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Dienstag, 6. März 2012

Der wahre Glaube

Was ist der wahre Glaube? Gibt es so was eigentlich?
In vergangenen Jahren und Jahrhunderten, war es einfach. Da gab es den, den die Kirche vorgab. Punkt. Wer sich nicht an die Dogmen hielt, wurde hingerichtet. Das war nicht nur in der katholischen Kirche so. Nein, auch vergangen Kulturen hatten ihren Glauben und ihre Götter.
Jeder neue Herrscher führte mal wieder einen neunen Gott oder Göttere ein. Nach diesen hatte man sich zu richten. Das Leben war also damals auch nicht wirklich einfach.
Doch mit der Verbreitung des Christentums, begannen auch die Kriege und Verfolgungen. Doch das ist Vergangenheit. Oder doch nicht?
Heute kann in unsere Breitengraden jeder glauben was er will. Es herrscht so eine Art Religionsfreiheit. Es spielt eigentlich keine Rolle mehr, ob Katholik, Moslem, Atheist, Jude. Was auch immer. Und doch gibt es immer wieder Diskussionen, wegen Kruzifixen oder dem Geläute der Kirchenglocken. Der katholische Glaube und auch diese Kirche sind allgegenwärtig, wenn auch nicht mehr so sichtbar.
Verfolgt oder getötet wird bei uns keiner mehr, wenn er nicht Katholik ist. Das ist zum Glück vorbei. Auch wurde der Staat von der Kirche getrennt.
In letzter Zeit häufen sich aber immer wieder Meldungen, dass es Gruppierungen gibt, die meinen, den richtigen Glauben zu besitzen. Besonders die aus der Orient. Nun, dass ist ihre Sache. Aber es kann nicht sein, dass einem ein bestimmter Glaube aufgezwungen wird. Jeder soll das Glauben oder auch nicht, was er will.
Lebensumstände können einem zu bestimmten Glaubensrichtungen führen, oder sie können auch dafür sorgen, dass man sich ihnen ganz entzieht. Das muss und sollte auch akzeptiert werden. Wir leben in einer scheinbar freien Gesellschaft. Also sollte dies auch gelebt werden.
Mir ist es egal, was eine Person glaubt, oder was nicht. Ich weiss, an wen und was ich glaube. Dass reicht mir. Wenn jemand anderer Meinung ist, oder mich davon abhalten will, ist das verlorene Mühe.
Doch es gibt auch Glauben, jenseits der Religion. Der Fortschrittsglaube, der Glaube an Aktienkurse. Das alles hat nichts mit Religion zu tun. Und doch wird daran geglaubt, dass es immer weiter geht, und die Aktienkurse trotz Abstürzten immer wieder nach Oben zeigen. Diese Art von Glaube kann die Welt in ihren Grundfesten erschüttern, da nur noch der Profit und er eigene Gewinn im Mittelpunkt stehen. Das dabei Familien und Karrieren sowie Hoffnungen zerstört werden, das interessiert keinen. Wer nicht stark und klever genug ist, der fällt raus. Dies ist die heutige Gesellschaft. Raffgier und Egoismus. Das sind die neuen Religionen. Geld regiert die Welt. Nun, es sollte nicht das Geld sein, sondern das Gewissen und die Liebe. Doch das ist idealistisch gedacht. So wie durch eine Art rosa Brille. Und doch würde es der Welt einiges besser gehen, wenn nicht alles nur auf maximalen Gewinn ausgelegt würde. Der maximale Gewinn sollte nicht im Geld liegen sondern in der Zufriedenheit und der Art wie wir zusammenleben.
Viel sagen, dass sie zufrieden und glücklich sind, wenn sie viel Geld haben, und sich alles leisten können. Nun, wenn man die fragt, die das erreicht haben, die sagen, dass Geld nicht glücklich macht. Es fehlt was. Und genau das ist es. Das was. Es ist die innere Zufriedenheit und der Friede mit sich selbst. Dass kann man nicht kaufen. Für kein Geld der Welt. Ein Penner der nichts hat, ausser sich selbst, kann glücklicher sein, als ein Milliardär. Den wahrer Reichtum ist im Herzen und nicht auf dem Bankkonto zu finden.