Zuhören ist eine Sache, die heute nicht mehr angesagt ist. Die Menschen denken nur noch an sich. Wichtig ist ihnen, dass sie das bekommen, was sie wollen. Sie hören anderen nicht mehr zu, und wundern sich dann, wenn sie plötzlich nicht mehr wollen oder können. Dann ist die Verwunderung gross.
Zuhören ist etwas, das ich gelernt habe. Ich musste lernen, dass es wichtig ist, anderen zuzuhören. Denn wenn jemand etwas sagt, gibt es einen Grund. Zumindest wenn es dieser Person wichtig ist. Sie teilt sich einem ja nicht einfach so mit. Sondern weil sie Vertrauen zu einem hat. Weil sie sich Hilfe erhofft. Nur, ist es doch so, dass heute nur noch wenige zuhören können. Wirklich zuhören. Verstehen, dass das Gegenüber etwas will oder nicht kann. Meistens wird es doch ignoriert. Wird nicht darauf eingegangen. Das Leben geht weiter. Nein, für manche kann es so nicht weitergehen. Kann nicht so bleiben, wie es ist.
Ich denke, dass die Eigenschaft des Zuhörens den Menschen durch die neuen Medien verloren gegangen ist. Sie glauben nur das was sie auf dem Handy oder Tablet sehen. Das ist für sie die Realität. Die Digitale. Nicht mehr die echte Realität. Geräte sprechen nicht. Nachrichten können einfach weggeklickt werden. Und trotzdem fühlen sich viele so verbunden. Verbunden mit was? Ich meine, das kann es doch nicht sein. Der Mensch verlässt sich nicht mehr auf seine Sinne, sondern auf ein Stück Metall oder Plastik.
Besonders für Menschen denen die Kommunikation nicht einfach fällt, ist es umso schwieriger zu verstehen, wieso das andere nicht zuhört. Wenn man ja mal was sagt. Nun, ich denke, wie Oben geschrieben, dass die meisten nur an sich denken. Nur mit dem beschäftigt sind, was sie wollen. Sie können gar nicht auf andere eingehen. Empathie? Nein. Sie ist für mich eine Lüge. Denn würde die Menschen diese Fähigkeit besitzen, dann wäre die Welt nicht so, wie sie ist. Ein riesiges Chaos. Krieg und Tod. Vernichtung und Unterdrückung. Sie würden es nicht aushalten solche Dinge zu begehen. Aber sie tun es trotzdem.
Dies sich auch, weil sie nicht zuhören. Zuhören erfordert aber noch mehr. Es erfordert denken. Denken, das ist so eine Sache, die heute auch nicht mehr IN ist. Denn die anderen sollen denken. Doch wenn alle wollen das die anderen denken, denkt niemand mehr. Schade. Aber so sind sie die Menschen. Ich verstehe sie nicht. Sie handeln komisch. Sie sind komisch. Sie verstehen nicht, dass es Menschen gibt, die nicht so sind wie die Mehrheit. Die anders denkt. Anders handelt. Die Welt anders wahrnimmt. So ist es nicht einfach in einer Welt zu bestehen, die nicht nach Regeln funktioniert, die logisch sind, sondern die emotional sind. Die vom eigenen Ego getrieben wird. Nicht vom Verständnis für andere. Nicht von der Nächstenliebe. Sondern vom ICH WILL. ICH ICH ICH. Nun, ich versuche mich, so gut ich eben kann, mich aus dieser Sache rauszuhalten. Denn sonst würde ich wahnsinnig werden. Es ist so schon nicht einfach. Aber noch mehr Kontakt zu denen? Nein, das muss nicht sein. Ich denke auch, dass die Menschen einfach nicht mit dem was sie haben oder sind, zufrieden sind. Sie hören nicht zu. Sie wollen nur. Fordern nur. Aber wenn sie was von anderen wollen, dann sollen die gefälligst zuhören. Paradox diese Welt.
Als vom Asperger-Syndrom Betroffener schreibe ich in meinem Blog über alles, was mich interessiert und was ich so denke.
Dienstag, 20. Januar 2015
Samstag, 17. Januar 2015
Asperger und die Blockade
Sich anpassen, das gehört zum Leben. Sich auf Veränderungen einlassen, ebenfalls. Doch was passiert, wenn man JA zu etwas sagt, aber erst einpaar Tage später merkt, das einem das JA blockiert? Wenn man eine Blockade im Kopf kriegt, die nicht mehr zu entfernen ist. NEIN sagen? Das geht auch nicht. Denn JA ist JA. Also heisst es durchhalten und abwarten. Nicht gegen Aussen, sondern im Innern.
Ich erlebe das auch ab und zu. NEIN sagen ist meine Schwäche. Ich bereue aber kurze Zeit später, dass ich JA gesagt habe. Dies auch, weil ich es gut meine. Weil ich denke, dass auch ich mal was zurückbekomme. Aber ich irre mich jedes Mal. Irre mich.
Mit einer Blockade leben ist nicht einfach. Es braucht enorme Willenskraft, dennoch was zu tun. Dennoch aufzustehen und arbeiten zu gehen. Auch wenn es einem nicht passt. Wenn sich alles verändert. Wenn die Umgebung nicht mehr so ist, wie sie sein sollte. Naja, das gehört halt zum Leben. Aber ich denke, dass ich auch mehr zu meinem Wohlbefinden beitragen könnte, wenn ich mehr nein sagen würde. Wenn ich nicht nur denken würde, was ich will, sondern es auch sagen würde. Aber das geht nicht. Da habe ich eine konstante Blockade. Es ist für mich nicht möglich meine geistige Welt zu verlassen.
Nun, ich habe meine Methode wie ich trotzdem arbeiten kann. Wie ich trotzdem meinen Alltag meistern kann. Sie ist einfach. Mein Wille. Mein Verstand. Aber eben, auch ich habe nicht unbegrenzte Energie sie immer zu bezwingen. Sie in Zaum zu halten. Aber einfach aufgeben ist nicht meins. Denn ich würde mir so als Versager vorkommen. Würde vor mir selbst als unfähig dastehen. Das will ich auch nicht. Aber es gelingt mir nicht immer. Denn auch ich kann nicht alles.
Für mich gibt es nur eine Lösung, wie die Blockade welche mich hemmt, entfernt werden kann. Das entfernen dessen was sie verursacht. Nun, das Problem dabei ist aber, das dann jemand anderes das übernehmen muss, was ich tun müsste. Das geht auch nicht. Denn der Grund wieso ich was tun muss ist, das jemand anders weniger Stress und Blockaden hat. So ist es nun mal. Damit muss ich umgehen. Muss es für mich selber regeln.
Ich erlebe es immer wieder, das mich eine kleine Veränderung aus dem Gleichgewicht bringt. Dem geistigen. Das ich lange brauche, bis ich mich auf das Neue eingestellt habe. Kaum aber habe ich es, verändert sich alles wieder. Blockade. So ist das Leben. Leben von Blockade zu Blockade. Energie aufbringen sie zu überwinden. Es ist wie ein Hürdenlauf. Ja, genau so kommt es mir manchmal vor. Es kann aber auch sein, dass sie plötzlich verschwinden. Dazu braucht es nur ein passendes Wort oder einen passenden Satz. Und weiter gehts. Naja, was passend ist und was nicht, ist nicht einfach zu schrieben. Denn es kommt immer auf die Situation an. Eine generelle Antwort gibt es leider nicht. Sonst wäre es ja auch viel zu einfach.
Nur ist doch die Frage, wieso die einen für die anderen Dinge übernehmen müssen, die sie nicht wollen, nur das es anderen besser geht. Es ist so ja nichts anderes als die Verschiebung eines Problems. Aber ich denke, dass das normal ist. Denn der Mensch schaut immer zuerst zu sich. Wenn es für ihn nicht passt, tut er alles, das es passt. Wie es dabei anderen geht, ist ihm egal. Damit wären wir wieder mal beim Wort Rücksicht. Empathie. Aber eben, das sind Worte. Mehr auch nicht. Sie sind eine Lüge der NT's. Nur, sie können nicht anders handeln als so, wie sie es tun. Nachsicht ist da gefragt. Ich denke, wenn jeder mal nachfragen würde, wie es für das Gegenüber ist, wäre ein erster kleiner Schritt getan. Dass das nicht immer geht, ist mir auch klar. Aber wenn nie damit begonnen wird, wird es nie was.
Ich erlebe das auch ab und zu. NEIN sagen ist meine Schwäche. Ich bereue aber kurze Zeit später, dass ich JA gesagt habe. Dies auch, weil ich es gut meine. Weil ich denke, dass auch ich mal was zurückbekomme. Aber ich irre mich jedes Mal. Irre mich.
