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Freitag, 4. November 2011

Autismus und Gott

Für viele sind wir Atheisten. Denn es ist ja nicht möglich, dass ein Autist an Gott glaubt. Wieso eigentlich nicht? Kommt es von der Bezeichnung Autist? Das bedeutet ja, auf sich selber bezogen. Hat Gott da keine Platz.
Ich behaupte, das es nicht so sein muss. Denn Gott hat einen Platz im Leben eines Autisten. Er hat kann sogar einen grossen Teile einnehmen. Er ist für mich sehr wichtig. Mit IHM kann ich alles besprechen. ER ist besser als jeder Therapeut. Denn ER weiss alles, und hilft mir auch. Ich sehe keinen Grund dies abzustreiten. Meine Erfahrungen mit Gott sind nur positiv. Auch wenn ich SEIN handeln nicht immer gleich verstehe, so macht doch alles Sinn, früher oder später.
Ich denke, dass man auch Autisten zum Glauben führen kann. Es ist nicht so einfach. Denn viele sind ja in ihrer sogenannten Welt gefangen. Aber diese Welt verdient es, dass sie erleuchtet wird. So war es auch bei mir. Seither, ist das Leben viel angenehmer. Ich muss mich nicht nur auf die Menschen verlassen. Dass ist gut so. Denn Menschen sind nicht so zuverlässig wie es Gott ist. ER verrät einem nicht. ER hintergeht einem nicht.
SEIN Wesen hat auch meine innere Welt verändert. Ich sehe die Welt heute mit anderen Augen. Nicht mehr so negativ. Auch wenn mal was nicht so klappt, wie ich es mir vorstelle, so gibt es immer einen Grund dafür. Diesen erkenne ich meistens einige Zeit später. Denn es muss nicht immer nach unserem Wille gehen. SEIN Wille soll geschehen. Das ist der Sinn des Lebens, und nicht, dass wir tun und lassen was wir wollen.
Auch macht es keinen Sinn, nur dann an IHN zu denken, oder Hilfe von IHM zu fordern, wenn es einem schlecht geht. ER ist ein Begleiter für Leben. Mit IHM gibt es keine guten oder schlechten Zeiten mehr. Sondern nur noch Leben mit all seinen Facetten. Das ist der Unterschied. Die Selbstbestimmung auf ein Minimum reduzieren. Es ist aber nicht so, dass man keinen eigenen Willen mehr haben darf. Das ist auch nicht in SEINEM Sinn. Doch ER sollte immer in die Handlungen mit einbezogen werden. IHN um Rat fragen, mit IHM diskutieren. ER gibt immer Antwort. ER freut sich sicher darüber, wenn wir IHN an unserem Leben teilhaben lassen. Denn dann, wird er uns helfen und unterstützen. ER ist gerecht. ER ist die Liebe. Nur ER kennt uns wirklich. Was wir brauchen und wollen. Von IHM wird immer nur verlangt. Doch man muss auch bereit sein, zu geben. Denn ER will das wir ein gerechtes Leben führen, und SEINE Worte lehren und in der Welt verbreiten. SEIN Weg ist gerecht. ER erhellt die dunklen Pfade des Lebens. ER führt uns durch alle Untiefen des Lebens. Wenn wir nicht mehr können, dann trägt er uns. Diese Vertrauen ist wichtig.
Dass ist das, was auch Autisten lernen könne. Es geht nicht um Bekehrung. Es geht nicht um Dogmatisierung. Nein, es geht darum, dem Leben eine wirklichen Sinn zu geben. ER ist der Lehrer und Mentor. Man braucht nur die Bibel zu lesen. Da steht alles drin, was man wissen muss.
Ich mache sogar einen Bibelfernkurs. Dass ist gut für mich. Denn so kann ich mich noch intensiver mit dem Thema beschäftigen. Aber das muss nicht sein. IHN in sein Leben einladen. IHN bitten, die Führung zu übernehmen, reicht. ER wird dann SEINEN Weg schon weisen. Man muss nur hinhören und schauen.
Denn SEIN Weg ist gerecht. SEIN Weg macht Sinn.
Es sind ja nicht nur die Autisten die damit Probleme haben, sondern auch viele sogenannte Normale. Dass wundert mich nicht. Denn es gibt ja überall Verführungen. Leider ist der moderne Mensch dazu übergegangen, alles selber zu bestimmen. Das ist schade. Und die, die es nicht tun, werden als Spinner und Fanatiker abgetan. Das ist schade. Denn Gott ist für alle Menschen da. Es braucht nur Mut und den Willen, sich IHM hinzugeben.
Das Leben wird danach viel angenehmer.