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Mittwoch, 28. Dezember 2011

Kernfusion

Was ist die Kernfusion überhaupt, und wozu soll sie gut sein?
Die Kernfusion ist eigentlich etwas einfaches. Die Verschmelzung von zwei Wasserstoffatom zu einem Heliumatom. Das war es eigentlich schon. Die Sonnen im Universum machen das fortlaufend. Sie beziehen ihre Energie aus diesem Prozess. Wieso also dies nicht auch für die Gewinnung von Energie auf der Erde nutzen. Statt Atomkraftwerke, Fusionskraftwerke. Die Idee ist alt. Es wurde bereits in den 80er damit experimentiert. Das grosse Hindernis ist aber, dass wir es nicht schaffen, eine kalte Fusion zu erzeugen. Unsere Sonne kommt mit nur 20 Mio Grad aus. Das klingt nach viel? Nein, ist es nicht. Denn in ihr herrscht ein riesen Druck. Daher diese kleine Zahl. Auf der Erde ist es auch schon für einen Bruchteil einer Sekunde gelungen. Dabei wurden aber Temperaturen von 100 Mio Grad genutzt. Das heisst, es muss mehr Energie in das System gesteckt werden, als man rauskriegt. Also macht es keinen Sinn. Doch wie wird das Plasma, dass so heiss ist, in Zaum gehalten. Es gibt ja kein Material, dass dieser Hitze standhalten kann. Die Lösung ist simpel. Man baut einen riesigen Magneten um die Kammer. Der Magnet hält das Plasma von der Wand fern und es passiert nichts. In diesen Tagen wird in Deutschland ein Versuchsreaktor gebaut. Dieser mit einer neuen Technik. Dabei sind die Wände als auch der Magnet verdreht in einem Kreis angeordnet. Dabei soll der Wirkungsgrad erhöht werden.
Sollte es eines Tages gelingen, dass man wirklich Fusionsreaktoren kommerziel brauchen kann, so ist ein Problem nicht gelöst. Denn damit das ganze klappt, brauch es schweres respektives überschweres Wasser. Und das ist radioaktiv. Was bei einem Ausfall des Magneten passieren würde ist ganz einfach. Siehe Wasserstoffbombe. Dass ist das selbe. Eine Wasserstoffbombe ist eigentlich nichts anderes, also eine extrem schnelle unkontrollierte Fusion von Wasserstoff zu Helium.
Das selbe war ja auch bei der Atombombe, und heute nutzen wird diese Art der Energie, damit wir Strom haben. Also, wird es sicher auch irgendwann möglich sein, dass Selbe mit dem Wasserstoff zu lösen.
Denn, unsere Gesellschaft braucht immer mehr Energie. Diese kann nicht einfach mit Solar- oder Windenergie gedeckt werden. Zumal diese Art von Stromerzeugung vom Wetter abhängig ist. Es wird Strom produziert, wann die Sonne scheint, oder es Windig ist. Klar werden diese Analgen an idealen Standorten gebaut. Windkraftwerke im Meer und Solarkraftwerke in der Wüste. Das macht Sinn. Doch der Strom muss irgendwie transportiert werden. Das heisst, es müssen extrem lange Leitung gezogen werden. Dadurch kommt es zu einem Leistungsverlust. Die Stadt und Ballungsgebiete sind aber im Normalfall genau nicht an den Orten, an welchen diese Art von Strom produziert wird. Also müssen doch Produzenten her, die in der Nähe sind, und auch genug Energie liefern, das alle Strom haben. Auch müssen sie unabhängig vom Wetter sein. Dabei kommen nur Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke in Frage. Aber diese Kraftwerke habe einen entscheidenden Nachteil. Sie alle beruhen auf der Tatsache, dass sie nicht erneuerbare Substanzen brauchen.
Das Einfachste wäre, wenn wir weniger Strom brauchen würden. Dadurch hätte die erneuerbare Energie eine Chance. Denn wir müssen uns damit auseinander setzen, dass wir eines Tages kein Öl und Gas und Kohle mehr haben. Wenn nicht mit dem Umdenken heute beginnen, wann dann?