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Donnerstag, 1. Oktober 2015

Asperger und das Leiden

Das Leiden das keines ist. Denn, ich lese und höre immer mal wieder, das Autisten am Autismus leiden. Stimmt das? Für mich kann ich nur schreiben, nein. Denn ich leide sicher nicht unter dem Autismus. Dieser ist ja keine Definition von Autisten, sondern von NT für Menschen die nicht so sind wie sie. Die nicht so kommunizieren wie sie. Denen anderes wichtiger ist. Also leiden wir sicher nicht unter dem Autismus, sondern eher und der Art wie die NT sind.
Sie sind nicht verständlich. Sie sind komisch. Das schreibe ich ja oft. Aber es ist doch so. Sie sind einfach nur komisch. Denn sie verstehen nicht, das es auch andere Formen der Kommunikation gibt. Ja des Leiden. Leiden, weil die Zeit Zahl nicht eingehalten werden konnte. Weil es Abweichungen im Alltag gibt. Aber sicher nicht wegen dem Autismus. Wenn ich die NT frage, was sie mit leiden meinen, wissen sie es selber nicht. Es ist, so scheint es, einfach ein Ausdruck für, wir haben keine Ahnung wie es ist Autist zu sein. Anders kann ich mir dieses Wort LEIDEN nicht erklären.
NT sind nicht sehr genau in ihrer Sprache. Alles ist immer nur vage. Ich denke das ist auch so was, Vage. Denn sie können etwas das sie nicht sind und nicht verstehen auch nicht beschreiben. Versuchen es aber immer wieder.
Ich lese auch von Elter die über ihre autistischen Kinder schreiben. Sie schreiben nicht wegen den Kinder, sondern das andere sehen wie sie LEIDEN. Nicht die Kinder. Denen ist es die Diagnose egal. Ja sie wissen nicht einmal was das ist, Autismus. Wieso? Weil sie noch zu jung sind. Wie soll jemand der 4 Jahre alt ist, begreifen was so eine Diagnose bedeutet? Eben. Ich finde, es wir heute viel zu früh die Diagnose Autismus gestellt. Was das bewirkt? Nun, die Kinder werden dadurch wirklich leiden. Denn sie müssen in Therapien. Haben strengere Wochen als Gleichaltrige. Alles nur wegen den Eltern. Ich verstehe das nicht.
Ich selber bin ohne das Alles aufgewachsen. Haben meine Ausbildungen ohne Therapie und Coaches gemacht. Arbeite seit je her ohne das alles. Frage. Wie es scheint, kann auch ein Autist das was NT können. Und, ich bin nicht der Einzige. Es gibt viele wie mich. Die die Diagnose erst spät erhalten haben. Die wissen was sie können. Die auch wissen, was sie nicht wollen. Das verstehen aber die NT nicht. Sie wollen uns behindert machen. Wollen das wir anders sind. Sie machen uns anders. Nicht wir uns. Wieso sollten wir auch? Einfach nur zu sagen, ich kann das nicht, weil ich Autist bin, geht dann meiner Meinung nach auch nicht. Aber das ist was anders.
Leiden ist für mich, wenn ich nicht mehr verstehe was Sache ist. Wenn ich nicht mehr so leben kann wie ich es will. Leiden bedeutet aber auch, zu erkennen was sich ändern muss. Was es braucht, damit es wieder stimmt. Nun, ich denke, damit bin ich nicht alleine. Aber mit dem Autismus hat das nichts zu tun. Denn ich leide sicher nicht deswegen. Das würde ja bedeuten ich leide, weil ich bin. Nein, das sicher nicht. Denn die NT sagen wir sind Autisten. Ich aber sage dann immer, nein, wir sind Menschen. Wie ihr auch. Das verstehen sie nicht. Denn wir sind doch keine Menschen, wir sind Autisten. Das ist doch auch der Grund, wieso es den Ausdruck NT gibt. Wegen dieser Unterscheidung. Nun, ich mache sie damit es klar ist, von welcher Art ich schreibe. Aber im Grunde genommen sehe ich alle einfach als Menschen an. Das sollten die NT auch tun. Dan würde sicher das Leiden der Autisten abnehmen. Sie würden uns wieder zuhören und uns ernst nehmen. Was sie ja nicht tun. Jedenfalls viele nicht.
Wir werden in der Presse vorgeführt. Es gibt Bücher über von uns. Das ist ja gut, aber ich denke es lenkt von dem ab, was wir, ich will. Leben. Selber bestimmen was ich tue. Wie ich handle. Nicht durch die Korrekturmassnahmen der NT ein Leben führen, das keines ist. Aber das müssen doch viele Autisten. Sie müssen sich Therapien und Coachings aussetzen die sie nicht wollen. Ja, die sie nicht einmal verstehen. Was für einen Sinn macht sowas? Nun, es geht nicht um uns. Sondern NT wollen das alle so sind wie sie. Das sie nicht Angst haben müssen. Das ist doch ihr Problem. Sie korrigieren nicht nur uns, sondern auch ihre eigene Art die nicht so ist wie sie sind. Alles muss ihrer NORM entsprechen. Das ist LEIDEN. Dieses Korrekturen. Aber auch zu behaupten wie man sein muss, damit das Leben einen Sinn ergibt. Nun ich denke, Autisten geben ihrem Leben einen tieferen Sinn als manche NT. Denn sie sind einfach. Sie wollen nur das andere sie beachten. Brauchen  Streicheleinheiten. Wenn sie sie nicht bekommen rasten sie aus. Nun, wir sind halt auf uns auf Dinge bezogen. Was ist daran so schlecht? Ist das eine besser als das andere? Sicher nicht. Es ist doch nur wichtig das man sich gegenseitig respektiert. Und nicht behauptet, wir LEIDEN. Das könnten nur wir sagen. Aber ich kennen keinen Autisten, und ich kenne sehr viele, der behauptet er leide unter dem Autismus. Das müssen die NT aber erst noch lernen. Denn wir könnten ja auch behaupten die NT leiden unter den NT-Syndrom. Das würden sie dann auch nicht gut finden. Naja, wichtig ist das jeder zu sich steht und die anderes so akzeptiert wie sie sind. Das gilt meiner Meinung nach für beide. Autisten wie NT.