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Sonntag, 31. Juli 2016

Asperger und Panik

Panik. Was ist das? Diese Frage stelle ich mir oft. Denn sie ist für mich nicht fassbar. NT die kriegen sehr schnell Panik. Sie rennen dann einfach davon.Schreien. Das sieht man immer wieder in den News.
In der heutigen Zeit so denke ich, ist es ein kleiner Schritt vom Normal zur Panik. Die NT sind immer innerlich angespannt. Jederzeit bereit auszurasten. Panik zu kriegen.
Doch sind wir Autisten anders? Können wir Panik kriegen? Nun, ich weiss es nicht. Ich denke aber, das wir sie auch kriegen können. Nur, dass sie sich anders äussert. Nicht im wilden Herumgefuchtel und Gerenne der NT sondern im Stillen. Ohne Worte nichts. Es mag also scheinen, als ob wir keine Panik kriegen könnten. Aber ich denke, eben, dem ist nicht so.
Etwas darüber gelesen habe ich bis jetzt noch nicht. Auch habe ich es bei anderen Autisten in all den Jahren noch nicht beobachtet. Aber eben, das heisst nicht, dass es sie bei uns nicht gibt.
Bei den NT aber ist sie normal. Ich lese immer wieder das sie in Angst waren. Oder eben eine Panik ausbrach. Auch versuchen sie immer, wenn was passiert, das eben keine Panik ausbricht. Sie ist also für NT etwas Normales. Sie denken nicht mal darüber nach. Wieso sollten sie auch. Es gehört einfach dazu, mal in Panik zu geraten. Alles normal.
Für mich aber ist dies eben nicht normal. Ich stelle immer wieder fest, dass ich nicht wie sie bin. Die NT. Ich kriege keine Angst, keine Panik. Kann auch nichts dafür. Das macht das Leben aber nicht etwa einfacher. NT denken immer, das dem so sein muss. Ist es aber eben nicht. Wieso? Weil ich die Menschen, NT, nicht verstehen kann. Wenn sie eben so komisch reagieren. Auch wenn ich es noch so versuche, es geht einfach nicht. Ich kann es nicht. Ist das schlimm? Nun, für mich sicher nicht. Aber für die NT erscheine ich wie eine Bedrohung. Denn, wer das nicht empfinden kann, was sie empfinden, der MUSS schlimme Dinge tun können. Nur, sie irren. Ich kann das nicht. Denn es ist wider meiner Natur. Mir geht es nicht darum jemandem zu schaden, sondern eben zu helfen. Das verstehen sie aber nicht. Denn, wer keine Panik kriegen kann, der kann sie leicht erschaffen. Bei den NT. Wie soll jemand, der keine Panik oder Angst kriegen kann, diese erzeugen, wenn er nicht weiss was es ist? Wie soll das gehen?
Wie dem auch sei. Die Welt der NT ist voller so Dinge wie Angst un Panik. Die sehen einfach immer alles negativ. Wieso die Welt nicht mal positiv sehen? Wieso nicht versuchen, wenigstens in seinem Umfeld Frieden zu haben? Wieso nicht?
Nun, die NT die wollen eben immer. Wer sich ihrem Wollen nicht anpasste, der hat ein Problem. Besonders, wenn es viele sind, die das Selbe wollen. Beispiel. Feieren auf öffentlichen Plätzen. Die NT verstehen nicht, das dies die Anwohner stören könnte. Sie verlangen, das diese wegziehen. Nur, die Anwohner sind wütend. Rasten aus. Panik. Das kann doch kein Leben sein? Oder etwas doch? Ich jedenfalls bin froh, bin ich nicht so wie die. Auch dass ich nicht zu ihnen gehöre. Da muss man sich ja schämen.
Wenige NT können mit Panikmache viele NT kontrollieren und beeinflussen. Genau das wird immer und immer wieder gemacht. Die Angst hilft auch immer wieder. Damit kriegt man grosse NT-Massen dazu das zu tun, was man von ihnen will. Absurd, aber es ist so. Verstehen tue ich das nicht.
Die Frage ist also, wer da wem leid tun sollte. Wir Autisten den NT oder sie uns? Ich denke eher, sie uns. Denn sie haben echt eine komische Sichtweise auf sich und die Welt. Ich sage nicht, das mein, unsere besser ist. Aber sie ist anders. Und ich denke, die NT sollten uns mal fragen, wie wir die Welt sehen und versuchen auch mal was von uns zu übernehmen. Ich jedenfalls versuche auch von den NT zu lernen. Denn, nicht alles was sie tun, ist schlecht. Vieles ist auch gut. Wenn da nur nicht immer ihre Emotionen wären. Die sind ihnen oft im Weg. Auch wenn sie dies nicht wahrhaben wollen. Auf der anderen Seite macht doch dies genau den Menschen aus. Die Emotionen. Die Panik ist da eben ein Teil von dem Allem. Also rein menschlich. Ich denke, deshalb denken sie auch nicht darüber nach wenn sie über sie sprechen oder sie haben. Sie ist eben normal. Für sie ja, aber eben, doch nicht für alle Menschen.