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Mittwoch, 4. April 2012

ICF

Was ist die ICF? Was will sie und was sind deren Absichten?
ICF bedeutet: International Christian Fellowship. Sie ist die Kirche der Jungen zwischen 20-30.Es werden Konzerte angeboten und Partys. Doch auch Predigten kommen nicht zu kurz. Diese werden auch aufgezeichnet, und ins Internet gestellt. Diese Art von Freikirche hat sehr viele Anhänger. Die Jungen können sich in einer normalen Umgebung aufhalten, so wie sie es vom Ausgang gewohnt sind. Dabei erhalten sie noch eine religiöse Lehre.
Soweit so gut. Eigentlich gibt es an diesem Modell nichts auszusetzen. Doch es gibt auch eine Schattenseite. Sie verlangen, dass man 10% seines Einkommens abliefert. Also den berühmten Zehnten. Das steht irgendwo im Alten Testament. Die Begründung lautet, dass dieser Zehnte Gott gehört. Nun, Gott hat in diesem Fall das Nachsehen, denn das Geld kriegt er nicht, sonder die Betreiber dieser Kirche. Sie erzielen einen Beträchtlichen Gewinn. Auch beten diese Oberen jeden Tag für den wirtschaftlichen Erfolg. Das ist doch Paradox. Denn sie wollen sich eigentlich nur bereichern. Sie wollen, dass man ihre Geschäftsidee unterstützt. Sogar Gott muss da mitmachen. Er macht es aber nicht. Trotz des scheinbaren Erfolges, den sie haben.
Wo Lärm ist, ist Gott nicht zu hören. Doch genau das geschieht an solchen Partys. Es ist alles schön bunt und grell. Die Menschen können sich an einer guten Party erfreuen. Doch erfreuen sie sich auch an Gott? Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten.
In der Bibel, wird berichtet, das Jesus in den Tempel ging, alles von den Händlern rausschmiss, und dies als eine Räuberhöhle bezeichnete. Er sagte, das sein nicht die Art, wie im Hause seinen Vaters gelebt werden soll. Es sei ein Ort der Ruhe und der Andacht, und nicht ein Ort des Lärmes und des Handels. Doch genau das macht der ICF. Es ist eine Räuberhöhle. Es steht im Neuen Testament. Das ist das was verbindlich ist. Wir haben uns am NT zu orientieren und nicht am AT. Der ICF vermischt das aber gekonnt. So machen sie Gewinn und auch Profit. Sie wollen die Jungen zum Glauben bekehren. Daran ist nichts Falsches. Wieso auch? Jede Person, die zu Gott findet, ist eine gerettet Person. Doch der Weg ist nicht der, welcher dem HERR vorschwebt.
So gut kann diese Kirche nicht sein. Denn diejenigen, welche ausgestiegen sind, sagen, dass sie sich den Zehnten nicht leisten können. Ist doch klar, die jungen verdienen noch nicht so viel. Und das sie sich wie beobachtet fühlen. Die Lehrer vermitteln wie überall, absolutes Wissen. Sie wissen, was die Jungen brauchen. Sie kennen die Wahrheit. Doch ich denken, dass ist nicht so. Denn niemand kennt die Wahrheit.
In der Bibel kann jeder selber nachlesen, und sich Gedanken machen. Es braucht dazu keine Kirche, keine Lehrer. Gott selbst ist der Lehrer. Er zeigt einem, was man wann wissen muss. Man lernt seine Lektionen durch IHN. Wer kann es besser, als der HERR selber? Niemand.
Wenn man auf die WebSite vom ICF geht, so sieht sie aus wie die einer Rockgruppe. Schrill, überladen, und mit Videos. Also ich weiss nicht, ob dass im Sinn des HERRN ist.
Die katholische Kirche mag verstaubt wirken. Auch in ihrer Liturgie. Sie scheint langweilig. Doch sie hat seit 2000 Jahren Bestand und hat auch eine Linie. Die ist nicht immer die, welche die Leute hören wollen. Doch sie steht im Einklang mit der Bibel. Papst Benedict der XVI macht da einen sehr guten Job. Er ist sehr gebildet, und erfahren. Er weiss was er tut. Welcher der ICF-Prediger, kann es mit ihm aufnehmen? Keiner annähernd.
Wer die Werke des Papstes gelesen hat, der weiss, wie er denkt. Und er hat eine sehr moderne Ansicht. Er ist nicht veraltet. Auch wenn das in den Medien gerne so dargestellt wird. Doch die Journalisten, die haben sich wohl auch nicht allzu sehr mit ihm befasst.
Dabei ist sich selbst informieren und sich auch selber Gedanken machen, das beste Mittel, sich zu schützen. Denn wen man die Dinge hinterfragt, so erkennt man schnell, was Sinn macht, und was nicht.
Ich für mich, bezahle gerne die Kirchensteuer. Wieso? Nun, sie ist nicht sehr hoch, und ich kriege auch einen Gegenwert. Der Gegenwert ist, dass ich die Dienste der Kirche in Anspruch nehmen kann. Auch habe ich eine Kirche, der ich angehöre. Sie lässt mich in Ruhe, doch ich weiss, wenn ich sie brauche, ist sie da. Sie ist nicht schrill und laut, aber beständig. Das ist das, was für mich zählt.