Heute ist der letzte Tag dieses Jahres. Das Kommende wartet schon. Nun, für mich war es ein sehr spezielles Jahr. Ein Jahr voller Hochs und Tiefs. Das wird sicher manchem gleich ergangen sein.
Doch kann ich am Ende dieses Jahres schreiben, dass es unter dem Strich, eines der besten war.
Zu Beginn des Jahres, sah alles sehr gut aus. Eine neue Stelle, welche mir gefiel. Doch drei Monate später der Schock. Kündigung. Aber die so freigewordene Zeit, habe ich genutzt, um mich mal wieder um eine Partnerin zu kümmern. Und wurde prompt fündig. Heute, bin ich glücklich verheiratet. Zudem habe ich meine alte Stelle wieder.
Alles in allem, war es ein sehr emotionales und auch lehrreiches Jahr. Ich für mich, bin froh, was es so endet. Dass ich zurückblicken kann, und sagen kann, dass alles gut ist. Endlich wieder einmal.
Dies war mein persönliches Fazit. Doch das der Welt sieht für mich ein wenig anders aus. Sehr viele Probleme, Krisen und Tote. Die Welt scheint immer mehr an den Abgrund zu geraten. Die Menschen ticken immer mehr aus. So mein Eindruck. Denn sie wissen nicht mehr, was sie tun. Hauptsache Chaos und Terror.
Heute Abend werden sicher wieder viele Feuerwerke gezündet. Das Wetter hier ist hervorragend dafür geeignet. Die Sonne scheint. In Deutschland wurden dieses Jahr für etwa 100 Mio Euro Feuerwerke gekauft. Eine riesen Summe, mit welcher man besseres tun könnte. Es scheint nicht so, dass wir in einer Krise leben. Das Geld wird mit vollen Händen ausgegeben. Wie dem auch sei. Es wird sicher laut und hell.
Zudem nehmen sich sicher wieder viele vor, nächstes Jahr einiges zu ändern. Wenig Alkohol, mehr Sport oder weiss was. Das bringt nichts. Denn wichtig ist doch, dass man den Tag so nimmt wie er ist. Und sich nicht schon wieder für das ganze Jahr etwas vornimmt. Zudem werden die Vorsätze eh nicht eingehalten.
Für mich ist es so, dass heute Montag ist, und morgen Dienstag. Mehr nicht. Klar bin ich mir bewusst, dass das Jahr zu Ende geht. Aber eigentlich ist es mir egal. Wichtig ist für mich, dass mein Leben wieder einigermassen in geordneten Bahnen verläuft. Beständigkeit ist mir wichtiger, als nie wissen, was kommt. Klar, kann ich das Jahr nicht vorhersehen, aber sich sehe ihm mit gutem Mute entgegen.
In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und einen guten Silvester.
Als vom Asperger-Syndrom Betroffener schreibe ich in meinem Blog über alles, was mich interessiert und was ich so denke.
Montag, 31. Dezember 2012
Freitag, 28. Dezember 2012
Asperger und Heavy Metal
Geräusche werden von Autisten meistens anders wahrgenommen. Viel lauter und schmerzhafter, als von NT's. Je ruhiger eine Umgebung ist, desto besser. Je weniger Menschen und Stimmen, desto besser.
Doch es gibt mal wieder ein Paradox. Die Musik. Ich selbst, vertrage keinen Lärm. Laute Musik jedoch ist kein Problem. Im Gegenteil, sie muss laut sein. Je lauter desto besser. Doch nicht irgend eine Musik. Nein, Heavy Metal muss es sein. Am besten von Bands wie Nightwish, Iron Maiden, Slayer. Das sind Bands, welche nicht für lahme und leise Musik bekannt sind.
Ich kenne einige Asperger, welchen es genau so ergeht. Sie hören auch Metal. Ihnen kann es auch nicht laut und schnell genug sein. Das mag komisch erscheinen, da wir ja sehr lärmempfindlich sind.
Für viele ist Metal einfach schnell, und klingt immer gleich. Nun, für uns nicht. Wir hören, oder sehen, die Unterschiede genau. Ich vermute, dass es mit unserer Denkweise zutun haben könnte. Schnelles Denken, schnelle Musik.
Langsame Musik, ist auch gut. Es muss nicht immer Metal sein. Jedoch wird sie schnell langweilig. Der Song geht nicht voran. Es passiert einfach zu wenig. Dazu kommt, dass wir mit Emotionen nicht so viel anfangen können. Langsame Lieder, sind aber genau dafür geschrieben worden. Sie sollen die Emotionen anregen und berühren. Metal macht das nicht. Er ist einfach schnell und hart.
Was mir in Diskussionen mit anderen Aspergern aufgefallen ist, ist, dass sie nicht alles Metal gut finden. Es muss schon das ganz schnelle und harte Zeugs sein. Am besten Cannibal Corps oder die alten Metallica Songs. Napalm Death ist mein Favorit. Doch immer hören kann ich sie auch nicht. Aber so ab und zu, wieso nicht.
Die Lautstärke ist dann wieder ein anderes Thema. Denn diese muss hoch sein. Richtig hoch. Früher war ich viel an Konzerten. Ich habe nie Ohrenpfropfen gebraucht. Manchmal waren mir die Konzerte zu leise. Besonders in der neueren Zeit. Denn heute herrscht ja eine Lautstärkebegrenzung. Das ist Wahnsinn. Denn so geht vieles von der Musik verloren. Der Druck fehlt. Es ist einfach nicht mehr das Selbe, wie in den 80er und 90er. Damals durften die Musiker so laut spielen wie sie wollten. Und das war gut so. Es ging um die Musik, und nicht um den Kommerz. Heute sind die Konzerte langweilig und voller Werbung. Das ist nicht mehr das Selbe. Daher gehe ich auch nicht mehr in Konzerte.
Zum Glück habe ich eine Musikanlage zu hause, welche noch richtig Power hat. Da kriege ich noch die volle Dröhnung hin. Oder Im Auto, da kann ich auch so laut Musik hören wie ich will. Es stört ja niemanden.
Musik ist als für uns wichtig. Sehr sogar. Wir sind auf der einen Seite sehr empfindlich, was Lärm anbelangt, auf der anderen Seite jedoch, kann es nicht laut genung sein. So sind wir halt. irgendwie paradox. Und das ist gut so.
Doch es gibt mal wieder ein Paradox. Die Musik. Ich selbst, vertrage keinen Lärm. Laute Musik jedoch ist kein Problem. Im Gegenteil, sie muss laut sein. Je lauter desto besser. Doch nicht irgend eine Musik. Nein, Heavy Metal muss es sein. Am besten von Bands wie Nightwish, Iron Maiden, Slayer. Das sind Bands, welche nicht für lahme und leise Musik bekannt sind.
Ich kenne einige Asperger, welchen es genau so ergeht. Sie hören auch Metal. Ihnen kann es auch nicht laut und schnell genug sein. Das mag komisch erscheinen, da wir ja sehr lärmempfindlich sind.
Für viele ist Metal einfach schnell, und klingt immer gleich. Nun, für uns nicht. Wir hören, oder sehen, die Unterschiede genau. Ich vermute, dass es mit unserer Denkweise zutun haben könnte. Schnelles Denken, schnelle Musik.
Langsame Musik, ist auch gut. Es muss nicht immer Metal sein. Jedoch wird sie schnell langweilig. Der Song geht nicht voran. Es passiert einfach zu wenig. Dazu kommt, dass wir mit Emotionen nicht so viel anfangen können. Langsame Lieder, sind aber genau dafür geschrieben worden. Sie sollen die Emotionen anregen und berühren. Metal macht das nicht. Er ist einfach schnell und hart.
Was mir in Diskussionen mit anderen Aspergern aufgefallen ist, ist, dass sie nicht alles Metal gut finden. Es muss schon das ganz schnelle und harte Zeugs sein. Am besten Cannibal Corps oder die alten Metallica Songs. Napalm Death ist mein Favorit. Doch immer hören kann ich sie auch nicht. Aber so ab und zu, wieso nicht.
