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Mittwoch, 27. April 2016

Asperger und die Welt des Lärms

Die Welt des Lärms. Die Welt der NT. Es ist fast gleichzusetzen. Sie erfinden immer wieder Dinge die Lärm verursachen. Auf der anderen Seite bekämpfen sie den Lärm. Da soll mal einer nachkommen. Ich meine, die Welt der NT ist nur Lärm. Sie verursachen durch ihre blosse Anwesenheit Lärm. Sie sind Lärm. Auch wenn sie unter dem eigenen Lärm leiden, so brauchen sie ihn dennoch. Denn eines ertragen sie nur schwer. Stille. Das ist nicht ihr Ding. Auch wenn sie sich auch danach sehen, so ist es dennoch nichts für sie. Denn, Stille bedeutet für mich, die Abwesenheit von NT. Von Menschen. Das aber, ist etwas was die NT nicht wollen. Nicht können. Sie wollen ihre Ruhe, aber bitte nicht alleine. Komische sind sie. Die NT.
Ich jedenfalls werde mich nie an den Lärm gewöhnen. Dabei ist meine Auffassung von Lärm, nicht die der NT. Lärm ist für mich schon das Klappern meiner Tastatur. Auch wenn diese noch so gut ist. Sie ist immer laut. Lärm ist für mich etwas das ganz leise ist. Also so laut, dass es die NT fast oder nicht mehr wahrnehmen. Was aber kein Lärm ist, das ist Musik. Laute Musik. Das passt.
Nun, das verstehen die NT dann wiederum nicht, wie ich Lärm nicht aushalten kann, aber laute Musik. Nun, es ist eben Musik. Das ist was anderes. Verstehen müssen sie das nicht, wieso das so ist.
Die Welt des Lärms. Der Alltag. Mein Alltag. Jeder Tag ist für sich eine Herausforderung. Der Lärm macht ihn so nicht anstrengender. Das Geschwätz der NT. Autolärm. Stimme. Gepipse. Gebimmel. Hupen. Rascheln. Solche Dinge können NT zum Teil ausblenden. Gut für sie. Aber ich kann das eben nicht.
Meine Welt wäre eine, in der es absolut still wäre. Kein Geräusch. Nichts. Ruhe. Geräte Autos alles müsste total still sein. Das aber würde den NT Angst machen. Damit könnte sie nicht umgehen. Aber die Autisten eben schon. Und da ist er wieder. Der Unterschied. NT brauchen Lärm wir nicht. Sie nehmen so denke ich, so die Welt wahr. Lärm im Mass, gibt ihnen Sicherheit. So müssen sie keine Angst haben. Sie brauchen Lärm, damit sie wissen, das sie nicht alleine sind.
Stille bedeutet für mich Erholung. Sehen. Ja, richtig gelesen. Sehen. Ich sehen, wenn es laut und lärmig ist, fast nichts mehr. Werde fast blind. Das verstehen NT ebenfalls nicht. Die haben das nicht. Deshalb bin ich, wenn ich mich wirklich fest konzentrieren muss, auf absolute Ruhe angewiesen. Sonst sehe ich nicht, was und wie ich was tun muss. Denn ich kann Lösungen oft einfach abschreiben. Sie sind einfach vor meinem inneren Auge. Aber, wenn es laut ist, dann sehe ich das alles nicht. Das ist die eine Art vom Blind sein. Die andere ist, dass ich wirklich nichts sehen kann. Mit meinen Augen. Ich sehe dann die Welt nur noch wie durch einen Schleier. Naja, NT können Lärm und Töne nur hören, aber eben nicht sehen. Wieder gut für sie. Ich kann das eben. Also werde ich blind.
Das ist auch einer der Gründe, wieso ich ausrasten kann, wenn es zu viel Lärm hat. Ich sehe schlicht und einfach nichts mehr. Das aber den NT erklären, ergibt keinen Sinn. Wie auch? Sie können das nicht nachvollziehen. Können das nicht, wie sie so schön sagen, nachfühlen. Denn, es gibt da nichts zu fühlen, sondern nur zu sehen oder eben nicht.
Die Welt des Lärms. Eine Welt die nicht meine ist. In der ich aber leben muss. Ob ich will oder nicht. Ich habe in all den Jahren versucht, dass ich dem Lärm so wenig wie es nur geht ausgesetzt bin. Vermeiden kann ich ihn nicht. Ich meine, ich trage selber dazu bei. In dem ich zum Beispiel Auto fahre. Aber so scheinen die Dinge nun mal zu laufen. Wenn man in dieser Welt was will, ist der Preis eben immer nur eine Sache. Lärm. Lärm ist die Währung der Welt des Lärms.