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Mittwoch, 11. März 2015

Asperger und wenig Kontakt

Heute haben die Menschen mehr Kontakt zu anderen den je. Sie nutzten vor allem die Social Medias. Dabei vergessen sie, dass sie sich in der realen Welt befinden. Für sie ist nur das noch real, was sie auf dem Smartphone sehen. Sie merken gar nicht, das sie immer mehr werden wie wir. Das sie immer weniger Kontakt zu anderen Menschen haben. In der Realität.
Ich habe nicht viel Kontakt zu anderen Menschen. Meine Frau und diejenigen mit welchen ich zusammen arbeite. Mehr nicht. Mehr brauche ich nicht. Zu anstrengend. Aber ich bin ja auch kein NT. Mir fehlt nichts. Ich habe die Menge an sozialem Kontakt den ich brauche.
Wenig Kontakt bedeutet auch, weniger Stress. Ich muss so nicht müssen. Keine Verpflichtungen eingehen. Das ist mir zu anstrengend. Muss nicht sein. Die NT's werden immer mehr so. Sie meinen, dass das was sie im Handy sehen, echt ist. Sie vergessen dabei, das sie wunderbare Eigenschaften haben, die immer mehr und mehr verkümmern. Eigenschaften, die ich auch manchmal gerne hätte. Die ich aber nicht habe. Die mir auch nicht fehlen. Nur manchmal möchte ich mal für einen Tag ein NT sein. Einfach um zu erfahren wie das ist. Aber das wird nie der Fall sein. Ist auch nicht schlimm.
Wenig Kontakt bedeutet auch, dass ich mich um mich kümmern kann. Aber nicht nur. Wenig, bedeutet ja, nicht keinen. Meine Frau, sie ist mir das Wichtigste. Den Kontakt mit ihr liebe ich. Naja, sie ist ja auch meine Frau. Für mich ist es logisch, dass ich gerne mit ihr zusammen bin. Das ich sie liebe. Sonst würde was ja nicht stimmen. So sehe ich das jedenfalls.
Wenig Kontakt ist auf der anderen Seite auch beruhigend. Nicht ständig kommunizieren zu müssen. Immer erreichbar zu sein. Das muss nicht sein. Nur für meine Frau bin ich immer erreichbar. Für alle anderen nicht.
Wenn ich arbeite, kann es schon mal vorkommen dass ich mich aus allem raus nehme. Zuviel Kontakt. Mir wird das schwindlig. Ich muss mich zuerst wieder beruhigen. Diese Freiheit nehme ich mir. Es ist besser für mich, aber auch für die anderen. Denn sonst werde ich plötzlich ungehalten. Weiss nicht mehr was ich sage. Das muss nicht sein. Nur, bis ich das herausgefunden hatte. Das hat Jahre gedauert. Heute aber erleichtert es mir meinen Alltag. Ich kann mich so besser auf das konzentrieren was ich tun muss. So mit hat für mich wenig Kontakt nur Vorteile. Nicht immer das Müssen. Nicht immer das Erreichbar sein.