Mit einer Blockade leben ist nicht einfach. Es braucht enorme Willenskraft, dennoch was zu tun. Dennoch aufzustehen und arbeiten zu gehen. Auch wenn es einem nicht passt. Wenn sich alles verändert. Wenn die Umgebung nicht mehr so ist, wie sie sein sollte. Naja, das gehört halt zum Leben. Aber ich denke, dass ich auch mehr zu meinem Wohlbefinden beitragen könnte, wenn ich mehr nein sagen würde. Wenn ich nicht nur denken würde, was ich will, sondern es auch sagen würde. Aber das geht nicht. Da habe ich eine konstante Blockade. Es ist für mich nicht möglich meine geistige Welt zu verlassen.
Nun, ich habe meine Methode wie ich trotzdem arbeiten kann. Wie ich trotzdem meinen Alltag meistern kann. Sie ist einfach. Mein Wille. Mein Verstand. Aber eben, auch ich habe nicht unbegrenzte Energie sie immer zu bezwingen. Sie in Zaum zu halten. Aber einfach aufgeben ist nicht meins. Denn ich würde mir so als Versager vorkommen. Würde vor mir selbst als unfähig dastehen. Das will ich auch nicht. Aber es gelingt mir nicht immer. Denn auch ich kann nicht alles.
Für mich gibt es nur eine Lösung, wie die Blockade welche mich hemmt, entfernt werden kann. Das entfernen dessen was sie verursacht. Nun, das Problem dabei ist aber, das dann jemand anderes das übernehmen muss, was ich tun müsste. Das geht auch nicht. Denn der Grund wieso ich was tun muss ist, das jemand anders weniger Stress und Blockaden hat. So ist es nun mal. Damit muss ich umgehen. Muss es für mich selber regeln.
Ich erlebe es immer wieder, das mich eine kleine Veränderung aus dem Gleichgewicht bringt. Dem geistigen. Das ich lange brauche, bis ich mich auf das Neue eingestellt habe. Kaum aber habe ich es, verändert sich alles wieder. Blockade. So ist das Leben. Leben von Blockade zu Blockade. Energie aufbringen sie zu überwinden. Es ist wie ein Hürdenlauf. Ja, genau so kommt es mir manchmal vor. Es kann aber auch sein, dass sie plötzlich verschwinden. Dazu braucht es nur ein passendes Wort oder einen passenden Satz. Und weiter gehts. Naja, was passend ist und was nicht, ist nicht einfach zu schrieben. Denn es kommt immer auf die Situation an. Eine generelle Antwort gibt es leider nicht. Sonst wäre es ja auch viel zu einfach.
Nur ist doch die Frage, wieso die einen für die anderen Dinge übernehmen müssen, die sie nicht wollen, nur das es anderen besser geht. Es ist so ja nichts anderes als die Verschiebung eines Problems. Aber ich denke, dass das normal ist. Denn der Mensch schaut immer zuerst zu sich. Wenn es für ihn nicht passt, tut er alles, das es passt. Wie es dabei anderen geht, ist ihm egal. Damit wären wir wieder mal beim Wort Rücksicht. Empathie. Aber eben, das sind Worte. Mehr auch nicht. Sie sind eine Lüge der NT's. Nur, sie können nicht anders handeln als so, wie sie es tun. Nachsicht ist da gefragt. Ich denke, wenn jeder mal nachfragen würde, wie es für das Gegenüber ist, wäre ein erster kleiner Schritt getan. Dass das nicht immer geht, ist mir auch klar. Aber wenn nie damit begonnen wird, wird es nie was.
Donnerstag, 15. Januar 2015
Asperger und das Konstante
Ständig ändert sich was. Jeder Tag ist anders. Ja, innerhalb eines Tages ist immer alles anders. Konstant ist nur die Veränderung. Das ist nicht immer einfach. Denn ich mag es, wenn ich mich auf Abläufe und Zeiten verlassen kann. Aber dem ist nie so. Flexibel muss ich sein. Nicht nur ich, sondern die meisten müssen es sein. Das gehört zum Leben.
Nur, die Frage ist doch, wie flexibel? muss ich sein? Wie viel muss ich anpassen, aber wie viel müssen sich die anderen mir anpassen. Nun, ich gehe einfach davon aus, dass immer ich mich anpassen muss. Das ist bis jetzt immer so gewesen. Wieso sollten sich die anderen mir anpassen? Wenn sie es tun, dann nur kurz. Danach ist es wieder vergessen und sie tun ihr Ding.
Nun, ein Raum ist zum Beispiel so ein Ding. Er sollte sich nicht ändern. Auch sein Inhalt nicht. Alles hat genau seinen Platz. Alles ist geordnet. Nun, die NT's nehmen das nicht so genau. Sie können den Inhalt eines Raumes ohne Probleme umstellen. Neues hinzufügen. Altes rausnehmen. Konstanten konstant verändern. Sie wissen aber nicht, das für mich Gegenstände Konstanten sind. Für sie sind es nur Gegenstände. Für mich eben nicht. Das verstehen sie nicht. Und wenn, tun sie nur so. Denn Rücksicht nehmen sie nicht.
Das ist auch so eine Konstante. Die Rücksicht. Nur, sie ist für mich konstant. Für die NT's nicht. Wenn ihnen etwas nicht passt, oder sie was wollen, dann kennen sie keine Gnade. Damit klar zu kommen, ist nicht einfach. Aber eben, es muss sein. Denn sonst müsste ich nur zu hause sitzen und warten. Dass kann es nicht sein. Muss es auch nicht.
Konstant muss auch die Zeit sein. Genauer die Zeiten in welchen ich etwas bestimmtes tun kann. Es gibt Zeiten im Tag die haben ihre genaue Bedeutung. Die kenne nur ich. Aber für mich ist es wichtig, dass diese Zeiten eingehalten werden. Ich habe es geschafft, dass ich durch den Tag nicht davon abhängig bin, wann ich was mache. Aber wenn ich alleine zu hause bin, dann schon. Da habe ich meine Konstanten. Habe das, was mir Sicherheit gibt. Muss mich nicht ständig anpassen. Nie kann etwas so sein wie es ist. Nie NT's müssen immer alles verändern. Konstant. Das ist die Konstante der NT's. Die Veränderung. Wieso die so sind, weiss ich auch nicht. Ich muss nur damit klar kommen. Muss mich anpassen. NT's können das nicht. Sie wissen nicht einmal was das ist. Denn, wenn etwas nicht so ist, wie sie es wollen, dann drehen sie durch. So kommt es mir jedenfalls vor.
Damit leben? Ja sicher. Muss ich ja. Wie Oben beschrieben. Aber wann ist genug? Ich meine gibt es eine Grenze vom sich immer anpassen müssen? Keine Ahnung. Ich habe sie nicht gefunden. Denn würde ich den Tag, die Woche so gestallten wie es für mich passt, würde das nicht gehen. Denn die Welt der NT's funktioniert nun mal anders als die meine. Da ich mich in ihrer Welt bewege, muss ich mich, ob ich will oder nicht, ihnen anpassen. Sie nehmen dabei keine Rücksicht. Setzen aber voraus, dass ich auf sie Rücksicht nehme. Verkehrte Welt. Aber so ist sie nun mal. Das Konstante ist die Veränderung. Wieso die NT's nie mit dem zufrieden sind, was sie haben, ist mir schleierhaft. Muss ich sie verstehen? Nein.
Nur, die Frage ist doch, wie flexibel? muss ich sein? Wie viel muss ich anpassen, aber wie viel müssen sich die anderen mir anpassen. Nun, ich gehe einfach davon aus, dass immer ich mich anpassen muss. Das ist bis jetzt immer so gewesen. Wieso sollten sich die anderen mir anpassen? Wenn sie es tun, dann nur kurz. Danach ist es wieder vergessen und sie tun ihr Ding.
Nun, ein Raum ist zum Beispiel so ein Ding. Er sollte sich nicht ändern. Auch sein Inhalt nicht. Alles hat genau seinen Platz. Alles ist geordnet. Nun, die NT's nehmen das nicht so genau. Sie können den Inhalt eines Raumes ohne Probleme umstellen. Neues hinzufügen. Altes rausnehmen. Konstanten konstant verändern. Sie wissen aber nicht, das für mich Gegenstände Konstanten sind. Für sie sind es nur Gegenstände. Für mich eben nicht. Das verstehen sie nicht. Und wenn, tun sie nur so. Denn Rücksicht nehmen sie nicht.
Das ist auch so eine Konstante. Die Rücksicht. Nur, sie ist für mich konstant. Für die NT's nicht. Wenn ihnen etwas nicht passt, oder sie was wollen, dann kennen sie keine Gnade. Damit klar zu kommen, ist nicht einfach. Aber eben, es muss sein. Denn sonst müsste ich nur zu hause sitzen und warten. Dass kann es nicht sein. Muss es auch nicht.
