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Sonntag, 25. März 2012

Das Wort zum Sonntag

In der heutigen Zeit wird sehr viel kommuniziert. Die Menschen nutzen alles Mögliche dafür. Besonders beliebt ist das Internet. Es wird jedes noch so kleine Detail verraten. Doch ist dies alles notwendig? Nein.
Die Menschen sprechen dadurch immer weniger miteinander, obwohl sie immer kommunikativer sind. Sie benutzen lieber die Tastatur als den Mund.
Diese Art von Kommunikation führt eigentlich zu einer Vereinsamung. Die Menschen sitzen an ihren Rechnern oder benutzen ihre Tablets. Aber sie sind alleine.
Wenn ich eine Gruppe von Menschen beobachte, die zusammen weggeht, so ist jeder mit seinem Smartphone beschäftigt, dabei sollten sie sich doch miteinander unterhalten. Ich frage mich immer wieder, mit wem die alles kommunizieren. Denn es scheint, dass die Person die nicht da ist, wichtiger ist, als die Anwesenden. Aber das ist heute scheinbar normal, und stört nicht mehr. Doch mich stört es. Wenn ich mit jemandem weg gehe, und diese Person immer nur mit dem Smartphone beschäftigt ist, dann frage ich nach, was das soll.
Die Menschen kommunizieren viel, aber wie sieht es mit der Kommunikation zu Gott aus? Sind sie da auch so aktiv? Nein. Denn Gott hat in der heutigen Zeit einen riesen Nachteil. Er ist nicht auf Facebook, noch hat er einen Twitter-Account. Er hat also nichts von alledem. Er ist veraltet, und geht nicht mit der Zeit.
Und doch ist er nicht veraltet. Denn man kann einfach mit ihm sprechen, sei es mit dem Mund, oder durch Gedanken. Es ist jederzeit und überall möglich. Doch sollte man das auch nutzen, und sich getrauen. Denn eine Antwort kommt immer. Man muss nur genau hinhören. Sie kommt nicht immer gleich, aber sie kommt. Alle Fragen werden beantwortet. Das kann keiner der Facebook-Freunde. Die wollen meistens eh nur viele Freund in ihrer Liste haben, kümmern sich aber nicht mehr um sie, wenn sie sie hinzugefügt haben. Das ist doch nicht normal. Wer kann von sich behaupten, dass er sich um 300 Freunde kümmern kann? Niemand.
Gott kann es. Er kann sich um alle Menschen gleichzeitig kümmern. Für ihn ist das kein Problem. Diese Eigenschaft muss oder sollte man nutzen. Wir alle sind seine Freunde. Doch wir müssen uns dazu bekennen. Denn nur so wird das was.
"Ich bin bei Facebook..." Das höre ich oft. Doch wer sagt schon: "Ich bin bei Gott..." Niemand, oder sehr wenige. Das ist doch ärgerlich, nicht? Ich finde, dass es an der Zeit ist, dass die Menschen aufwachen, und sich wieder auf sich selbst konzentrieren, anstatt auf das, was andere wollen, oder für Richtig finden.
Ich selbst habe auch einen Facebook-Account. Klar, so kann ich mit meinen Freunden in Kontakt sein. Ich benutze ihn fast jeden Tag. Aber nicht für irgendwelche komische Meldungen. Nein, sondern für den Austausch von persönlichen Sachen. So ist es für mich eine gute Sache.
Dass Gott dabei nicht auf der Strecke bleibt, ist mir ein Anliegen. Denn ich spreche sehr viel mit ihm. Das ist auch gut so. Denn so habe ich auch jemanden, der mir zuhört.
Lieber wenige oder nur einen Freund, dafür jemanden, auf welchen man sich verlassen kann.