Dieses Blog durchsuchen

Translate

Freitag, 25. Januar 2013

Asperger und das zu Ende bringen

Etwas zu beginnen, dass ist für viele etwas Schönes. Sie können mit ganzem Elan an die Aufgabe gehen. Jedoch mit der Zeit ist es doch so, dass das Interesse abnimmt. Wieso immer das? Wieso nicht eimal wieder etwas anderes? Dies erlebe ich häufig selbst. Am Anfang bin ich begeistert, etwas Neues zu machen. Doch mit der Zeit will ich endlich wieder etwas Neues machen. Doch das geht natürlich nicht immer. Die Arbeit oder die Aufgabe muss zu Ende gemacht werden. Denn das Ergebnis wird ja erwartet. Dies ist es dann, was mich immer wieder neu motiviert. Das Ergebnis. Ich will sehen, wie die anderen darauf reagieren. Auch ist es doch so, dass man stolz auf das Ergebnis und das geleistete sein darf.
Leider erlebe ich immer wieder, dass es Asperger gibt, die mit einer Aufgabe beginnen, sie ihnen aber nicht passt, und sie dann einfach fern bleiben oder sie sich verweigern. Sie beachten die Sache nicht mehr, und wollen einfach nur ihr Ding machen. Das geht im Privaten sicher besser, als auf Arbeit. Da ist ein gewisser Ehrgeiz und Durchhaltewille gefragt. Ich bin auch nicht immer von allem begeistert, was ich machen muss. Jedoch sehe ich es dann einfach als meine Aufgabe an. Schliesslich werde ich dafür bezahlt, also mache ich es. Manchmal ist es doch auch so, dass eine Aufgabe die mir nicht gefällt, sich als sehr interessant und lehrreich herausstellt. Man kann nicht von Beginn an sagen, wie sie sich entwickelt, und was man daraus lernen kann.
Etwas zu Ende bringen, das fällt vielen schwer. Sie sehen nicht ein, wieso sie überhaupt etwas machen sollen. Sie sehen nicht ein, für mas das Ergebnis gut sein soll. Nun, ich denke, es hat auch damit zutun, dass sie einfach ihr Ding machen wollen. Dass sie sich nicht einordnen können. Sich nicht anleiten lassen wollen. Einfach nur dasitzen, gamen oder sonst was tun, ist nicht der Sinn von Arbeit.
Privat gibt es ja auch so viele Dinge, welche erledigt werden müssen. Sei es Rechnungen bezahlen, einkaufen oder einfach mal wieder sauber machen. Diese Arbeiten müssen auch begonnen und beendet werden. Ob es einem passt oder nicht. Ich denke, es geht mehr um die Einstellung zu einer Aufgabe. Ich bin meistens positiv eingestellt. Ich sehe Aufgaben als Möglichkeit. Als Chance. Also nutze ich sie. Auch alltäglich Sache, wie Oben beschrieben, machen mir Freude. Es kommt nur auf die Einstellung drauf an. Es komt nur drauf an, dass man ein Ziel vor Augen hat.
Habe ich die Aufgaben erledigt, kann ich mich ja wieder meinen Dingen zuwenden. Aber ich bin dan froh, dass ich alles erledigt habe. Dies ist für mich auch eine Art Therapie. Denn ich will nicht einfach in meinen Gedanken versinken, und nur mein Ding machen. Nein, zum Leben gehört mehr dazu, als einfach nur sein Ding zu machen.
Etwas zu Ende bringen ist nicht schwer. Man muss es einfach tun. Sich bewusst werden, dass danach wieder etwas neues kommt. Je mehr man macht, desto mehr lernt man. Lernen ist das, was mich interessiert. Je mehr desto besser. Jedoch, immer nur lernen bringt auch nicht. Das Gelernte muss auch geübt werden. Dies geht am einfachsten, indem man die Sachen immer wieder macht. Hat man es drauf, kommt das Nächste. So ergibt sich mit der Zeit ein riesen Wissen aber auch Erfahrung.
Dies ist aber nur möglich, wenn das Begonnene auch zu Ende gebracht wird. Dies musste ich auch lernen. Doch heute, kann ich es. Und bin jeweils echt froh, wenn ich wieder etwas geschafft habe. Wenn auch andere sagen, dass ie froh darum sind, dass es erledigt ist. Es ist ein geben und nehmen. Wer gibt, der wird mehr kriegen, und wer nicht gibt, dem wird auch das noch genommen. Dies kann dann zu Frust und Resignation führen. Es wird zu einer Abwärtsspirale. Das Gegenteil jedoch ist meiner Meinung nach das, was der Mensch will. Je mehr man macht, und auch damit zufrieden ist, desto mehr wird einem gegeben. Dabei geht es nicht mal so sehr um Arbeit selbst, nein es geht um Vertrauen und Anerkennung. Vertrauen ist meiner Meinung das, welches wichtig ist. Denn ohne Vertrauen in den anderen, geht es einfach nicht.