Dieses Blog durchsuchen

Translate

Samstag, 6. Dezember 2014

Asperger und das Emotionale

Emotionen gehören zu den Menschen. Sie brauchen sie. Wenn sie mal keine haben, dann stimmt was nicht. Sie sind irritiert. Für mich sind Emotionen etwas Komisches. Ich kann sie nicht einordnen. Kann nicht sagen, wie ich mich fühle. Keine Ahnung. Das ist nicht einfach, das jemandem zu erklären. Denn die Muggel gehen davon aus, das alle diese Fähigkeit haben, Emotionen zu erkennen. Sie wissen nicht, das es auch anders geht.
Für mich ist das nicht schlimm. Wieso auch? Ich kenne es nicht anders. Bis vor 3 Jahren wusste ich nicht einmal das es so was gibt. Seither bin ich nicht weiter. Ich weiss nur, das die Muggel immer alles emotional nehmen und sehen. Filme sind voll davon. Für mich ist das mühsam. Denn, ich verstehe das nicht. Kann diese Sprache nicht. Diese Sprache aber können Muggel einfach so.
Sie wissen nicht, wie es ist, sie nicht einordnen zu können. Sie nicht beschreiben zu können.
Nun, ich muss mich nicht dafür entschuldigen. Das ergibt keinen Sinn. Denn ich bin so, wie ich bin. Mich stört das überhaupt nicht. Nur, manchmal wäre es praktisch sie auch zu haben. Zu erkennen. Aber eben, damit muss ich leben. Bis jetzt bin ich auch so gut zurecht gekommen.
Was ich aber kenne ist die reine Form von, Freude, Wut. Das geht. das passt. Damit kann ich was anfangen. Aber das Gemisch, das die Muggel haben, das kenne ich nicht. Das macht es den Mitmenschen nicht immer einfach mit mir umzugehen. Denn sie kennen Zwischenemotionen. Nicht wie ich. Alles ist immer absolut. Nie es was relativ. Ich denke nun mal so.
Das macht es für mich einfach. Aber für die Muggel nicht. Denn sie verstehen mich oft nicht. Da sie nicht so denken können. Sie fühlen. Ich denke. Naja, bei mir ist alles im Kopf. Bei ihnen alles im Körper. Ich denke, das ist der Unterschied. Nur, das denen klar zumachen. Das ist nicht einfach. Ich habe es sogar aufgegeben. Wieso sollte ich mich immer erklären müssen und sie nicht? Das ist nicht fair. Aber sie fragen mich. Dann frage ich halt einfach zurück. Die Antwort ist immer die Selbe. Keine. Also gebe auch ich keine Antwort. Das ist fair. Nur, das verstehen sie dann wieder nicht. Sie wollen was, also wollen sie es. Nur, das läuft bei mir nicht. Sie kriege was, ich kriege was. Wenn ich nichts kriege, dann sie auch nicht.
Dieses Denken ist nicht einfach für sie. Aber für mich. Denn es stresst mich nicht. Es schützt mich. Vielleicht ist das der Grund, wieso ich so handle und denke. Als Schutz. Ich weiss es nicht. Muss ich auch nicht.
Jedenfalls ist es so, das die Welt emotional ist. Ich nicht. Nicht so, wie de Muggel es erwarten. Ich bin nicht emotional. Nicht in ihrem Sinne. Aber anders. Auch behalte ich viel für mich. Wieso sollte ich das mit denen teilen? Das ergibt für mich keinen Sinn. Am Schluss verwenden sie es nur gegen mich, wenn sie nicht kriegen was sie wollen. Dann lasse ich es lieber ganz bleiben. Dann gibt es auch nichts um es gegen mich zu verwenden. Das verstehe sie aber nicht.
Ich kann mir ohne Probleme Filme anschauen. Aber in vielen Szenen schaue ich weg, oder schliesse die Augen. der Grund, ich verstehe die Szene nicht. Deshalb schaue ich lieber Action-Filme. Damit kann ich was anfangen. Es geht mir nicht um Tote oder Schiessereien. Es geht mir darum, das diese Filme weniger Emotionen bis keine haben. Das passt.
Animationsfilme sind voll damit. Damit habe ich Mühe. Auch der Jö-Faktor. Damit kann ich nichts anfangen. Jö. kenne ich nicht. Das süsse, das herzige. Nein. Das ist nicht meins.
Trotz alle dem, spreche ich gerne mit Menschen. Schaue mir gerne Filme an. Wieso auch nicht? Ich meine, ich will auch was vom Leben haben und nicht nur zu Hause sein.