Die Lautstärke ist dann wieder ein anderes Thema. Denn diese muss hoch sein. Richtig hoch. Früher war ich viel an Konzerten. Ich habe nie Ohrenpfropfen gebraucht. Manchmal waren mir die Konzerte zu leise. Besonders in der neueren Zeit. Denn heute herrscht ja eine Lautstärkebegrenzung. Das ist Wahnsinn. Denn so geht vieles von der Musik verloren. Der Druck fehlt. Es ist einfach nicht mehr das Selbe, wie in den 80er und 90er. Damals durften die Musiker so laut spielen wie sie wollten. Und das war gut so. Es ging um die Musik, und nicht um den Kommerz. Heute sind die Konzerte langweilig und voller Werbung. Das ist nicht mehr das Selbe. Daher gehe ich auch nicht mehr in Konzerte.
Zum Glück habe ich eine Musikanlage zu hause, welche noch richtig Power hat. Da kriege ich noch die volle Dröhnung hin. Oder Im Auto, da kann ich auch so laut Musik hören wie ich will. Es stört ja niemanden.
Musik ist als für uns wichtig. Sehr sogar. Wir sind auf der einen Seite sehr empfindlich, was Lärm anbelangt, auf der anderen Seite jedoch, kann es nicht laut genung sein. So sind wir halt. irgendwie paradox. Und das ist gut so.
Donnerstag, 27. Dezember 2012
Umtausch
Heute haben die Läden endlich wieder offen. Tausend sind scheinbar unterwegs, ihre Geschenke umzutauschen. Es ist scheinbar so, dass so viele etwas bekommen haben, was sie nicht wollten.
Ich frage mich, wie können sich so viele Angehörige und Freunde jedes Jahr irren? Wie kann es sein, dass man dem Menschen, welchen man kennt, etwas scheinbar Falschen schenken kann?
Ist es nicht vielmehr der Egoismus und Individualismus der Menschen, welcher sie zu so was antreibt? Es ist nicht genau das, was man sich erhofft hatte, also heisst es: Umtauschen!
Dabei ist es doch meiner Meinung nach wichtiger, das das Geschenk von Herzen kommt. Auch wenn es nicht genau das ist, was man wollte. Die Person, welche einem ein Geschenk macht, hat sich sicher etwas dabei überlegt. Doch die Gedanken des Anderen spielen scheinbar keine Rollen mehr. Es ist egal. Es geht nur noch um einem selbst. Das Ich steht an erster Stelle. Das ist sicher richtig. Aber es ist doch so, dass man froh sein kann, ein Geschenk zu erhalten. Das zeigt doch, das an einem gedacht wurde. Der Gedanke ist es doch, welcher zählt, und nicht so sehr das Ergebnis.
Dies ist aber wieder einmal out. Es zählen nur materielle Ding. Man muss ja auf Arbeit zeigen, was man bekommen hat, oder eben nicht. Das beginnt die Story vom Umtausch und wie arm man mal wieder gewesen ist, mit all den anderen umtauschen zu müssen. Die Städte sind voll von solchen Menschen, die den den Sinn von Weihnachten nicht begriffen haben. Die nicht mehr sehen, was Weihnachten eigentlich bedeutet. Es geht nur noch um die Geschenke, und das anschliessende umtauschen dieser.
Das muss eigentlich nicht sein. Aber scheinbar eben doch. Die Geschäfte wissen das genau. Sie haben ihr ganzes Personal aufgeboten, um dem Ansturm Herr zu werden. Das ist doch krank. Wieso muss das sein? Umtauschen, und sich dann wieder was Neues besorgen. Das was man will. Es ist so wie nochmals schoppen gehen. Nur, dass es einem dieses Mal nichts kostet. Könnte das ein Grund sein? Wieso nicht. Hauptsache wieder im Stau stehen, an der Kasse stehen, und sich im Kollektiv aufregen über all die anderen. Dabei ist man selber einer von denen über die sich die anderen aufregen.
Das muss scheinbar sein. Es ist wie der berühmte Schwarmeffekt. Es gibt keine zentrale Intelligenz, alles handeln aber gleichwohl gleich. Interessant ist dieses Phänomen schon.
Konsumenten sind wie hirnlose Lebewesen. Sie werden einfach nur von ihrem Egoismus und dem Trieb nach shoppen gelenkt. Sie denken nicht, sie tun einfach.
Geschenke sind etwas wunderbares. Ich selbst, habe noch nie eines umgetauscht. Wieso auch? Für mich sind Geschenke ein Ausdruck von Liebe oder der Gedanken an einem. Das ist doch schön. Wieso drauf, zugunsten seines eigenen Egos, verzichten?
Nach dem Umtausch, beginnt die Sales-Saison. Dann geht es wieder los. Alles muss raus und ist reduziert. Endlich wieder shoppen. Dies bis in den Januar rein. Ist schon krass. Die besinnliche und Ruhige Zeit verkommt zu einem Shopping-Wahnsinn.
Ich frage mich, wie können sich so viele Angehörige und Freunde jedes Jahr irren? Wie kann es sein, dass man dem Menschen, welchen man kennt, etwas scheinbar Falschen schenken kann?
Ist es nicht vielmehr der Egoismus und Individualismus der Menschen, welcher sie zu so was antreibt? Es ist nicht genau das, was man sich erhofft hatte, also heisst es: Umtauschen!
Dabei ist es doch meiner Meinung nach wichtiger, das das Geschenk von Herzen kommt. Auch wenn es nicht genau das ist, was man wollte. Die Person, welche einem ein Geschenk macht, hat sich sicher etwas dabei überlegt. Doch die Gedanken des Anderen spielen scheinbar keine Rollen mehr. Es ist egal. Es geht nur noch um einem selbst. Das Ich steht an erster Stelle. Das ist sicher richtig. Aber es ist doch so, dass man froh sein kann, ein Geschenk zu erhalten. Das zeigt doch, das an einem gedacht wurde. Der Gedanke ist es doch, welcher zählt, und nicht so sehr das Ergebnis.
Dies ist aber wieder einmal out. Es zählen nur materielle Ding. Man muss ja auf Arbeit zeigen, was man bekommen hat, oder eben nicht. Das beginnt die Story vom Umtausch und wie arm man mal wieder gewesen ist, mit all den anderen umtauschen zu müssen. Die Städte sind voll von solchen Menschen, die den den Sinn von Weihnachten nicht begriffen haben. Die nicht mehr sehen, was Weihnachten eigentlich bedeutet. Es geht nur noch um die Geschenke, und das anschliessende umtauschen dieser.
Das muss eigentlich nicht sein. Aber scheinbar eben doch. Die Geschäfte wissen das genau. Sie haben ihr ganzes Personal aufgeboten, um dem Ansturm Herr zu werden. Das ist doch krank. Wieso muss das sein? Umtauschen, und sich dann wieder was Neues besorgen. Das was man will. Es ist so wie nochmals schoppen gehen. Nur, dass es einem dieses Mal nichts kostet. Könnte das ein Grund sein? Wieso nicht. Hauptsache wieder im Stau stehen, an der Kasse stehen, und sich im Kollektiv aufregen über all die anderen. Dabei ist man selber einer von denen über die sich die anderen aufregen.
Das muss scheinbar sein. Es ist wie der berühmte Schwarmeffekt. Es gibt keine zentrale Intelligenz, alles handeln aber gleichwohl gleich. Interessant ist dieses Phänomen schon.
Konsumenten sind wie hirnlose Lebewesen. Sie werden einfach nur von ihrem Egoismus und dem Trieb nach shoppen gelenkt. Sie denken nicht, sie tun einfach.
Geschenke sind etwas wunderbares. Ich selbst, habe noch nie eines umgetauscht. Wieso auch? Für mich sind Geschenke ein Ausdruck von Liebe oder der Gedanken an einem. Das ist doch schön. Wieso drauf, zugunsten seines eigenen Egos, verzichten?
