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Donnerstag, 8. Dezember 2016

Asperger und die Nicht-Realität

Das Thema Realität habe ich in den letzten 5 Jahren immer mal wieder thematisiert. Aber die Frage ist, was ist die Nicht-Realität? Ist sie etwas oder nicht? Nur was für Philosophen? Ich denke nicht. Die Ur-Frage ist doch, was ist die Realität? Nur wenn man diese Frage beantworten kann, kann man auch sagen was die Nicht-Realität ist. Also kann ich hier den Text beenden.
Aber nein. Ich versuche es mal. Nicht-Realität ist die nicht Existenz dessen was die NT als normal bezeichnen. Das was sie meinen, sei wahr. Was sie sehen, fühlen, wahrnehmen. Sie meinen, dass sie absolut sei. Das es keine Abweichungen geben kann. Nur, sie irren. Auch das hatten wir schon.
Aber es ist doch so. Ich meine, wie definiere ich meine Realität und Nicht-Realität? Stell dir diese Frage mal. Überlege mal, was das bedeutet und welche Erkenntnis du damit gewinnst. Vielleicht auch keine. Und wenn auch, das macht nichts.
Ich selbe versuche immer mal wieder zu erkennen, was sie für mich bedeutet. Die Realität. Wenn ich die letzten 20 Jahre meines Lebens betrachte, so sehe ich, das sie sich immer wieder geändert hat. All das was ich als real wichtig echt angesehen habe, ist heute nicht mehr. Nur noch wenige Erinnerungen. Mehr nicht. Also ist es nicht mehr real. Genauso wie das JETZT. Es ist real, aber morgen ist es Vergangen. Ich kann mich dann nur noch an Weniges erinnern. Also ist doch das JETZT auch nicht real. Es scheint nur so. Es ist die Nicht-Realität.
Naja, das war ein versuch. Wer sich jetzt wundert, wieso ich so schreibe, wundert sich zurecht. Denn ich versuche mal was anderes. Was zum Denken mit zu geben. Es geht nicht darum, die Rätsel der Menschheit zu lösen. Aber den NT zu zeigen, das es noch anderes gibt, als ihre Welt. Sichtweise.
Ich lebe in einer Welt, die nicht sichtbar ist. Die nicht wahrnehmbar ist. Nur für mich. Auch wenn ich mich durch die normale Welt bewege, so ist sie für mich eines sicher nicht. Normal. Denn, sie ändert sich ständig. Ist als nicht statisch. Nicht von Dauer. Wie soll man da sich noch zurechtfinden?
NT haben ihre Mühen, wie also soll ein Autist in so einer Welt leben können? Etwas das Nicht-Realität ist, indem es Realität ist. Wieder so ein komischer Satz.
Es ist nicht so, das ich Drogen oder so genommen habe. Ich zeige einfach, was ich denke, und was mich gerade beschäftigt. Ich denke, das ist in letzter Zeit ein wenig zu kurz gekommen. Hier.
Mein Blog heisst ja nicht einfach grundlos, GedankenWelt eines Autisten. Eben, das was dieser Autist denkt, schreibt er auch. Sie Oben.
Nun, zurück zum Thema. Nicht-Realität. Das klingt auch so nach Esoterik. Nach Räucherstäbchen. Ist es aber nicht. Es ist eine Überlegung von mir, wenn ich mal am Auto fahren bin. Wenn ich einfach nichts zu tun habe. Dann denke ich an solchen Dingen herum.
NT fragen mich ab un zu was ich denke. Wie es ist, so in der eigenen Welt zu sein. Die Frage könnten sie sich auch selber stellen. Ich aber werde gefragt, und sollte auch noch eine Antwort liefern. Oben, ist mal so eine Antwort. Naja, klar sie ist nur bescheiden. Aber sie sollte auch zeigen, das mich nicht einfach, Weihnachte oder Ferien beschäftigen. Tun sie nicht. Mich beschäftigen die Fragen nach dem SEIN. Dem was ist der Unterschied von uns zu den NT. Was macht uns aus. Wer bestimmt, was ein Autist ist? Wieso genau diese Kriterien? All das trägt auch zu unserer Realität bei. Den wir beginnen auch so zu denken. Nehmen das was die NT über uns sagen als gegeben hin. Muss nicht sein.
Wir können sehr gut selber sagen wer und wie wir sind. Die NT müssten einfach zuhören. Uns auch mal machen lassen.
Wie dem auch sei. Nicht-Realität kann es nicht geben. NT. Aber es gibt sie doch. Autist. Sehr provokativ. Das würde bedeuten, wir denken und die NT nicht. Dem ist nicht so. Aber ich sehe immer wieder, wo meine Grenzen in der NT-Welt sind, und wo in meiner. Also ist es einfacher, meine Welt als die Realität zu definieren und die Welt der NT, als die Nicht-Realität.