber. Dann ist es gelaufen. Das geht auch in Ordnung.
Ich stehe offen zum AS. Denn es ist mir wichtig, dass die Leute erfahren, was es ist, und dass wir nicht so anders sind, wie der Begriff Autismus vermuten lässt.
Meistens sind sie erstaunt, dass ich sprechen kann. Nun, dass sind halt diese Vorurteile. Und gegen diese kämpfe ich an. Denn ich will nicht, dass wir einfach nur als Rainman dargestellt werden.
Klar, muss man abschätzen, wann es gesagt wird und wann nicht. Doch Kurse und Vorstellungsgespräche sind sicher die beiden in welchen man es sagen sollte.
Wer dazu steht, hat es einfacher, und wird nicht immer als der Komische betrachtet. Sondern die Leiter und HR-Chefs wissen dann, was los ist. Das erleichtert die Situation extrem.

Donnerstag, 17. Mai 2012

Hemmungslos

Wird unsere Gesellschaft immer hemmungsloser in Sachen Konsum? Wie zeigt sich das?
Gestern war mal wieder so ein berühmter Tag. Da heute Auffahrt ist, und alles Läden geschlossen sind, ging ein altbekanntes Theater los.
Die Menschen strömten in die Läden, und kauften, als ob die Läden danach nie mehr geöffnet sein werden. Die Einkaufswagen waren voll und voller. Es wird immer extremer. Dabei haben die Läden am Freitag wieder normal offen. Ich frage mich manchmal schon, was die Menschen dazu treibt, sich so zu verhalten. Sie kennen einfach kein Morgen mehr. Sie denken nicht mehr über den Tag hinaus. Alles wollen immer alles. Sofort, und im Überfluss.
Ich war gestern in einem Laden einkaufen, denn ich hatte nicht daran gedacht, das am Tag nach gestern ein Feiertag ist. Der Parkplatz war um 9 Uhr morgens zum bersten voll. In den Läden herrschte ein riesen Chaos. Die Leute kauften Dinge ein, die Locker für 2 Wochen reichen würden. Als ob ein Krieg bevorsteht. Alle waren sie da. Familien, ältere Menschen, Singles. Alles. Es war ein Schauspiel der Extraklasse. Jeder wollte noch schnell und musste noch schnell. Es war noch schlimmer, als vor Weihnachten. Und da haben die meisten Läden ja 2 Tage geschlossen.
Ich denke, dass den Menschen das Mass abhanden gekommen ist. Es ist irgendwie doch so, dass es was mit der berühmten Sofortness zutun hat. Sie wollen immer alles sofort und jetzt.
Sehen wir die Handy's an. Die Leuten müssen immer das Neuste haben. Immer das grösste, das Schnellste. Wozu? Sie machen damit das Selber wie mit dem Alten. Es muss aber ein Art innere Befriedigung sein, einfach das Neuste zu haben. Und wenn man sich es leisten kann?, wieso nicht? Und genau das ist der Punkt. All die Produkte kann sich heute ein Normalverdiener leisten. Oder wenn er Glück hat, holt er sich da Neuste mit einem Abo, dann kostet es fast nichts mehr. Er bindet sich aber an einen Mobilanbieter. Das ist aber egal. Hauptsache das Neuste.
Die Sofortness ist also irgendwie auch ein Ausdruck des Hemmungslosen. Die Menschen kennen keine Grenzen mehr. Sie wissen, was sie wollen!, oder glaube es zu wissen. Der soziale Druck ist aber die Triebfeder. Doch das wollen sie nicht sehen. Sie meinen, sie entscheiden aus freien Stücken. Doch da irren sie sich. Es ist der Herdentrieb, der Schwarmeffekt. Die Menschen handeln unbewusst. Was alles machen, kann nicht falsch sein.
Die nutz die Wirtschaft gekonnt aus. Sie erschafft  immer neu Produkte die man haben muss. Dabei ist es meistens doch so, dass es einfach nur eine Weiterentwicklung ist. Doch das sehen die meisten nicht. Da es so gemacht ist, dass man meint, es sei neu.
Dies führt zu immer mehr Konsum zu immer grösseren Müllbergen. Aber so lange wir diese nicht sehen, ist es egal. Wichtig ist nur, dass man dazu gehört, und mitreden kann. Wie steht man in der Kaffeepause da, wenn man nicht das neuste Handy hat? Das Statussymbol heute ist nicht mehr das Auto, sondern ein Smartphone. Besonders bei der jüngeren Generation, die sich eh kein Auto leisten kann, aber ein Smartphone schon. Also hat sich doch der Fokus verändert. Dieser hat sogar die Älteren erreicht.
Wenn ich mit den ÖV's unterwegs bin, dann sehe ich immer, was gerade aktuell ist. Jeder zeigt, was er hat. Und wer das Neuste Handy besitzt, der hält es die ganze Zeit in den Händen, dass es jeder sehen kann.
Irgendwie ist es so, als ob die Menschen gar keine Hemmungen mehr haben. Sie shoppen was das Zeug hält, sie prassen wie blöde, und sie wollen immer das Neuste. Dabei spielen Verluste keine Rolle.