Nach dem Umtausch, beginnt die Sales-Saison. Dann geht es wieder los. Alles muss raus und ist reduziert. Endlich wieder shoppen. Dies bis in den Januar rein. Ist schon krass. Die besinnliche und Ruhige Zeit verkommt zu einem Shopping-Wahnsinn.
Montag, 24. Dezember 2012
Keine Geschenke
Heute ist Heilig Abend. Zeit der Besinnlichkeit und Ruhe. So jedenfalls die Theorie. Auch das ein Drittel der Leute sich vorstellen kann, keine Geschenke zu machen, ist Theorie. Denn, vorstellen, ist ja nicht gleich machen.
Gestern bin ich durch unsere Hauptstadt flaniert. Das heisst, ich wollte. Sie war voller Menschen, die nicht wussten, was sie da genau machen. Alle waren sie gekommen. Alle gaben sich dem "ich mache keine Geschenke" hin. Es schien so, als ob wir uns auf eine Katastrophe oder einen Krieg vorbereiten. Rücksicht und Gelassenheit waren nicht gefragt. Alle drängelten oder waren mit sich beschäftigt.
Heute Morgen musste ich bei mir im Dorf noch schnell was holen. Einen Parkplatz zu finden war reine Glücksache. Wohlgemerkt, ich lebe in einem kleinen Dorf! Alle wares sie auf den Beinen. Alle mussten noch einkaufen, was das Zeugs hält.
Nun, dies widerspricht ja der Theorie, dass viele keine Geschenke mehr machen. Denn ich habe in den letzten Tagen einen anderen Eindruck gewonnen. Es wird eingekauft. Dies bis zum geht nicht mehr. Die Einkaufswagen sind voll. Voller geht nicht mehr. Aber das ist auch recht so. Denn die Läden müssen ja auch Umsatz machen.
Ich selbst, mache Geschenke. Jeder aus der Familie kriegt was. Nicht viel, aber doch immerhin. Die Geschenke habe ich schon vor Wochen gekauft. Damals war es noch einfach und ich erhielt alles ohne Probleme. Wer heute noch verzweifelt etwas sucht, der lander sicher in der Parfümabteilung. Die Notlösung.
Ich habe auch den Eindruck, dass es jedes Jahr schlimmer wird. Die Menschen werden immer hemmungsloser aber auch dekadenter. Sie erkennen denn Sinn von Weihnachten nicht. Eigentlich ist er ihnen egal. Solange sie hemmungslos shoppen können, ist alles ok. Auch die Weihnachtsmärkte sind immer gut besucht. Es gehört sich so. Sich einstimmen lassen, auf das kommende Fest. Das muss schön bunt und hell sein. Viele Lichter und Figuren. Auch der Weihnachtsbaum darf nicht fehlen. Dabei ist genau dieser nicht christlich. Nein, er ist heidnisch. Aber das interessiert seit 600 Jahren niemanden mehr. Der Weihnachtsbau ist der zentrale Punkt in einer Wohnung. Da liegen die Geschenke. Sonst, denke ich, ergibt er keinen Sinn. Er ist also mehr ein Symbol für den Shoppingwahn, als ein Zeichen für Weihnachten.
Weihnachten ist das Fest der Liebe und Besinnlichkeit. Wieso also nicht einmal ein Geschenk mit Liebe schenken? Nicht dier Preis sollte entscheidend sein, sonder die Liebe, mit welchem es ausgesucht wurde.
Gestern bin ich durch unsere Hauptstadt flaniert. Das heisst, ich wollte. Sie war voller Menschen, die nicht wussten, was sie da genau machen. Alle waren sie gekommen. Alle gaben sich dem "ich mache keine Geschenke" hin. Es schien so, als ob wir uns auf eine Katastrophe oder einen Krieg vorbereiten. Rücksicht und Gelassenheit waren nicht gefragt. Alle drängelten oder waren mit sich beschäftigt.
Heute Morgen musste ich bei mir im Dorf noch schnell was holen. Einen Parkplatz zu finden war reine Glücksache. Wohlgemerkt, ich lebe in einem kleinen Dorf! Alle wares sie auf den Beinen. Alle mussten noch einkaufen, was das Zeugs hält.
Nun, dies widerspricht ja der Theorie, dass viele keine Geschenke mehr machen. Denn ich habe in den letzten Tagen einen anderen Eindruck gewonnen. Es wird eingekauft. Dies bis zum geht nicht mehr. Die Einkaufswagen sind voll. Voller geht nicht mehr. Aber das ist auch recht so. Denn die Läden müssen ja auch Umsatz machen.
Ich selbst, mache Geschenke. Jeder aus der Familie kriegt was. Nicht viel, aber doch immerhin. Die Geschenke habe ich schon vor Wochen gekauft. Damals war es noch einfach und ich erhielt alles ohne Probleme. Wer heute noch verzweifelt etwas sucht, der lander sicher in der Parfümabteilung. Die Notlösung.
Ich habe auch den Eindruck, dass es jedes Jahr schlimmer wird. Die Menschen werden immer hemmungsloser aber auch dekadenter. Sie erkennen denn Sinn von Weihnachten nicht. Eigentlich ist er ihnen egal. Solange sie hemmungslos shoppen können, ist alles ok. Auch die Weihnachtsmärkte sind immer gut besucht. Es gehört sich so. Sich einstimmen lassen, auf das kommende Fest. Das muss schön bunt und hell sein. Viele Lichter und Figuren. Auch der Weihnachtsbaum darf nicht fehlen. Dabei ist genau dieser nicht christlich. Nein, er ist heidnisch. Aber das interessiert seit 600 Jahren niemanden mehr. Der Weihnachtsbau ist der zentrale Punkt in einer Wohnung. Da liegen die Geschenke. Sonst, denke ich, ergibt er keinen Sinn. Er ist also mehr ein Symbol für den Shoppingwahn, als ein Zeichen für Weihnachten.
Weihnachten ist das Fest der Liebe und Besinnlichkeit. Wieso also nicht einmal ein Geschenk mit Liebe schenken? Nicht dier Preis sollte entscheidend sein, sonder die Liebe, mit welchem es ausgesucht wurde.
Freitag, 21. Dezember 2012
Asperger als Beziehungskiller
Eine Beziehung lebt davon, dass man den anderen kennt. Oder zumindest meint, dass man ihn kennt. Viel Paare leben jahrelang zusammen ohne, dass sich irgendwelche nennenswerten Probleme zeigen. Doch mit der Zeit kann es sein, dass einem der PartnerIn komisch vorkommt. Man sagt sich dann, dass er sie schon immer komisch war. Man hat damit gelernt zu leben. Irgendwann jedoch kann es sein, dass es nicht mehr geht. Dann kann sich herausstellen das er sie das Asperger-Syndrom hat.
Was dann? Zuerst beginnt man, sich im Netz und der Literatur schlau zu machen. Mit zunehmender Zeit erkennt man, dass der die PartnerIn doch nicht die Person ist, welche sie ist. Dann kommt die Diskussion auf, das alles nur gespielt war. Das alles nicht echt war.
Nun, dass ist es, was mir passiert ist. Was folgt, sind Vorwürfe. Dabei hatte ich es selbst nicht gewusst. Wie auch. Bis zur Diagnose Asperger, wusste ich nicht einmal, was das ist. PartnerIn können sehr komisch reagieren. Die Hauptreaktion ist eigentlich immer die selbe. Man wird verlassen. Egal, wie lange die Beziehung gedauert hatte. Als Beispiel sollte meine eigene herhalten. Bei mir waren es fast 11 Jahre. Wovon ich 10 Jahre mir ihr zusammengelebt hatte. So kann es gehen. Von einem Tag auf den anderen, war sie weg.
Das Asperger beziehungshinderlich ist, dass lese ich viel. Auch habe ich das viel gehört. Doch ich behaupte, dass es nicht so sein muss. Denn wir können uns sehr wohl auf den anderen einlassen. Auch den anderen verstehen. Es ist nicht so einfach, aber mit etwas Übung geht es.
