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Dienstag, 22. November 2011

Autismus und Bilder

Sehen Autisten die Welt anders? Wie sieht die Welt aus?
Nun, ich denke, dass wird die Welt anders sehen. Uns fallen die Kleinigkeiten auf. Es sind die Details. Aber das Ganze bleibt uns meistens verborgen.
Fotografieren ist da ein gutes Mittel. Es gibt die Möglichkeit die Welt so darzustellen wie man sie sieht. Meine Bilder sind meistens nur Ausschnitte der Wirklichkeit. Ich liebe es, Details zu fotografieren. Und mit den Bildbearbeitungsprogrammen wie GIMP meinem Geschmack anzupassen. So bekommen die Bilder das wahre Bild. Sie sind nicht mehr das Abbild der Realität, sonder meiner Realität. So wie ich es wahrnehmen.

Diese Bild ist ein Beispiel. Es wurde gestern Nacht im Nebel aufgenommen, und anschliessend bearbeitet.Das Licht ist im Original orange. Aber das sehe ich zwar orange, aber ich nehme es nicht so wahr.
Ein Bild ist für mich mehr als eine Ausdrucksweise. Es ist das darstellen meiner Vorstellung von Realität.
Das Fotografieren ist auch ein spannendes Hobby. Aber ich betreibe es nicht so wie viele. Es geht mir mehr darum, die Welt in Bildern einzufangen, und diese zu bearbeiten. Es ist eine Auseinandersetzung mit mir selber. Da bearbeiten ist eine Sache, die ich gerne mache. Es hat aber nichts künstlerisches an sich. Es ist nur die Korrektur der realen Welt in meine Welt.


Diese Bild wurde auch gestern aufgenommen. Es ist auch eine orange Lampe im Nebel. Doch es unterscheidet sich extrem von dem Ersten. Es ist aber auch so, wie ich es sehe.

Mir geht es wie geschrieben, nicht um Kunst. Ich fotografiere für mich selber. Ich mag das. Durch den Sucher habe ich ein noch präziseres Bild der Realität. Noch detailreicher. Das mag ich.

Diese beiden Bilde habe ich mit einer Sony alpha100 mit einem Stativ aufgenommen. Die verwendete Brennweite war 200mm. Der Standort war mein Balkon. Manchmal findet man die tollsten Motive direkt vor der Wohnung.