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Samstag, 3. März 2012

Die Existenz der Nichtexistenz

Wie kann etwas, was existiert, nicht existieren? Was soll dieses Thema überhaupt?
Es ist eigentlich ein Paradoxon. Denn etwas, was nicht existiert, kann es nicht geben. Un doch ist es genau das, was fasziniert. Denn der Satz ist eigentlich nicht möglich. Er besagt ja, das die Nichtexistenz existiert, in dem sie nicht existiert. Ein Nichtsein, ist auch ein Sein. Bloss ist es nie negative Form davon. Das ist in der Mathematik nicht anderes. Es gibt da auch negative Zahlen und sogar komplexe Zahlen. Also etwas, was in der realen Welt nicht existieren kann. Und doch kann man damit gut rechnen, und so einiges erklären.
Doch ist der Titel eigentlich ein philosophisches Problem. Denn es setzt sich mit dem Nichts auseinander. Indem sie seine Existenz erklärt. Ich mag solche Gedanken, da sie eigentlich sinnlos sind. Und genau das ist das faszinierende. Denn etwas, was es nicht gibt, kann man sich auch nicht vorstellen. Denn wenn man es sich vorstellen kann, dann existiert es. Zumindest als Gedanke oder geistige Idee.
Also führt sich das alles eigentlich ad absurdum. Da wir uns das Nichts oder die Nichtexistenz gar nicht vorstellen können. Doch es werden viele Texte genau darüber geschrieben. Zum Punkt kommen tut aber kein Text. Wie auch? Das Problem ist zu gross. Denn wir können es nicht lösen, da wir keine Vorstellung davon entwickeln können.
Der blosse Gedanke reicht meiner Meinung nach aus, das alles zu widerlegen. Denn wir sind in einer Existenz gefangen. Diese besteht aus Materie und Geist. Was der Geist ist, wissen wir nicht. Keiner hat ihn je gesehen. Was Materie ist, wissen wir eigentlich auch nicht. Denn sie besteht zu 95% aus etwas, was wir nicht kennen. Also aus Nichts oder wie auch immer.
Eigentlich basiert unsere Existenz auf der Nichtexistenz. Denn wir wissen nichts über alles. Aber nicht alles uber nichts. Wir versuchen immer wieder was neues herauszufinden, und finden doch immer nur neu Fragen, aber keine Antworten. Die Nichtexistenz ist eigentlich das Problem. Denn wir können sie nicht benennen, was sie ist, und auch nicht in Formeln packen.
Man kann die Nichtexistenz auch, dunkle Materie, dunkle Energie, Dark Flow, wie auch immer nennen. Oder Higgs-Teilchen, Gott-Teilchen. Es spielt alles keine Rolle. Wir wissen nicht was es ist.
Denn genau das was eigentlich nicht sein kann, dass was abwesend ist, ist doch dafür verantwortlich, dass wir existieren, dass alles ist, wie es ist. Wir müssen also eingestehen, dass wir seit Anbeginn der Zeit nicht in der Lage sind, herauszufinden, was um uns ist, oder gar, was wir eigentlich sind.
Es gibt viele Theorien, Gegentheorien, die von schlauen Köpfen ausgedacht werden, doch alle diese Theorien, bringen uns eigentlich keine Schritt weiter. Wir entfernen uns immer mehr von der eigentlichen Sache. Denn die Fragen werde immer mehr und die Antworten immer weniger.
Deshalb ist es doch so, das man sich nicht einfach immer Gedanken zu allem machen sollte. Nein, denn vor lauter denken, vergisst man zu leben. Irgendwann ist es vorbei, und wir haben nichts mitgekriegt. Das ist ist dann Pech. Doch wenn man, wie man so schön sagt, die 5 auch mal gerade sein lässt, so ist alles einfacher.