Heute, ist es bei mir so, dass ich verheiratet bin, aber getrennt lebe. Wir haben dies als optimalen Weg für uns gefunden. Das mag für viele komisch erscheinen, ist jedoch nicht schlimm. Im Gegenteil. So hat jedes gleichwohl seine Freiheiten und auch mal einfach seine Ruhe.
Kommt man nach der Arbeit nach hause, so will man doch einfach mal seine Ruhe haben, und nicht jemand, der einem zutextet. Dies kann man genau so machen. Klar, es ist einfach, wenn man sich kennenlernt, und beide schon eine Wohnung haben. Dann muss man nicht organisieren. Lebt man aber zusammen, dann wird es schwierig. Denn einfach zwei Wohnung haben, das geht dann meistens auch nicht. Schon aus finanziellen Gründen nicht. Meistens sind auch noch Kinder im Haushalt. Dann erst recht nicht.
Nun, wie können Asperger aber gleichwohl die Beziehung retten? Denn auch wir müssen etwas dazu beitragen. Nun, es ist ganz einfach. Sprechen. Diskutieren. Sagen, was man will und was eben nicht. Vom Partner wird eigentlich folgendes verlangt. Er sie sollte einfach sagen, was man machen sollte. Zum Beispiel, wenn man in den Arm genommen werden will, oder einfach seine Ruhe haben will. Der Partner muss auch sagen, was er sie will. Und nicht denken, wir kriegen das schon raus. Das klappt dann auch nicht. Denn wir erkennen das nicht.
So entwickelt sich mit der Zeit eine neue Kultur, wie man miteinander umgeht. Es ist sogar sehr spannend diesen Weg zu gehen. So erfährt man auch viel über sich selbst, aber auch über den anderen.
Asperger ist ein Beziehungskiller. Jedoch nur, wenn man sich zu fest auf die Literatur verlässt, und immer nur macht, was die Psychologen sagen. Eine Beziehung lebt von der Beziehung der beiden Menschen welche sich lieben. Und nicht von der Theorie.
Was dann? Zuerst beginnt man, sich im Netz und der Literatur schlau zu machen. Mit zunehmender Zeit erkennt man, dass der die PartnerIn doch nicht die Person ist, welche sie ist. Dann kommt die Diskussion auf, das alles nur gespielt war. Das alles nicht echt war.
Nun, dass ist es, was mir passiert ist. Was folgt, sind Vorwürfe. Dabei hatte ich es selbst nicht gewusst. Wie auch. Bis zur Diagnose Asperger, wusste ich nicht einmal, was das ist. PartnerIn können sehr komisch reagieren. Die Hauptreaktion ist eigentlich immer die selbe. Man wird verlassen. Egal, wie lange die Beziehung gedauert hatte. Als Beispiel sollte meine eigene herhalten. Bei mir waren es fast 11 Jahre. Wovon ich 10 Jahre mir ihr zusammengelebt hatte. So kann es gehen. Von einem Tag auf den anderen, war sie weg.
Das Asperger beziehungshinderlich ist, dass lese ich viel. Auch habe ich das viel gehört. Doch ich behaupte, dass es nicht so sein muss. Denn wir können uns sehr wohl auf den anderen einlassen. Auch den anderen verstehen. Es ist nicht so einfach, aber mit etwas Übung geht es.
Heute, ist es bei mir so, dass ich verheiratet bin, aber getrennt lebe. Wir haben dies als optimalen Weg für uns gefunden. Das mag für viele komisch erscheinen, ist jedoch nicht schlimm. Im Gegenteil. So hat jedes gleichwohl seine Freiheiten und auch mal einfach seine Ruhe.
Kommt man nach der Arbeit nach hause, so will man doch einfach mal seine Ruhe haben, und nicht jemand, der einem zutextet. Dies kann man genau so machen. Klar, es ist einfach, wenn man sich kennenlernt, und beide schon eine Wohnung haben. Dann muss man nicht organisieren. Lebt man aber zusammen, dann wird es schwierig. Denn einfach zwei Wohnung haben, das geht dann meistens auch nicht. Schon aus finanziellen Gründen nicht. Meistens sind auch noch Kinder im Haushalt. Dann erst recht nicht.
Nun, wie können Asperger aber gleichwohl die Beziehung retten? Denn auch wir müssen etwas dazu beitragen. Nun, es ist ganz einfach. Sprechen. Diskutieren. Sagen, was man will und was eben nicht. Vom Partner wird eigentlich folgendes verlangt. Er sie sollte einfach sagen, was man machen sollte. Zum Beispiel, wenn man in den Arm genommen werden will, oder einfach seine Ruhe haben will. Der Partner muss auch sagen, was er sie will. Und nicht denken, wir kriegen das schon raus. Das klappt dann auch nicht. Denn wir erkennen das nicht.
So entwickelt sich mit der Zeit eine neue Kultur, wie man miteinander umgeht. Es ist sogar sehr spannend diesen Weg zu gehen. So erfährt man auch viel über sich selbst, aber auch über den anderen.
Asperger ist ein Beziehungskiller. Jedoch nur, wenn man sich zu fest auf die Literatur verlässt, und immer nur macht, was die Psychologen sagen. Eine Beziehung lebt von der Beziehung der beiden Menschen welche sich lieben. Und nicht von der Theorie.
Montag, 17. Dezember 2012
Asperger heilen
In der Literatur lese ich immer wieder, dass versucht wird, Asperger zu heilen. Da dies zur Zeit nicht möglich ist, werden Therapien und auch Medikamente aufgezählt. Nun, dass ist sicher gut und lieb gemeint. Doch entspricht es dem, was wir wollen? Ist es das, was wir brauchen?
Ich kann nur für mich selbst schreiben. Aber ich denke, dass ich nicht alleine mit Folgendem bin. Ich selbst will nicht, das Asperger bei mir geheilt, reduziert oder sonst irgendwie verändert wird. Nein, es gehört zu mir. Und das ist auch gut so.
Was ich mich aber frage, ist, wieso wollen uns die NT's heilen? Ich meine, das Wort "heilen" ist doch etwas, was für eine Krankheit oder sonst was gebraucht wird. Asperger ist aber sicher keine Krankheit oder ein Leiden. Ich selbst, leide nicht. Im Gegenteil, es ging mir nie besser. Besonders, seit ich weiss, das ich Asperger habe. Es ist für mich mehr ein Segen, als ein Fluch. Wieso also versuchen, dies zu ändern? Es ergibt für mich keinen logischen Sinn.
Vielleicht ist es in unsere Gesellschaft einfach so, dass alle gleich sein müssen. Egal wie. Wer nicht wie die breite Masse ist, muss geändert werden. Wie auch immer. Es spielt dabei keine Rolle, ob es der Betreffende will oder nicht. Wichtig ist nur, das er gleich ist.
Wir sind anders, und wollen es auch bleiben. Die Natur hat uns so geschaffen. Also muss es einen Sinn ergeben. Welchen auch immer. Wir sehen ihn vielleicht nicht, aber es gibt sicher einen.
Partner und Partnerinnen leiden manchmal unter unserem Verhalten. Sie begreifen unser Handeln nicht. Das ist sicher schlimm, aber es ist nun mal so. Klar, wir können auch dazu beitragen, das es ihnen besser geht. Aber das ist nicht so einfach für uns. Verständnis ist sicher das Zauberwort. Aber auch sie hat einmal eine Grenze. Denn niemand ist unendlich belastbar. Beziehungen werden in die Brüchen gehen. Dies auch nur, weil viele nicht einsehen, dass auch sie etwas beitragen müssen. Denn eine Beziehung lebt immer von beiden.
