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Mittwoch, 18. Januar 2012

Wonraumverdichtung

Was ist das, eine Wohnraumverdichtung? Gibt es diese bereits in unser Gesellschaft?
Die Verdichtung von Wohnraum gibt es schon seit Jahrzehnten. Es sind die grossen Wohnblocks. Also viele Menschen auf engem Raum. Irgendwann, kam es aber zu einer Art Wende. Viele wollten ein Haus haben. Das führte dazu, dass sich die Ortschaften zersiedelten. Es entstand eine Gegenwelt zur Stadt. Die Agglomeration. Dies wächst jedoch mit den Städten immer mehr zusammen, wenn sie zum Teil nicht schon mit den Städten zusammengewachsen ist. Das wiederum verursacht ein grosses Verkehrsproblem. Denn alle wollen auf dem Land wohnen, aber in der Stadt arbeiten. Also mussten neu Verkehrslösungen gefunden werden. Doch sind diese nun am Anschlag.
Die Lösung ist also, dass die Menschen wieder in der Stadt wohnen. Doch, Wohnraum ist knapp und teuer. Also bleibt nur eine Möglichkeit. Wieder mehr Hochhäuser zu bauen. Dies führt aber wieder dazu, dass viele Menschen auf engem Raum zusammen leben müssen. Das wird heute als urbane Lebensweise verkauft.
Was aber daraus resultiert, sind soziale Spannungen. Wer für eine solche Wohnung viel Miete pro Monat bezahlen muss, will seine Ruhe haben. Also kommt es vermehrt zu Streitigkeiten unter den Nachbarn. Dadurch wird das Leben nicht stressfreier, sondern die Belastung nimmt zu.
Entweder man steht in der Bahn oder auf der Strassen, oder man hat Stress mit den Nachbarn. Beides ist auf Dauer gesehen nicht gesund. Mit der Zunahme der Bevölkerung drängen sich aber Wohnraumverdichtungen auf. Denn nicht jeder kann es sich leisten ein Haus zu besitzen. Auch sind nicht alle gewillt, lang Arbeitswege in Kauf zunehmen.
Wie man es auch betrachtet, eine angenehme und sozial verträgliche Lösung ist nicht in Sicht, da die Ansprüche und auch die Mobilität immer mehr und mehr zunehmen. Die Wohnungen in der Stadt müssen das Neuste und Modernste sein. Dadurch werden sie auch teuer. Und das können sich Leute mit kleinen Einkommen nicht mehr leisten. Auf dem Land gibt es Häuser, auch diese können sich diese nicht leisten.
Wo soll also ein grosser Teil der Bevölkerung hin? Diese Frage gilt es von den Politiker zu klären, das günstiger Wohnraum immer knapper wird. Es kann auch nicht sein, das sich solche Menschen lagen Arbeitswegen aussetzen müssen. Das führt zu mehr Stress und Unzufriedenheit. Dies wiederum zu Burn-out's. Was wieder hohe Kosten verursacht.
Wenn man schon Wohntürme baut, so, wie es viele geniale Architekten im Sinn haben. Das sie Lebensräume werden, und nicht bloss Unterbringung von Arbeitern. Es sollen Freizeitmöglichkeiten, Einkaufsmöglichkeiten und auch helle und angenehme Wohnungen in diesen Türmen sein. Also ein Ort, andem man gerne ist, und sich auch erholen kann. Solche Modelle gibt es. Doch die Realisierung ist schwierig, da sie extrem teuer sind. Und wer will schon Geld für einen "Wohlfühlturm" ausgeben? Auch hier sind die Politiker gefordert. Statt immer mehr Geld in die Infrastruktur des öffentlichen Verkehres zu stecken, sollten sie lieber auch mal dafür sorgen, dass man anständig wohnen kann, und nicht immer so lange Arbeitswege hat. Dadurch würde die Umweltbelastung abnehmen, und der Faktor Stress würde, bei einem geeigneten Konzept, zurückgehen.