Konstant muss auch die Zeit sein. Genauer die Zeiten in welchen ich etwas bestimmtes tun kann. Es gibt Zeiten im Tag die haben ihre genaue Bedeutung. Die kenne nur ich. Aber für mich ist es wichtig, dass diese Zeiten eingehalten werden. Ich habe es geschafft, dass ich durch den Tag nicht davon abhängig bin, wann ich was mache. Aber wenn ich alleine zu hause bin, dann schon. Da habe ich meine Konstanten. Habe das, was mir Sicherheit gibt. Muss mich nicht ständig anpassen. Nie kann etwas so sein wie es ist. Nie NT's müssen immer alles verändern. Konstant. Das ist die Konstante der NT's. Die Veränderung. Wieso die so sind, weiss ich auch nicht. Ich muss nur damit klar kommen. Muss mich anpassen. NT's können das nicht. Sie wissen nicht einmal was das ist. Denn, wenn etwas nicht so ist, wie sie es wollen, dann drehen sie durch. So kommt es mir jedenfalls vor.
Damit leben? Ja sicher. Muss ich ja. Wie Oben beschrieben. Aber wann ist genug? Ich meine gibt es eine Grenze vom sich immer anpassen müssen? Keine Ahnung. Ich habe sie nicht gefunden. Denn würde ich den Tag, die Woche so gestallten wie es für mich passt, würde das nicht gehen. Denn die Welt der NT's funktioniert nun mal anders als die meine. Da ich mich in ihrer Welt bewege, muss ich mich, ob ich will oder nicht, ihnen anpassen. Sie nehmen dabei keine Rücksicht. Setzen aber voraus, dass ich auf sie Rücksicht nehme. Verkehrte Welt. Aber so ist sie nun mal. Das Konstante ist die Veränderung. Wieso die NT's nie mit dem zufrieden sind, was sie haben, ist mir schleierhaft. Muss ich sie verstehen? Nein.
Dienstag, 13. Januar 2015
Asperger und die Selbstdefinition
Wer bin ich? Was bin ich? Nun, ich denke, diese Fragen stellt sich sicher jeder in seinem Leben mehrmals. Denn jeder Lebensabschnitt definiert einem neu. Doch die Frage bleibt für mich die, was will ich überhaupt? Anhand dieser Frage kann ich die ersten Beiden beantworten. Nur, dass ist nicht so einfach. Denn um sich selbst zu definieren muss man ja wissen was man will.
Genau das aber ist es was mir immer wieder Mühe bereitet. Was will ich überhaupt? Nun ich weiche dieser Frage einfach aus indem ich mir sage, das was ich tun muss, das definiert mich. Ich definiere mich einerseits über meine Beziehung zu meiner Frau. Definition, ich in Ehemann. Aber auch auf Arbeit. Was ich tu muss, wofür ich verantwortlich bin. Das definiert mich ebenfalls. Die Frage aber ist nun wieder, was soll das? Ich meine, es scheint ja so, als ob ich nichts zu sagen hätte. Also ob alles von Aussen gegeben sei oder sogar ist.
Nun, sicher, dem ist so. Aber auch ich kann meinen Beitrag leisten. Ehemann wurde ich ja nicht einfach so. Ist musste ja meine Frau fragen, ob sie diese sein wolle. Arbeit genau so. Ich arbeite ja freiwillig hier. Niemand hat mich gezwungen. Also habe ich mich im Grunde genommen selbst definiert. Nur ist aber so, dass ich nicht alles voraussehen kann. Also definiert mich das Äussere doch auch. Stärker als ich dachte. Dennoch zulassen muss ich es schon. Denn ich kann mich ja auch verweigern, indem ich sage, das es mich nichts angeht. Mich nicht interessiert. Nun, sicher, das tue ich auch ab und zu. Denn alles muss ich ja nicht sein.
Eine klare Definition von dem was man sein will oder ist kann nur ich mir selbst geben. Denn niemand kenn mich so gut wie ich mich selbst kenne. Damit meine ich, dass ich alles aus mir heraus definieren muss. Dass nur ich sagen kann, wer oder was ich bin. Denn sonst laufe ich Gefahr, dass ich nicht mehr ich selbst bin. Sondern so, wie die anderen mich haben wollen. Das muss nicht mehr sein.
Nun, dass ist nicht immer einfach so zu sein, wie ich sein will. Denn schlussendlich kann ich ja nicht machen was ich will. Kann nicht einfach individuell sein. Muss mich genau so wie viele auch, mich der Umwelt anpassen. Muss auf andere eingehen können. Auch wenn ich das fast nicht kann. Denn ich kann mich ja nicht in andere versetzen. Aber ich versuche wenigstens den Eindruck zu erwecken, als ob ich es könnte. Nun, das erleichtert so manches. Denn sonst würde ich arrogant wirken. Das bin ich ja nicht.
Aber entgegen allem habe ich auch manchmal meine schwachen Tage. Tage in denen ich nicht mehr weiss was ich will. Wer ich bin. Was das alles soll. Es sind Blockaden. Dies einfach deshalb, wen alles zu viel wird. Wenn ich nicht mehr weiss, was wichtig ist und was nicht. Wenn ich nicht sehen kann was passieren wird. Es sind dann zu viele Fragen offen. Zu viele Gedanken.
So nützt auch die beste Selbstdefinition nichts, wenn man nicht mehr weiss was oder wer man ist. Aber das gibt sich jeweils dann wieder. So kann ich zu meinem von mir definierten ICH zurückkehren und da weitermachen, wo ich aufgehört habe.
Genau das aber ist es was mir immer wieder Mühe bereitet. Was will ich überhaupt? Nun ich weiche dieser Frage einfach aus indem ich mir sage, das was ich tun muss, das definiert mich. Ich definiere mich einerseits über meine Beziehung zu meiner Frau. Definition, ich in Ehemann. Aber auch auf Arbeit. Was ich tu muss, wofür ich verantwortlich bin. Das definiert mich ebenfalls. Die Frage aber ist nun wieder, was soll das? Ich meine, es scheint ja so, als ob ich nichts zu sagen hätte. Also ob alles von Aussen gegeben sei oder sogar ist.
Nun, sicher, dem ist so. Aber auch ich kann meinen Beitrag leisten. Ehemann wurde ich ja nicht einfach so. Ist musste ja meine Frau fragen, ob sie diese sein wolle. Arbeit genau so. Ich arbeite ja freiwillig hier. Niemand hat mich gezwungen. Also habe ich mich im Grunde genommen selbst definiert. Nur ist aber so, dass ich nicht alles voraussehen kann. Also definiert mich das Äussere doch auch. Stärker als ich dachte. Dennoch zulassen muss ich es schon. Denn ich kann mich ja auch verweigern, indem ich sage, das es mich nichts angeht. Mich nicht interessiert. Nun, sicher, das tue ich auch ab und zu. Denn alles muss ich ja nicht sein.
Eine klare Definition von dem was man sein will oder ist kann nur ich mir selbst geben. Denn niemand kenn mich so gut wie ich mich selbst kenne. Damit meine ich, dass ich alles aus mir heraus definieren muss. Dass nur ich sagen kann, wer oder was ich bin. Denn sonst laufe ich Gefahr, dass ich nicht mehr ich selbst bin. Sondern so, wie die anderen mich haben wollen. Das muss nicht mehr sein.
Nun, dass ist nicht immer einfach so zu sein, wie ich sein will. Denn schlussendlich kann ich ja nicht machen was ich will. Kann nicht einfach individuell sein. Muss mich genau so wie viele auch, mich der Umwelt anpassen. Muss auf andere eingehen können. Auch wenn ich das fast nicht kann. Denn ich kann mich ja nicht in andere versetzen. Aber ich versuche wenigstens den Eindruck zu erwecken, als ob ich es könnte. Nun, das erleichtert so manches. Denn sonst würde ich arrogant wirken. Das bin ich ja nicht.
Aber entgegen allem habe ich auch manchmal meine schwachen Tage. Tage in denen ich nicht mehr weiss was ich will. Wer ich bin. Was das alles soll. Es sind Blockaden. Dies einfach deshalb, wen alles zu viel wird. Wenn ich nicht mehr weiss, was wichtig ist und was nicht. Wenn ich nicht sehen kann was passieren wird. Es sind dann zu viele Fragen offen. Zu viele Gedanken.
So nützt auch die beste Selbstdefinition nichts, wenn man nicht mehr weiss was oder wer man ist. Aber das gibt sich jeweils dann wieder. So kann ich zu meinem von mir definierten ICH zurückkehren und da weitermachen, wo ich aufgehört habe.
Sonntag, 11. Januar 2015
Asperger und das nicht beachtet werden
Manchmal frage ich mich, was das alles soll. Egal was ich tue, es wird nicht beachtet. Oder doch? Ich meine, kann es sein, dass ich es nicht verstehe, wie die anderen auf mich reagieren. Kann es sein, dass meine Vorstellung anders ist, als die Realität? Nun, ich denke, nein. Denn ich weiss was ich erwarten kann und darf. Nur, ich erlebe es fast nie, dass ich beachtet werde. Belächelt. Ja. Aber beachtet? Nun, meine Frau, sie beachtet mich. Das ist auch das, was mich antreibt. Sie gibt mir das Gefühl, das so wie ich bin, es gut ist.
