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Freitag, 25. Mai 2012

Zunahme der Gottlosigkeit

Gibt es wirklich immer mehr Menschen die sich von Gott abwenden? Oder sind es nur Austritte aus den Kirchen?
Der Trend zeigt sicher in beide Richtungen. Die Menschen wenden sich von Gott ab, aber sie treten auch zu aus den Kirchen aus. Sie wollen nichts mehr mit diesen Institutionen zu tun haben. Wieso nicht?
Nun, die Katholische Kirche steht da sicher am schlechtesten da. Sie wird ja mit Skandalen überhäuft. Auch wird ihre Haltung als total veraltet angesehen. Doch es ist nicht nur die katholische Kirche, die viele Gläubige verliert, nein, auch die anderen Kirchen. Darüber wird einfach nicht berichtet. 
Die Menschen von heute sind von der Selbstbestimmung getrieben. Sie meine, immer alles besser zu wissen. Sie wissen sogar, das Gott nicht existiert. Beweisen, das können sie es nicht. Fragt man sie nach dem absoluten Beweis, so werden sie still, oder beginnen mit einer Rede, die keinen Sinn ergibt. 
Gläubige können jedoch weisen, dass es Gott gibt. Denn sie müssen nur aus ihrem Leben erzählen. Bevor sie Jesus gefunden haben, und danach. Dass sind zwei verschiedene Leben. 
Atheisten, Gnostiker und Esos haben nichts dergleichen vorzuweisen. Sie kommen immer nur mit Theorien und Ideen. Dabei ist im Evangelium alles geschrieben, was wichtig ist. Es zeugt von der Liebe Gottes zu uns. Es gibt uns auch die Lehre mit, wie wir leben sollen. Doch viele empfinden das, als Regel und als dogmatisch. Ja sogar als einengend. Sie verstehen nicht, was es uns sagen will. Es ist nicht einengend, sondern befreiend. Es gibt einem ein neues Leben, ein viel besseres. Und das gratis. Alle anderen wollen immer Geld sehen für ihre Dienste und ihr Wissen, das keines ist. 
Gottlosigkeit ist so eine Sache. Die meisten sind nicht Gottlos, sie haben Gott einfach umdefiniert. Es ist nicht mehr der Allmächtige Allliebende. Nein, es ist das Geld, das Ansehen, die Shoppingcenter. Also eigentlich eine moderne Art von Polytheismus. Monotheisums ist nicht mehr in. Zum ja behauptet wird, Gott sein nicht sichtbar. Geld, Ansehen und die Shoppingcenter, die sieht man. Da kann man zeigen was man hat und ist. 
Diese Art von Definition ist doch irgendwie typisch für unsere Zeit. Die Menschen können sich viele Dinge leisten und haben auch noch viel Freizeit. Also beschäftigt man sich mit sich selbst und sucht das Heil im sogenannten Individualismus. Genau das ist es aber, was den Menschen unfrei macht. Er wird zum Sklaven der Gesellschaft, aber auch von sich selbst. 
Würden all diese Menschen ihre Energie in ihren Glauben an Gott und die Bibel investieren, statt in die Börse, so hätten sie ein schönen Leben. Sie wären mit dem, was sie haben zufrieden, und würden nicht immer mehr und anderes wollen. 
Auch der Run auf die Esoterik und den Buddhismus sind solche Anzeichen. Es geht immer nur um einem selbst. Es geht nicht mehr um die Gemeinschaft als solches. Jeder schaut nur noch für sich, aber auch immer so, dass er bei den anderen Eindruck schinden kann. 
Atheisten haben es da sehr einfach. Sie glauben an nichts. Und doch Glauben sie, dass sie nicht glauben. 
Sie meinen, die Wahrheit zu kennen. Sie kennen die Bibel sehr gut, und doch, wollen sie nicht sehen und hören. Sie meinen, dass das was in der Bibel steht einfach Geschichten sind. Doch es sind Lebensweisheiten. Die Atheisten sehen nicht, dass sie auf dem breiten Weg der Verdammnis sind. Sie sehen den schmalen Weg zu Gott, aber sie gehen ihn nicht. Denn er ist steil und steinig. Doch das Endergebnis ist ein freies und zufriedenes Leben. 
Viele schwören allem ab, ausser sich selbst. Doch diese wissen nicht was sie tun. Sie sind immer vom Drang getrieben, immer mehr immer besser. Das führt zu nichts. Sie sehen es aber nicht. Werden sie gefragt, so meinen sie immer, dass es sie befriedigt, wenn sie was mehr haben, als die anderen. Dabei sind alles Güter vergänglich. Doch der Schatz im Himmel ist ewig. Und danach sollte man streben. 
Viel in der Bibel lesen, und auch mit Jesus sprechen. Das bringt einem für das Leben mehr, als immer shoppen zu fahren.