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Dienstag, 14. Februar 2012

Gott und das Elend

Wie kann ein gütiger Gott solch ein Elend zulassen? Wieso unternimmt er scheinbar nichts dagegen?
Diese beiden Fragen stellen sich immer wieder Leute, die damit die Nichtexistenz Gottes beweisen wollen. Es sind typische Fragen, auf die man nicht so leicht eine Antwort bereit hat. Doch mit ein wenig denken kommt man selbst auf die Antwort.
Gott lässt das alles eigentlich nur aus einem einzigen Grund zu. Er will und prüfen. Er will, dass wir zu ihm finden. Die Methoden sind für unsere Verhältnisse recht krass und auch radikal.
Als Beispiel mochte ich folgende kleine Geschichte anfügen:
Ein Arbeiter in einer Mine wollte von Gott nichts wissen. Er arbeitete hart und viel. Doch für das Leben reichte es gerade so. Eines Tages ereignete sich ein Unfall. Er brach sich dabei den Rücken. Er war also Gelähmt. Und nicht nur das. Durch den Unfall war sein Körper so stark in Mitleidenschaft gezogen worden, dass er nicht mehr lange zu leben hatte. In dieser Zeit stellte er sich die beiden Fragen. Und er bekam eine Antwort. Er erkannt in seinem Inneren, dass er Gottlos war und es eine Grund für diesen Unfall geben musste. Er sprach mit einem Pfarrer darüber. Dieser zeigte und erklärte ihm die Wege und das Leben des HERRN. Der Minenarbeiter erkannte, dass er durch diesen Unfall, der sein Leben radikal geändert hatte, zu Gott fand. Er dankte dem Pfarrer. Mit dieser Erkenntnis starb er kurze Zeit später. Doch er starb mit der Gewissheit, dass er nicht verloren ist.
Diese Geschichte sollte zeigen, wieso es so viel Elend und auch Katastrophen gibt. Der HERR prüft uns. Wie schon geschrieben. Aber nicht nur das. ER will, dass wir IHM vertrauen. ER will, das wir seinen Willen tun. ER will aber auch, dass wir leben. Denn was bringt es, wenn wir einfach nur auf den Tod warten? Nichts. Das Leben hält viele Freuden aber auch viele Tränen für uns bereit. Wir sollte für beides gleich dankbar sein. Die Freude hat ihren Sinn, aber auch die Tränen. Manchmal sind sie ein und das Selbe.
Wir sollte uns also nicht immer nur darüber beklagen, dass es der Welt, oder uns schlecht geht. Nein, wir sollten auch das Positive sehen. Nicht immer nur was wir nicht haben, oder nicht sind, sondern, was wir sind und was wir haben. Das macht die Freude am Leben aus.
Denn das nicht sein und nicht haben, das sorgt auch für Elend und Kriege. Tote gibt es, weil Leute Dinge wollen, die nicht ihnen gehören, sie sie aber unbedingt besitzen wollen. Wenn es nicht freiwillig geschieht, dann mit Gewalt. Das kann von einer einfach Strassenschlacht bis zu einer Atomexplosion alles sein. Egal, Hauptsache, man kriegt, was man will. Und sei es nur Frieden. Doch auch dieser wurde schon mit 2 Atombomben erzwungen. Also entstand auf Kosten des Friedens viel Elend und auch viele Tote. Gott hat dies alles zugelassen. Wir sollten IHM dafür dankbar sein. Der Er zeigt uns auch, wie es gehen kann, ohne dass man Gewalt anwendet. Sein Sohn hat es vorgelebt. JESUS hat uns gezeigt, was das Ideal wäre. Dass wir dies nie erreichen werden, dass ist uns klar und das ist auch GOTT klar. Doch wir können hier und heute damit beginnen, dass die Welt ein wenig besser wird, und das es ein wenig weniger Elend gibt. Dies kann schon mit einem freundlichen Wort oder einem einfachen Lächeln geschehen. Es braucht gar nicht viel, und es wird schon ein wenig friedlicher auf dieser Welt.