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Mittwoch, 5. Februar 2014

Asperger und übergangen werden

In der Welt herrscht ein Geben und Nehmen. So dachte ich jedenfalls müsse es sein. Aber dem ist nicht so. Es geht nicht um das Geben oder Nehmen. Es geht nur um das Nehmen. Das geben, ist nicht das, was die Muggel können. Sie wollen immer nur nehmen. Sie schauen zu ihresgleichen. Wenn jemand anders ist, so wird dieser einfach übergangen. Egal, was er geleistet hat. Egal, wie viel Einsatz er gebracht hat. Wer nicht ein Muggel ist, der hat es in dieser Welt nicht einfach. Es geht den Muggel nur darum, dass sie profitieren können. Finden sie einen Idioten von dem sie profitieren können, so nutzen sie diesen aus. Sie versprechen alles, halten nichts.
Die Muggel verstehen uns nicht. Auch wenn sie meinen, sie tun es, so können sie es gar nicht. Was tun sie also? Sie übergehen uns. Sie schauen, dass sie wieder mit Muggel zu tun haben. Sie verstehen sie. Damit können sie was anfangen. Dies ist meiner Meinung nach unser Schicksal. Wir leben in einer Welt voller Muggel. Sie geben uns etwas, um noch mehr von uns zu nehmen. Sie geben, damit sie noch mehr bekommen können. Und wir, wir geben ihnen das auch noch. Weil wir denken, dass sie es gut meinen. Dabei geht es ihnen nur um ihre eigenen Interessen. Es geht ihnen nicht um uns. Es geht ihnen darum, dass sie wieder mehr haben. Wir wieder weniger.
Das ist etwas, was ich in meinem Leben viele Male erlebt habe und immer noch erlebe. Ich gebe und gebe, erhalte dafür aber nichts oder sehr wenig. Oder aber es wird noch genommen. Wie soll ich da nicht denken, dass sie Muggel uns nicht verstehen? Wie?
Die Muggel machen es aber meiner Meinung nach nicht mit Absicht. Sie können nicht anders. Sie handeln nicht nach der Logik, sondern nach dem was sie Gefühl nennen. Sie handeln nach Instinkt. Da ist es für Menschen wie mich, die nach der Logik handeln, schwierig zu verstehen, was das alles soll. Ich will es verstehen, kann es aber nicht, weil ich nicht so handeln kann. Weil ich kein Muggel bin. Auch habe ich aufgehört die Muggel zu verstehen. Die sind wie sie sind. Ich, wie ich bin. Ich brauche viel Energie, dass ich in der Welt was erreichen kann. Ich muss immer aufpassen, was ich tue und sage. Die Muggel machen einfach. So kommt es mir jedenfalls vor. Sie bestehen auf allem Mögliche. Sie fordern und fordern. Übersehen dabei aber, dass sie auch mal geben sollten. Das übersehen sie aber gerne. Wenn es um ihre eigenen Interessen geht, da kennen die Muggel nichts. Zuerst kommen sie, dann sie und dann nochmals sie. So jedenfalls erlebe ich die Muggel.
Wenn ich meine Interessen zurückstelle, so wird dies nicht belohnt. Im Gegenteil, es wir noch mehr gefordert. Es wird noch mehr genommen. Das ist ein Verhalten, das ich nicht verstehe. Wie auch? Ich bin es gewohnt zu geben, nicht zu nehmen. Nicht zu fordern, sondern zu erfüllen. Das ist ein Verhalten, dass die Muggel sofort ausnutzen. Sie können von solchen Menschen profitieren. Sie können so mehr bekommen, ohne dass sie was tun müssen. Ohne sich anzustrengen. Geht es dann darum, dass Leistungen honoriert werden, so werden die Muggel zuerst berücksichtigt. Wenn dann noch was übrig bleibt, kriegen wir auch noch was. Aber nur falls noch was übrig bleibt. So werden wir immer und immer wieder übergangen. Wie das zu lösen ist, weiss ich auch nicht. Ich versuche einfach das Beste aus meinem Leben zu machen. Was soll ich auch anders tun? Resignieren? Nein, dass ist keine Option mehr.