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Montag, 5. Mai 2014

Asperger und die Angst

Unbekanntes und Neues gehört zum Leben. Wir müssen uns ständig anpassen. Müssen immer wieder Neues lernen. Uns auf Neues einstellen.
Muggel reagieren darauf, meistens, mit Gewalt. Wenn sie etwas nicht verstehen, dann reagieren sie. Sie reagieren aber nicht, indem sie sich darauf einlassen, nein, sie reagieren mit Gewalt. Sei es mit Krieg, Mobbing oder einfach indem sie das Neues schlecht reden. Sie begreifen nicht, dass das Neues nicht schlecht sein muss, sondern, dass sie es nur noch nicht begriffen haben. Dass sie es noch nicht überblicken können.
Ich denke, dass ist die Angst, welches Neues bei ihnen auslöst. Sie haben Angst vor Veränderungen. Vor Neuem. Sie reagieren instiktiv. Dieser Instinkt, ist aber meiner Meinung nach, nicht immer gut. Denn, wieso muss man gleich zu den Waffen greifen, einen Krieg beginnen, oder jemanden mobben? Braucht es das wirklich? Nein, das braucht es nicht. Denn man kann doch auch einfach mal sehen, was da kommt. Sich damit auseinandersetzen. Und nicht gleich alles schlecht machen.
Wenn ich mit die Nachrichten anschaue, so frage ich mich, was das alles soll. Überall Tod und Gewalt. Können die Muggel nichts anderes, als sich immer gegenseitig die Köpfe einschlagen? Ich meines brauchen die das? Nein, werden sie sagen. Aber sie machen es trotzdem. Sie wollen recht haben. Sie wollen, dass ihre Meinung zählt. Wer dagegen ist, der wird niedergemacht.
Das Oben ist krass geschildert. Ich weiss. Aber ich sehe das so. Es ist so, wie ich denke. JA-NEIN. Ein Dazwischen, kenne ich nicht. Daher ist für mich alles entweder kein Problem, oder Krieg. Wie auch immer. Ich denke, dass die Muggel schnell Angst bekommen. Sie wollen doch, dass sie alles beherrschen können. Alles überblicken. Sie können, so denke ich, weniger gut mit Neuem umgehen als wir.
Ich mag auch keine Veränderungen. Aber, ich kann damit umgehen. Angst machen sie mir nicht. Wieso auch? Ich meine, Veränderungen sind ja nicht immer schlecht. Manchmal ist ja was Schlechtes plötzlich was Gutes. Ich gebe allem eine Chance.
Auch kenne ich Angst nicht. Ich weiss, was sie ist. Aber fühlen kann ich sie nicht. Daher macht mir Neues nichts aus. Ich muss es auch nicht bekämpfen. Sondern, es ist einfacher sich dem zu stellen. Das braucht weniger Energie und es bringt einem weiter. Es ist ein lernen wollen. Zumindest für mich. Ich lerne gerne Neues.
In den letzten Wochen hat sich mein Leben fast komplett umgestellt. Ich bin ja umgezogen. Sowohl privat als auch beruflich. Alles ist neu. Nun, ich habe mich dem einfach gestellt. Einfach gemacht. Es nicht bekämpft. Das hätte ja eh nichts gebracht.
Die Muggel aber, schreien immer zuerst laut. Sie sind dagegen. Nur, weil sie das Neue nicht verstehen. In der Politik ist es doch auch so. Da gibt es Abstimmungen. Zuvor einen Abstimmungskampf. Beide Seiten meinen, dass sie recht haben. Verlieren will keiner. Klar. Aber ist das Demokratie? oder hat sie nur den Anschein? Mir kommt es so vor, als ob alles nur eine Illusion ist. Wir als Volk dürfen abstimmen. Aber wir verstehen nicht, was das alles genau bedeutet. Es geht doch immer nur um Emotionen und das Geld. Die Stimmungsmacher wenden aber ein Mittel immer sehr gekonnt an. Die Angst. Sie machen den Menschen Angst, das Leistungen gestrichen werden oder sie mehr bezahlen müssen. Die Muggel stimmen dann so ab, wie gewollt. Ist das Demokratie? Nein. Das ist regieren mit Angst. Die Menschen kriegen schnell Angst. Sie lassen sich so einfach manipulieren. Sie meinen aber, dass sie frei entscheiden. Dabei ist es die Angst, die entscheidet. Gut, wenn man das nicht kennt.
Auch verstehe nicht, wieso die Muggel sich nicht einfach mal informieren. Selber denken. Ich meine, sie haben ja ein Gehirn. Das sollten sie brauchen. Die Angst ist doch eine Reaktion auf Unwissen. Auf das das nicht wissen was kommt.
Ich müsste ständig Angst haben. Für mich ist jeder Tag eine Herausforderung. Ich weiss nie was der Tag bringt. Klar, das weiss niemand. Aber er müsste mir doch logischerweise Angst machen. Tut er aber nicht. Ich nehme den Tag so, wie er ist. Mal ist er gut, mal schlecht. Sich aufregen, bringt da doch nichts.
Angst ist aber auch eine Grundlage, dass die Menschen sich mit dem Neuen auseinandersetzen. Sie diskutieren so. Sie analysieren. Sie wiegen ab. Klar, immer nur zu ihrem Vorteil, aber immerhin. Da wo die Muggel nicht mehr miteinander sprechen, herrscht Gewalt. Sie wollen so, dass ihre Meinung gültig ist. Sie wollen so, dass sie recht haben. Auf Kosten den anderen. Angst dient ihnen als die stärkste Waffe die sie haben.