Doch der Rest? Nun, ich verstehe nicht, wieso, egal was sich sage, es nicht interessiert. Wenn aber ein NT's das Selbe will, es interessiert. Wieso er gehört und beachtet wird, ich aber nicht.
Beachten hat auch was mit Respekt zu tun. Mit Achtung und Würde. Aber das ist genau das, was ich vermisse. Ich erlebe das nicht. Ich komme mir immer an den Rand gedrängt vor. Komme mir vor, als ob ich auf einem anderen Planeten leben würde. Eine andere Sprache sprechen würde. Nun, mag sein, das dem so ist. Aber dennoch, habe auch ich das Recht beachtet und gehört zu werden.
Ich denke aber, das es in der Natur der NT's liegt, dass sie nur auf ihre eigene Art hören. Dass sie nur sie verstehen. Dass sie uns nicht verstehen. Oder in uns nur die Behinderten sehen. Die geduldet sind, aber nicht beachtet werden. Kann sein. Muss aber nicht. Wie auch immer, ich verstehe das alles nicht. Muss ich es? Ja, ich würde es gerne verstehen. Nur, ich habe dieses Rätsel bis heute nicht gelöst. Wieso die NT's uns so behandeln wie sie es tun. Wieso sie uns nicht als vollwertige Menschen betrachten. Wieso sie meinen, dass sie besser seinen.
Kann sein, dass das im Wesen der Menschen liegt. Sie verstehen nur ihre Art. Andere die so denken und handeln wie sie. Sie können sich nicht in die Lage andere versetzen die nicht so sind wie sie. Sie können nicht sehen, dass es Menschen gibt deren Bedürfnisse nicht die sind die sie selbst haben. Die anders sind. Die anders denken. Aber dennoch das Recht haben, genau so zu leben sie die NT's. Vielleicht wollen sie das auch nicht. Vielleicht wollen sie nur von uns profitieren. Wollen sich an uns bereichern. Wollen uns ausnutzen. Dies aber alles ohne bösen Hintergedanken. Sie können einfach nicht anders. Auch wenn sie nicht wissen, was sie da anrichten. Wie es den Menschen geht, die betroffen von ihrem Verhalten sind. Die alles versuchen, damit sie beachtet werden. Die aber immer und immer wieder scheitern. Nicht am eigenen Unvermögen, sondern an der Arroganz der NT's.
So ist es nicht immer einfach zu leben. Denn was ist die Würde des Menschen? Steht sie nicht jedem genau gleich zu? Oder aber ist es so, das einige das Recht auf Würde haben, aber andere eben nicht? Keine Ahnung. Es kommt mir oft so vor.
Nun ja, ich denke aber auch, dass die NT's halt nicht anders können. Sie sind sich gleicher als sie denken. Aber sie sind halt anders als wir. Sie betrachten uns von Oben herab. Wie wenn wir 2. Klasse Menschen wären. Was wir aber nicht sind. Wir sind genau so Menschen wie sie. Aber sie verstehen das nicht. Sie denken, sie seinen etwas besseres. Können über uns bestimmen, wie über ein Stück tote Materie. So kommt es mir jedenfalls vor.
Sie verstehen auch nicht, das auch wir uns dabei schlecht fühlen können. Das auch wir uns komisch und an den Rand gedrängt vorkommen können. Nicht nur immer sie. Das verstehen sie nicht. Aber ich denke, sie werden es eines Tages lernen. Erkennen, dass auch sie nicht perfekt sind. Dass auch ihr Handeln eine Auswirkung auf unser Denken, ja unser gesamtes Sein hat. Das hoffe ich zumindest. Denn sonst wäre alles, wofür ich kämpfe sinnlos. Vielleicht werde ich eines Tages beachtet und gefragt, was ich denn will. Was ich brauche. Und nicht immer nur die anderen. Vielleicht wird das mal geschehen. Wer weiss? Ich jedenfalls gebe die Hoffnung nicht auf.
Doch der Rest? Nun, ich verstehe nicht, wieso, egal was sich sage, es nicht interessiert. Wenn aber ein NT's das Selbe will, es interessiert. Wieso er gehört und beachtet wird, ich aber nicht.
Beachten hat auch was mit Respekt zu tun. Mit Achtung und Würde. Aber das ist genau das, was ich vermisse. Ich erlebe das nicht. Ich komme mir immer an den Rand gedrängt vor. Komme mir vor, als ob ich auf einem anderen Planeten leben würde. Eine andere Sprache sprechen würde. Nun, mag sein, das dem so ist. Aber dennoch, habe auch ich das Recht beachtet und gehört zu werden.
Ich denke aber, das es in der Natur der NT's liegt, dass sie nur auf ihre eigene Art hören. Dass sie nur sie verstehen. Dass sie uns nicht verstehen. Oder in uns nur die Behinderten sehen. Die geduldet sind, aber nicht beachtet werden. Kann sein. Muss aber nicht. Wie auch immer, ich verstehe das alles nicht. Muss ich es? Ja, ich würde es gerne verstehen. Nur, ich habe dieses Rätsel bis heute nicht gelöst. Wieso die NT's uns so behandeln wie sie es tun. Wieso sie uns nicht als vollwertige Menschen betrachten. Wieso sie meinen, dass sie besser seinen.
Kann sein, dass das im Wesen der Menschen liegt. Sie verstehen nur ihre Art. Andere die so denken und handeln wie sie. Sie können sich nicht in die Lage andere versetzen die nicht so sind wie sie. Sie können nicht sehen, dass es Menschen gibt deren Bedürfnisse nicht die sind die sie selbst haben. Die anders sind. Die anders denken. Aber dennoch das Recht haben, genau so zu leben sie die NT's. Vielleicht wollen sie das auch nicht. Vielleicht wollen sie nur von uns profitieren. Wollen sich an uns bereichern. Wollen uns ausnutzen. Dies aber alles ohne bösen Hintergedanken. Sie können einfach nicht anders. Auch wenn sie nicht wissen, was sie da anrichten. Wie es den Menschen geht, die betroffen von ihrem Verhalten sind. Die alles versuchen, damit sie beachtet werden. Die aber immer und immer wieder scheitern. Nicht am eigenen Unvermögen, sondern an der Arroganz der NT's.
So ist es nicht immer einfach zu leben. Denn was ist die Würde des Menschen? Steht sie nicht jedem genau gleich zu? Oder aber ist es so, das einige das Recht auf Würde haben, aber andere eben nicht? Keine Ahnung. Es kommt mir oft so vor.
Nun ja, ich denke aber auch, dass die NT's halt nicht anders können. Sie sind sich gleicher als sie denken. Aber sie sind halt anders als wir. Sie betrachten uns von Oben herab. Wie wenn wir 2. Klasse Menschen wären. Was wir aber nicht sind. Wir sind genau so Menschen wie sie. Aber sie verstehen das nicht. Sie denken, sie seinen etwas besseres. Können über uns bestimmen, wie über ein Stück tote Materie. So kommt es mir jedenfalls vor.
Sie verstehen auch nicht, das auch wir uns dabei schlecht fühlen können. Das auch wir uns komisch und an den Rand gedrängt vorkommen können. Nicht nur immer sie. Das verstehen sie nicht. Aber ich denke, sie werden es eines Tages lernen. Erkennen, dass auch sie nicht perfekt sind. Dass auch ihr Handeln eine Auswirkung auf unser Denken, ja unser gesamtes Sein hat. Das hoffe ich zumindest. Denn sonst wäre alles, wofür ich kämpfe sinnlos. Vielleicht werde ich eines Tages beachtet und gefragt, was ich denn will. Was ich brauche. Und nicht immer nur die anderen. Vielleicht wird das mal geschehen. Wer weiss? Ich jedenfalls gebe die Hoffnung nicht auf.
Freitag, 9. Januar 2015
Asperger und das Unvermögen
Manchmal frage ich mich, wieso ich nicht so sein kann wie die Meisten. Sie kriegen aus meiner Sicht immer alles hin. Nun, ich weiss, dass das täuscht. Aber es ist mein Eindruck. Meine Gedanken. Ich kann nicht einfach so tun, als ob mich das Verhalten der anderen nicht betreffen würde.
Nur, wieso kann ich nicht einfach, wenn ich was was will, es auch sagen? Egal was ich anstelle, es klappt nie. Ich muss immer selbst schauen. Nun, vielleicht liegt es daran, dass ich nicht die richtigen Worte kenne. Dass ich nicht weiss, wie ich mich äussern soll.
