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Mittwoch, 18. November 2015

Asperger und das Weltgeschehen

Oft wird doch behauptet, dass Autisten sich nicht für die Welt und deren Geschehen interessieren. Nun, die die das sagen, die irren.
Ich interessiere mich sehr für das was passiert. Besonders die jüngsten Terror-Anschläge in Paris haben mir sehr zu denken gegeben. Besonders aber, was die französische Regierung vorhat. Ich weiss nicht, ob das gut kommt. Denn Gewalt wird noch mehr Gewalt hervorbringen.
Nur, ich habe keinen Einfluss darauf. Dennoch verfolge ich das Ganze sehr genau. Denn es ist mir nicht egal, was in Europa passiert. In all den Jahren habe ich nie über so was geschrieben. Denn ich wollte, dass das keine Platz in meinem Blog hat. Nur, die Zeiten ändern sich. Ich ändere mich. Durch meine Arbeit mit Autisten habe ich eines gelernt. Der Mensch ist wichtiger den je.
Anschläge die so viele Opfer kosten, das kann nicht an einem spurlos vorbei gehen. Es ist aber nicht so, das ich nicht mehr arbeiten kann. Oder mein Leben leben. Es ist einfach so, dass ich sehe, das alles irgendwie schlimmer wird. Nur, ich denke es ist für mich auch wichtig dazu Stellung zu nehmen. Denn so was ist schrecklich. Wen das kalt lässt, nun, dann weiss ich auch nicht mehr.
Es ist weniger der Terror-Anschlag als das was noch folgen wird. Denn das breitet mir mehr Sorgen. Angst aber macht es mir nicht. Sondern Sorgen. Denn wir sind mitten in Europa. Also sind wir auch betroffen. Nicht direkt aber indirekt. Denn wir sind ein Kontinent. Ich denke die Anteilnahme der Bevölkerung war auch ein Ausdruck, das wir wenn es zählt zusammenhalten.
Deshalb habe ich auch nur ein Gedicht am Montag veröffentlicht. Dieses habe ich am Sonntagabend schon geschrieben gehabt. Ich habe mir also fast einen Tag lang überlegt, ob ich es veröffentlichen soll. Heute muss ich sagen, das es richtig war. Denn ich musst auch was tun. Meine Anteilnahme ausdrücken. Ich mache das einfach mit Gedichten. So kann ich das am besten verarbeiten. Einfach schreiben.
Das Weltgeschehen ist mir aber manchmal auch zu viel. Wenn nur noch Tod und Terror vorkommen, kann es sein, das ich tagelang keine Nachrichten mehr schaue oder lese. Es wird mir dann zu viel. Denn die Medien bauschen auch immer alles extrem auf. Sie wissen nicht, wann genug ist. Auch finde ich es von Sendern wie N24 extrem schlimm wie sie über solche Ereignisse berichten. Alles wird nur noch davon bestimmt. Je schrecklicher desto besser. Sie kennen keine Grenzen mehr. Je mehr Tod desto besser. Deshalb schaue ich nach den jüngsten Ereignissen diesen Sender nicht mehr. Auch die Dokus nicht. Weil ich es einfach geschmacklos finde wie sie mit dem Leid dem Menschen umgehen.
Aber eines ist für mich interessant. Das die Menschen eine Sache nicht aufgeben. Egal was passiert. Die Hoffnung. Sie leben weiter. Sie geben nicht auf. Das finde ich bewundernswert. Denn ich hätte gedacht, das sie nichts mehr tun können und nur noch Angst haben. Aber nein, sie gehen raus. Sie leben weiter. So habe ich mal wieder was über die NT gelernt.
Der nächste Blogeintrag wird sich dann wieder wie gewohnt um das Thema Asperger drehen.  Ich danke für euer Verständnis. Mir war es wichtig ein paar Zeilen zu Terror-Anschlag zu schreiben.