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Mittwoch, 14. Oktober 2015

Asperger und die eigenen Rolle finden

Wer bin ich? Was will ich? Ich denke diese beiden Fragen haben sich sicher schon so manche von euch gestellt. Aber habt ihr auch Antworten darauf?
Ich nicht. Wer ich bin, nun das weiss ich. Aber weiss ich es wirklich?, oder ist es einfach das was andere über mich sagen. Was ich tue. Wie ich mit anderen umgehe. Ist das das, das wer bin ich? Ich weiss es auch nicht. Einfach ist diese Frage sicher nicht.
Was will ich? Das ist genau so schwierig zu beantworten. Denn oft es es doch so, dass man nicht weiss was man will. Wie auch? Der Alltag bestimmt doch das ganze Leben. Alles ist irgendwie geregelt. Sei es man geht einfach arbeiten. Selbst da kann man ja nicht tun was man will. Zu Hause? Naja, da müssen auch Dinge wie Einkaufen putzen erledigt werden. Will ich das? Ja und nein. Es ist mühsam, muss aber sein. Was will ich? Auf diese Frage habe ich keine abschliessende Antwort. Habt ihr eine?
Aber diese beiden Fragen sind doch auch wichtig um seine eigene Rolle in der Gesellschaft, auf Arbeit oder der Familie zu finden. Einfach so mal zu sein, geht doch nicht. Eben, das geht doch. Denn oft ist es doch so, dass man seine Rolle nicht hat, sondern sie sich einfach ergeben hat. Man kann daran ja nichts ändern. Doch eben, das kann man. Indem man weiss wer man ist, was man will. Aber nicht nur diese beiden Fragen sind wichtig, sondern sicher auch das Selbstwertgefühl. Denn wenn man denkt man kann alles erreichen was man will, dann ist es sicher anders, als wenn man sich nichts zutraut. Daraus kann auch eine Rolle entstehen. Ob man will oder nicht. Sie entsteht einfach.
Ändern kann man sie dann nur noch mit Mühe. Denn das Umfeld versteht einem plötzlich nicht mehr. Man spricht anders. Reagiert anders. Ist anders. Das kann zu Verwirrung führen. Muss aber nicht. Ich denke oft, was will ich? Mal das mal dieses. Ich weiss es oft nicht. Das Problem dabei ist doch das sich entscheiden können. Oft habe ich mehrere Optionen. Das macht es nicht einfacher. Aber ich denke das kenne nicht nur ich. Sondern ihr sicher auch.
Die eigene Rolle ist aber wichtig. Denn sie gibt einem auch die Richtung im Leben vor. Will ich arbeiten? Ja sicher. Also heisst das alles auf sich nehmen was das Arbeitsleben so mit sich bringt. Das ist ja bekanntlich nicht immer leicht. Will ich ein guter Ehemann sein? Dann bin ich gefordert und kann ja nicht einfach tun was ich will. Denn meine geliebte Frau ist ja auch noch da. Dennoch das sind zwei Rollen die ich mag. Ehemann und Arbeiter sein. Wieso auch nicht? Kann man den nur eine Rolle haben? Nein sicher nicht. Man ist ja nie gleich. Ich meine auf Arbeit ist man anders als im Privaten. Das sind ja auch schon zwei Rollen. Aber sie müssen echt sein, nicht gespielt. Das denke ich ist das Problem von vielen. Sie spielen eine Rolle sind sie aber nicht. Authentisch sein ist das Zauberwort. Nur so nehmen einem die Menschen ernst. Nichts vorspielen. Das merken sie. Ergo, es ist also nicht mal so wichtig ob man weiss wer man ist und was man will. Vielmehr wie man mit den verschiedenen Situationen im Leben umgeht. Ich denke, es spielt dabei keine Rolle ob man Autist oder NT ist. Wichtig ist doch nur, das man sich den Herausforderungen stellt und so seine Rollen findet. Auch wenn sie sich im Laufe des Lebens immer mal wieder ändern. Eine Sache aber ändert sich nicht. Man ist immer bei sich. Egal was man tut oder sagt. Vor sich selber kann man nicht fliehen. Was auch gut ist. So habe ich eine Rolle, die seit meiner Geburt immer die selbe ist. Die Rolle, Mensch.