Sicher, das kann geübt werden? Aber für jede Situation? Nein! Sicher nicht. Also lasse ich es. Ich frage mich nur, wie die anderen das immer hinkriegen. Einer meiner Vermutungen ist, dass sie sich halt irgendwie! verstehen. Dass sie halt von der selben Art sind. Ich nicht.
Das Unvermögen etwas zu verlangen ist mühsam. Denn es hindert mich. Es behindert mich. Naja, ich bin es ja auch, behindert. So wurde ich jedenfalls von den NT's definiert. Damit muss ich leben. Nur, die Frage ist doch, wie gehe ich damit um? In all den Jahren habe ich immer besser gelernt damit zu leben. Nur um zu erkennen, dass ich vieles nicht kann. Nicht verstehe. Doch ich versuche immer einen Weg zu finden, der es mir trotzdem ermöglich so normal wie möglich zu leben. Nur, ich weiss, dass mein Leben nicht das eines NT's ist. Das muss es auch nicht. Was ist der Massstab? Für mich, mein Leben. Mein Verhalten. Wenigstens das kann ich heute.
Ich vermag vieles was die NT's können, nicht. Aber ich kann auf der anderen Seite vieles was sie nicht können. Nun, so gleicht es sich für mich wieder aus. Nur, was nützen mir meine Fähigkeiten in einer Welt die sie nicht versteht? Nicht gebrauchen kann? Nichts. Ich muss also versuchen diese Fähigkeiten zu nutzen. Nur, wenn ich sie nutzen will, so muss ich sagen was ich will und brauche. Und genau daran scheitert es immer und immer wieder. Ich weiss bis heute nicht, wie ich mich zu verhalten habe, das auch ich mal was einfach so kriege und nicht immer um alles kämpfen muss. Andere kommen und kriegen gleich was sie wollen. Sie fordern und fordern. Und kriegen es auch! Ich jedoch nie. Nun, vielleicht ist das mein Schicksal. Ich weiss es nicht.
Manchmal ist es mir egal. Da denke ich einfach, das sie mir alle egal sind. Ich tue was ich will. Doch manchmal denke ich, dass ich ich das Recht habe mal was zu kriegen, wenn ich was will. Ich kann nicht immer alles aus mir heraus erschaffen. Das geht einfach nicht. Ich bin genau so auf Hilfe und Unterstützung angewiesen wie die meisten. Nur, dass ich nicht gehört werde. Es wird einfach zur Kenntnis genommen. Das wars. So kommt es mir jedenfalls vor. Nur, wie ich das besser machen kann, dass weiss ich nicht.
Jedenfalls lerne ich langsam mit meinen Unvermögen zu leben. Lerne dass ich halt nicht so bin wie die NT's. Auch nach all den Jahren, ist das nicht immer einfach. Es ist ein Kampf den ich kämpfe, den niemand sieht. Denn ich alleine mit mir kämpfe. Nur, ich verliere immer wieder gegen mich selbst. Wieso? Weil ich bestimmte Grenzen nicht überschreiten kann. Es geht einfach nicht. Ich renne, bildlich geschrieben, immer wieder dagegen an.
Nur, wieso kann ich nicht einfach, wenn ich was was will, es auch sagen? Egal was ich anstelle, es klappt nie. Ich muss immer selbst schauen. Nun, vielleicht liegt es daran, dass ich nicht die richtigen Worte kenne. Dass ich nicht weiss, wie ich mich äussern soll.
Sicher, das kann geübt werden? Aber für jede Situation? Nein! Sicher nicht. Also lasse ich es. Ich frage mich nur, wie die anderen das immer hinkriegen. Einer meiner Vermutungen ist, dass sie sich halt irgendwie! verstehen. Dass sie halt von der selben Art sind. Ich nicht.
Das Unvermögen etwas zu verlangen ist mühsam. Denn es hindert mich. Es behindert mich. Naja, ich bin es ja auch, behindert. So wurde ich jedenfalls von den NT's definiert. Damit muss ich leben. Nur, die Frage ist doch, wie gehe ich damit um? In all den Jahren habe ich immer besser gelernt damit zu leben. Nur um zu erkennen, dass ich vieles nicht kann. Nicht verstehe. Doch ich versuche immer einen Weg zu finden, der es mir trotzdem ermöglich so normal wie möglich zu leben. Nur, ich weiss, dass mein Leben nicht das eines NT's ist. Das muss es auch nicht. Was ist der Massstab? Für mich, mein Leben. Mein Verhalten. Wenigstens das kann ich heute.
Ich vermag vieles was die NT's können, nicht. Aber ich kann auf der anderen Seite vieles was sie nicht können. Nun, so gleicht es sich für mich wieder aus. Nur, was nützen mir meine Fähigkeiten in einer Welt die sie nicht versteht? Nicht gebrauchen kann? Nichts. Ich muss also versuchen diese Fähigkeiten zu nutzen. Nur, wenn ich sie nutzen will, so muss ich sagen was ich will und brauche. Und genau daran scheitert es immer und immer wieder. Ich weiss bis heute nicht, wie ich mich zu verhalten habe, das auch ich mal was einfach so kriege und nicht immer um alles kämpfen muss. Andere kommen und kriegen gleich was sie wollen. Sie fordern und fordern. Und kriegen es auch! Ich jedoch nie. Nun, vielleicht ist das mein Schicksal. Ich weiss es nicht.
Manchmal ist es mir egal. Da denke ich einfach, das sie mir alle egal sind. Ich tue was ich will. Doch manchmal denke ich, dass ich ich das Recht habe mal was zu kriegen, wenn ich was will. Ich kann nicht immer alles aus mir heraus erschaffen. Das geht einfach nicht. Ich bin genau so auf Hilfe und Unterstützung angewiesen wie die meisten. Nur, dass ich nicht gehört werde. Es wird einfach zur Kenntnis genommen. Das wars. So kommt es mir jedenfalls vor. Nur, wie ich das besser machen kann, dass weiss ich nicht.
Jedenfalls lerne ich langsam mit meinen Unvermögen zu leben. Lerne dass ich halt nicht so bin wie die NT's. Auch nach all den Jahren, ist das nicht immer einfach. Es ist ein Kampf den ich kämpfe, den niemand sieht. Denn ich alleine mit mir kämpfe. Nur, ich verliere immer wieder gegen mich selbst. Wieso? Weil ich bestimmte Grenzen nicht überschreiten kann. Es geht einfach nicht. Ich renne, bildlich geschrieben, immer wieder dagegen an.
Mittwoch, 7. Januar 2015
Asperger und das sich nicht bewegen können
Sich nicht bewegen können. Nun, dass kann es bei mir immer mal wieder geben. Mal kurz mal lang. Sekunden oder Minuten. Das ist für mich nicht schlimm. Denn ich kenne es nicht anders. Nur, wenn ich an einer Besprechung bin. Oder mit meiner Frau zusammen, dann kann es doch hinderlich sein. Denn ich bin dann gegen Aussen hin abwesend. Das heisst aber nicht, dass ich nicht alles mitbekomme. Der Schein trügt. Denn ich bekomme sehr wohl alles mit. Nur, reagieren, dass kann ich nicht. Auch wenn ich will, es geht nicht.
In Gedanken, in meiner inneren Welt, bewege ich mich sehr wohl. Nur, kommt es beim Körper nicht an. Ich merke dann den Körper nicht mehr. Sehe auch nicht mehr viel. Nur das Gehör ist dann noch anwesend. Es ist dann meine letzte Verbindung gegen Aussen. Auch wenn ich nicht reagieren kann, so kann ich sehr wohl verstehen, was gesagt wird. Ich reagiere dann halt mit einiger Verzögerung. Das ist halt so. Ändern kann ich es nicht. Das ist auch nicht übbar. Sonst müsste ich meine Konzentration so extrem gebrauchen, dass ich nicht lange durchhalten würde. Es wäre dann etwa so wie wenn jemand versuchen würde 10km im Spurt zurückzulegen. Das geht ja auch nicht. Deshalb lasse ich es.
Ich denke es ist aber wichtig dass ich davon weiss. Denn so kann ich trotz dem meinen Alltag bewältigen. Kann eine Beziehung haben. Arbeiten. Das ist nicht selbstverständlich. Jedoch kann ich es trotz dem Asperger. Klar ich bin auf ein Umfeld angewiesen, das mich unterstützt. Das mir hilft. Dass mich versteht. Aber dennoch. Ich weiss auch, dass ich in einem normal Umfeld sehr viele Mühen hätte. Was ich nur zu gut kenne.
