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Sonntag, 1. April 2012

Das Wort zum Sonntag

Heute ist Palmsonntag. Was machen die Menschen in meiner Gegend? Sie gehen shoppen. Denn die Läden haben geöffnet. Sie wissen mal nichts besseres, als einkaufen. Das ist der Wahnsinn.
Der Palmsonntag sollte nicht dafür gebraucht werden. Nein, man sollte diese Zeit mit seinen Liebsten verbringen. Oder aber sich ein wenig Ruhe gönnen. Davon habe ich schon viele Male geschrieben.
Doch es ist mal wieder möglich, sich sofort was zu besorgen, das man nicht braucht, aber denkt, dass man es braucht. Auch geht es doch einfach darum, das man gesehen wird. Man ist auch dabei.
Komische Sache das. Dabei ist es doch nicht so wichtig, dass man zu der Gruppe der Konsument gehört. Es ist nicht wichtig, dass man shoppen geht. Nein, das ist es nicht.
Wichtiger ist doch die Einstellung zum Leben. Was ist einem wirklich wichtig? Was will man wirklich? Und nicht, was denken die anderen, was man haben muss, oder sein muss. Es ist ein ständiger und stetiger Kampf um einen guten Platz in der Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die einem fallen lässt, wenn man nicht mehr so funktioniert, wie erwartet wird. Eine Gesellschaft, die einem ächtet. Doch ist die Gesellschaft für einem eigentlich nicht so wichtig. Wieso auch. Sie will nur ihr Bestes, und nicht das Beste für einem Selbst.
Fehler werden nicht toleriert. Doch was sind überhaupt Fehler? Nun, es ist all das, was von der Norm abweicht, das also, was die Mehrheit für richtig hält. Ob es wirklich richtig ist, das wird nicht hinterfragt. Wieso auch? Alle machen das so. Alle? Nein, es gibt Gruppen von Menschen die das nicht können. Die Autisten. Wir verstehen viele Dinge nicht, oder nicht richtig. Aus meiner Sicht, mache ich keine Fehler, oder aus der Sicht der anderen, sehr viele. Das führt immer wieder zu Problemen und komischen Situationen. Doch, damit kann ich leben, denn es kümmert mich nicht, was die anderen denken, oder wollen. Das ist ihr Problem.
Ich habe meine Gruppe gefunden, und auch meinen Platz. Es ist wichtig, dass man sich dessen bewusst ist, was nicht so einfach ist. Dazu muss man auch seine eigenen Schwächen erkennen und anerkennen. Denn niemand ist perfekt oder kann alles. Diese Fähigkeit, die hat kein Mensch, und ein Lügner, wer das von sich behauptet. Aber es wird leider immer so getan, als ob die alles wüssten. Egal mit wem man spricht. Nachfragen kostet nichts, und man ist um eine Erkenntnis reicher. Fragen mach einem also nicht ärmer, sondern reicher.
Reichtum ist nicht eine Frage des Geldes, sondern eine Frage der Einstellung. Aber mit Wissen hat es dann doch nicht so viel zutun. Denn Wissen ist vergänglich, doch das Bewusstsein nicht.
Wir haben eine Anleitung gekriegt, in welcher alles beschrieben ist. Alles was wir eigentlich für unser geistiges Leben wissen müssen, steht in der Bibel. Wieso also sie nicht öfter mal zu Hand nehmen, und darin lesen? Wieso hat man genau dafür keine Zeit? Für alles andere hat man ja Zeit? Shoppen braucht Stunden, das geht ohne Probleme. Aber 10 min in der Bibel lesen, nein, das hat Zeit. Ja, bis wann? Wer weiss schon, wann er stirbt? Niemand weiss es. Also ist es eigentlich eine Anmassung, zu behaupten, dass man noch Zeit hat.