PartnerInnen würden sicher vieles dafür geben, dass wir geheilt werden. Denn für sie ist es schwierig, mit einem AspergerIn zusammen zu sein. Dabei steht aber ihr Interesse über dem des Asperger. Das heisst, sie schauen zuerst für sich. Das ist verständlich. Doch um denjenigen, welchen es geht, der wird aussenvor gelassen. Dabei ist es wichtig, dass beide einen Konsens finden, und nicht von Heilung sprechen. Das schürt nur Ängste aber auch Hoffnung.
Asperger wollen nicht geheilt werden. Denn ich würde meinen Fähigkeiten beraubt werden. Diese sind für mich aber unverzichtbar. Ich brauche sie, um mich im Alltag zu orientieren, und meiner Arbeit nachzugehen. Würden diese mir genommen werden, so denke ich, wäre ich wirklich behindert. Das will ich dann doch auch nicht.
Ich kann nur für mich selbst schreiben. Aber ich denke, dass ich nicht alleine mit Folgendem bin. Ich selbst will nicht, das Asperger bei mir geheilt, reduziert oder sonst irgendwie verändert wird. Nein, es gehört zu mir. Und das ist auch gut so.
Was ich mich aber frage, ist, wieso wollen uns die NT's heilen? Ich meine, das Wort "heilen" ist doch etwas, was für eine Krankheit oder sonst was gebraucht wird. Asperger ist aber sicher keine Krankheit oder ein Leiden. Ich selbst, leide nicht. Im Gegenteil, es ging mir nie besser. Besonders, seit ich weiss, das ich Asperger habe. Es ist für mich mehr ein Segen, als ein Fluch. Wieso also versuchen, dies zu ändern? Es ergibt für mich keinen logischen Sinn.
Vielleicht ist es in unsere Gesellschaft einfach so, dass alle gleich sein müssen. Egal wie. Wer nicht wie die breite Masse ist, muss geändert werden. Wie auch immer. Es spielt dabei keine Rolle, ob es der Betreffende will oder nicht. Wichtig ist nur, das er gleich ist.
Wir sind anders, und wollen es auch bleiben. Die Natur hat uns so geschaffen. Also muss es einen Sinn ergeben. Welchen auch immer. Wir sehen ihn vielleicht nicht, aber es gibt sicher einen.
Partner und Partnerinnen leiden manchmal unter unserem Verhalten. Sie begreifen unser Handeln nicht. Das ist sicher schlimm, aber es ist nun mal so. Klar, wir können auch dazu beitragen, das es ihnen besser geht. Aber das ist nicht so einfach für uns. Verständnis ist sicher das Zauberwort. Aber auch sie hat einmal eine Grenze. Denn niemand ist unendlich belastbar. Beziehungen werden in die Brüchen gehen. Dies auch nur, weil viele nicht einsehen, dass auch sie etwas beitragen müssen. Denn eine Beziehung lebt immer von beiden.
PartnerInnen würden sicher vieles dafür geben, dass wir geheilt werden. Denn für sie ist es schwierig, mit einem AspergerIn zusammen zu sein. Dabei steht aber ihr Interesse über dem des Asperger. Das heisst, sie schauen zuerst für sich. Das ist verständlich. Doch um denjenigen, welchen es geht, der wird aussenvor gelassen. Dabei ist es wichtig, dass beide einen Konsens finden, und nicht von Heilung sprechen. Das schürt nur Ängste aber auch Hoffnung.
Asperger wollen nicht geheilt werden. Denn ich würde meinen Fähigkeiten beraubt werden. Diese sind für mich aber unverzichtbar. Ich brauche sie, um mich im Alltag zu orientieren, und meiner Arbeit nachzugehen. Würden diese mir genommen werden, so denke ich, wäre ich wirklich behindert. Das will ich dann doch auch nicht.
Sonntag, 16. Dezember 2012
Asperger und das Reden
Asperger habe so ihre liebe Mühe, sich auszudrücken. Sie begreifen nicht, wieso sie über sich sprechen sollten. Sie sehen keine Grund, wieso dies tun sollten.
Nun, ich selbst war auch mal so. Mir hat es immer sehr viel Mühe gemacht, mich auszudrücken. Meine damalige Partnerin wurde fast wahnsinnig, weil ich nie mit ihr sprechen wollte. Sprechen schon, aber nicht über mich, oder unsere Beziehung. Wieso auch? Es passt ja alles. Nun, dem war nicht so. Irgendwann, hat sie mich verlassen, weil sie das Gefühl hatte, dass ich ihr egal bin. Nun, dem war nicht ganz so. Ich konnte einfach nicht sprechen. Das war alles. Das Gegenüber erwartet das aber scheinbar. Nun, das habe ich mit mühsamer Arbeit mit meiner damaligen Psychologin lernen müssen. Es war nicht einfach, zu begreifen, wieso das sein muss. Heute, kann ich es. Nicht ohne Probleme, aber immerhin.
Mein Frau und ich, besprechen so vieles. Auch, was unsere Beziehung anbelangt. Bedrückt eines etwas, so wird es gleich diskutiert, und ist dann erledigt. So kann sich nichts anstauen. Das passt so ganz gut.
Der Weg dazu war, wie beschrieben hart. Doch er hat sich gelohnt. Heute macht es mir keine Mühe mehr, zu diskutieren.
Ich selbst versuche Asperger auch immer wieder dazu zu bringen, zu sagen, was sie wollen. Das scheitert meistens. Denn sie können es nicht. Dabei ist es eigentlich ganz einfach. Einfach sagen, was man denkt. Punkt. Mehr ist da nicht. Diese Erkenntnis jedoch ist nicht so einfach zu bekommen. Denn, die Reaktion des Gegenüber ist nicht berechenbar. Man weiss nicht, wie es reagiert. Das kann der Grund sein, wieso viele nicht sagen, was sie wollen oder denken. Denn nur denken alleine genügt in einer Beziehung nicht. Sprechen ist das Wichtigste.
Meiner Erfahrung nach, ist es so, das ein Partner oder eine Partnerin es nicht schafft, einen Asperger zum sprechen zu bringen. Das können nur Fachpersonen. Doch man muss sich bereit erklären, Hilfe anzunehmen. Und genau daran scheitert es dann wieder. Denn es ist ja alles in Ordnung. Es gibt keinen Grund. Das zu begreifen, ist das Schwierigste von allem. Gut zureden, bringt da nichts. Doch es gibt eine Lösung, die eigentlich funktionieren sollte. Diese ist, es braucht eine logische Erklärung. Ganz einfach. Doch NT's werden diese leider nur schwer finden. Denn sie können nicht so denken wie wir, und wir nicht wie sie.
Eine logische Erklärung ist, dass man nicht alles alleine machen muss und soll. Dazu, dass man sich einfach auf das Abenteuer Kommunikation einlassen soll. Es zu seinem Spezialinteresse machen. Dann klappt es. Asperger lieben ihr Spezialinteresse über alles. Bei mir ist es die Kommunikation und meine Beziehung zu meiner Frau. Sie hat also Glück gehabt.
Der Preis, welchen ich jedoch bezahlt habe, das alles zu können, war sehr hoch. Meine damalige Beziehung ging nach 11 Jahren in die Brüche. Ich musste mir klar machen, was schief gelaufen war, und wie ich so etwas wieder verhindern konnte.
Nun, ich selbst war auch mal so. Mir hat es immer sehr viel Mühe gemacht, mich auszudrücken. Meine damalige Partnerin wurde fast wahnsinnig, weil ich nie mit ihr sprechen wollte. Sprechen schon, aber nicht über mich, oder unsere Beziehung. Wieso auch? Es passt ja alles. Nun, dem war nicht so. Irgendwann, hat sie mich verlassen, weil sie das Gefühl hatte, dass ich ihr egal bin. Nun, dem war nicht ganz so. Ich konnte einfach nicht sprechen. Das war alles. Das Gegenüber erwartet das aber scheinbar. Nun, das habe ich mit mühsamer Arbeit mit meiner damaligen Psychologin lernen müssen. Es war nicht einfach, zu begreifen, wieso das sein muss. Heute, kann ich es. Nicht ohne Probleme, aber immerhin.
