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Dienstag, 22. Oktober 2013

Asperger und die Hektik

Die Gesellschaft wird immer hektischer. Die Muggel sind immer im Stress. Immer müssen sie sofort alles immer haben und immer überall sofort sein. So kommt es mir jedenfalls vor. Sie verursachen ein riesen Chaos. egal wo ich ihn gehe oder fahre. Immer sind die Leute im Stress. Sie drängeln. Sie versuchen die Vordersten zu sein. Müssen unbedingt als erste in den Zug einsteigen. Schieben alle zur Seite. Nur sie sie sie. Das ist mein Eindruck von der Welt. Ich selber bewege mich ja auch sehr schnell. Aber dies hat einen Grund, welche ich in einem anderen Artikel beschrieben habe. 
Hektik ist etwas, was ich nicht mag. Im Geschäft, ist mir das egal. Da gehört es mal dazu. Aber draussen, muss ich das nicht haben. Wieso müssen die Muggel immer so eine Hektik veranstalten? Wieso müssen sie immer so stressen? Aber wie es scheint, stört es nur wenige. Solche wie mich zum Beispiel. Für die Muggel ist deren Verhalten normal. Frage ich Muggel, so sehen sie keine Grund, wieso sie sich nerven sollen. Sie verstehen mich nicht einmal. Sie verstehen nicht, wieso mich das alles so stress. Da habe ich erkannt, dass ich es bin, der anders tickt. Der die Welt nicht so wahrnimmt, wie die meisten. Stress und Hektik nehme ich viel extremer wahr, als die meisten Menschen. Für mich ist das ein riesen Chaos, das sich vor meinen Augen abspielt. 
Heute bin ich so weit, dass ich lieber eine Stunde früher aufstehe, damit ich nicht so viel Hektik erleben muss. Ich versuche die Hauptzeiten, in welcher die Leute zur Arbeit fahren, zu meiden. So wohl am Morgen wie am Abend. Das klappt so ganz gut. Das Einzige was so entsteht, sind lange Tage. Aber mir ist das egal. Hauptsache ich habe meine Ruhe. Arbeiten muss ich ja sowieso. Also wieso nicht früher beginnen? Mit ist die Ruhe wichtiger, als dass ich länger schlafen kann. Denn die Muggel stressen mich, nicht, dass ich früh aufstehen muss. 
Ich bin froh, wenn ich einfach meine Ruhe habe. Mich nicht durch das Gedränge am Bahnhof kämpfen muss. Den Lärm hören. Trotz der lauten Musik die ich höre. Ohne diese könnte ich mich nicht durch den Bahnhof bewegen. Das wäre zu viel für mich. 
Wie auch immer. Dies alles scheint den Muggel weniger aus zu machen. Sie brauchen das scheinbar. Nur so kann ich mir erklären, dass sie so sind wie sie sind. Laut, hektisch, mühsam. Sie bleiben plötzlich stehen. Biegen einfach ab. Keine Ahnung. Ich muss immer extrem aufpassen, dass ich nicht in solche hinein krache. Naja, mein Problem ist, dass ich keinen Augenkontakt habe. Ich sehe die Gesichter fast nicht. Das erschwert das ganze scheinbar sehr. Die Muggel sind auf Augenkontakt angewiesen. Sie orientieren sich so. Ich nicht. Ich habe eine andere Methode. Dafür brauche ich aber gute Reflexe. Ich muss einfach extrem schnell ausweichen könnten. Mich ständig konzentrieren, dass ich nicht irgendwo gegenlaufe. Das alles kostet viel Energie. Darum meide ich die Menschen wo ich kann. Deshalb habe ich sicher auch Stress, respektive, die Muggel stressen mich. Weil ich nicht deren Verhalten habe. Sondern ein völlig eigenes. Ich muss damit leben, so gut ich eben kann. 
Meine Frau erklärt mir auch immer mal wieder was. Da wird mir jeweils klar, wie anders ich bin. Aber es hilft mir auch, zu verstehen, wieso die Muggel so sind wie sie sind. Ich verstehe dadurch ihr Verhalten besser und muss mich nicht immer nerven. Ich sage mir, dass sie halt einfach so sind, und ich anders bin. Mich stört das nicht. Ich bin so wie ich bin. Ändern muss und kann ich mich nicht nicht. Will ich auch nicht. Wozu auch. Es würde mich nur kaputt machen. Lieber bin ich so, wie ich bin, und lerne damit leben, als das ich wieder versuche, so zu sein, wie die anderen. Das hatte ich schon mal. Hat zu nichts geführt, ausser zu einem Aufenthalt in einer Klink. 
Ich versuche der Hektik des Alltages so gut ich kann aus dem Weg zu gehen. Dafür muss ich auch so manches Opfer bringen. Aber mir ist das wie Oben beschrieben egal. Mir ist mein Wohlbefinden wichtiger. Zudem, will ich nicht schon genervt und gestresst auf Arbeit erscheinen oder am Abend so nach Hause kommen.