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Montag, 9. April 2012

Das Wort zum Sonntag

Heute ist ja eigentlich auch noch Sonntag, obwohl Montag ist. Die heiligen Tage sind ja Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag.
Was machen viele an diesen Tag? Sie fahren in den Süden, um die Sonne zu geniessen. Dazu müssen sie aber zuerst stundenlang im Stau stehen. Sind sie dann angekommen, so geht der Horror weiter. Alles ist voller Menschen die Ruhe haben wollen, und das mitten im Chaos. Das widerspricht sich.
Auch waren die Läden am Donnerstag so voll, als ob es danach nie mehr was einzukaufen gäbe. Die Menschen haben sich scheinbar auf eine Katastrophe vorbereitet. Diese ist nicht ein Erdbeben, oder ein Krieg. Nein, es ist einfach der Freitag, an welchem die Läden geschlossen sind. Schrecklich.
Die Feiertage legen das Land schon eine Woche zuvor lahm. Alle sehen sich nach dem verlängerten Wochenende. Dabei ist ihnen nicht klar, was sie bedeuten. Es spielt ihnen auch keine Rolle. Denn, Hauptsache frei. Da ist der katholische Glaube dann wieder gut genug. Wenn es um freie Tage geht. Aber sonst, kann er ihnen gestohlen belieben. Sie wollen nichts damit zutun haben. Nur die Vorteile wollen sie. Obwohl das nur scheinbare Vorteile sind. Denn der wahre Vorteil ist ganz etwas anderes. Die Menschen wollen dies aber nicht. Sie wollen Ruhe und ihren Frieden. Denn finden sie aber nicht. Denn sie haben nicht erkannt, was diese Tage bedeuten. Würde jeder den nicht zur katholischen Kirche gehört und auch nicht gläubig ist, arbeiten müssen, gäbe es die Feiertage nicht mehr. Denn es gibt zu viele, die nicht mehr glauben, oder aber einer anderen oder gar keiner Religion mehr angehören.
Profitieren, dass ist das Motto. Immer nur profitieren, aber nicht geben. Denn nehmen ist besser als geben. Dass ist das Motto der heutigen Zeit. Dabei sollte es umgekehrt sein. Doch das ist nicht mehr in. Alle wollen nur noch, das man ihnen gibt, aber sie sind nicht mehr bereit etwas zu geben.
Der gesellschaftliche Egoismus und auch Narzissmus ist viel zu stark. Jeder will sich nur noch selbst verwirklichen, ohne das er den Blick auf das Ganze wirft. Denn er hält sich für das Ganze. "Mein Wille geschehe". Dieser Satz ist nur dem HERRN vorbehalten, aber nicht den Menschen. Die Menschen erklären sich auf eine paradoxe Art selbst zu Gott. Sie wollen allen selbst bestimmen. Sie wissen, was sie wollen. Geschieht aber etwas entsetzliches, rennen sie alle in die Kirche. Das ist Scheinheiligkeit. Sie suchen Trost in der Gemeinschaft. Sie gehören auch dazu. Es ist ein falscher Glaube, eigentlich ist es gar keiner. Denn man kann kein Katastrophen-Christ sein. Doch das sind viele. Ihnen ist der Sinn abhanden gekommen. Sie wollen nicht mehr wirklich glauben.
Die Ansichten den Papstes gelten als veraltet. Sie sind nicht mehr modern. Doch er vertritt die Bibel. Die Lehre Jesu. Und nicht die Meinung des Volkes. Das ist ein Unterschiede, den viele nicht mehr sehen wollen. Er gibt die Schranken und Grenzen vor. Doch sie werden nicht mehr beachtet. Da jeder weiss, was richtig und falsch ist.
Niemand weiss, was richtig oder falsch ist. Es ist die Gesellschaft, die dies definiert.