Mein Frau und ich, besprechen so vieles. Auch, was unsere Beziehung anbelangt. Bedrückt eines etwas, so wird es gleich diskutiert, und ist dann erledigt. So kann sich nichts anstauen. Das passt so ganz gut.
Der Weg dazu war, wie beschrieben hart. Doch er hat sich gelohnt. Heute macht es mir keine Mühe mehr, zu diskutieren.
Ich selbst versuche Asperger auch immer wieder dazu zu bringen, zu sagen, was sie wollen. Das scheitert meistens. Denn sie können es nicht. Dabei ist es eigentlich ganz einfach. Einfach sagen, was man denkt. Punkt. Mehr ist da nicht. Diese Erkenntnis jedoch ist nicht so einfach zu bekommen. Denn, die Reaktion des Gegenüber ist nicht berechenbar. Man weiss nicht, wie es reagiert. Das kann der Grund sein, wieso viele nicht sagen, was sie wollen oder denken. Denn nur denken alleine genügt in einer Beziehung nicht. Sprechen ist das Wichtigste.
Meiner Erfahrung nach, ist es so, das ein Partner oder eine Partnerin es nicht schafft, einen Asperger zum sprechen zu bringen. Das können nur Fachpersonen. Doch man muss sich bereit erklären, Hilfe anzunehmen. Und genau daran scheitert es dann wieder. Denn es ist ja alles in Ordnung. Es gibt keinen Grund. Das zu begreifen, ist das Schwierigste von allem. Gut zureden, bringt da nichts. Doch es gibt eine Lösung, die eigentlich funktionieren sollte. Diese ist, es braucht eine logische Erklärung. Ganz einfach. Doch NT's werden diese leider nur schwer finden. Denn sie können nicht so denken wie wir, und wir nicht wie sie.
Eine logische Erklärung ist, dass man nicht alles alleine machen muss und soll. Dazu, dass man sich einfach auf das Abenteuer Kommunikation einlassen soll. Es zu seinem Spezialinteresse machen. Dann klappt es. Asperger lieben ihr Spezialinteresse über alles. Bei mir ist es die Kommunikation und meine Beziehung zu meiner Frau. Sie hat also Glück gehabt.
Der Preis, welchen ich jedoch bezahlt habe, das alles zu können, war sehr hoch. Meine damalige Beziehung ging nach 11 Jahren in die Brüche. Ich musste mir klar machen, was schief gelaufen war, und wie ich so etwas wieder verhindern konnte.
Freitag, 14. Dezember 2012
Asperger als Behinderung
Ist Asperger eine Behinderung? Oder ist es einfach eine Definition für Etwas?
Wenn ich die Definition durchlese so ist es sicher eine Behinderung. Eigentlich aber ist es eine tiefgreifende Entwicklungsstörung. Das ist doch nicht das Selbe, oder doch? Asperger als Diagnose, verändert das ganze bekannte Leben. Sie zeigt einem aber auch, wer man ist. Gibt viele Antworten auf Fragen.
Nach der Diagnose Asperger, habe ich mich intensiv mit diesem Thema befasst. Leider gab und gibt es sehr viele Literatur über Kinder und Jugendlich. Jedoch wenig über Erwachsene. Dies sicher, weil erst damit begonnen wurde, auch Erwachsene zu diagnostizieren.
Erwachsene haben schon sehr viele Jahre gelebt, bis sie die Diagnose erhalten. Können sogar Familie haben, oder sind sonst irgendwie im Leben eingebunden. Auf einmal, wird einem gesagt, was man eigentlich nicht kann. Plötzlich ist man nicht mehr normal, sondern eigentlich behindert. Man muss in Therapien, verliert vielleicht seine Stelle und auch die Familie. So ist es mir jedenfalls ergangen. Ich habe die Stelle und Freundin verloren. Und doch, war es für mich eine Erleichterung. Denn ich erkannte, was ich bin. Auch, wieso die Menschen immer so komisch auf mich reagiert haben. Es waren nicht sie, welche komisch waren, sondern ich. Heute kann ich damit umgehen. Doch der Anfang war nicht leicht.
Ich selbst, sehe mich als behindert an. Denn ich kann viele Dinge, welche NT's tun, nicht. Dazu gehören sicher Essen, Veranstaltungen und einfach Smalltalk. Das Alles kann ich nicht. Das heisst, ich kann es schon. Doch es ist sehr anstrengend für mich. Gespräche im allgemeinen sind für mich sehr anstrengend. Eigentlich spreche ich nicht, wenn ich nicht muss. Jedoch, wenn ich muss, immer zuviel. Meine Frau muss mich manchmal unterbrechen. Ich nehme es ihr nicht übel. Wieso auch? Ich selbst, habe es ihr ja gesagt, dass sie es tun soll. Denn ich weiss es, kann aber nichts dagegen unternehmen. Solche Erkenntnisse jedoch sind wichtig. Diese findet man aber nur, wenn man sich intensiv mit dem Thema befasst. Nicht nur damit, nein, sondern auch mit sich selbst. Das einfach die anderen schauen sollen, das klappt nicht. Man muss schon auch was beitragen. Ich selbst, gebe, wenn sich die Gelegenheit bietet, dem Gegenüber eine Art Gebrauchsanweisung über mich mit. Das klappt bis jetzt ganz gut. Ich erzähle sie einfach nüchtern uns sachlich. Das kommt meistens gut an.
Eines der grössten Probleme jedoch ist der Selbstzweifel. Man denkt immer, dass man weniger wert ist, oder Sachen nicht kann. Dabei sollte man einfach nicht so viel überlegen, und einfach tun. Ich weiss, dass ist einfach geschrieben. Ich selbst, habe auch immer noch meine liebe Mühe damit. Aber ich gebe nicht auf. Denn, auch ein kleiner Schritt nach Vorne, ist ein Schritt nach Vorne. Das sage ich mir immer und immer wieder. Mal geht es besser mal weniger. Rückschläge gehören einfach dazu.
Asperger ist für mich ganz klar eine Behinderung. Egal, was gesagt oder geschrieben wird. Denn es ist meine eigene Erfahrung, dass es so ist. Ich versuche auch nicht, dies immer wieder schön zu reden. Nein, ich stehe dazu, und versuche einfach das Beste daraus zu machen. Wir sind anders, doch die anderen sich auch anders. Dies ist für mich ein Trost. Denn auch Asperger, sind nicht alle gleich. Nein, es sind auch Menschen, welche eine eigene Persönlichkeit haben, wie jeder andere Mensch auch. Und ich denke, dass genau das das Wichtigste überhaupt ist.
Wenn ich die Definition durchlese so ist es sicher eine Behinderung. Eigentlich aber ist es eine tiefgreifende Entwicklungsstörung. Das ist doch nicht das Selbe, oder doch? Asperger als Diagnose, verändert das ganze bekannte Leben. Sie zeigt einem aber auch, wer man ist. Gibt viele Antworten auf Fragen.
Nach der Diagnose Asperger, habe ich mich intensiv mit diesem Thema befasst. Leider gab und gibt es sehr viele Literatur über Kinder und Jugendlich. Jedoch wenig über Erwachsene. Dies sicher, weil erst damit begonnen wurde, auch Erwachsene zu diagnostizieren.
Erwachsene haben schon sehr viele Jahre gelebt, bis sie die Diagnose erhalten. Können sogar Familie haben, oder sind sonst irgendwie im Leben eingebunden. Auf einmal, wird einem gesagt, was man eigentlich nicht kann. Plötzlich ist man nicht mehr normal, sondern eigentlich behindert. Man muss in Therapien, verliert vielleicht seine Stelle und auch die Familie. So ist es mir jedenfalls ergangen. Ich habe die Stelle und Freundin verloren. Und doch, war es für mich eine Erleichterung. Denn ich erkannte, was ich bin. Auch, wieso die Menschen immer so komisch auf mich reagiert haben. Es waren nicht sie, welche komisch waren, sondern ich. Heute kann ich damit umgehen. Doch der Anfang war nicht leicht.