Seit ich aber in einem Umfeld arbeiten kann, das mich versteht, in dem ich mich nicht verstellen brauche, kann ich viel mehr leisten. Kann viel besser leben. Muss nicht immer nur so tun als ob ich anwesend wäre. Wenn ich mich nicht mehr bewegen kann, dann ist das halt so. Wenn ich Zeit bauche um eine Antwort zu geben. Dann ist das halt so. Hat nicht jeder Mensch seine Schwächen? Seine Fehler? Wobei, was sind Fehler, Schwächen? Wer definiert das? Das ist für mich genau der Punkt. Ich bin so, wie ich bin. Es ergibt keinen Sinn sich immer wieder korrigieren zu wollen. Das braucht Energie und für zu Nichts. Wichtiger ist es doch, so zu sein wie man ist. Und nicht ein Theater vorspielt. Nur um so zu sein, wie man denkt, dass man sein müsste. Das ist Irrsinn. Schwachsinn. Jeder Mensch hat seinen Grund wieso er genau so ist, wie er ist. Davon bin ich jedenfalls überzeugt. Also ist es doch anmassend wenn eine Gruppe von Menschen, die NT's, uns versucht zu korrigieren. Uns versucht so zu machen wie sie sind. Nein, das ist nicht sinnvoll. Wie versuchen ja auch nicht, sie zu korrigieren. Denn für mich sind sie die Komischen. Diejenigen die nicht verstehen. Aber ich sage auch nichts.
Auf der anderen Seite gibt es auch Momente in denen ich mich bewegen muss. Kann nicht ruhig sein. Muss Sport machen. Mich bewegen. Das hat nichts mit Nervosität zu tun. Ich weiss selbst nicht, wieso ich mich manchmal bewegen muss und wieso ich mich manchmal nicht bewegen kann. Es ist für mich einfach so wie es ist. Damit kann und muss ich leben.
In Gedanken, in meiner inneren Welt, bewege ich mich sehr wohl. Nur, kommt es beim Körper nicht an. Ich merke dann den Körper nicht mehr. Sehe auch nicht mehr viel. Nur das Gehör ist dann noch anwesend. Es ist dann meine letzte Verbindung gegen Aussen. Auch wenn ich nicht reagieren kann, so kann ich sehr wohl verstehen, was gesagt wird. Ich reagiere dann halt mit einiger Verzögerung. Das ist halt so. Ändern kann ich es nicht. Das ist auch nicht übbar. Sonst müsste ich meine Konzentration so extrem gebrauchen, dass ich nicht lange durchhalten würde. Es wäre dann etwa so wie wenn jemand versuchen würde 10km im Spurt zurückzulegen. Das geht ja auch nicht. Deshalb lasse ich es.
Ich denke es ist aber wichtig dass ich davon weiss. Denn so kann ich trotz dem meinen Alltag bewältigen. Kann eine Beziehung haben. Arbeiten. Das ist nicht selbstverständlich. Jedoch kann ich es trotz dem Asperger. Klar ich bin auf ein Umfeld angewiesen, das mich unterstützt. Das mir hilft. Dass mich versteht. Aber dennoch. Ich weiss auch, dass ich in einem normal Umfeld sehr viele Mühen hätte. Was ich nur zu gut kenne.
Seit ich aber in einem Umfeld arbeiten kann, das mich versteht, in dem ich mich nicht verstellen brauche, kann ich viel mehr leisten. Kann viel besser leben. Muss nicht immer nur so tun als ob ich anwesend wäre. Wenn ich mich nicht mehr bewegen kann, dann ist das halt so. Wenn ich Zeit bauche um eine Antwort zu geben. Dann ist das halt so. Hat nicht jeder Mensch seine Schwächen? Seine Fehler? Wobei, was sind Fehler, Schwächen? Wer definiert das? Das ist für mich genau der Punkt. Ich bin so, wie ich bin. Es ergibt keinen Sinn sich immer wieder korrigieren zu wollen. Das braucht Energie und für zu Nichts. Wichtiger ist es doch, so zu sein wie man ist. Und nicht ein Theater vorspielt. Nur um so zu sein, wie man denkt, dass man sein müsste. Das ist Irrsinn. Schwachsinn. Jeder Mensch hat seinen Grund wieso er genau so ist, wie er ist. Davon bin ich jedenfalls überzeugt. Also ist es doch anmassend wenn eine Gruppe von Menschen, die NT's, uns versucht zu korrigieren. Uns versucht so zu machen wie sie sind. Nein, das ist nicht sinnvoll. Wie versuchen ja auch nicht, sie zu korrigieren. Denn für mich sind sie die Komischen. Diejenigen die nicht verstehen. Aber ich sage auch nichts.
Auf der anderen Seite gibt es auch Momente in denen ich mich bewegen muss. Kann nicht ruhig sein. Muss Sport machen. Mich bewegen. Das hat nichts mit Nervosität zu tun. Ich weiss selbst nicht, wieso ich mich manchmal bewegen muss und wieso ich mich manchmal nicht bewegen kann. Es ist für mich einfach so wie es ist. Damit kann und muss ich leben.
Dienstag, 6. Januar 2015
Asperger und das Sinnlose
Alles muss immer einen Sinn ergeben. Egal was die Menschen tun, es muss sinnvoll sein. Wobei ich mich manchmal frage, ob das was sie tun, wirklich sinnvoll ist. Sie benehmen sich manchmal schlimmer als Tiere. Rücksicht ist nicht das Thema der NT's. Sie sie sie. Ich verstehe das nicht. Wieso denken die Menschen immer nur an sich. Das wir ja von uns Autisten behauptet, dass wir nur für uns schauen und denken können. Aber ich frage mich, wer in diesem Punkt mehr Autist ist. Wir oder die? Ich weiss es nicht. Ich verstehe nur nicht, dass die Menschen nicht denken, wenn sie handeln. So erscheint mit vieles von dem was sie tun, sinnlos.
Das heisst nicht, dass alles was ich tue, sinnvoll wäre. Aber ich versuche immer alles was ich tue, bewusst zu tun. Vieles von dem was ich tue, hat auch seinen Grund. Denn nenne ich nur selten. Wieso sollte ich meinen Gedanken teilen? Das ist dann für mich sinnlos. Denn ich habe herausgefunden, dass die NT's eine Art Spielt spielen. So nach dem Motto, ich weiss was, was du nicht weisst. Sie erhoffen sich immer irgendwelche Vorteile. Sie wollen immer die Besten sein. Sind sie das? Nein. Denn sie sind nicht besser oder schlechter als wir. Nur eben anders.
Sie verstehen nicht, dass mir Kleinigkeiten wichtig sind. Dass ich mich an ihnen orientiere. Dass ich sie als Hilfe brauche. Kleinigkeiten sind zum Beispiel die Ausrichtung von Gegenständen. Für NT's sinnlos. Für mich eben nicht. Sie verstehen dieses Verhalten nicht. Müssen sie auch nicht. Denn ich verstehe sie auch nicht.
Nun, dass nicht immer einfach, in einer Welt zu leben die einem sinnlos erscheint. Nicht die Welt als solches. Aber das Verhalten der NT's. Das kommt mir oft sinnlos vor. Sie können wegen jeder Kleinigkeit die emotional ist, einen riesigen Stress verursachen, bis hin zum Krieg.
Wie komme ich mir also in so einer Welt vor, in der ich nie weiss, wann sie wieder mal durchdrehen? Komisch. Ich traue ihnen nicht. Wieso sollte ich? Ich meine ich bin mir genüge. Auf wen kann ich mich verlassen? Auf meine Frau. Sicher. Dank ihr kann ich vieles, was ich sonst nicht könnte. Aber die anderen? Nun, sie spielen ihr Spiel. Durchschaue ich es? Nein, wie auch. Ich nehme nur das wahr, was höre. Nicht aber das was gemeint ist. Sinnlos. Ich verstehe halt vieles nicht. Aber das ist nicht weiter schlimm. Ich lebe schon mein ganzes Leben damit. Also kümmert es mich nicht, dass ich nur das verstehe kann was ich höre. Absichten aber nicht.
Sinnlos ist nicht gleich sinnlos. Denn ich verstehe halt vieles nicht. Aber deswegen muss nicht alles sinnlos. Ich denke viel. Aber davon kann ich nicht vieles in die reale Welt umsetzen. Denn was ich denke, habe ich auch getan. Aber eben doch nicht wirklich. Das kann auch als sinnlos abgetan werden. Ist es aber für mich nicht. Es ist immer eine Definition, was sinnlos ist und was nicht. Ich denke, das muss jeder für sich entscheiden.
Das heisst nicht, dass alles was ich tue, sinnvoll wäre. Aber ich versuche immer alles was ich tue, bewusst zu tun. Vieles von dem was ich tue, hat auch seinen Grund. Denn nenne ich nur selten. Wieso sollte ich meinen Gedanken teilen? Das ist dann für mich sinnlos. Denn ich habe herausgefunden, dass die NT's eine Art Spielt spielen. So nach dem Motto, ich weiss was, was du nicht weisst. Sie erhoffen sich immer irgendwelche Vorteile. Sie wollen immer die Besten sein. Sind sie das? Nein. Denn sie sind nicht besser oder schlechter als wir. Nur eben anders.
