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Sonntag, 18. Dezember 2011

Das Wort zum Sonntag

Heute werde ich das Wort zum Sonntag mit 2. Timotheus 3,2-6 beginnen. Darin wird die Welt in den letzten Tagen beschrieben. Wie die Menschen werden. Nämlich: selbstsüchtig, geldgierig, prahlerisch, hochmütig, überheblich. Sie liebe das Vergnügen mehr als GOTT.
Das ist es doch, was in unserer Zeit geschieht. Man liest es täglich in den Zeitungen oder Online. Die Menschen denken nur an sich und an ihre eigenen Vorteile. Sie denken nicht als Ganzes. Sie wollen immer mehr und mehr. Die Überheblichkeit ist auch so eine Sache für sich. Spricht man mit jemandem, so weiss er oder sie, immer alles schon, oder besser. Jeder ist sich selbst der Nächste.
Das prahlerische ist auch so ein Zeichen. Das hat es schon immer gegeben. Aber heute kann sich jeder mehr leisten, als er eigentlich verdient. Denn Krediten sei Dank. Doch es ist nur ein Schein. Denn die Schulden nehmen auf Kosten des prahlerischen zu. Es geht immer darum mehr darzustellen, als man eigentlich ist.
Für Geld wird Alles getan. Der Mensch ist seit jeher käuflich. Es wird gesagt, dass jeder Mensch seinen Preis hat. Also das Element geldgierig. Heute ist es aber so, dass die Geldgier nicht nur auf den Lohn bezogen werden kann, sondern auch auf die Kredite. Denn man kommt so zu scheinbar mehr Geld, als man tatsächlich hat. Dass man diesen Kredit mit einem überrissenen Zins wieder zurückzahlen muss, wird einfach ausgeblendet.
Auch die Vergnügungssucht nimmt immer mehr zu. Man schaue sich nur mal die aktuellen Versprechen der TV-Hersteller an. Da wird von einem Multimedia-Erlebnis und weiss nicht was alles gedichtet. Es geht darum, dass wir diese Produkte kaufen sollen um uns unterhalten zu lassen. Dabei sollen wir die verblödeten Sendungen schauen, die immer mehr und immer dümmere Werbung enthalten. Das alles um des Vergnügens Willen. Das ist absurd. Aber der Lauf der Zeit. Dies wurde vor knapp 2000 Jahren vorausgesagt.
Heute ist der 3. Advent. Wieder ein Tag der Ruhe und Stille. Doch was wird gemacht. Die Städte füllen sich wieder mit Kauffreudigen. Statt einen ruhigen Tag zuhause zu verbringen, wird wieder hemmungslos geshopped.
Was in 2. Timotheus 3,2 auch vorkommt, ist das Wort unheilig. Und genau das passiert heute wieder. Ein unheiliges Verhalten. Getrieben von der Sucht seine Langeweile zu vertreiben. Man ist dann unter sich. Denn alle wollen nicht einkaufen gehen, machen es aber trotzdem. Es kann also nichts Falsches sein, wenn es alle machen. Doch hat die Mehrheit immer Recht? Nein, die Bibel ist da andere Meinung. Die Menschen sind falsch geworden. Scheinheilige die mit der Bibel nichts mehr anfangen können. Sie sind hochmütig geworden. Mehr als in der Geschichte je zuvor. Die Hemmungslosigkeit und Zügellosigkeit nimmt immer mehr zu. Die Gier nach immer Mehr und immer dem Neusten nimmt rasant zu.
Dabei ist der Sonntag ein heiliger Tag. Man sollte die Arbeit und das Vergnügen ruhen lassen, und sich GOTT widmen. Aber auch der Familie und der Ruhe.