Ich selbst, sehe mich als behindert an. Denn ich kann viele Dinge, welche NT's tun, nicht. Dazu gehören sicher Essen, Veranstaltungen und einfach Smalltalk. Das Alles kann ich nicht. Das heisst, ich kann es schon. Doch es ist sehr anstrengend für mich. Gespräche im allgemeinen sind für mich sehr anstrengend. Eigentlich spreche ich nicht, wenn ich nicht muss. Jedoch, wenn ich muss, immer zuviel. Meine Frau muss mich manchmal unterbrechen. Ich nehme es ihr nicht übel. Wieso auch? Ich selbst, habe es ihr ja gesagt, dass sie es tun soll. Denn ich weiss es, kann aber nichts dagegen unternehmen. Solche Erkenntnisse jedoch sind wichtig. Diese findet man aber nur, wenn man sich intensiv mit dem Thema befasst. Nicht nur damit, nein, sondern auch mit sich selbst. Das einfach die anderen schauen sollen, das klappt nicht. Man muss schon auch was beitragen. Ich selbst, gebe, wenn sich die Gelegenheit bietet, dem Gegenüber eine Art Gebrauchsanweisung über mich mit. Das klappt bis jetzt ganz gut. Ich erzähle sie einfach nüchtern uns sachlich. Das kommt meistens gut an.
Eines der grössten Probleme jedoch ist der Selbstzweifel. Man denkt immer, dass man weniger wert ist, oder Sachen nicht kann. Dabei sollte man einfach nicht so viel überlegen, und einfach tun. Ich weiss, dass ist einfach geschrieben. Ich selbst, habe auch immer noch meine liebe Mühe damit. Aber ich gebe nicht auf. Denn, auch ein kleiner Schritt nach Vorne, ist ein Schritt nach Vorne. Das sage ich mir immer und immer wieder. Mal geht es besser mal weniger. Rückschläge gehören einfach dazu.
Asperger ist für mich ganz klar eine Behinderung. Egal, was gesagt oder geschrieben wird. Denn es ist meine eigene Erfahrung, dass es so ist. Ich versuche auch nicht, dies immer wieder schön zu reden. Nein, ich stehe dazu, und versuche einfach das Beste daraus zu machen. Wir sind anders, doch die anderen sich auch anders. Dies ist für mich ein Trost. Denn auch Asperger, sind nicht alle gleich. Nein, es sind auch Menschen, welche eine eigene Persönlichkeit haben, wie jeder andere Mensch auch. Und ich denke, dass genau das das Wichtigste überhaupt ist.
Weihnachtsgeschenke
Bald ist es wieder so weit. Weihnachten steht an. Die Städte sind mal wieder voll mit Menschen, welche shoppen gehen. Sie wollen ihren Liebsten ein Geschenk kaufen. Sie wollen einfach mal wieder mit der breiten Masse shoppen. Ein Gefühl vom Einssein. Schaut man sich die Bilder von den Sonntagsverkäufn an, so frage ich mich, was das soll. Gibt es danach nichts mehr zu kaufen? Sind die Läden danach für immer geschlossen. Es wird geshoppt, was das Zeugs hält. Werden die Menschen aber gefragt, ob sie schon alles Geschenke haben, so verneinen sie. Was machen die denn die ganze Zeit?
Nun, ich denke, dass sie sich zuallererst selber beschenken. Wenn man ja schon mal dabei ist. Lese ich die Wunschlisten so durch, so sehe ich, dass Elektronik sehr weit Oben steht. Besonders Tablets und Smartphones. Diese Weihnachten werden sicher wieder unzählige solcher Geräte verschenkt. Doch nicht aus altruistischem Gedanken heraus. Nein, es wird das Selbe erwartet.
Die Erwartungen steigen meines Erachtens nach jedes Jahr. Die Geschenke müssen immer grösser und teurer sein. Wieso eigentlich? Gehen kleine Sachen nicht auch? Wichtig ist doch, dass sie von Herzen kommen, und nicht vom Verstand. Geschenke machen, ist etwas schönes. Doch leider ist es für viele auch sehr anstrengend. Denn sie wollen die in sie gesteckten Erwartungen erfüllen, oder besser noch, übertreffen. Das muss eigentlich nicht sein. Weihnachten soll ja das Fest der Liebe und der Freude sein, und nicht ein Fest des Konsums. Aber leider ist es genau zu dem geworden. Es geht nicht mehr um den Geburtstag des HERRN, sondern darum, sich selber zu feiern.
Weihnachten setzt meistens auch voraus, dass sich viele Menschen zu einem oder mehreren Essen treffen. Meistens im Rahmen der Familie oder Geschäft. Diese Essen sind doch immer sehr anstrengend. Zumindest waren sie es für mich. Ich habe sie nie gemocht. Zu viele Konventionen, zu viele Regeln die ich nicht begreife. Auch das auspacken der Geschenke hat irgendwie seine eigene Logik. Ich selber begreife sie nicht. Geschenke auspacken, sich bedanken, fertig. Mehr ist doch nicht dran. Scheinbar eben schon. Doch was? Ich weiss es nicht.
Weihnachten ohne Weihnachtsgeschenke geht auch. Jeden den ich frage, macht das. Und doch sind immer alle im Beschaffungsstress und am Shoppen. Das ist irgendwie paradox. Aber so ist die Welt scheinbar. Man muss nicht alles verstehen. Besonders das Verhalten der Mitmenschen nicht.
Weihnachtsgeschenke sind aber auch Freude. Ich schenke meinen Liebsten immer ausgefallene Lebensmittel. So haben meine Liebsten auch nach Weihnachten etwas davon. Zudem verbrauchen sich Lebensmittel und ich habe schon wieder das neue Geschenk, ohne, dass ich mir Gedanken machen muss.
Nun, ich denke, dass sie sich zuallererst selber beschenken. Wenn man ja schon mal dabei ist. Lese ich die Wunschlisten so durch, so sehe ich, dass Elektronik sehr weit Oben steht. Besonders Tablets und Smartphones. Diese Weihnachten werden sicher wieder unzählige solcher Geräte verschenkt. Doch nicht aus altruistischem Gedanken heraus. Nein, es wird das Selbe erwartet.
Die Erwartungen steigen meines Erachtens nach jedes Jahr. Die Geschenke müssen immer grösser und teurer sein. Wieso eigentlich? Gehen kleine Sachen nicht auch? Wichtig ist doch, dass sie von Herzen kommen, und nicht vom Verstand. Geschenke machen, ist etwas schönes. Doch leider ist es für viele auch sehr anstrengend. Denn sie wollen die in sie gesteckten Erwartungen erfüllen, oder besser noch, übertreffen. Das muss eigentlich nicht sein. Weihnachten soll ja das Fest der Liebe und der Freude sein, und nicht ein Fest des Konsums. Aber leider ist es genau zu dem geworden. Es geht nicht mehr um den Geburtstag des HERRN, sondern darum, sich selber zu feiern.
Weihnachten setzt meistens auch voraus, dass sich viele Menschen zu einem oder mehreren Essen treffen. Meistens im Rahmen der Familie oder Geschäft. Diese Essen sind doch immer sehr anstrengend. Zumindest waren sie es für mich. Ich habe sie nie gemocht. Zu viele Konventionen, zu viele Regeln die ich nicht begreife. Auch das auspacken der Geschenke hat irgendwie seine eigene Logik. Ich selber begreife sie nicht. Geschenke auspacken, sich bedanken, fertig. Mehr ist doch nicht dran. Scheinbar eben schon. Doch was? Ich weiss es nicht.
Weihnachten ohne Weihnachtsgeschenke geht auch. Jeden den ich frage, macht das. Und doch sind immer alle im Beschaffungsstress und am Shoppen. Das ist irgendwie paradox. Aber so ist die Welt scheinbar. Man muss nicht alles verstehen. Besonders das Verhalten der Mitmenschen nicht.