Sie verstehen nicht, dass mir Kleinigkeiten wichtig sind. Dass ich mich an ihnen orientiere. Dass ich sie als Hilfe brauche. Kleinigkeiten sind zum Beispiel die Ausrichtung von Gegenständen. Für NT's sinnlos. Für mich eben nicht. Sie verstehen dieses Verhalten nicht. Müssen sie auch nicht. Denn ich verstehe sie auch nicht.
Nun, dass nicht immer einfach, in einer Welt zu leben die einem sinnlos erscheint. Nicht die Welt als solches. Aber das Verhalten der NT's. Das kommt mir oft sinnlos vor. Sie können wegen jeder Kleinigkeit die emotional ist, einen riesigen Stress verursachen, bis hin zum Krieg.
Wie komme ich mir also in so einer Welt vor, in der ich nie weiss, wann sie wieder mal durchdrehen? Komisch. Ich traue ihnen nicht. Wieso sollte ich? Ich meine ich bin mir genüge. Auf wen kann ich mich verlassen? Auf meine Frau. Sicher. Dank ihr kann ich vieles, was ich sonst nicht könnte. Aber die anderen? Nun, sie spielen ihr Spiel. Durchschaue ich es? Nein, wie auch. Ich nehme nur das wahr, was höre. Nicht aber das was gemeint ist. Sinnlos. Ich verstehe halt vieles nicht. Aber das ist nicht weiter schlimm. Ich lebe schon mein ganzes Leben damit. Also kümmert es mich nicht, dass ich nur das verstehe kann was ich höre. Absichten aber nicht.
Sinnlos ist nicht gleich sinnlos. Denn ich verstehe halt vieles nicht. Aber deswegen muss nicht alles sinnlos. Ich denke viel. Aber davon kann ich nicht vieles in die reale Welt umsetzen. Denn was ich denke, habe ich auch getan. Aber eben doch nicht wirklich. Das kann auch als sinnlos abgetan werden. Ist es aber für mich nicht. Es ist immer eine Definition, was sinnlos ist und was nicht. Ich denke, das muss jeder für sich entscheiden.
Sonntag, 4. Januar 2015
Asperger und die guten Vorsätze
Es ist doch immer das Selbe. Am Ende des Jahres nehmen sich die Menschen gute Vorsätze. Was sie alles besser machen wollen im kommenden Jahr. Nun, das neue Jahr hat ja schon begonnen. Ich denke, dass die guten Vorsätze nur etwas sind. Selbstbetrug. Denn würden die Menschen ihre Vorsätze einhalten, wäre die Welt nicht so wie sie ist. Auch ist es doch so, dass die wenigsten ihre Gewohnheiten einfach ändern können.
Ich jedenfalls habe schon vor Jahren damit aufgehört. Wieso soll ich mir gute Vorsätze machen? Was bringen diese? Nichts. Ich kann nicht einfach meine Gewohnheiten ändern. Kann nicht einfach etwas weglassen oder neues hinzufügen. Alles hat seine Ordnung. Seine Regeln. Mir sind meine Regeln wichtiger. Woher ich sie habe? Nun, das weiss ich auch nicht. Sie sind einfach. Sie muss ich befolgen.
Vorsätze sind für mich immer so was, die nicht zum einhalten sind. Ich denke, die Menschen machen sich gute Vorsätze um sie nicht einzuhalten. Sie vergessen sie auch leicht wieder. Denn sie wollen auch nicht, dass sich was ändert. Kaum haben sie wieder Alltag, ist alles so, wie es war. Was also unterscheidet DIE von UNS? Die NT's tun immer so, als ob sie besser wären. Als ob sie alles im Griff habe. Haben sie aber nicht. Schaut nur mal die Nachrichten. Da sehe ich jeden Tag, was diese NT's tun. Chaos und Tod. Vernichtung und Zerstörung. Und die wollen uns sagen, was wir tun müssen. Was richtig ist, und was falsch. Nein. Das kann es nicht sein. Denn sie gehen einfach nur von sich aus. Im Grunde genommen sind sie so wie wir. Komisch nicht? Ich meine kann der Grund nicht der sein, das sie auch Menschen sind wie wir? Ich denke schon. Nur, manchmal komme ich mir vor, als ob ich ein Mensch 2. Klasse bin. Ich gehöre nicht mehr ihrer Gattung an. Nicht? Ja ich gehöre ihrer Gattung an. Nur sie haben dafür gesorgt, dass ich es nicht mehr bin.
Die Diagnose hatte mein ganzes Leben verändert gehabt. Ich sehe die Welt heute nicht mehr so, wie zuvor. Aber ich versuche das Beste daraus zu machen. Dafür brauche ich keine guten Vorsätze. Denn ich versuche es jeden Tag. Gelingen tut es mir nicht immer. Das ist auch nicht schlimm. Sonst wäre ich ja perfekt. Das bin ich aber bei weitem nicht.
Ich weiss, dass ich leicht ausraste. Das mich schnell etwas irritiert. Ich könnte mir ja sagen, dass mich das im neuen Jahr, diesem, nicht mehr stören wird. Aber das wäre eine Selbstlüge. Denn ich kann mein Verhalten was das anbelangt, nicht steuern. Es ist einfach etwas das zu mir gehört, aber über das ich keine Kontrolle habe. Muss ich sie haben? Nein. Denn ich lebe schon mein ganzes Leben damit. Mich wegen der anderen ändern? Nein. Ändern sie sich für mich mich? Nein. Tja, wieso also soll immer ich mich anpassen? Wieso müssen immer wir Autisten lernen wie mit anderen umgehen? Sollen die doch lernen mit uns umzugehen. Wir haben die selben Rechte wie sie. Haben wir die? Manchmal kommt es mir so vor, als ob wir diese nicht haben. Das wir geduldet werden, aber nicht akzeptiert.
Also lasse ich das mit den guten Vorsätzen. Die bringen eh nicht. Ausser dass ich vieles ändern müsste. Änderungen sind nichts für mich. Am besten ist, wenn alles so bleibt wie es ist. Dann habe ich die Sicherheit die ich brauche, damit ich mein Leben leben kann.
Ich jedenfalls habe schon vor Jahren damit aufgehört. Wieso soll ich mir gute Vorsätze machen? Was bringen diese? Nichts. Ich kann nicht einfach meine Gewohnheiten ändern. Kann nicht einfach etwas weglassen oder neues hinzufügen. Alles hat seine Ordnung. Seine Regeln. Mir sind meine Regeln wichtiger. Woher ich sie habe? Nun, das weiss ich auch nicht. Sie sind einfach. Sie muss ich befolgen.
Vorsätze sind für mich immer so was, die nicht zum einhalten sind. Ich denke, die Menschen machen sich gute Vorsätze um sie nicht einzuhalten. Sie vergessen sie auch leicht wieder. Denn sie wollen auch nicht, dass sich was ändert. Kaum haben sie wieder Alltag, ist alles so, wie es war. Was also unterscheidet DIE von UNS? Die NT's tun immer so, als ob sie besser wären. Als ob sie alles im Griff habe. Haben sie aber nicht. Schaut nur mal die Nachrichten. Da sehe ich jeden Tag, was diese NT's tun. Chaos und Tod. Vernichtung und Zerstörung. Und die wollen uns sagen, was wir tun müssen. Was richtig ist, und was falsch. Nein. Das kann es nicht sein. Denn sie gehen einfach nur von sich aus. Im Grunde genommen sind sie so wie wir. Komisch nicht? Ich meine kann der Grund nicht der sein, das sie auch Menschen sind wie wir? Ich denke schon. Nur, manchmal komme ich mir vor, als ob ich ein Mensch 2. Klasse bin. Ich gehöre nicht mehr ihrer Gattung an. Nicht? Ja ich gehöre ihrer Gattung an. Nur sie haben dafür gesorgt, dass ich es nicht mehr bin.
Die Diagnose hatte mein ganzes Leben verändert gehabt. Ich sehe die Welt heute nicht mehr so, wie zuvor. Aber ich versuche das Beste daraus zu machen. Dafür brauche ich keine guten Vorsätze. Denn ich versuche es jeden Tag. Gelingen tut es mir nicht immer. Das ist auch nicht schlimm. Sonst wäre ich ja perfekt. Das bin ich aber bei weitem nicht.
Ich weiss, dass ich leicht ausraste. Das mich schnell etwas irritiert. Ich könnte mir ja sagen, dass mich das im neuen Jahr, diesem, nicht mehr stören wird. Aber das wäre eine Selbstlüge. Denn ich kann mein Verhalten was das anbelangt, nicht steuern. Es ist einfach etwas das zu mir gehört, aber über das ich keine Kontrolle habe. Muss ich sie haben? Nein. Denn ich lebe schon mein ganzes Leben damit. Mich wegen der anderen ändern? Nein. Ändern sie sich für mich mich? Nein. Tja, wieso also soll immer ich mich anpassen? Wieso müssen immer wir Autisten lernen wie mit anderen umgehen? Sollen die doch lernen mit uns umzugehen. Wir haben die selben Rechte wie sie. Haben wir die? Manchmal kommt es mir so vor, als ob wir diese nicht haben. Das wir geduldet werden, aber nicht akzeptiert.
