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Donnerstag, 20. Februar 2014

Asperger und der Neid

Einige haben mehr, andere weniger. Die die weniger haben fühlen sich meistens hintergangen oder betrogen. Sie wollen auch das haben, was andere haben. Dabei sehen sie aber nicht, dass einige mehr tun als andere. Das es Menschen gibt, die vieles erreichen wollen und dies auch können. Andere wollen und können nicht. Sei es weil sie nicht die Fähigkeiten dazu besitzen, oder weil deren Leben so verläuft, dass es nicht geht. Wie auch immer, Neid ist etwas was ich selber nicht kenne. Ich habe das, was ich habe. Was die anderen haben, ist deren Ding.
Jedoch bin ich immer wieder erstaunt, wie die Muggel das mit dem HABEN MÜSSEN und WOLLEN machen. Sie müssen das, was IN ist, auch haben, weil es die anderen auch haben. Sie wollen auch das was die anderen haben. Sie wollen auch dazu gehören. Aber, hat jemand wirklich mehr, so entsteht automatisch Neid. Die Muggel sehen nicht, dass diese Person was dafür tat oder tut. Das es mit einem einfachen Leben meistens nicht gemacht ist. Viel erfordert auch viel. Nun, das soll nicht heissen, dass wer viel arbeitet, auch reich wird. Meistens ist das ja nicht der Fall. Aber ich denke, es geht nicht nur um Reichtum. Es geht auch darum, wie jemand lebt. Wie seine Sichtweise ist. Wie er sich kleidet. All solche Dinge sind es doch auch, welche den Neid entstehen lassen.
Ich selber, wusste bis vor kurzem nicht einmal , was Neid ist. Klar kannte ich den Ausdruck, aber was er bedeutet, das wusste ich nicht. Ich kann Neid nicht empfinden. Für mich ist Neid nicht logisch. Er macht auch keinen Sinn. Denn jeder soll doch schauen, dass er das erreicht was er will, oder aber, mit dem, was er hat zufrieden zu sein. Ich kann mich ab kleinen Dingen, wie Worte oder einem Lächeln meiner Frau freuen. Ich brauche keinen teuren Dinge. Ich brauche kein Ansehen. Mich brauche es auch nicht, das ich bewundert werde. Ich will nur mein Leben so gut ich kann leben.
Dabei ist mir wichtig, dass ich mit meiner Frau so viel Zeit wie möglich verbringen kann. Aber auch, dass ich eine Arbeit habe, die ich gerne mache. Diese beiden Dinge sind für mich die Grundlage. Der Rest ergibt sich. Ich eifere auch nicht anderen nach. Die machen ihr Ding, ich meines. Wer immer nur schaut, was die anderen machen, verliert sich selber. Er wird ausgenutzt, betrogen. Ich kennen das selber. Ich habe immer versucht, so zu sein, wie die anderen. Doch nicht aus Neid, sondern weil ich immer schon wusste, dass ich anders bin. Mit dem kopieren der andern habe ich versucht durch Leben zu kommen. Geklappt hat es nicht. Heute sind mir die anderen egal. Sie sollen machen was sie wollen. So lange sie mir nicht in die Quere kommen, passt es.
Neid ist meiner Meinung nach etwas für Muggel. Sie sind nie mit dem zufrieden, was sie haben. Sie wollen immer mehr und etwas anderes. Sie wollen besser sein, als die andern. Wollen mehr Macht, mehr Geld, mehr Ansehen. Sicher, nicht alle. Aber mit kommt es so vor, als ob das auf die meisten zutreffen würde.
Wie auch immer, Neid ist auch dafür da, das sich die Gesellschaft weiter entwickeln kann. Würde alle immer mit dem zufrieden sein, was sie haben, so würden wir sicher noch in Höhlen hausen. Ich denke, dass kann es dann auch nicht sein.