Weihnachtsgeschenke sind aber auch Freude. Ich schenke meinen Liebsten immer ausgefallene Lebensmittel. So haben meine Liebsten auch nach Weihnachten etwas davon. Zudem verbrauchen sich Lebensmittel und ich habe schon wieder das neue Geschenk, ohne, dass ich mir Gedanken machen muss.
Montag, 10. Dezember 2012
Autismus als Chance
In Foren lese ich immer wieder, dass Autismus keine Behinderung sei, sondern eine andere Art, die Welt zu sehen. Nun, dem stimme ich nicht zu. Autismus ist eine Behinderung. Besonders, wenn es um Kommunikation und Emotionen geht. Diese beiden Dinge sind für uns sehr schwierig zu verstehen. Sie behindern uns also im Alltag. Denn Autismus erkennt man nicht unbedingt auf den ersten Blick. Wir werden einfach als komisch bezeichnet. Aber wissen die Leute, was los ist, dann wird alles anders. Verständnis ist meistens das, was ich erlebe.
Doch alles was eine Schattenseite hat, hat auch eine Sonnenseite. Die Fähigkeiten, welche uns fehlen, werden durch andere ersetzt. Anstelle des Erkennens von Mimiken und Gestiken, können wir zum Beispiel schnell denken, logisch denken, abstrakt denken. Wir erkennen Muster, welche ein NT nur mit Mühe sieht, oder gar nicht. Auch können wir uns sehr schnell in etwas einarbeiten, was uns interessiert. Schneller als ein normaler Mensch. Auch die Hyperempfindlichkeit gegenüber von Tönen oder Farben kann ein Vorteil sein.
Dazu kommt, dass wir zuverlässig und ehrlich sind. Unsere Sprache ist direkt und genau. Was gesagt wird, wird so gemeint, wie es gesagt wird.
Dies alles sind Attribute, welche eigentlich jeden Personalchef hellhörig machen müssten. Sie müssten unbedingt solche Menschen kennen lernen. Doch leider ist dieses Wissen noch nicht bis zu diesen durchgedrungen. Dabei wären wir eine Bereicherung für jede Firma. Wir sind genau konzentriert und gewissenhaft.
Leider sind sich aber viele Autisten genau diesen Attributen nicht bewusst. Sie geben sich lieber dem Mitleid hin. Sie wollen immer nur das machen, was sie interessiert, und nicht, was wichtig wäre. Denn einfach nur machen, was man will, das klappt nur, wenn man sehr reich ist, oder aber reiche Eltern hat. Wer Geld verdienen will, der muss was tun, sich bemühen.
Was vielen auch fehlt, ist das richtige Marketing für die eigene Person. Sie müssen lernen, sich zu vermarkten. Sich richtig zu verkaufen. Dabei darf sicher auch mal übertrieben werden. Denn man sollte sich ja gut darstellen. So klappt es auch mit einer Stelle. Nicht immer, aber es kann. Ich selber habe das viele Male gemacht. Es hat immer funktioniert. Es kommt nur darauf an, wie man sich gibt. Dafür muss man wissen, wie man auf andere wirkt. Weiss man es, so wird vieles einfacher.
Nun, das schreibt sich jetzt so einfach. Ich weiss, dass es das sicher nicht ist. Auch ich hatte immer wieder meine Zweifel und Sorgen damit. Denn es ist sehr anstrengend, ein NT zu sein. Zumindest auf den ersten Blick. Man muss an so viele Dinge denken. Geschieht jedoch etwas Unerwartetes, so ist es mit der Maske NT dahin.
Jedoch sehe ich heute, das Autismus ein riesen Chance ist, denn Arbeitsmarkt zu bereichern. Autismus ist bekannter als auch schon. Es gibt viel Stiftungen und Vereine, welche jeden Tag eine hervorragende Arbeit leisten. An dieser Stelle möchte ich besonders die Stiftung Autismuslink (www.autismuslink.ch) erwähnen. Es ist die Stiftung, für welche ich arbeite. Sie gibt den Menschen eine Chance sich bewusst zu werden, was sie wollen. Aber auch was sie können. Dies geschieht in direktem Kontakt mit den Behörden.
Es gibt also auch für den Autismus immer mehr Möglichkeiten, sich der Öffentlichkeit bekannt zu machen.
Autismus ist die Chance. Nicht nur eine Chance, sonder auch eine Gabe. Eine Gabe, Besonders zu erbringen. Die Chance muss nur genutzt werden. Sie wartet auf jeden von uns.
Doch alles was eine Schattenseite hat, hat auch eine Sonnenseite. Die Fähigkeiten, welche uns fehlen, werden durch andere ersetzt. Anstelle des Erkennens von Mimiken und Gestiken, können wir zum Beispiel schnell denken, logisch denken, abstrakt denken. Wir erkennen Muster, welche ein NT nur mit Mühe sieht, oder gar nicht. Auch können wir uns sehr schnell in etwas einarbeiten, was uns interessiert. Schneller als ein normaler Mensch. Auch die Hyperempfindlichkeit gegenüber von Tönen oder Farben kann ein Vorteil sein.
Dazu kommt, dass wir zuverlässig und ehrlich sind. Unsere Sprache ist direkt und genau. Was gesagt wird, wird so gemeint, wie es gesagt wird.
Dies alles sind Attribute, welche eigentlich jeden Personalchef hellhörig machen müssten. Sie müssten unbedingt solche Menschen kennen lernen. Doch leider ist dieses Wissen noch nicht bis zu diesen durchgedrungen. Dabei wären wir eine Bereicherung für jede Firma. Wir sind genau konzentriert und gewissenhaft.
Leider sind sich aber viele Autisten genau diesen Attributen nicht bewusst. Sie geben sich lieber dem Mitleid hin. Sie wollen immer nur das machen, was sie interessiert, und nicht, was wichtig wäre. Denn einfach nur machen, was man will, das klappt nur, wenn man sehr reich ist, oder aber reiche Eltern hat. Wer Geld verdienen will, der muss was tun, sich bemühen.
Was vielen auch fehlt, ist das richtige Marketing für die eigene Person. Sie müssen lernen, sich zu vermarkten. Sich richtig zu verkaufen. Dabei darf sicher auch mal übertrieben werden. Denn man sollte sich ja gut darstellen. So klappt es auch mit einer Stelle. Nicht immer, aber es kann. Ich selber habe das viele Male gemacht. Es hat immer funktioniert. Es kommt nur darauf an, wie man sich gibt. Dafür muss man wissen, wie man auf andere wirkt. Weiss man es, so wird vieles einfacher.
Nun, das schreibt sich jetzt so einfach. Ich weiss, dass es das sicher nicht ist. Auch ich hatte immer wieder meine Zweifel und Sorgen damit. Denn es ist sehr anstrengend, ein NT zu sein. Zumindest auf den ersten Blick. Man muss an so viele Dinge denken. Geschieht jedoch etwas Unerwartetes, so ist es mit der Maske NT dahin.
Jedoch sehe ich heute, das Autismus ein riesen Chance ist, denn Arbeitsmarkt zu bereichern. Autismus ist bekannter als auch schon. Es gibt viel Stiftungen und Vereine, welche jeden Tag eine hervorragende Arbeit leisten. An dieser Stelle möchte ich besonders die Stiftung Autismuslink (www.autismuslink.ch) erwähnen. Es ist die Stiftung, für welche ich arbeite. Sie gibt den Menschen eine Chance sich bewusst zu werden, was sie wollen. Aber auch was sie können. Dies geschieht in direktem Kontakt mit den Behörden.
Es gibt also auch für den Autismus immer mehr Möglichkeiten, sich der Öffentlichkeit bekannt zu machen.
Autismus ist die Chance. Nicht nur eine Chance, sonder auch eine Gabe. Eine Gabe, Besonders zu erbringen. Die Chance muss nur genutzt werden. Sie wartet auf jeden von uns.
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