Also lasse ich das mit den guten Vorsätzen. Die bringen eh nicht. Ausser dass ich vieles ändern müsste. Änderungen sind nichts für mich. Am besten ist, wenn alles so bleibt wie es ist. Dann habe ich die Sicherheit die ich brauche, damit ich mein Leben leben kann.
Freitag, 2. Januar 2015
Asperger und die eigenen Bedürfnisse
Was bringen Bedürfnisse? Diese Frage stelle ich mir ab und zu. Nur, eine Lösung habe ich noch nicht gefunden. Denn ich erlebe immer wieder, dass sie nicht beachtet werden. Sie sind meiner Meinung nach für nichts. Ich behalte das was ich will für mich.
Versuche das was ich will selbst zu erreichen. Denn Bedürfnisse setzen voraus, dass man sich auf andere verlassen kann. Dass man ihnen nicht egal ist. Nun, die Menschen tun nur das, was sie wollen. Was die anderen wollen ist ihnen egal. Solange sie das bekommen was sie wollen.
Die eigenen Bedürfnisse kenne nur ich. Ich teile sie mit niemanden. Wieso sollte ich? Ich denke auch, dass sie einfach zu hoch sind. Zu anspruchsvoll. Also lasse ich es sein.
NT's verstehen nicht, wie ich mich für Zahlen interessieren kann. Wie ich alles genau geordnet haben muss. Wie ich denke und wieso ich was wie tue. Sie verstehen das nicht. Nun, so versuche ich meine Bedürfnisse umzusetzen. Ohne dass mir jemand hilft. Wieso sollte ich immer auf anderen angewiesen sein? Das macht abhängig. Das war nie meins. Ich wollte immer alles alleine machen. Wollte immer selbst bestimmen. Das tue ich auch heute.
Die NT's meinen, wenn ich tue was ich will, das ich ein schlechtes Gewissen habe. Nein, das habe ich nicht. Was ist das? Ich tue was ich will. Sie ja auch. Also muss ich kein schlechtes Gewissen haben. In ihren Augen. Ich weiss nicht was das ist. Denn wieso sollte ich mich rechtfertigen für das was ich tue? Wer ist Herr über mich? Niemand. Ich bin mein eigener Herr. Bestimme selber was ich will und was nicht.
Das mögen die NT's nicht. Obwohl sie genau das auch tun. Aber wenn jemand etwas tut, das ihnen nicht passt, dann werden sie ungehalten. Sie können dann böse werden. Nun, mir ist das egal. Wieso? Weil sie nicht wissen was ich brauche und will. Nun, als Gegenargument könnte aufgeführt werden, das ich mich ja äussern könnte. Wenn ich das aber tue, hört eh keiner hin. Nun, deshalb lasse ich es. Verschwendete Energie.
Für mich gibt es nur alles oder nichts. Entweder sage ich, was ich will oder nicht. Etwas dazwischen kenne ich nicht. Auch wenn ich immer wieder höre, das es das geben soll. Ich kenne es nicht. Also mache ich mir keine Gedanken darüber sondern lebe in meinen eigenen Gedanken. Meiner eigenen GedankenWelt.
Das mach mich unnahbar. Nicht fassbar. Sicher, dem ist so. Aber es ist die einzige Art die ich kenne. Damit komme ich klar. Seit ich lebe. Das ist so. Also, wieso sollte ich mir darüber Gedanken machen, wenn ich es nicht kann? Sinnlos.
Ich wollte nie abhängig sein. Wolle nie über mich bestimmen lassen. Klar, kann auch ich nicht einfach tun was ich will. Ich habe eine sehr liebe Frau. Arbeite. Aber dennoch, was ich denke und wie ich was tue, bleibt mir überlassen. Da hat niemand Einblick. Denn es ist meine Welt. Meine Gedanken. Ich alle bestimme über sie.
Also lebe ich in meiner Welt. Mit meinen Bedürfnissen. Ohne aber dass ich sie teile. Denn das ergibt keinen Sinn. Ich habe es einige Male über all die Jahre versucht. Aber eben, das Ergebnis war immer das Selbe. Nichts. Also lasse ich es.
Ich denke das man wissen muss, was man will. Es auch versuchen zu erreichen. Einiges wird gelingen. Einiges nicht. Damit kann ich leben. Das ist der Lauf der Zeit. Aber ich denke, dass Ziele zu haben, wichtig ist. Das man sich nicht davon abhalten lassen soll. Denn, wer weiss schon was man wirklich will. Was man erreichen will? Niemand. Es anderen zu sagen, bringt meiner Meinung nach auch nichts. Sie verstehen es eh nicht. Und wenn sie sich nicht mit ihren Bedürfnisse decken, dann ist es ihnen eh egal.
Versuche das was ich will selbst zu erreichen. Denn Bedürfnisse setzen voraus, dass man sich auf andere verlassen kann. Dass man ihnen nicht egal ist. Nun, die Menschen tun nur das, was sie wollen. Was die anderen wollen ist ihnen egal. Solange sie das bekommen was sie wollen.
Die eigenen Bedürfnisse kenne nur ich. Ich teile sie mit niemanden. Wieso sollte ich? Ich denke auch, dass sie einfach zu hoch sind. Zu anspruchsvoll. Also lasse ich es sein.
NT's verstehen nicht, wie ich mich für Zahlen interessieren kann. Wie ich alles genau geordnet haben muss. Wie ich denke und wieso ich was wie tue. Sie verstehen das nicht. Nun, so versuche ich meine Bedürfnisse umzusetzen. Ohne dass mir jemand hilft. Wieso sollte ich immer auf anderen angewiesen sein? Das macht abhängig. Das war nie meins. Ich wollte immer alles alleine machen. Wollte immer selbst bestimmen. Das tue ich auch heute.
Die NT's meinen, wenn ich tue was ich will, das ich ein schlechtes Gewissen habe. Nein, das habe ich nicht. Was ist das? Ich tue was ich will. Sie ja auch. Also muss ich kein schlechtes Gewissen haben. In ihren Augen. Ich weiss nicht was das ist. Denn wieso sollte ich mich rechtfertigen für das was ich tue? Wer ist Herr über mich? Niemand. Ich bin mein eigener Herr. Bestimme selber was ich will und was nicht.
Das mögen die NT's nicht. Obwohl sie genau das auch tun. Aber wenn jemand etwas tut, das ihnen nicht passt, dann werden sie ungehalten. Sie können dann böse werden. Nun, mir ist das egal. Wieso? Weil sie nicht wissen was ich brauche und will. Nun, als Gegenargument könnte aufgeführt werden, das ich mich ja äussern könnte. Wenn ich das aber tue, hört eh keiner hin. Nun, deshalb lasse ich es. Verschwendete Energie.
Für mich gibt es nur alles oder nichts. Entweder sage ich, was ich will oder nicht. Etwas dazwischen kenne ich nicht. Auch wenn ich immer wieder höre, das es das geben soll. Ich kenne es nicht. Also mache ich mir keine Gedanken darüber sondern lebe in meinen eigenen Gedanken. Meiner eigenen GedankenWelt.
Das mach mich unnahbar. Nicht fassbar. Sicher, dem ist so. Aber es ist die einzige Art die ich kenne. Damit komme ich klar. Seit ich lebe. Das ist so. Also, wieso sollte ich mir darüber Gedanken machen, wenn ich es nicht kann? Sinnlos.
Ich wollte nie abhängig sein. Wolle nie über mich bestimmen lassen. Klar, kann auch ich nicht einfach tun was ich will. Ich habe eine sehr liebe Frau. Arbeite. Aber dennoch, was ich denke und wie ich was tue, bleibt mir überlassen. Da hat niemand Einblick. Denn es ist meine Welt. Meine Gedanken. Ich alle bestimme über sie.
Also lebe ich in meiner Welt. Mit meinen Bedürfnissen. Ohne aber dass ich sie teile. Denn das ergibt keinen Sinn. Ich habe es einige Male über all die Jahre versucht. Aber eben, das Ergebnis war immer das Selbe. Nichts. Also lasse ich es.
Ich denke das man wissen muss, was man will. Es auch versuchen zu erreichen. Einiges wird gelingen. Einiges nicht. Damit kann ich leben. Das ist der Lauf der Zeit. Aber ich denke, dass Ziele zu haben, wichtig ist. Das man sich nicht davon abhalten lassen soll. Denn, wer weiss schon was man wirklich will. Was man erreichen will? Niemand. Es anderen zu sagen, bringt meiner Meinung nach auch nichts. Sie verstehen es eh nicht. Und wenn sie sich nicht mit ihren Bedürfnisse decken, dann ist es ihnen eh egal.
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