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Samstag, 17. März 2012

Gottes Gesetzte

Hat uns Gott wirklich Gesetze gegeben? Wie stehen sie im Verhältnis zu den menschlichen Gesetzen?
In dem Land in welchem ich wohne, werden jedes Jahr hunderte neuer Gesetze verabschiedet. Doch niemand kennt sie alle. Niemand kann sich daran halten, weil keiner sie kennt. Gesetze sind jedoch für das Zusammenleben von Menschen wichtig. Denn sie regeln so einiges. Oder sollten es zumindest tun. Doch Gesetze sind nicht immer zum Wohle des Menschen ausgelegt. Sie können einem auch schaden oder einem in ernsthafte Problem führen.
Ein Beispiel. Ich war letztes Jahr arbeitslos. Also habe ich mich beim Arbeitsamt gemeldet. So wie es sein muss. Dann fingen die Probleme an. Beim Gespräch mit der Betreuerin habe ich ihr erklärt, dass ich Autist bin. Sie ist nicht darauf eingegangen. Sie meinte bloss, ich soll genau das machen, was sie verlangt. Ich habe ihr dann erklärt, dass das mit der Stellensuche so nicht klappt, da ich auf eine spezielle Umgebung angewiesen sei. Egal. Auch die Arbeitlosenkasse bestand auf bestimmte Dokument und Nachweise. Ich habe ihnen erklärt, dass ich eine neue Stelle per Januar gefunden habe, welche meinen Bedürfnissen entspricht. Darauf haben sie weiss nicht mehr was alles an Dokumenten verlangt. Das geht ja noch. Aber sie haben mir die Lohnersatzzahlungen gestrichen. Ohne zu fragen. Als ich mich mit ihnen in Verbindung gesetzt habe, wurde mir erklärt, dass sie nur nach dem Gesetz handeln. Der Schaden den sie angerichtet hatten, ging in die tausenden von Euros.
Dieses Beispiel zeigt, dass das Gesetz nicht immer zum Wohle sein kann. Auch diejenigen, die sie anwenden, denken nicht. Sie handeln einfach kopflos, ohne zu fragen oder zu denken. Dabei gibt es im Normalfall für jedes Gesetz ein Gegengesetz. Man kann es immer irgendwie regeln. Doch das war denen zu mühsam. Sie wollen einfach nur ihren normalen Arbeitstag hinter sich bringen. Der Leidtragende ist der Mensch. Dieses Leid wird durch den Menschen verursacht.
Gottes Gesetze sind da anders. Sie ändern sich nicht. Sie sind nicht darauf ausgelegt, dass man bestraft oder abgemahnt wird. Nein, sie wollen nur das Beste für uns. Er gibt uns seine Art der Gesetze zu verstehen, die wir einfach befolgen können. Man muss nicht studiert haben, um sie zu verstehen. Sie sind klar formuliert, und auch nicht in einer riesen Menge vorhanden. Seine Gesetze engen einem im Alltag auch nicht ein. Sie machen einem, im Gegenteil, frei. Werden sie, so gut jeder kann, eingehalten, so ist ein angenehmes zusammenleben das Ergebnis. Gott will nicht, dass wir uns bekriegen oder töten. Er will nicht, das wir leiden müssen. Er will, dass wir uns ihm widmen, aber unser leben leben. Das ist das geniale an seinen Gesetzen. Sie sind einfach aber auch klar. Sie lassen keinen Spielraum für Interpretation zu, was bei den unsrigen Gesetzen nicht der Fall ist.
Ein Beispiel aus der Bibel : Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, dann wird euch das alles zufallen."" Gott sagt nicht, dass wir nur nach seinem Reich trachten sollen, sonder zuerst. Das heisst, dass es noch andere Punkte gibt. Also unsere eigenes Leben. Er soll einfach an erster Stelle stehen. Es ist also ganz einfach.
Gottes Gesetze sind jetzt 2000 Jahre alt. Und gelten immer noch. Sie haben sich auch nicht verändert. Also alle Wirren der Zeit überstanden. Doch die Unsrigen haben nicht lange bestand. Die werden immer wieder geändert, angepasst, ergänzt oder gestrichen. Wie auch immer. Sie haben keinen Bestand.
Gottes Gesetze haben ewig bestand. Das ist der grosse Unterschied. Wieso sich also nicht mal seine Gesetze anschauen, und sie in sein eigenes Leben integrieren?